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Muskelspindel/ Reflex Außer durch einen willkürlichen Reiz kann der Muskel noch auf eine zweite Art zur Kontraktion gebracht werden: durch den Reflex.

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Präsentation zum Thema: "Muskelspindel/ Reflex Außer durch einen willkürlichen Reiz kann der Muskel noch auf eine zweite Art zur Kontraktion gebracht werden: durch den Reflex."—  Präsentation transkript:

1 Muskelspindel/ Reflex Außer durch einen willkürlichen Reiz kann der Muskel noch auf eine zweite Art zur Kontraktion gebracht werden: durch den Reflex.

2 Reflex Hierfür gibt es spezifische Rezeptoren, man nennt sie Propriozeptoren. Sie stecken im Muskel (dort heißen sie Muskelspindeln ), im Gelenk (Golgi-Organe/ Ruffini-Körperchen).

3 Sensorische Nervenfasern

4 Monosynaptischer Reflex Der einfachste und wichtigste Reflex ist der monosynaptische Dehnungsreflex. Monosynaptisch meint über nur eine Synapse (im Rückenmark) verschaltet, was ihn sehr schnell macht. Er kann nicht willentlich unterbunden werden.

5 Monosynaptischer Reflex

6 Muskelspindel Eine Dehnung der Muskelspindel führt zu einer Kontraktion des Muskels. In jedem Muskel stecken viele Muskelspindeln, so dass die Kontraktion der Dehnung angemessen dosiert werden kann.

7 Muskelspindel

8 Dies führt in der Praxis zu zwei Schlussfolgerungen: 1.Aufwärmen heißt für Sprint, Sprung oder Wurfbelastungen eine Aktivierung der Muskelspindeln, eine Sensibilisierung, um eine größtmögliche Kontraktion (also Kraftentfaltung) zu ermöglichen.

9 Dies führt in der Praxis zu zwei Schlussfolgerungen: 2. a) Die Muskelspindel hat Verbindung mit dem Golgi-Organ in der Sehne eine Schutzfunktion für den Muskel-Sehnen-Apparat. b) Dieser wird durch Dehnen beim Aufwärmen überlagert, also ausgeschaltet. c) Das hat zur Folge, dass dieser Schutz ( muskuläre Stabilisation ) nicht mehr gewährleistet ist und durch laxe Gelenkkapseln der natürliche Gelenkschluss nicht mehr gegeben ist d) Die Folgen sind dort ein hoher Verschleiß mit arthritischen Konsequenzen.

10 Warum wird gedehnt? Dehnen ist eine Heilmethode aus der Osteopathie und fand in den 1970er und 80er Jahren Einzug in die populäre Sport- und Aufwärmgymnastik. Sie ist außer den ausgeführten physiologischen Kontrainidikationen unsinnig nach der Herz- Kreislauf-Aktivierung, da diese Effekte wieder zurück gehen. Bis heute ( ) gibt es trotz vielfacher Versuche keinen einzigen Befund, der Dehnen als sinnvolle (also präventive) Maßnahme im Aufwärmtraining belegen kann. Dehnen nach dem Sport ist nicht schädlich, wenn keine muskuläre Ausbelastung stattfand! Sinnvoll ist es aber dennoch nicht, da muskuläre Schäden eventuell bereits vorliegen Laktatkumulationen verschwinden nicht schneller und Kontraktionsrückstände sind ein gewollter Trainingseffekt. Wer sich über den aktuellen Stand der Forschung ein Bild machen möchte, kann dies kostenlos über die Suchplattform medline (einfach googeln) und z.B. mit den Suchbegriffen „Stretching prevent injury“ tun. Sehr viel mehr Treffer erzielt man übrigens mit der Suche „Stretching induce injury“


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