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Heimat- und Kulturverein Busenberg präsentiert. Arbeitsgruppe Vermisstenforschung Heltersberg und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Präsentation zum Thema: "Heimat- und Kulturverein Busenberg präsentiert. Arbeitsgruppe Vermisstenforschung Heltersberg und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V."—  Präsentation transkript:

1 Heimat- und Kulturverein Busenberg präsentiert

2 Arbeitsgruppe Vermisstenforschung Heltersberg und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

3 Ausstellung mit Vortrag Sonntag, 19. November 2006 (Volkstrauertag) Drachenfels-Halle Busenberg

4 Ausstellung: Uhr bis Uhr Vortrag: Uhr

5 Markus Kowollik Uwe Benkel Marek Dziewa Martin Dziewa Martina Benkel Konrad Suthoff Das Team in Busenberg

6 Exponate im Eingangsbereich der Drachenfels-Halle

7 Die ersten Besucher der Ausstellung informieren sich

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11 Interessenten auch in der „Expertenecke“

12 Informationstisch des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

13 Unsere Gastgeber: Mitglieder des Heimat- und Kulturvereines Busenberg

14 Presseveröffentlichungen

15 Die RHEINPFALZ, 15. November 2006 Ausstellung über Abstürze BUSENBERG. Am Sonntag, 19. November, 10 bis 18 Uhr, ist im Bürgerhaus eine Dokumentation über abgestürzte Militärflugzeuge des Zweiten Weltkriegs über der Pfalz zu sehen, zu der der Heimat- und Kulturverein einlädt. Uwe Benkel aus Heltersberg von der Arbeitsgruppe Vermisstenforschung referiert ab 16 Uhr über dieses Thema.

16 Die Rheinpfalz, Ausgabe Pirmasens, Brennende Maschine trudelt über den Ort BUSENBERG: Viele Zeitzeugen erinnern sich an Absturz der Militärbomber im Jahr 1944 Um Uhr am Abend des 26. April 1944 zerschellte an einem Felsen zwischen Busenberg und Schindhard ein viermotoriger englischer Bomber vom Typ Lancaster. DieMaschine, die von deutschen Nachtjägern aufgespürt und abgeschossen worden war, gehörte einem größeren Verband von 276 Bombern an und hatte die Stadt Schweinfurt zum Ziel. Sechs Soldaten fanden damals den Tod, nur einer überlebte schwer verletzt.

17 Dieses Unglück haben bis heute, mehr als 60 Jahre später, viele noch lebende Zeitzeugen in Erinnerung und sie können es nie ganz vergessen, ging der Ort doch damals nur ganz knapp an einer Katastrophe vorbei. Um darüber mehr zu erfahren, waren sie gekommen, die meist älteren Besucher der Ausstellung über „Abgestürzte Militärflugzeuge des Zweiten Weltkriegs im Luftraum der Pfalz“, die der Heimat- und Kulturverein mit ihrer Vorsitzenden Marga Geschwind am Sonntag im Bürgerhaus Drachenfels zusammen mit der Arbeitsgruppe Vermisstenforschung aus Heltersberg auf die Beine gestellt hatte. Gut gefüllt war dann auch am Nachmittag der große Saal des Bürgerhauses. Uwe Benkel, der Leiter der Arbeitsgruppe, hat es sich seit 1989 mit vielen ehrenamtlichen Helfern zur Aufgabe gemacht, Schicksale verschollener Flugzeugbesatzungen aufzuklären. Er hat dabei beachtliche Erfolge erzielt

18 Gebannt lauschten die Gäste, die auch aus den umliegenden Gemeinden gekommen waren, den Worten von Benkel, der ihnen aus heutiger Sicht nochmals den damaligen Vorfall ins Gedächtnis rief, als die schon brennende Maschine über den Ort trudelte und kurz darauf mit einer lauten Explosion am Felsen zerschellte. Die weiteren Ereignisse hatte er auch in einer kleinen Akte zusammengetragen, aus der man weitere Einzelheiten entnehmen konnte. Daraus geht hervor, dass nur der Navigator David Clifton Prowse den Absturz schwer verletzt überlebt hatte. Er hing mit einer schweren Beinverletzung in einem Grundstückszaun etwa 150 Meter Luftlinie von der Absturzstelle entfernt. Sechs seiner Kameraden waren sofort tot und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Sie wurden zunächst auf dem Busenberger Friedhof beerdigt, später dann umgebettet, um schließlich auf einem englischen Friedhof ihre letzte Ruhestätte zu finden

19 Das Heck der Lancaster-Maschine lag in der jetzigen Wasgaustraße ungefähr in Höhe des heutigen Wohnhauses der Familie Schunk. Gut zu erkennen über den Wrackteilen der Maschine ist der Eilöchel-Fels. Am rechten oberen Bildrand befindet sich der Felsen, gegen den die Maschine geprallt war. Zu erkennen ist auch die Straße in Richtung Dahn beziehungsweise Schindhard. Bei der Person im Vordergrund soll es sich um Margarete Engel aus Dahn handeln

20 Ob Prowse sein Leben wirklich einem auf Heimaturlaub weilenden deutschen Soldaten zu verdanken hat, wie auch heute noch im Ort erzählt wird, ist historisch nicht belegt. Jedenfalls, so wird spekuliert, soll man dem Schwerverletzten damals nach dem Leben getrachtet haben und nur dank des beherzten Eingreifens des deutschen Soldaten habe man ihn nach Dahn ins Krankenhaus gebracht, wo ihm Dr. Bick später das Bein amputieren musste. Er hielt bis zu seinem Tod im Jahr 1992 immer wieder Briefkontakt mit einer Dahner Krankenschwester, die ihn fürsorglich gepflegt und versorgt hatte. Sie sah sich deswegen ständigen Repressalien der Nazi- Schergen ausgesetzt und wurde schließlich sogar der Kollaboration angeklagt und für ein Jahr ins Zuchthaus geschickt. Prowse, kanadischer Abstammung, studierte nach dem Krieg Jura, wurde Anwalt und 1972 an den kanadischen Gerichtshof in Calgary berufen. Benkel konnte den Busenbergern noch von einem zweiten Absturz in der Nähe ihres Heimatorts berichten. Kilian Keller aus Busenberg kann sich nach eigener Aussage noch gut daran erinnern

21 Am 14. August 1944 musste eine amerikanische Boeing B 17 „Flying Fortress“ (fliegende Festung), die das Ziel Pirmasens auf ihrem Einsatzbefehl hatte, auf dem „Bundenthaler Feld“ notlanden. Die Maschine brannte bereits beim Flug über den Ort, dennoch gelang es der neunköpfigen Besatzung, die Maschine lebend zu verlassen. Mit Ausnahme des Navigators Norman E. Henderson, der später in Frankreich auf der Flucht erschossen wurde, kamen alle mit dem Leben davon und kehrten in ihre Heimat zurück. So endete am Abend eine Ausstellung, die mit Fundstücken der Arbeitsgruppe Vermisstenforschung, Bildern, Dokumenten und Büchern aus der damaligen Zeit, den Wahnsinn von Krieg und dem daraus entstehenden Leid der Menschen anschaulich dokumentierten. Uwe Benkel ist für weitere Hinweise auf verschollene Flugzeuge unter Telefon 06333/ zu erreichen


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