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Erstellung von Ausgabeformaten für bibliografische Datensätze Allgemeine Anforderungen Die Angaben im Ausgabeformat müssen erkennen lassen, warum der Datensatz.

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Präsentation zum Thema: "Erstellung von Ausgabeformaten für bibliografische Datensätze Allgemeine Anforderungen Die Angaben im Ausgabeformat müssen erkennen lassen, warum der Datensatz."—  Präsentation transkript:

1 Erstellung von Ausgabeformaten für bibliografische Datensätze Allgemeine Anforderungen Die Angaben im Ausgabeformat müssen erkennen lassen, warum der Datensatz bei einer Suche gefunden wurde Ausgabe für bibliografische Datensätze müssen die Findbarkeit des beschriebenen Dokuments sicherstellen (z. B. Anfertigen einer Kopie eines Aufsatzes aus einer Zeitschrift oder einem Sammelwerk) Allgemein dient die Gestaltung von Ausgabeformat der leichteren oder besseren Interpretation der Daten als in einer kategorisierten Anzeige durch Auslassungen, Strukturierung, Hervorvorhebungen. MIDOS stellt Hilfsmittel bereit (eine kleine eigene Skriptsprache), die es gestattet, komplexere Formate in Anlehnung an die Vorstellungen des ISBD-Formats („Katalogkarten-Format“) zu gestalten.

2 Gestaltung mit MIDOS-Skript (Beispiel: Bibliografische Datensätze) Daten in Struktur des Kategorienschemas Daten im Ausgabeformat

3 MIDOS-Einstellung für die Erzeugung einer Retrievalanwendung

4 IF {VERF#} goto M1 IF {ZUSTIT#} goto E1 {VERF}: {TIT} : {ZUSTIT}. {AUSG} In: {QUE} IF {VO} goto N1 goto N2 IF {ZUSTIT} goto E2 :E1 {VERF}: {TIT}. {AUSG} In: {QUE} IF {VO} goto N1 goto N2 :E2 :N1 {VO}: {VE}, {EJ}. {UMF}. ISBN {ISBN} ({SER}) Originaltitel: {UEB} Skripte für die Ausgabeformate :N2 Goto X1 :M1 IF {ZUSTIT#} goto F1 {TIT} : {ZUSTIT}. {AUSG} {HRSG} (Hrsg.). IF {QUE} goto Q1 :Q1 In: {QUE} goto Q2 IF {ZUSTIT} goto F2 :F1 {TIT}. {AUSG} {HRSG} (Hrsg.). IF {QUE} goto Q5 :Q5 In: {QUE} goto Q2 :Q2 IF {VO} goto P1 goto P2 :F2 :P1 {VO}: {VE}, {EJ}. {UMF}. ISBN {ISBN} ({SER}) Originaltitel: {UEB} goto X1 :P2 {VO}: {VE}, {EJ}. {UMF}. ISBN {ISBN} ({SER}) Originaltitel: {UEB} :X1 Themenbereich: {DSK} Individualname: {OBJEKT} Wissenschaftsdisziplin: {WISSFACH} Abstract: {ABS} Inhalt: {INH} Anmerkungen: {FN} Biographierte: {BIOGR} DDC: {DDC} LCC: {LCC} RVK: {RVK} BK: {BK} GHBS: {GHBS} ASB: {ASB} SSD: {SSD} SfB: {SfB} KAB: {KAB} Eppelsheimer: {Eppelsheimer} RSWK: {RSWK} RSWK Einzel-SW: {RSWK_E} LCSH: {LCSH} PRECIS: {PRECIS} COMPASS: {COMPASS} :M2

5 Ausgabeformate Bibliografische Genauigkeit in montierten Formaten

6 Differenzierung selbstständiger Werke von unselbstständigen durch a)geeignete Kategorisierung im Erfassungsschema b)geeignete Gestaltung des Ausgabeformats Wichtigstes Bewertungskriterium für die Güte der Beschreibung: Identifikation oder Auffindbarkeit des Objekts auf Grundlage der im Ausgabeformat angezeigten Daten, z.B. zum Zweck der Ausleihe oder Anfertigung einer Kopie. Bei unselbstständigen Schriften ist der erkennbare Zusammenhang zwischen dem Objekt (Beitrag, Aufsatz) und dem ihn enthaltener Container (Zeitschrift, Sammelwerk) sowie die Angabe der genauen Stelle im Container (Seiten von – bis) unverzichtbar. Beispiele Buch (selbstständig) Buch in Schriftenreihe (selbstständig) Beitrag in Zeitschrift (unselbstständig) Beitrag in Sammelwerk in Schriftenreihe (unselbstständig) Bibliografische Beschreibung von Textdokumenten

7 Was ist Formalerschließung - wozu Formalerschließung ? Formalerschließung erstellt Beschreibungen – sog. bibliografische Beschreibungen – von Dokumenten. Damit sollen Textdokumente möglichst eindeutig identifiziert werden können. Die Elemente der Beschreibung wurden und werden in Katalogen, Bibliografien oder Datenbanken für die Suche und das Finden der Dokumente benutzt. Für die Elemente der Beschreibung benutzt man vorrangig die Daten, mit denen man üblicherweise Dokumente, insbesondere Bücher identifiziert bzw. nach ihnen sucht. In erster Linie sind dies: Verfasser Sachtitel Erscheinungsjahr... Darüberhinaus gibt es Zusammenhänge zwischen Dokumenten, die ebenfalls Gegenstand einer Beschreibung werden können, um verschiedene Such- und Findeinteressen zu bedienen.

8 Was ist Formalerschließung - wozu Formalerschließung ? Ein Beispiel Welche Merkmale sind für die Beschreibung, zur Identifikation eines Buches wichtig, woher nimmt man die Merkmale ? Das Titelblatt Rückseite des Titelblatts

9 Genauere Analyse der einzelnen Merkmale für die formale Erschließung Verlag Verlagsorte Erscheinungsjahr 1. Verfasser 2. Verfasser HauptsachtitelZusatz zum Sachtitel ISBN Zusätzlich: Umfang: VIII, 208 S. Abbildungen, Illustrationen

10 Man erhält auf diese Weise eine Anzahl von Beschreibungsmerkmalen, die als bibliographische Beschreibung des Buches angesehen werden: 1. Verfasser 2. Verfasser Hauptsachtitel Zusatz zum Sachtitel Verlagsort(e) Verlag Erscheinungsjahr Umfang ISBN Für die Anzeige und Anordnung der Daten in Katalogen und Bibliografien hat man spezielle Anzeigeformate entwickelt, die die Kategorien nach einem festen Schema auflisten: Kategorien FeldnummernInhalte Umstätter, Walther Rehm, Margarete Einführung in die Literaturdokumentation... Medizin - Biologie ; Chemie - Physik München... Saur 1981 VIII, 208 S. : graph. Darst Für die rechnergestützte Verwaltung dieser Daten wird das Ganze als ein Datensatz angesehen und bekommt eine Datensatznummer, mit der der Datensatz und sein Inhalt für alle nachfolgenden Verarbeitungsprozesse - Such- und Findevorgänge, Ausdruck, Datenexport - eindeutig identifiziert werden. Prinzip: Ein bibliografisches Objekt, (z.B. ein Buch) - ein Datensatz

11 Umstätter, Walther: Einführung in die Literaturdokumentation und Informationsvermittlung : Medizin - Biologie ; Chemie - Physik / Walther Umstätter ; Margarete Rehm. - München [u.a.] : Saur, VIII, 208 S. : graph. Darst. ISBN NE: Rehm, Margarete: Montiertes Ausgabeformat (ISBD-Anzeige) Signatur Spezielle Interpunktion Formate dieser Art sind besonders geeignet, die angegebenen Daten ohne weitere Erläuterungen zu interpretieren. Daher finden sie Verwendung in Literaturverzeichnissen wissenschaftlicher Publikationen. Übertragung des Prinzips auf unselbstständige Literatur (Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken):

12 Repräsentation des Objekts ‚Buch‘ als MIDOS-Datensatz In Form eines Kategorienschemas und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format

13 Für die genaue Angabe der Anforderungen an die Genauigkeit der bibliografischen Beschreibung müssen verschiedene Fälle – Typen von Dokumenten – unterschieden werden: Selbstständige DokumenteBücher, Monografien Sammelwerke Zeitschriften (Hefte, Bände) Unselbstständige DokumenteBeiträge in Zeitschriften Beiträge in Sammelwerken Besonderheit: Sowohl der Beitrag als auch der Container haben einen Sachtitel, der aber seine Funktion verändert, je nachdem ob das Teil oder das Ganze beschrieben – und auch gesucht - werden soll Virtuelle DokumenteSchriftenreihen Mehrbändige Werke als Ganzes Verklammerungen realer Objekte zu virtuellen Gesamtheiten Weitere Beispiele... Schriftenreihe

14 Band, Jahrgang Ein Zeitschriften- aufsatz Erscheinungsjahr Zeitschriftentitel Verfasser Sachtitel Zusatz zum Sachtitel Seitenzahl Abstract Heft Englisches Abstract Beginn des Textes

15 Repräsentation des Objekts ‚Zeitschriftenaufsatz‘ als MIDOS-Datensatz In Form eines Kategorienschemas Sachtitel des Objekts Sachtitel des Containers und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format Für das Auffinden unverzichtbare Angaben

16 Sachtitel Ausgabe / Aufl. Zusatz zum Sachtitel Verlag Verlagsorte Erscheinungsjahr Herausgeber ISBN Ein Sammelwerk Rückseite des Titelblattes

17 Repräsentation des Objekts ‚Sammelwerk‘ als MIDOS-Datensatz Sachtitel des Objekts In Form eines Kategorienschemas Enthaltene Beiträge und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format

18 Ein Sammelwerk mit enthaltenen Beiträgen Datensatz für einen enthaltenen Beitrag

19 Repräsentation des Objekts ‚enthaltener Beitrag‘ als MIDOS-Datensatz und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format In Form eines Kategorienschemas Sachtitel des Objekts Sachtitel des Containers

20 Schriftenreihe / Serie Enthaltene Beiträge Ein Sammelwerk innerhalb einer Schriftenreihe Die höchste Steigerungsstufe Sachtitel des Containers

21 Repräsentation des Objekts ‚Sammelwerk‘ als MIDOS-Datensatz Sachtitel des Objekts In Form eines Kategorienschemas Enthaltene Beiträge Angabe der Serie und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format

22 Repräsentation des Objekts ‚enthaltener Beitrag‘ als MIDOS-Datensatz In Form eines Kategorienschemas Sachtitel des Objekts Sachtitel des Containers Angabe der Serie und in Form eines montierten Formats in Anlehnung an das ISBD-Format

23 Grundsätze Objektbeschreibung und Bibliografische Beziehungen Stück Band Serie Enthaltener Beitrag Auflage Übersetzung Verfilmung Hörbuch

24 Bibliografische Objekte weisen untereinander Zusammenhänge auf, die für die Zwecke des Suchen und Findens durch eine spezifische Modellierung zum Ausdruck gebracht werden müssen. Einige dieser Zusammenhänge sollen nachfolgend vorgestellt werden.

25 Ein Objekt soll durch einen Datensatz beschrieben werden Bd. 30 Bd. 31 Dieser Datensatz kann Beziehungen zu anderen Datensätzen haben oder auch

26 Ein Objekt soll durch einen Datensatz beschrieben werden Bd. 30 Bd. 31 Bd. 110 oder auch Wie modelliert man diesen Sachverhalt ?

27 Die Daten gelten für mehr als einen Datensatz Bd. 110 Wie modelliert man diesen Sachverhalt ?

28 Die Daten gelten für mehr als einen Datensatz Bd. 110 Wie modelliert man diesen Sachverhalt ?

29 Die Beziehungen gelten für mehr als einen Datensatz Wie modelliert man diese Sachverhalte ? Typische Fälle: Autoren Schlagwörter Notationen Differentialgleichung Vw. Analysis s. auch Differentialgleichung Vw. Differentialgleichung s. auch Anfangswertproblem Die Verweisungen gelten für alle Datensätze SWD

30 Macht es Sinn, alle auf ein Objekt bezogenen Daten in dem Datensatz für das eine Objekt zu verankern, auch wenn Beziehungen für mehr als einen Datensatz gelten ? Wie modelliert man all die genannten Sachverhalte ? Beispiel: Pseudonyme zu einem Personennamen in jeden Datensatz? Allegro-Datensatz

31 Macht es Sinn, alle auf ein Objekt bezogenen Daten in dem Datensatz für das eine Objekt zu verankern, auch wenn Beziehungen für mehr als einen Datensatz gelten ? Wie modelliert man all die genannten Sachverhalte ? Zum Beispiel: Soll man alle Pseudonyme zu einem Personennamen in jeden Datensatz schreiben ? Eintrag PND also: Damit wird dieser Datensatz unter allen genannten Namensformen gefunden, aber:

32 Mehrfacharbeit Was tun, wenn eine neue Namensform oder (bei Schlagwörtern häufig) eine neue Relation hinzukommt? die Methode hat als Konsequenzen: Verwendung von Normdateien als Stammdateien Nicht alle Namensformen werden eingetragen, sondern nur eine Identnummer, über die die Varianten abgerufen werden -> Konsequenzen für Software und Arbeitsformen

33 Beziehungen zwischen bibliographischen Objekten 1. Beziehungen zwischen den Objekten selbst 2.Beziehungen zwischen Daten, die zur Objektbeschreibung herangezogen werden Dokumente sind bibliografische Objekte, zwischen denen Beziehungen existieren, die durch die Objekte selbst, aber auch durch die Daten hervorgerufen werden, die für die Beschreibung verwendet werden, d.h. wir müssen unterscheiden:

34 Dok_01 Dok_14 Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten

35 Dok_01 Dok_27 Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten

36 Autor Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten Serie Autor 1 Dok Autor 2 Dok Autor 3 Dok Serie 1 Dok Serie 2 Dok Serie 3 Dok Serie 4 Dok

37 Dok_01 Dok_76 Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten

38 Autor Serie Verlag Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten Autor 1 2 Autor 2 1 Serie 1 1 Serie 2 2 Serie 3 1 Verlag 1 3 Verlag 2 1 Verlag 3 1 Suchbarkeit eines Mehrfach- Vorkommen eines Merkmals

39 Dok_01 Dok_57 Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten

40 Autor Serie Verlag Schlagwörter Name Autor Weitere Namensformen GND / PND ZDB Serientitel Früherer Serientitel Späterer Serientitel GND / SWD Beton OBBaustoff UBAsphaltbeton Faserbeton Feuerbeton Fließbeton Gasbeton Hartbeton... Beziehungen zwischen den Objekten selbst und Beziehungen zwischen Daten, die zur Beschreibung der Objekte herangezogen werden (ggf. weitere) Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten

41 Autor Serie Verlag Schlagwörter SW OB UB VB OB VB Syn. Begriffsnetz aus normiertem Vokabular mit Relationen Invertierte Listen Arten von Beziehungen zwischen bibliografischen Objekten: Recherche als Navigation über das normierte Vokabular

42 Fragen Welche der genannten und weiterer Beziehungen, z.B. Ausgaben eines Werkes Medien- und Materialvarianten eines Werkes … sollen in einer bibliografischen Beschreibung / einer bibliografischen Datenbank erfasst werden ? in einem bibliografischen Recherchetool abfragbar und wie für Suchprozesse aufbereitet sein ? Eine Antwort auf die erste Frage versuchen die Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) zu geben.

43 MIDOS- Retrievalanwendung Startseite Hinweise - Suchbeispiele Suchmaske Register Mouse over Kurztitelanzeige Vollanzeige - Ausgabeformate Einbindung Thesauri Verlinkung – Quer-Verlinkung Skripte für Ausgabeformate Frames

44 Prinzipien des Datenimport Datenbank 1Datenbank 2

45 Ziel und Zweck eines Datenimports ist die Überführung von Daten mit einer definierten Struktur aus der einen (Datenbank-) Umgebung in eine andere mit einer ebenfalls definierten, aber möglicherweise anderen Datenstruktur – ohne dabei Handarbeit leisten zu müssen, also z.B. für große Datenmengen. Werden Daten aus einem fremden Kategorienschema importiert, muss durch eine Analyse der Daten eine Zuordnung der drei Ebenen Beitrag Container Serie zu den entsprechenden Kategorien des eigenen Schemas vorgenommen werden, damit anschließend die korrekten Zuordnungen hergestellt werden können, um die Daten in einem jeweils geeigneten Ausgabeformat anzeigen zu können. Import fremder Daten

46 Das Prinzip des Komma-Delimited Imports Ausgangssituation Daten einer Textdatei können einzelne Daten- sätze darstellen, ohne dass sie als einzelne Daten- sätze unterscheid- bar wären und einzeln gesucht werden könnten. Die Trennung in einzelne Daten- sätze ist nur durch intellektuelle Interpretation möglich. Die Daten ent- halten aber Formatierungs- angaben

47 Das Ziel Die Daten sollen als abfragbare und einzeln ansprechbare Datensätze innerhalb einer Datenbank vorliegen:

48 Die Idee Es muss ein Weg gefunden werden, die Daten der Quelldatei entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu einzelnen logischen Kategorien und Datensätzen den realen Datensätzen und Kategorien der Zieldatenbank zuzuordnen. Die Zieldatenbank verfügt über eine bekannte Datenstruktur - ein Kategorienschema - für jeden Datensatz, z.B.: wann der Inhalt einer Kategorie beginnt wann er zu Ende ist wann der Datensatz zu Ende ist und ein neuer beginnt welcher Kategorie ein Inhalt zuzuordnen ist Für den Import der Daten- sätze muss also die Frage gelöst werden, wie die Software erkennt,

49 Ein möglicher Weg Bei Orientierung am Komma-Delimited-Format transformiert man die Quelldatei in eine Tabellenstruktur: Nach jeder Kategorie – Wichtig: auch nicht besetzte ! - ein Trennzeichen eingefügt, das sonst als Zeichen in der Datei nicht vorkommt: Das Zeichen, die Absatzmarke - ASCII oder HEX wird in vielen Umgebungen als Zeichen für Ende des Datensatzes benutzt.

50 Man kann sich also vorstellen, dass aus der linearen Abfolge der Daten eine Tabelle aufgebaut wird, deren Zeilen die Datensätze und deren Spalten die Kategorien sind: Daten# Dok 1 Dok 2 Dok 3 Dok n...

51 Probleme Bei der Realisierung können verschiedene Probleme auftauchen, die zum Teil mit dem Unterschied zwischen der Tabellenstruktur einer relationalen und der flachen sequenziellen Datenhaltung des index-basierten Datenbankkonzeptes verbunden sind: Felder unbegrenzter Länge (ein typisches Merkmal bibliographischer Datenbanken, insbes. beim Vorhandensein von Abstracts Feldwiederholungen (ein bequemes Hilfsmittel, um Kategorien mehrfach bis beliebig oft in einer Datenbeschreibung zur Verfügung zu haben (z.B. für eine unbegrenzte Zahl von Autoren, ein unangenehmes Phänomen für die Umwandlung in einer Tabellenstruktur) Der Import von Fremddaten wird umso leichter, je genauer Quell- und Zielstruktur bekannt sind oder in definierten Datenformaten vorliegen und aufeinander abgebildet werden können.

52 Zusammenfassung Die Daten der Quelldatei müssen in einem Zeichensatz vorliegen, den die Datenbanksoftware als Ziel versteht Es muss ein Trennzeichen innerhalb der Quelldatei geben, das der Datenbanksoftware erlaubt, die Datensätze eindeutig voneinander zu trennen Es muss ein eindeutiges Trennzeichen geben, das die späteren Kategorien unterscheidet Dieses Trennzeichen muss auch unbesetzte Kategorien voneinander trennen Für die Zuordnung der Quelldaten zu den Kategorien der Datenbanksoftware muss eine Platzanweiserdatei vorhanden sein Nachstehende Punkte müssen beachtet werden, wenn ein Daten- import in der Komma-Delimited-Philosophie (Tabellen-Struktur) erfolgreich verlaufen soll: Der Weg über Globales Suchen und Ersetzen erlaubt für bibliografische Daten manchmal flexiblere Vorgehensweisen, da nur Kategoriennamen ausgetauscht werden müssen und keine Tabellenstruktur erzeugt werden muss.

53 100:Umstätter, Walther 104:Rehm, Margarete 331:Einführung in die Literaturdokumentation :Medizin - Biologie ; Chemie - Physik 410:München [u.a.] 412:Saur 425: :VIII, 208 S. : graph. Darst. 540: Globales Suchen und Ersetzen Überführung der Quelldatei durch Globales Suchen und Ersetzen in eine Struktur, die die Ziel-Software als ihre eigene identifiziert: 1. Verfasser: 2. Verfasser: Hauptsachtitel: Zusatz zum Sachtitel: Verlagsort(e): Verlag: Erscheinungsjahr: Umfang: ISBN: Quelldatenstruktur: Umstätter, Walther Rehm, Margarete Einführung in die Literaturdokumentation... Medizin - Biologie ; Chemie - Physik München [u.a.] Saur 1981 VIII, 208 S. : graph. Darst Inhalte: Zieldatenstruktur: Globale Ersetzungen:      1. Verfasser:  100:     Hauptsachtitel:  331:...

54 Ein Beispiel Ergänzung von Daten Ein spezielles Importproblem wird durch die Aufgabe beschrieben, Daten in bereits vorhandenen Datensätzen einer Datenbank zu ergänzen, z.B. Indexate einer Automatischen Indexierung Zur erfolgreichen Durchführung ist es wichtig, dass die hinzuzu-fügenden Daten auch dem richtigen Datensatz zugeordnet werden und dass im Datenschema ein Feld für die hinzukommenden Daten vorhanden ist. Die Verknüpfung der vorhandenen Datensätze mit den hinzukommenden Daten erfolgt i.d.R. über die Datensatz-Nummer, die in beiden zu mischenden Dateien vorhanden sein muss. ID SIGAhd 23 / 27 VERFSchlagwort, Paul HSTEinführung in die Geheimnisse des Schlagwortkataloges ZSTein Streifzug durch die Geschichte VOKöln VEVerlag für Bibliotheken EJ1988 UMFXI, 278 S. : Ill. SERMonographien zur Inhaltserschließung ; 4 NOAhd 23 SWSchlagwortkatalog / Geschichte IND ID SIGAhd 34 / 15 VERFSchlagwort, Paul | System, Martina HSTDie Praxis des systematischen Kataloges ZSTeine Einführung für Bibliothekare AUSG2., erw. Aufl. VOKöln VEVerlag für Bibliotheken EJ1992 UMFIX, 325 S. : Ill. SERMonographien zur Inhaltserschließung ; 2 NOAhd 34 SWSystematischer Katalog / Lehrbuch IND Vorher ID INDEinführung | Geheimnis | Schlagwortkatalog | Schlagwort | Katalog | Streifzug | Geschichte ID INDPraxis | Systematischer Katalog | Systematik | Katalog | Einführung | Bibliothek Ergänzungen ID SIGAhd 23 / 27 VERFSchlagwort, Paul HSTEinführung in die Geheimnisse des Schlagwortkataloges ZSTein Streifzug durch die Geschichte VOKöln VEVerlag für Bibliotheken EJ1988 UMFXI, 278 S. : Ill. SERMonographien zur Inhaltserschließung ; 4 NOAhd 23 SWSchlagwortkatalog / Geschichte INDEinführung | Geheimnis | Schlagwortkatalog | Schlagwort | Katalog | Streifzug | Geschichte ID SIGAhd 34 / 15 VERFSchlagwort, Paul | System, Martina HSTDie Praxis des systematischen Kataloges ZSTeine Einführung für Bibliothekare AUSG2., erw. Aufl. VOKöln VEVerlag für Bibliotheken EJ1992 UMFIX, 325 S. : Ill. SERMonographien zur Inhaltserschließung ; 2 NOAhd 34 SWSystematischer Katalog / Lehrbuch INDPraxis | Systematischer Katalog | Systematik | Katalog | Einführung | Bibliothek Nachher

55 Konkrete Schritte zum Import fremder Daten: Beispiele für die Berücksichtigung des jeweiligen Dokumenttyps zur Anzeige im geeigneten Ausgabeformat Zwei Wege empfehlen sich zur Erstellung und Ansteuerung des jeweils geeigneten Formats a)Benutzung eines Indikators – soweit vorhanden - für den Dokumenttyp, b)Abfragen, ob die zur Unterscheidung des Dokumenttyps geeigneten Kategorien Inhalte haben oder nicht.

56 BibTeX-Daten aus dem Buch [Datei: fremddaten.bib] Ein Buch in einer Schriftenreihe

57 BibTeX-Daten aus dem Buch [Datei: fremddaten.bib] Ein Beitrag in einer Zeitschrift journal = Quelle

58 BibTeX-Daten aus dem Buch [Datei: fremddaten.bib] Beitrag in Sammelwerk / Tagungsband in einer Schriftenreihe booktitle = Quelle

59 Ein Buch Weitere Beispiele [Musik-Literatur] Als Vorbild für ein montiertes Ausgabeformat ist dies nicht ausreichend. Anhand der formatierten Anzeige des Datensatzes auf der entsprechenden Webseite lässt sich prüfen, ob die gewählten Interpretationen zutreffen.

60 Weitere Beispiele [Musik-Literatur] Ein Beitrag in einer Zeitschrift

61 Weitere Beispiele [Musik-Literatur] Beitrag in Sammelwerk Die Unterscheidung zwischen Titel des Containers und dem Titel einer Schriftenreihe ist allein auf Grundlage der Quelldaten nicht möglich.

62 Weitere Beispiele [Sport-Literatur] Ein Buch in einer Schriftenreihe Auch diese Anzeige ist als Vorbild für ein montiertes Ausgabeformat nicht ausreichend

63 Weitere Beispiele [Sport-Literatur] Ein Beitrag in einer Zeitschrift Quellenangabe

64 Weitere Beispiele [Sport-Literatur] Beitrag in Sammelwerk Quellenangabe


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