Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Feuerwehr Rohrbach/Thüringen Strahlenschutz Grundlagen des Voigt Ortsbrandmeister.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Feuerwehr Rohrbach/Thüringen Strahlenschutz Grundlagen des Voigt Ortsbrandmeister."—  Präsentation transkript:

1 Feuerwehr Rohrbach/Thüringen Strahlenschutz Grundlagen des Voigt Ortsbrandmeister

2 Strahlenschutz Grundlagen des Atomaufbaus Ein Atom besteht aus einer negativ geladenen Hülle und einem positiv ge- ladenen Kern. Die primären Bausteine eines Atoms sind GrößenverhältnisHülle/Kern Gewichtsverhältnisse im Atomaufbau Protonen (+ el. Ladung) Neutronen Elektronen (- el. Ladung)

3 Strahlenschutz Grundlagen des Atomaufbaus Vereinfachter Aufbau und Nomenklatur (Bsp. Heliumatom) 4242 He Symbol des chem. Elements Kernladungszahl Anzahl der Protonen, bestimmt das Element Massenzahl Gesamtzahl der Protonen und Neutronen Anzahl Protonen=Anzahl Elektronen, d.h. elektrische Neutralität. Ist das Atom elektrisch nicht neutral, handelt es sich um ein Ion.

4 Strahlenschutz Der radioaktive Zerfall Bestimmte Nuklide (Atomarten) haben im Kern ein Ungleichgewicht der bindenden Kräfte. Diese Nuklide streben einen energetisch günstigeren Zustand an. Dies geschieht unter Aussendung radioaktiver Strahlung.

5 Strahlenschutz Wechselwirkung von Strahlung mit Materie Radioaktive Strahlung, oder -Strahlung Radioaktive Strahlung, oder -Strahlung Atomstruktur wird verändert durch Ionisation oder Anregung Materie trifft auf wird abgebremst, abgelenkt oder absorbiert Die veränderte Atom- struktur kann sich negativ auf die Biogenetik aus- wirken : Strahlenschäden Je häufiger die Wechselwirkungen, desto geringer die Energie der Strahlung

6 Strahlenschutz Strahlenarten und ihre Eigenschaften -Strahlung Positiv geladen 2 Protonen 2 Elektronen Sehr energiereich (4-5 MeV), deswegen sehr gefährlich bei Inkorporation Durch die Größe sehr leicht abschirmbar Reichweite in Luft ca. 4-7cm Abschirmung durch Kleidung Papier negativ geladen 1 Elektron Energie ca. (0,3-3 MeV) Reichweite in Luft ca. 1-2m Abschirmung durch 4mm Aluminium Wellen/Quanencharakter kaum Wechselwirkung Energie bis zu 10 Mio mal stärker als Licht Schlecht abschirmbar Reichweite in Luft bis zu mehreren km Abschirmung durch Werkstoffe großer Dichte

7 Strahlenschutz Das Abstandsgesetz Das Abstandsgesetz für isotrope Strahlenquellen

8 Strahlenschutz Abschirmung Abschirmungen Die Halbwertsschichtdicke 1/11/21/41/81/ mm Wasser oder 103 mm Beton oder 28 mm Stahl oder 14 mm Blei 1 Blatt Papier 4 mm Aluminium oder 15 Blatt Papier 103 mm Beton

9 Strahlenschutz Strahlendosimetrie und Einflußfaktoren 1 kg Die Energiedosis [Gray] Strahlenquelle (Energie 1Joule) Energiedosis = Strahlungsenergie Masse Die Äquivalentdosis [Sievert] Äquivalentdosis = Energiedosis x Q Q=1für - und -Strahlung Q=20 für Strahlung Es gilt, daß die Wirkung der Energiedosis geringer ist, je größer die zeitlichen Abstände der Teildosen ist! Der Zeitfaktor

10 Strahlenschutz Die Äquivalentdosis/Dosisrichtwerte für Feuerwehren Ein Alphateilchen führt in einer Zelle etwa 1000 mal mehr Wechselwirkungen aus als ein Betateilchen Dichtere Ionisation in einem kleinen Zellbereich ist viel schädlicher Berücksichtigung dieser stärkeren Schädigung durch Qualitätsfaktor (20fach) -Strahlung Energiedosis 1 Gy -Strahlung Energiedosis 1 Gy Ausbildung5mS/Jahr Schutz von Sachwerten15mS/Jahr Gefahr für Personen100mS/Einsatz Menschenleben250mS/Leben Zum Vergleich Natürliche Strahlenbelastung 2,4mS/Jahr Grenzwert für beruflich strahlenexponierter Personen50mS/Jahr Schwellendosis250mS/einmal

11 Strahlenschutz Strahlendosimetrie, Strahlenwirkung 0,5 Sievert Strahlenkater 1,5 Sievert Übelkeit und Erbrechen 3 Sievert Übelkeit Hautrötung Sterblichkeit 20% 5 Sievert Kreislaufschwäche, Schock, Durchfall Sterblichkeit 50% Ca. 7 Sievert Tödliche Dosis Sicherer Tod

12 Strahlenschutz Kontamination und Inkorporation Kontamination Inkorporation Verunreinigung von Oberflächen mit radioaktiven Stoffen Gefahr der Verschleppung und Gefährdung anderer Bereiche Strahlungsintensität besonders hoch, da geringer Abstand Aufnahme von radio- aktiven Stoffen in den Körper Durch Körperöff- nungen oder Atmung Verweilzeit im Körper kann sehr lange sein (Radiotoxizität bzw. biologische Halbwertzeit)

13 Strahlenschutz Kennzeichnungen Betriebliche Strahlenschutzbereiche Sperrbereich 3 mSv/h Kontrollbereich 15 mSv/a Betriebliche Überwachung 5 mSv/a Außerbetr. Überwachung 0,3 mSv/a Feuerwehr! Gefahrengruppe II Transporte Versandstücke Kategorie-I max. 0,005 mSv/h an Oberfläche Versandstücke Kategorie-II max. 0,5 mSv/h an Oberfläche Versandstücke Kategorie-II max mSv/h an Oberfläche

14 Strahlenschutz Schutzmaßnahmen und Einsatztaktik Inkorporation vermeiden! Kontamination vermeiden! Abstand halten! Aufenthaltsdauer begrenzen! Abschirmung ausnutzen! Jede unnötige Strahlen- exposition vermeiden! Absperrgrenze mind. 25m ! Keine besondere Schutzausrüstung notwendig Gefahrengruppe I Gefahrengruppe II Gefahrengruppe III Wie unter II, jedoch muß hier ein Sachverständiger zur Verfügung stehen Tätigkeiten nur unter Überwachung und Sonderausrüstung. Abweichung nur nach Absprache mit dem Strahlenschutzbeauftragten

15 Strahlenschutz Schutzmaßnahmen und Einsatztaktik


Herunterladen ppt "Feuerwehr Rohrbach/Thüringen Strahlenschutz Grundlagen des Voigt Ortsbrandmeister."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen