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Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Präsentation zum Thema: "Prof. Dr. Andreas Schmietendorf"—  Präsentation transkript:

1 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Programmierung von Client/Server-Anwendungen J2EE – Web-Applikationen, Java Server Pages, JavaBeans und Servlets erstellt in Anlehnung an Stark, T.: J2EE – Einstieg für Anspruchsvolle, Addison-Wesley, Pearson Studium, München 2005 WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

2 Übersicht zur Vorlesung
HTML im Rückblick Java-Server-Pages (JSP) JSP und Datenbankanbindung via JDBC JavaBean-Komponentenmodell Servlets vs. JSP Idee der Tag-Bibliotheken WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

3 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
HTML im Rückblick WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

4 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
HTML im Rückblick HTML-Versionen im Vergleich (W3 Konsortiums): HTML (ohne Versionsnummer) Überschriften, Textabsätze, Grafikreferenzen, Hypertext-Links HTML V (noch akademisch geprägt) kleinster gemeinsamer Nenner für Web-Seiten HTML V (Zusammenarbeit mit der Industrie) Tabellen, physische Textformatierungen HTML V Verwendung von Frames (geteilte Seiten) Cascading Style Sheets - festlegen von z.B. Schriftgröße, -farbe, ... Verwendung von Scriptsprachen (z.B. JavaSkript) XHTML 1.0 Neuformulierung HTML 4.01 mit Hilfe von XML WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

5 Hypermediale Informationssysteme
Aufbau des Unified Ressource Locator: Ziel: einheitliche Schnittstelle zum Internet PROTOKOLL://SERVER/VERZEICHNISPFAD/DOKUMENT Protokoll: http, file, ftp, mailto, ftp, https, ... Server: IP-Adresse z.B alternativ Domain Name Service (DNS-Name) Verzeichnispfad: Verzeichnis innerhalb des lokalen Filesystems Dokument: eigentliche auszugebende Datei, über Dateiextension erfolgt die Wahl möglicher Plug-Ins (z.B. *.htm, *.pdf, ...) Beispiel eines URL: WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

6 Hypermediale Informationssysteme
Erstellung von HTML-Dokumenten: Einfache ASCII-Datei, neu erstellt oder übernommen z.B. von Word und mit HTML-Befehlen versehene Datei Verwendung einfacher Editoren (Vorschlag: UltraEdit-32) Nutzung von Generatoren (Bsp.: WebWizard, HotMeTaL, ...) Verwendung von Entwicklungsumgebungen wie z.B. MS Visual Interdev und Frontpage (für Formulare sinnvoll) Nutzung der Genratorfunktionen von Textverarbeitungsprogrammen wie z.B. MS Office (generiert auch XML) Einstiegsdatei typischerweise index.htm oder default.htm (*.htm unter DOS und *.html unter UNIX oder WindowsNT) WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

7 Hypermediale Informationssysteme
Möglichkeiten der Einstellung Angebot der Internet-Service-Provider, z.B. T-Online Im Rahmen von direkten Internet-Zugängen und eigenem HTTP-Server Verwendung akademischer Server-Systeme Häufig Probleme bei dynamischen Komponenten, z.B. zu startende Services WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

8 Hypermediale Informationssysteme
Grundaufbau einer einfachen HTML-Datei: <HTML> <!-----Kommentarzeile > <HEAD> <TITLE>Dokumente und Informationen</TITLE> </HEAD> <BODY> <H1>Client/Server-Anwendungen</H1> <HR> </BODY> </HTML> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

9 Hypermediale Informationssysteme
Merkmale der HTML-Syntax: Befehle meist aus einleitenden und abschließenden Tag, keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung Leerzeichen im Text zusammengefaßt, explizit mit   Verschachtelte Tags führen zu Fehlern Zusätzliche Attribute bei einleitenden Tag möglich, z.B. die Ausrichtung einer Überschrift der 2. Kategorie. Bsp.: <h2 align=center>Ausgabetext<h2> Kommentare in HTML <!--Kommentar--> Sonderzeichen im Ausgabetext wie z.B. „ä“ sollten für die international richtige Darstellung durch „ä“ ersetzt werden WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

10 Hypermediale Informationssysteme
Vorgehensweise zur Erstellung von HTML-Systemen: Analyse der auszugebenden Daten (über was soll informiert werden) Navigationsstruktur grob entwerfen (z.B. Baumstrukturen verwenden) Grundgerüst der HTML-Datei erstellen Maskierungsvorschriften für Umlaute, Sonderzeichen beachten Seiten durch Zeilenumbrüche und Leerzeilen verwenden Verwenden von mehreren kleinen HTML-Dateien nicht größer als 64 KByte (typische Größen ca. 5 KByte) Audio/Video-Sequenzen sollten explizit angekündigt werden Test der erstellten Seiten unter verschiedenen Browser-Systemen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

11 Hypermediale Informationssysteme
Übersicht zum HTML-Befehlsumfang (1): Textformatierung (Überschriften <H1>Text</H1>, Absätze <P>, Zentrieren <CENTER>, Zeilenumbruch <BR>, Trennlienie <HR> ) Textattribute physikalische (<I>...</I>, <B>...</B>, <blink>...</blink> logische <CITE>...</CITE>, <CODE>...</CODE>) Listen (z.B. numerierte und unnumerierte Listen) <OL> <UL> <LI> Äpfel </LI> <LI>… </LI> </OL> </UL> Grafiken anzeigen (<IMG SRC=„Adresse des Bildes>, die Angabe einer alternativen Text-Ausgabe ist möglich) Tabellen <TABLE> <TR> <TH>Kopfzeile der Tabelle</TH> </TR> <TR> <TD>Datenzelle</TD></TR> </TABLE> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

12 Hypermediale Informationssysteme
Übersicht zum HTML-Befehlsumfang (2): Frames für Teilung der Seite in z.B. linken und rechten Bereich <frameset cols="20%,60%"> <frame src="cmgverw.htm" name="links"> <frame src="ov_cmg.htm" name="rechts"> </frameset> Hypertextlinks (Start- und Zielpunkt) Links auf Dokumente: <A HREF = „Adresse des Zieldokuments“>...</A> Link innerhalb der WWW-Seite: <A HREF = „#Marke“>...</A> <A NAME = „Marke“>...</A> Link auf Internetdienste: , news, ftp, gopher, telnet Imagemaps Einteilung einer Grafik in anklickbare Bereiche WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

13 Hypermediale Informationssysteme
Übersicht zum HTML-Befehlsumfang (3): Multimedia- und Fremdprogrammreferenzen (Browserabhängig) Standard ist das OBJECT-Tag, bei MS Audio mit SOUND-Tag <OBJECT DATA=„test.avi“ TYPE=„video/x-msvideo></OBJECT> Java-Applets mit APPLET-Tag Interaktive Formulare zur Dateneingabe Formulardefinition: <FORM ACTION=mailto:...METHOD=POST> Eingabefelder: <INPUT TYPE=„text“ NAME=„VARIABLE“> Auswahlcheckboxen: <INPUT TYPE=„checkbox“ NAME=„VARIABLE“> Auswahllisten (Scrollbar): <SELECT NAME="BenchmarkNutzung“SIZE=4 MULTIPLE> <OPTION>Harwarekenndaten Bestätigungsbutton: <INPUT TYPE=„submit“ [NAME=„OK-Button“]> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

14 Java Server Pages – JSP‘s
WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Pendant zu folgenden Techniken: Microsofts Active Server Pages (kurz ASP) CGI-basierte Anwendungen oder auch PHP Einbetten von Java-Code zwischen HTML-Anweisungen Server-Seite, die dynamisch bei URL-Anforderung erzeugt wird Bestandteile einer JSP HTML-Elemente Skriptlets: Skript-Elemente in Java Java Servlets Java Beans Aus Bestandteilen der JSP wird ein Servlet generiert WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Bausteine einer JSP: Ausdrücke der Form <%= Java-Ausdruck %> Scriptlets der Form <% Java-Code %> Deklarationen der Form <%! Java-Code %> Kommentare: <%-- JSP-Kommentar %> <!-- HTML-Kommentar --> Java-Anweisungen in JSP-Ausdrücken werden nicht mit einem Semikolon abgeschlossen  jeweils nur eine Anweisung! WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html> <body> Hallo liebe Studenten der FHW Berlin! <hr> <p> Es ist jetzt genau: <%= new java.util.Date()%> </body> </html> Vergleich: System.out.print („Es ist jetzt genau „ + new java.util.Date()); WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages JSP-Seite unter JSP-examples: WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages JSP liegt nicht in einem eigenen Verzeichnis Nicht günstig im Falle einer Neuinstallation Besser ist die Anlage eines eigenen Projektverzeichnis Möglichkeiten zur Anlage eines solchen Verzeichnis: Verwendung des Sysdeo-Plugin unter Eclipse (GUI-Dialog) Editieren der Datei conf/server.xml im Tomcat Verzeichnis WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Erzeugen eines eigenen Arbeitsverzeichnisses & Unterverzeichnisse: css – Ablage von Cascading Stylesheets html – Aufnahme statischer HTML-Dokumente images – Aufnahme von Bildern jsp – Aufnahme von Java Server Pages (dynamische Dokumente) WEB-INF – enthält Web Deployement Descriptor  web.xml Eintrag in der server.xml-Datei unter Tomcat <Context path="/schmiete" docBase="C:\jakarta-tomcat-5\schmietendorf" debug="0" reloadable="true" crossContext="true" /> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Vordefinierte Variablen in einer JSP (verwaltet im Servlet-Container): request: javax.servlet.http.HTTPServletRequest Zugriff auf Informationen des Request-Header z.B. akzeptierte Dateiformate, Sprachen, Art des User-Agent response: javax.servlet.http.HTTPServletResponse Modifikation der Antwort des Servers an den Client Status-Code setzen oder Response-Header modifizieren out: javax.servlet.jsp.JspWriter Verwendet der Server um die Ausgabe an den Client zu senden WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html> <head> <title>Eine dynamische JSP-Seite</title> </head> <body> <h2>Verwendung vordefinierter Variablen</h2> <p><hr><p> <ul> <li>Hallo liebe Studenten der FHW Berlin! </li> <li>Es ist jetzt genau: <%= new java.util.Date()%> </li> <li>Sie sind: <%= request.getParameter("name")%> </ul> </body> </html> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Alternative Notation für JSP-Ausdrücke: Ggf. besteht die Forderung XML-konformer JSP‘s Bisherige Form: <%= Ausdruck %> XML-konforme Darstellung: <jsp:expression>Ausdruck</jsp:expression> Die XML-konforme Darstellung ist case-sensitiv Auch hier wird nur eine Java-Anweisung verwendet WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Bisherige Einschränkungen der verwendeten JSP‘s Nur jeweils eine Java-Anweisung Keine definierbaren lokale Variablen zur Speicherung von Werten Keine bedingten Entscheidungen (if-else) Keine Schleifen zur Wiederholung von Anweisungen Verwendung von sogenannten JSP-Scriptlets Allg. Form: <% beliebiger Java-Code%> Def. Einer Folge von Java-Befehlen JSP-Scriptlet Ausgaben müssen explizit definiert werden <% String userName = request.getParameter(“user“); out.println (Sie sind“ + userName); %> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Beispiele für JSP-Scriptlets Schleifen <% for (int i=0; i<10; i++) { %> HTML/JSP-Code <% } %> Switch-Abfrage <% switch (arg) { case 0 : %> HTML/JSP-Code <% case 1 : %> HTML/JSP-Code <% braek; case 2 : %> HTML/JSP-Code <% default: %> HTML/JSP-Code <% } %> JSP-Scriplets werden jeweils durch HTML-Code unterbrochen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages JSP-Scriptlets  zusammenhängende Java-Methode Definiert den Ablauf der JSP Vordefinierte Variablen request, response und out können als Parameter der Methode verstanden werden Servlet(Web)-Container sieht JSP als Java-Programm Public classMyJsp { public void response (Request req, Response, res) { // JSP-Scriplets // … } WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html> <head> <title>Eine dynamische JSP-Seite</title> </head> <% String userName = request.getParameter("name");%> <body> <h2>Verwendung vordefinierter Variablen - Beispiel 3</h2> <p><hr><p> <ul> <li>Hallo liebe Studenten der FHW Berlin!</li> <li>Es ist jetzt genau: <%= new java.util.Date()%></li> <% if (userName != null) { %> <li>Sie sind: <%= userName %></li> <% } else { %> <li>Sie sind: unbekannt</li> <% } %> </ul> </body> </html> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages else-Zweig  WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages JSP-Deklarationen: Variablen innerhalb der JSP-Methoden  pot. Probleme Lokale Variablen Verlieren Wert nach ausgeführten Request Zählen der Zugriffe auf eine Seite Notwendige Speicherung des Anzahl Zugriffe Verwendung von JSP-Deklarationen (vgl. globale Variablen) Form: <%! Java-Code außerhalb des JSP-Scriplet %> JSP-Deklarationen sind nicht Bestandteil der JSP-Scriplet! WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html> <head> <title>Eine dynamische JSP-Seite</title></head> <%! private int count =0;%> <% String userName = request.getParameter("name");%> <body> <h2>Verwendung vordefinierter Variablen - Beispiel 4</h2> <p><hr><p> <ul> <li>Hallo liebe Studenten der FHW Berlin!</li> <li>Es ist jetzt genau: <%= new java.util.Date()%></li> <% if (userName != null) { %> <li>Sie sind: <%= userName %></li> <li>Besucher: <%= ++count %></li> <% } else { %> <li>Sie sind: unbekannt</li> <% } %> </ul> </body> </html> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages  14. Aufruf 15. Aufruf  WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Weiteres Beispiel einer möglichen JSP-Deklaration: <%! Private boolean existUser (javax.servlet.SerletRequest req, String userName){ // Test ob der User schon vorhanden ist if (request.getParameter(userName) == null){ return false; } return true; }%> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Vordefinierte Variablen einer JSP: HTTP als zustandsloses Protokoll Server bedient nur die aktuelle Anfrage Client ist dem Server danach unbekannt Komplexe Applikationen bedingen: Client muss ggf. wieder erkannt werden Zwischenspeicherung bestimmter Zustände Kontexte des Web Containers Stellen verschiedene Gültigkeitsbereiche für Variablen zur Verfügung 3 Speicherbereiche werden genutzt WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages 3 Speicherbereiche für Anfragen an den Webservers: Application-Scope (Informationen über die Lebenszeit des Servers) Globale, statische Variablen Art der Applikationsnutzung Session-Scope (Informationen ab dem 1. Aufruf) Speicherung einer Session-ID – z.B. eindeutige Kundennummer Time-out Parameter Request-Scope (lokaler Gültigkeitsbereich) Sind nur während der Bearbeitung einer Antwort an den Client gültig Verfallen nach Beantwortung der Client-Anfrage WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Kontrolle von JSPs durch folgende Speicherbereiche: request – Variable vom Typ javax.servlet.http.HTTPServletRequest Bezug zum Request-Scope Mittels Methode setAttribute() können Objekte hinzugefügt werden response – Variable vom Typ javax.servlet.http.HTTPServletResponse Manipulation der Antwort an den Server Z.B. Cookies an den Browser senden oder Status-Code setzten WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Kontrolle von JSPs durch folgende Speicherbereiche: out – Variable vom Typ javax.servlet.jsp.JspWriter Bezieht sich auf den Ausgabestrom zwischen Server und Client Ermöglicht die Ausgabe von beliebigen Objekten bzw. Basistypen session - Variable vom Typ javax.servlet.http.HttpSession Bezug auf den Session-Scope (z.B. beim Login) Mit setAttribute() können Werte zur Sitzung abgespeichert werden  Nutzerspezifische Daten über mehrere Sitzungen  Cookie-Technik WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Kontrolle von JSPs durch folgende Speicherbereiche: application – globale Variable zwischen Applikationen eine Webservers Bezug auf den Application-Scope Parallel laufende Anwendungen können so Ressourcen teilen config - Variable vom Typ javax.servlet.jsp.ServletConfig Bietet den Zugriff auf serverseitige Initialisierungsparameter der JSP Werte können aus der web.xml gelesen werden z.B. Konfigurationsdaten für den Zugriff auf Datenbanken WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Kontrolle von JSPs durch folgende Speicherbereiche: pageContext - Variable vom Typ javax.servlet.jsp.PageServlet Realisiert den Zugriff auf Seitenattribute einer JSP Weiterleiten eines Requests Einfügen einer weiteren Seite page – Synonym des Schlüsselwortes this in Java Ist vom Typ java.lang.Object Soll ggf. die Verwendung anderer Scriptsprachen unterstützen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages JSP Direktiven (Bezug zum Servlet-Container): page (kein Bezug auf die gleichnamige Variable) Eigenschaften der JSP als Java-Klasse Angabe einer Superklasse, Verhalten im Fehlerfall, Ausgabepufferung include Beschreibt den modularen Aufbau einer JSP-Anwendung Beziehung zu gemeinsam genutzten JSP-Seiten (z.B. Menüs) taglib Verhalten des JSP-Dokumentes auf der markup-Ebene z.B. Möglichkeiten zur Definition eigener tags WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Page – Seitendirektiven 1: Klassen und Packages importieren page import=“java.util.Date“ %> page import=“java.util.Date“, “java.math.*“ %> JSP‘s ableiten von einer Superklasse (nicht generell unterstützt!) Package ownjsp.fhwbln.jsp; Import javax.servlet.jsp.HttpJspPage; Public class MyJsp implements HttpJspPage { // eigener Code } Nutzung: page import=“ownjsp.fhwbln.jsp.MyJsp“ extends=“MyJsp“ %> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

42 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Server Pages Page – Seitendirektiven 2: Parallele Bearbeitung von Client-Anforderungen page isThreadSafe=“true“ %> - Standardeinstellung page isThreadSafe=“false“ %> errorPage – Verweis auf eigene Fehlerseiten page errorPage=“Fehlerseite.jsp“ %> page-Attribut contentType (MIME-Type  PlugIn Auswahl) Teilt dem Browser die Art des nachfolgenden Dokumentes mit Realisierung mehrsprachiger Applikationen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages Beispiel einer einfachen Login-Prozedur Bestandteile eines komplexen Web-Auftritts Login-Seite  Login.jsp Authentifizierung des Benutzers  Einstieg.jsp Inhalt des eigentlichen Portals (z.B. Frame)  Content.jsp Fehlerseite bei gescheiterter Anmeldung  LoginError.jsp WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html><head><title>Eine dynamische JSP-Seite</title></head> <body> <h2>Ein einfaches Login für Web-Anwendungen</h2> <p><hr><p> <form method="post" action="Einstieg.jsp"> Login: <INPUT type="text" name="user" /> <INPUT type="submit" value="Absenden" /> <img src="../images/fhw.jpg" > </form> <% if (request.getParameter("msg") !=null){ out.println (request.getParameter("msg")); } %> </body> </html> Login.jsp WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages page session="true" %> page contentType="text/html; charset=UTF-8" %> page errorPage="LoginError.jsp" %> <% // Test ob noch eine entsprechende Session besteht if (session.getAttribute("USER") == null) { // Lesen des Parameters vom request String userName = request.getParameter("user"); // Test ob der Parameter existiert if (userName == null) { throw new Exception ("Nutzername nicht vorhanden!"); } // Test ob der Parameter gültig ist if (! userName.equals("Thomas")) { %> Login.jsp WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <jsp:forward page="Login.jsp?msg=Benutzer nicht bekannt!" /> <% } // Hinzufügen des Parameters zur aktuellen Session session.setAttribute ("USER", userName); %> <%-- keine Ausnahmefehler - weiter zu Content.jsp --%> <jsp:forward page="Content.jsp" /> Fortsetzung - Login.jsp WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Server Pages <html> <head> <title>Eine dynamische JSP-Seite</title> </head> <body> <h2>Herzlich willkommen im Portal</h2> <p><hr><p> Sie sind Benutzer: <%= session.getAttribute("USER") %> </body> </html> Der Einstieg ins Portal  WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC Erstellen einer Instanz des JDBC-Treibers Erstellen einer Verbindung zur DB über die JDBC-Treiberinstanz Erstellen von Anweisungen die die DB-Verbindung verwenden Ausführen der entsprechender SQL-Anweisungen Prüfen auf vorhandenen Inhalt des ResultSet Auswerten des ResultSet Einfügen in die Felder der HTML-Tabelle Beenden entsprechender Java-Anweisungen Schließen des Statement und der Connection WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC – Beispiel 1 <html> <head> <title>JSP - JDBC Zugriff</title> </head> language="java" import="java.sql.*" %> <body> <h2>Datenbankabfrage mittels JSP und JDBC</h2> <table border="1" with="400"> <tr> <td><b><i>ID</i></b></td> <td><b><i>NAME</i></b></td> <td><b><i>VORNAME</i></b></td> <td><b><i>ORT</i></b></td> </tr> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC – Beispiel 2 <% // Schritt 1 Class.forName("org.firebirdsql.jdbc.FBDriver"); // Schritt 2 Connection myConn = DriverManager.getConnection("jdbc:firebirdsql:localhost/3050: C:/Programme/Firebird/examples/employee.gdb","sysdba","masterkey"); // Schritt 3 Statement stmt = myConn.createStatement(); // Schritt 4 ResultSet myResultSet = stmt.executeQuery("select * from mitarbeiter"); // Schritt 5 if (myResultSet != null) { // Schritt 6 while (myResultSet.next()) { String id = myResultSet.getString(1); String name = myResultSet.getString(2); String vorname = myResultSet.getString(3); String ort = myResultSet.getString(4); %> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC – Beispiel 3 // Schritt 7 <tr> <td><%= id %></td> <td><%= name %></td> <td><%= vorname %></td> <td><%= ort %></td> </tr> <% // Schritt 8 } /* Ende von while */ } /* Ende von if */ // Schritt 9 und 10 stmt.close(); // Schritt 11 MyConn.close(); %> </table></body></html> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JSP und JDBC Typische Probleme des aufgezeigten Vorgehens: Keine Trennung von Darstellung und Anwendungslogik Design der Oberfläche kann nicht separat entwickelt werden Hohe Fehleranfälligkeit (schwer eingrenzbar) Arbeitsteilige Softwareentwicklung ist schwierig Geringe Lesbarkeit und daraus folgend schwer wartbar  Verbesserung der Situation mit Hilfe der JavaBeans  MVC – Model View Controller Pattern WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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JavaBeans WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Unterstützung der Idee einer arbeitsteiligen Softwareentwicklung Spezialisierte Zulieferunternehmen IV-technische Komponenten Domain- bzw. fachspezifische Komponenten Reduktion der Erstellungszeiten von Informationssystemen Sprachumfang von Java wurde nicht erweitert! Montage der Komponenten in entsprechenden Bean-Builder Tools Java-Studio (Entwicklung bei SUN aber eingestellt) VisualAge for Java (Umfangreiche Anwendung von JavaBeans) BDK Bean Development Kit (http://java.sun.com/beans/docs) WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans SUN’s ursprüngliche Definition der JavaBeans „JavaBeans components, or Beans, are reusable software components that can be manipulated visually in a builder tool. Beans can be combined to create traditional applications, or their smaller web-oriented brethren, applets. In additional, applets can be designed to work as reusable Beans.“ WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Introspection (Selbstbeobachtung) - Beans können zur Laufzeit Auskunft zu den gebotener Funktionen und Eigenschaften geben Auf den direkten Quellcode-Zugriff kann so verzichtet werden Implizite Introspection-Funktion bietet alle Methoden des Bean Explizite Introspection-Funktion über das BeanInfo Interface Customisation (Anpassung) - Beans können über die Nutzung von Dialogen angepasst werden. Angebot an Standard-Dialogen Angebot an angepassten Dialogen Event-Handling (Ereignisverarbeitung) - Verwendung des Delegation-Event-Handling-Model (Event-Sources und -Listener) Persistenz - Möglichkeit der dauerhaften Abspeicherung alter und neuer Werte von Properties WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Methoden - werden genutzt um entsprechende Properties des Beans zu ändern. Alle als „public“ definierte Methoden werden in einem Bean-Builder-Tool angeboten. Einschränkung der angebotenen Methoden über BeanInfo-Klasse Einschränkung auch beim Import des Bean in ein Builder-Tool möglich Properties - (Eigenschaften) - Kapseln Daten einer Instanz eines Bean und können von außen abgefragt und geändert werden Signature pattern für Properties: getProperty() / setProperty() Simple Properties - repräsentieren einen einzelnen Wert Indexed Properties - Array gleichen Datentyps Bound Properties - Kombination eines Properties mit einem Event (z.B. ausgelöst nach der Änderung eines Properties) Constrained Properties - Zustimmung zur Änderung einer Propertie von z.B. einem anderen Bean holen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Softwarekomponentenmodell  JavaBeans (aber != EJB‘s) Konfigurierbare Container Kapselung von Anwendungslogik Speicherung von Daten (persistieren) Trennung von Anwendungslogik und Darstellung Auslagerung von Logik aus den JSP‘s Bessere Wartbarkeit Entkopplung der Schichten WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

63 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Beans Eigenschaften: Besitzen einen leeren Konstruktor Sollten keine öffentlichen (public) Instanzvariablen besitzen Zustände werden über Zugriffsmethoden manipuliert Mögliche Methodensignaturen: setXxx getXxx isXxx (bei booleschen Attributen) WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Beispiel einer einfachen JavaBean: package cs.j2ee.beans /* Speicherung einer Fahrtroute */ public class RouteBean /* Startpunkt der Fahrtroute */ private String start public String getStart() { return start; } public void setStart (String start) { this.start = start; WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

65 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Beans Verwendung von JavaBeans in JSP‘s: <jsp:useBean id=“route“ class=“cs.j2ee.beans.RouteBean“ /> oder <% cs.j2ee.beans.RouteBean route = new cs.j2ee.beans.RouteBean (); %> oder als Interface <jsp:useBean id=“route“ type=„typ.Interface“ class=“cs.j2ee.beans.RouteBean“ /> bzw. <% typ.Interface route = new cs.j2ee.beans.RouteBean (); %> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Zugriff auf Attribute der JavaBean: Auslesen von Property-Werten <jsp:getProperty name=“route“ property=“start“ /> oder <%= route.getStart() %> Setzen von Property-Werten <jsp:setProperty name=“route“ property=“start“ value= “Dresden“/> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Beans Steuerung des Gültigkeitsbereichs von JavaBean: <jsp:useBean id=“route“ class=“cs.j2ee.beans.RouteBean“ scope=“session“ /> Steuerung über das scope-Attribut: page – Variablen sind nur innerhalb der aktuellen Seite gültig session – gültig bis Browser geschlossen wird Verwendung für die Nutzerauthentifizierung Ablage aktuell ausgewählter Datensätze application – für den applikationsübergreifenden Datenaustausch request – Variablen sind für die Dauer eines Request gebunden WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

68 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Beans Vorteile von JavaBeans: Wiederverwendung von Quellcode (JSP‘s & Java-Objekte) Verständlichkeit Vereinfachung der Struktur von JSP‘s Darstellung getrennt von der Java-Implementierung Kapselung JSP‘s interagieren mit dem Benutzer JavaBeans realisieren die Anwendungslogik Verwaltung zusammengehöriger Daten WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

69 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Servlets WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

70 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Servlets „Server side applets, without face“ Bestandteile von Web Applicationen Bieten die Funktionalität von CGI-Skripts Kontext für Web Applikationen Unterstützung mehrerer Servlets Unterstützung mehrerer HTML-Seiten Unterstützung mehrerer Java Server Pages Filter für bestimmte Datentypen WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

71 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Java Servlets Das generierte Servlet unserer ersten JSP - 1: Unter: C:\jakarta-tomcat-5\tomcat50-jwsdp\work\Catalina\localhost\schmiete\org\apache\jsp\jsp package org.apache.jsp.jsp; import javax.servlet.*; import javax.servlet.http.*; import javax.servlet.jsp.*; public final class beispiel1_jsp extends org.apache.jasper.runtime.HttpJspBase implements org.apache.jasper.runtime.JspSourceDependent { private static java.util.Vector _jspx_dependants; public java.util.List getDependants() { return _jspx_dependants; } WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Das generierte Servlet unserer ersten JSP - 2: public void _jspService(HttpServletRequest request, HttpServletResponse response) throws java.io.IOException, ServletException { JspFactory _jspxFactory = null; PageContext pageContext = null; HttpSession session = null; ServletContext application = null; ServletConfig config = null; JspWriter out = null; Object page = this; JspWriter _jspx_out = null; PageContext _jspx_page_context = null; WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Das generierte Servlet unserer ersten JSP - 3: try { _jspxFactory = JspFactory.getDefaultFactory(); response.setContentType("text/html"); pageContext = _jspxFactory.getPageContext(this, request, response, null, true, 8192, true); _jspx_page_context = pageContext; application = pageContext.getServletContext(); config = pageContext.getServletConfig(); session = pageContext.getSession(); out = pageContext.getOut(); _jspx_out = out; WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Das generierte Servlet unserer ersten JSP - 4: out.write("<html>\r\n"); out.write("<body>\r\n"); out.write("Hallo liebe Studenten der FHW Berlin!\r\n"); out.write("Es ist jetzt genau:\r\n"); out.print( new java.util.Date()); out.write("\r\n"); out.write("</body>\r\n"); out.write("</html>"); WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Das generierte Servlet unserer ersten JSP - 5: } catch (Throwable t) { if (!(t instanceof SkipPageException)){ out = _jspx_out; if (out != null && out.getBufferSize() != 0) out.clearBuffer(); if (_jspx_page_context != null) _jspx_page_context.handlePageException(t); } } finally { if (_jspxFactory != null) _jspxFactory.releasePageContext(_jspx_page_context); }}} WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Alles was mit JSPs realisiert werden kann, kann auch unter Verwendung von Servlets erreicht werden Potentielle Nachteile von JSPs: Mischung von JSP und HTML-Code wird bei komplexen Java-Strukturen unübersichtlich Mittels der Variable out (Typ javax.servlet.jsp.JspWriter) können keine Binärdaten ausgegeben werden (z.B. Bilder) JSP können HTML-Dokumente erzeugen, deutlich schwieriger ist es bei anderen Datenformaten Fehler werden häufig erst zur Laufzeit erkannt  Servlets stärker in der Funktionalität, als in der Darstellung WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Ein selbst erzeugtes Servlet - 1: package cs.j2ee.servlets; import java.util.Date; import java.io.PrintWriter; import java.io.IOException; import javax.servlet.http.HttpServlet; import javax.servlet.http.HttpServletRequest; import javax.servlet.http.HttpServletResponse; import javax.servlet.ServletException; public class HelloWorld extends HttpServlet { public void service(HttpServletRequest request, HttpServletResponse response) throws IOException, ServletException { WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Ein selbst erzeugtes Servlet - 2: // set the contentType response.setContentType("text/html;charset=ISO "); // get the PrintWriter PrintWriter out = response.getWriter(); // create content StringBuffer content = new StringBuffer(); content.append("<!DOCTYPE html PUBLIC \"-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en\" \"http://www.w3.org/TR/REC-html40/strict.dtd\">"); content.append("<HTML><HEAD><TITLE>Ein selbst geschriebens Servlet</TITLE></HEAD>"); WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Ein selbst erzeugtes Servlet - 3: content.append("<BODY><FONT color=\"green\" face=\"arial\">"); content.append("<CENTER>Hallo Studenten der FHW Berlin</CENTER><UL>"); content.append("<LI>Es ist jetzt genau "); content.append(new Date()); content.append("</LI></UL></FONT></BODY></HTML>"); // write out out.print (content.toString()); } WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Schritte zur Ausführung des Servlets: Übersetzen des Servlets mittels eines Java-Compilers Verwendung einer entsprechende Entwicklungsumgebung Verwendung eines entsprechende Build-Files (Tool Ant) Anlegen einer entsprechenden Verzeichnisstruktur im Web-Server /WEB-INF/sources – Java Quelldateien /WEB-INF/classes – Java Klassendateien /WEB-INF/lib – benötigte Klassenbibliotheken /deploy_lib – Klassen die nur zur Übersetzung benötigt werden Web Deployment Decsiptor (web.xml) erstellen bzw. bearbeiten WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Der Web Deployment Descriptor - 1: <!DOCTYPE web-app PUBLIC "-//Sun Microsystems, Inc.//DTD Web Application 2.3//EN" "http://java.sun.com/dtd/web-app_2_3.dtd"> <web-app> <display-name>Client/Server-Programmierung</display-name> <description> FHW Berlin </description> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Der Web Deployment Descriptor - 2: Für jedes Servlet benötigen wir ein <servlet>-Tag Servlet wird bereits bei der Initialisierung geladen Prio 1-10 (1 - zuerst geladen, 10 – zuletzt geladen) <!-- Bind Servlet to symbolic name --> <servlet> <servlet-name>WelcomeServlet</servlet-name> <servlet-class>cs.j2ee.servlets.HelloWorld</servlet-class> <load-on-startup>2</load-on-startup> </servlet> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Der Web Deployment Descriptor - 3: Verknüpfen des Servlets mit einer URL Servlets liegen physikalisch an einem anderen Ort! Keine relativen Adressen innerhalb des HTML-Codes Verweise relativ zur virtuellen Adresse des Servlet setzen!! <!-- Map servlet to URL --> <servlet-mapping> <servlet-name>WelcomeServlet</servlet-name> <url-pattern>/servlets/HelloWorld</url-pattern> </servlet-mapping> </web-app> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

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Java Servlets Java Server Pages Servlets Übersetzungszeitpunkt Zur Laufzeit von der JSP-Engine erzeugt, kann ggf. vorkompiliert werden. Muss manuell übersetzt werden. Bindung an URL Unter dem tatsächlichen Pfad, innerhalb der Web-Applikation erreichbar. Wird über den Web Deployment Descriptor an eine oder mehrere symbolische URL‘s gebunden. Vordefinierte Variablen Stehen direkt zur Verfügung. Müssen über Methoden aus dem Request bzw. Response gebunden werden. HTML-Code Kann direkt eingefügt werden. Muss über print() und write() ausgegeben werden. Dokumenttypen Beschränkt auf textbasierte Dokumente. Unterstützt sowohl Text-, als auch Binärformate. Services Beschränkt auf eine einzige Service-Methode. Eigene Servicemethoden für jeden Request-Typ (PUT, GET, POST) WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

86 Idee der Tag-Bibliotheken (Taglibs)
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87 Verwendung eigener Tags
Vorraussetzungen für eigen definierte Tags: Implementierung der Funktionalität  Tag-Handler Package: javax.servlet.jsp.tagext.* Zusammenfassen in Tag-Bibliotheken Steuerung des Lebenszyklus eines Tag doStartTag() – Aufruf bei einem öffnenden Tag (Initialisierung) doAfterBody() – Aufruf unmittelbar vor dem schließenden Tag doEndTag() – Aufruf nach dem schließenden Tag (Freigabe) WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

88 Beispiel eines Tag-Handlers
package cs.j2ee.tags; import javax.servlet.jsp.JspWriter; import javax.servlet.jsp.tagext.TagSupport; public class SimpleTag extends TagSupport(){ public int doStartTag(){ try { JspWriter out = pageContext.getOut(); out.print (new Date()); } catch (IOException ioex){ ioex.printStackTrace(); } return (SKIP_BODY); WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

89 Tag Library Descriptor
Festlegung des zum Tag-Handler korrespondierenden Tags: xml-Datei mit der Extension *.tld Festlegung der taglib-Version Festlegung der unterstützten JSP-Version Festlegung von Namensräumen für die Taglibs Mapping zwischen Java-Klasse und Tag herstellen Reservierte Namensräume: Java, javax, jsp, jspx, servlet, sun, sunw Leere Präfixe sind ebenfalls nicht erlaubt WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

90 Tag Library Descriptor
<tlib-version>1.0</tlib-version> <jsp-version>1.2</jsp-version> <short-name>j2ee</short-name> <uri>www.masterclass.de/j2ee</uri> <description>Example Tag</description> <tag> <name>date</name> <tag-class>cs.j2ee.tags.SimpleTag</tag-class> <description>…</description> </tag> </taglib> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

91 Tag Library Descriptor
Einbinden des TLD in die eigene Webapplikation: Direktes Einbinden in das Webverzeichnis Sichtbar unter der URL des Webauftritts Einbindung des TLD in den Deployment Descriptor Verfügbar unter einer virtuellen URL (WEB-INF-Ordner) Eintrag in die entsprechende web.xml <taglib-uri> & <taglib-location> Tag-Bibliotheken bleiben dem Benutzer verborgen Verwendung in der JSP taglib uri=„/j2ee-tags“ prefix=„j2ee“ %> Tag im HTML-Body: <j2ee:date /> WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf

92 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf
Verfügbare Taglibs JSTL – JavaServer Pages Standard Tag Library Standard-API für Tags von SUN URL: Apache Jakarta Taglibs Benchmarking, Logging, Cache, JMS , … URL: WS 2006/07 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf


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