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LARP und Jugendarbeit? Ein Vortrag von Sandra Droll Jugendpflegerin der Stadt Reichelsheim (Wetterau)

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Präsentation zum Thema: "LARP und Jugendarbeit? Ein Vortrag von Sandra Droll Jugendpflegerin der Stadt Reichelsheim (Wetterau)"—  Präsentation transkript:

1 LARP und Jugendarbeit? Ein Vortrag von Sandra Droll Jugendpflegerin der Stadt Reichelsheim (Wetterau)

2 Gliederung  Allgemeine Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen  Jugendarbeit  Jugendarbeit – LARP  Jugendarbeit – Erlebnispädagogik  Jugendarbeit – Erlebnispädagogik – LARP  LARP in Action  Ausblick

3 Lebenswelt der Jugendlichen Mangel an: Bewegung, Kommunikation, Sozialkompetenzen, Respektvolles Verhalten... Gesellschaftlicher Wandel Veränderter Kinderalltag Medieneinfluss

4 Der Veränderte Kinderalltag  Rückgang der Straßenspielkultur, der natürlichen Spiel- und Bewegungsgelegenheiten  Zunehmende Verhäuslichung des Kinderspiel  Verinselung: Künstlich geschaffene Spielinseln (Spielplätze, organisierter Sport, Musikschule)  Zunahme des Medienkonsums, Verdrängung von Entwicklungsschritten  Zeitdruck (Terminkalender) und Leistungsdruck steigen  Helikoptereltern: Keine Selbstbestimmung, Selbstorganisation  Kaum Spannungsmomente

5 Medieneinfluss MediumEinfluss ComputerspieleHelden erleben das ersehnte Abenteuer für die Kinder Soziale Plattformen (WhatsApp, Facebook) Face – to – Face Kommunikation nimmt ab Kurzsprache Anonymisierung FernseherDritter Erzieher Helden erleben die ersehnten Abenteuer Pausen reißen die Kinder aus den Geschichten – Konzentrationsmangel, Unruhe steigt Jeder dritte Haushalt hat 2 Geräte WerbungKonsumzwang-Reizüberflutung SmartphonesGesenkter Blick Anonymisierung Ständig am Nachschauen – Fördert Unruhe

6 Gesellschaftlicher Wandel  Schnelllebigkeit, damit verbunden: Zeitmangel  Anonymisierung  Verändertes Wertesystem  Patchwork – Familien  Zunehmender Leistungsdruck  Bei den Eltern: Existenzängste  Unruhe  Ich – Bezogenheit

7 Folgen Bewegungsmangel – Krankheiten Konzentrations- schwäche Verhaltensauffäl- ligkeiten (Pseudo ADHS) Soziale Kompetenzen nehmen ab Veränderte Entwicklung

8 Im Jugendclub  Kommunikation über WhatsApp, Facebook  Aggressiver und Ich – Bezogener Umgang untereinander (potenziert durch Energydrinks)  Kein Gruppengefühl – Jeder gegen Jeden  Kaum Verantwortung gegenüber des Clubs  Unruhige – Egal – Stimmung  Playstation zocken, selten mal Singstar  Musik  Keine richtige Unterhaltung (Jugendkurzsprache)  Schnell aufkommende Langeweile

9 Jugendarbeit?  Veränderte Alltagswelt der Kinder  Medieneinfluss  Gesellschaftlicher Wandel  Bewegungsmangel...  Jugendcluballtag WAS KÖNNEN WIR DAGEGEN UNTERNEHMEN ?

10 Konsequenzen für die Jugendarbeit  Programm  Projekte  Offener Betrieb  Clubmeetings (Partizipation)  Gespräche  Spiele, Kreativmaterial organisiert  Niederschwellige Hilfestellung bei Problemen  Homepage

11 LARP und Jugendarbeit?  Artikel in der LARPzeit entdeckt  Gespräche mit der Politik (Offen aber skeptisch)  Kontaktaufnahme mit den Waldrittern  Medien von Anfang an eingebunden  Finanzen (Spendenaktionen, Eintrittsgelder)

12 Problem  Keine Kenntnisse über LARP  Kein Personal  Kein Budget  Keine Location  Keinen Plot LARP realistisch umsetzbar??

13 Jugendarbeit und LARP

14 LARP  Komische Leute, die verkleidet im Wald rumrennen (Zitat – Praktikant der JP zu Beginn seiner Arbeit)  Wird oft zum reinen Vergnügen gespielt (Konsumorientiert)  Das ist halt Theater im Wald  Hä – Was ist denn das?  Eine verrückte Welt WO STECKT DA DIE PÄDAGOGIK?

15 Jugendarbeit und Erlebnispädagogik

16 Erlebnispädagogik  Kanufahren, Klettern  Zelten  Freizeitspaß  Action  Draußen im Freien, in Mutter Natur  Abwechslungsreich, nicht ständig vor dem PC hocken  Die Welt draußen zeigen WO STECKT DA DIE PÄDAGOGIK?

17 Das Lernzonenmodell Komfortzone (Gewohnheit, Sicherheit) Lernzone (ungewohnte Reize setzen mit Aufforderungscharak -ter - Spannungsbogen) Panikzone (Beispiel Hochseilgarten)

18 Ziele der Jugendarbeit und der Erlebnispädagogik  Persönlichkeitsentwicklung  Soziale Kompetenzen  Werte  Vertrauen Herausforderungscharakter  Problemlösungsfähigkeit  Kommunikation  Kooperationsfähigkeit  Spaß und Spannung (aushalten lernen) Learning by doing

19 LARP als „Erlebnispädagogische Methode“ WAS HAT „LIVEROLLENSPIEL“ MIT „ERLEBNISPÄDAGOGIK“ ZU TUN ?

20 LARP  Findet meist in der Natur statt  Fördert Bewegung  Selbst Held oder ein Böser sein (kein Sekundärmedium zwischengeschaltet)  Hat hohen Aufforderungscharakter  Neue Reize  Spannung erfahren  Spaß und Phantasie

21 LARP  Persönlichkeitsentwicklung  Soziale Kompetenzen  Werte  Vertrauen  Problemlösungsfähigkeit  Kommunikation  Kooperationsfähigkeit  Bildungs- und Lernziele ...

22 LARP – EP - Jugendarbeit Kompetenzen erweitern, Lern- und Bildungsziele vermitteln, Bewegung fördern, Kreativität schulen, Spaß Jugend- arbeit Erlebnis- pädagogik LARP

23 Unser erstes LARP  Schritt für Schritt (Politik, Kooperation Waldritter, ProbeLARP, Spendenaktion, LARP bekanntmachen, Medien, Begehungen, Team aufbauen, Brettspiel, Plot, Orga, Durchführung (Meetings), Auswertung)  LARP lebt von Stimmung  Spannungsbögen einbauen  Das Unmögliche möglich machen  Flexibilität (Ablauf gegebenenfalls adäquat ändern)  Pädagogische Ziele erfüllen Hauptziele: Kommunikation fördern, Soziale Kompetenzen schulen, Kooperation, Problemlösungsstrategien entwickeln, Spannung aushalten, Kreativität fördern und Bewegung

24 Gefahr  Es müssen erkennbare, ungewohnte, starke Reize als Initialzünder gesetzt werden  Der Geschichte ihren Lauf lassen – nicht zu viel eingreifen und auf vorüberlegte Strukturen pochen  Kinder sollen von sich aus in die Rolle kommen – nicht ständig angeleitet werden  Spannungsbögen einbauen  Auch Zeit für Entwicklung der Rollen und für Erholung einbauen

25 Unser zweites LARP  Co-Organisatoren: „Waldritter“  Drogenprävention (unterschwellig)  Für viele! Teilnehmer  Pädagogische Ziele erfüllen Hauptziele: Kommunikation fördern, Soziale Kompetenzen schulen, Kooperation, Problemlösungsstrategien entwickeln, Kreativität fördern und Bewegung, mit großen Gruppen umgehen lernen, Vorbildfunktion als Gastgeber

26 Stimmen der Kinder  Super und mal was ganz anderes  Zu Hause darf ich nie kämpfen  Wann findet das nächste LARP statt  So kann ich mal in eine ganz andere Rolle schlüpfen und auch mal ein Feigling sein  Darf ich das nächste Mal ein Ork sein  So kann man vom Alltag abschalten  Cool

27 Stimmen der Öffentlichkeit  Politik: Ist begeistert und hat Gelder speziell für LARP bereitgestellt, der Bauhof hilft uns  Ortsfeuerwehr und Bauhofleiter kamen aus Interesse an der Sache vorbei  Medien sind auf unserer Seite (eine ganze Seite Berichterstattung in der Regionalzeitung von einem Spezialreporter)  Bürger und Jugend kennen mittlerweile LARP  Immer mehr Teilnehmer  Spenden

28 Ausblick 2015  Zur Abwechslung im Januar ein Mini-Reality-Game: „Der Reichelsheimer Blutsprofessor“ – Eine alte Sage/ein alter Fluch  Ein Kleines LARP mit vielen Effekten „Die 7 Siegel“  Ein großes LARP mit den Waldrittern als Co- Organisatoren

29 ?


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