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Kontenverwaltung Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 2 Das Handbuch nutzen Das Handbuch verwendet kleine Bilder (sog. „Icons“)

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2 Kontenverwaltung

3 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 2 Das Handbuch nutzen Das Handbuch verwendet kleine Bilder (sog. „Icons“) als Verständnis- und Orientierungshilfen. Sie werden folgende Icons finden: Tipp, Hinweis. Schauen Sie sich unsere Tipps und Hinweise an. Achtung! Bei diesem Hinweis gibt es stets etwas zu beachten. Lesen Sie Solche Hinweise besonders aufmerksam. Erklärung Vertiefendes Wissen zu einem bestimmten Bereich oder Begriff Finden Sie überall, wo dieses Buch auftaucht. Orientierung. Ihre „Wegbeschreibung“ in Anwendungen – damit Sie immer wissen, wo Sie sich befinden und wie Sie dorthin finden.

4 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 3 Inhalt Das Handbuch nutzen2 Vorbemerkung5 Navigation6 Kontenverwaltung7 Kontenverwaltung – Filter-Suchfunktionen8 Kontenverwaltung – Filter-Funktionen9 Konto 1Konto 10 Konto ändern1Konto ändern11 Konto ändern – Eigenschaften12 Konto ändern – Verteilung auf Profitcenter – Aufteilung von Kontengruppe13 Konto ändern – Verteilung auf Profitcenter – gleichmäßige Aufteilung14 Konto ändern – Verteilung auf Profitcenter – manuelle Aufteilung15 Konto ändern – Verteilung auf Profitcenter – Regel Aufteilung16 Aufteilungsregeln verwalten17 Assistent zum anlegen einer Regel – Art der Regel18 Assistent zum anlegen einer Regel – Werte/Aufteilung19 Assistent zum anlegen einer Regel – Vorschau – einmalige Berechnung2Assistent zum anlegen einer Regel – Vorschau – einmalige Berechnung20 Assistent zum anlegen einer Regel – Vorschau – laufende Berechnung21 Konto ändern – Kostenauflösung – von Kontengruppe übernehmen2Konto ändern – Kostenauflösung – von Kontengruppe übernehmen22 Konto ändern – Kostenauflösung – eigene Kostenauflösung 2Konto ändern – Kostenauflösung – eigene Kostenauflösung 24 Konto ändern – Kurzanalyse - für Zeitraum25 Konto ändern – Kurzanalyse – Anzeige26 Konto ändern – Kurzanalyse – Einstellungen27

5 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 Seite 4 Allgemein Das Konto ist die zentrale Datenstruktur in der Buchführung sowie im Zahlungsverkehr. Für Lehrzwecke wird ein Konto meist als so genanntes T-Konto dargestellt: Über einem waagrechten Strich befinden sich Kontonummer und -bezeichnung und darunter ein durch einen senkrechten Strich geteilter Raum für Sollbuchungen (links) und Habenbuchungen (rechts). Der Buchhalter unterscheidet folgende Arten von Konten: Bestandskonten (Erfassung von Beständen an Gütern, Geld und Schulden) : aktive Bestandskonten (erfassen Aktiva, die Verwendung von Kapital) passive Bestandskonten (erfassen Passiva, die Herkunft von Kapital) Erfolgskonten (die ergebniswirksame Vorgänge erfassen): Aufwandskonten (Sollbuchung = Ergebnisminderung) Ertragskonten (Habenbuchung = Ergebnismehrung) Debitorenkonten erfassen Forderungen an Kunden. Kreditorenkonten erfassen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.

6 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 5 Vorbemerkung Zur besseren Übersicht und Struktur werden Konten in Kontengruppen gebündelt. Das bedeutet, dass jedes Konto einer Konten-Gruppe zugeordnet wird. (Siehe Konten-Gruppe) Um der Kernidee des Profitcenter-Gedankens nachzukommen, dass ein Betrieb in mehrere organisatorische Teilbereiche aufgeteilt wird, um Periodenerfolge über die Gewinn- und Verlustrechnung zu bekommen, setzt die Möglichkeit eines Verteilungsmechanismus voraus. Je genauer und zeitnaher dies gemacht wird, je realistischer und aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Die gleiche Philosophie trägt der Gedanke der Deckungsbeitragsrechnung. Dazu wird eine Kostenauflösung aller Aufwandskonten (Sollbuchungen) die ergebniswirksam sind vorgenommen. Die Kurzanalyse zeigt mit ihrer grafischen Oberfläche eine Übersicht aller Bewegungsdaten mit Im/Per - Monatwerten an, dessen Entwicklung kommentierungsfähig ist.

7 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 6 Navigation Die Kontenverwaltung befindet sich unter der Rubrik Start/Controlling/Konten

8 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 7 Kontenverwaltung Die Kontenverwaltung bietet eine numerischer Tabellen-Übersicht aller von der Buchhaltung importierten, sowie alle manuell angelegten Konten an. Die Tabellenübersicht ist sortiert nach: Konto-Nr. (sortierbar) Konto-Name (sortierbar) Kontengruppe (sortierbar) Profitcenter Die Spalte zeigt die Art des Umlageverfahrens (Umsatz/Kostenverteilung) auf die jeweiligen Profit-u.Teilprofitcenter an. Direkt, dabei handelt es sich um Prozentwerte, die manuell aufgeteilt wurden oder indirekt über Verteilungsschlüssel (Regel) Die Regel wird individuell mit Hilfe eines Assistenten angelegt. In der Ansicht wird nur die Regelart angezeigt. Details sehen Sie in der Kontenansicht.

9 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 8 Durch Betätigung des Filtericons, können die Filtereigenschaften geöffnet oder wieder geschlossen werden. Filter-Suchfunktionen Die Filtersuchfunktion hilft Ihnen schnell und gezielt Konten zu finden. Falls die Ansicht der Konten- verwaltung nicht alle oder nur ein Teil der Konten auflistet, überprüfen Sie bitte die Filtereinstellungen, ggf. Einstellungen auf (alle) ändern Die Kopfleiste „Konten“ verschafft Ihnen einen Überblick aller Einträge und wie viele Konten in der Ansicht gefiltert sind.

10 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 9 Filterfunktionen Filterfunktionen Je nach Filtereinstellung können einzelne oder mehrer Konten gesucht und angezeigt werden. Es stehen folgende Filtereigenschaften zur Verfügung: Anzeige Alle – zeigt alle Konten an Meine Favoriten (mit Stern)- zeigt nur die Konten an, die mit rechter Maustaste zu den Favoriten hinzu- gefügt wurden Soll/Haben - zeigt entweder nur Soll- oder Habenkonten oder alle zusammen an. Konten-Gruppe - zeigt alle Konten an die der ausgewählten Kontengruppe zugehörig sind Konten-Klasse - alle Konten sind einer Konten-Gruppe, die wiederum einer Kontenklasse zugeordnet. Durch die Auswahl einer bestimmten Konten-Klasse werden alle dazugehörigen Konten angezeigt. Status – es wird zwischen Aktiv (bebucht) und nicht aktiv (keine Kontierungsdaten) unterschieden. Suchen – mit Eingabe von mind. drei Buchstaben(alpha/numerisch) werden alle Konten Angezeigt die diese Buchstaben beinhalten Kontensuche

11 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 10 Konto Nachdem die entsprechenden Konten, je nach Filtereinstellung angezeigt werden, stehen folgende Funktionen zur Verfügung: neues Konto angelegen vorhandene Konten kopieren vorhandene Konten ändern vorhandene Konten löschen

12 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 11 Konto ändern Markieren Sie das gesuchte Konto und öffnen es mit Doppelklick. Für die weitere Bearbeitungen stehen in der Filterleiste entsprechen Icons zur Verfügung: neu anlegen Neues Konto anlegen und alle Eigenschaftsfelder neu definieren. kopieren Vorhandenes Konto duplizieren, lediglich Konto-Nr. und Name neu vergeben ändern Vorhandenes Konto abändern löschen Vorhandenes Konto löschen Gelöschte Konten sind endgültig gelöscht und können nicht mehr reaktiviert werden.

13 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 12 Konto ändern Eigenschaften Eigenschaften Mit den Kopfdaten nehmen Sie folgende Einstellungen vor: Konto-Nr. Jede Kontonummer kann nur einmalig bei Neuanlage vergeben werden. Entsprechend dem Kontenrahmenplan ist sie 1-9 stellig und kann im Nachhinein nicht mehr verändert werden. Konten-Name Im Gegensatz zu der Konten-Nr. kann der Name individuell gewählt und auch im Nachhinein wieder verändert werden. Kontengruppe Jedes Konto muss einer Konten- Gruppe zugeordnet werden. Durch die strukturierte Kumulation (Ansammlung) der Konten verschafft man sich einen besseren Überblick im Kontenplan, wie auch im Berichtswesen.

14 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 13 Konto ändern Verteilung auf Profitcenter Aufteilung von Kontengruppe übernehmen. Mit dieser Option werden die Parameter der Kontengruppe identisch übernommen. Ändern sie sich in der Kontengruppe, ändern sich auch alle Konten, die der Kontengruppe zugeordnet sind Es stehen verschieden Verteilungs- schlüssel zur Verfügung.

15 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 Seite 14 VERTEILUNG AUF PROFITCENTER Um der Kernidee des Profitcenter-Gedankens nachzukommen, dass ein Betrieb in mehrere organisatorische Teilbereiche aufgeteilt wird, um Periodenerfolge über die Gewinn- und Verlustrechnung zu bekommen, setzt die Möglichkeit eines Verteilungs- mechanismus voraus. Um die Frage „Wo sind die Kosten angefallen?“ zu klären, werden die Kosten auf Kostenbereiche oder Profitcenter im Betrieb umgelegt. Je genauer und zeitnaher dies gemacht wird, je realistischer und aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

16 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 15 Konto ändern Verteilung auf Profitcenter Gleichmäßige Aufteilung (automatisch) Diese Option findet dann Anwendung, wenn das Konto eine abweichende Verteilung, wie die der zugeordneten Kontengruppe hat. Gleichmäßig bedeutet, dass auf alle Haupt- und Teilprofitcenter, prozentual gleichmäßig verteilt wird. Eine gleichmäßige Verteilung bietet sich über das Kostentragfähig- keitsprinzip an z.B. beim Unternehmerlohn oder Betriebssteuern

17 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 16 Konto ändern Verteilung auf Profitcenter Manuelle Aufteilung (manuelle Eingabe) Unabhängig der zugeordneten Kontengruppe ist die manuelle Aufteilung. Damit kann die Umlage für jedes Haupt- oder Teilprofitcenter individuell angewandt werden. Erlöse werden meist direkt zu 100% einem Profitcenter zugeordnet. Kosten werden entweder direkt zu 100%, ansonsten prozentual anteilig auf Profitcenter verteilt. Kostenstellen Wenn das Unternehmen neben den Profitcentern, auch mit Kostenstellen arbeitet, werden z.B. anlagebedingte Fix-Kosten nicht auf jedes Profitcenter verteilt. Das Arbeiten mit Kostenstellen ist nur erfahrenen Controllern zu empfehlen.

18 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 17 Konto ändern Verteilung auf Profitcenter Regel Um noch genauer und zeitnaher Kosten auf Profitcenter verteilen zu können, bietet Eagle Control die Regel an. Mit der Regel kann genau bestimmt werden, wie viele Umlageanteile jedes Profitcenter zu tragen hat und wie sie sich berechnen sollen. Regel anwenden Öffnen Sie das Auswahlfenster Regel und markieren Sie die gewünschte Regel.

19 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 18 Konto ändern Verteilung auf Profitcenter Regel bearbeiten Um einen Überblick über die Regelverwaltung zu bekommen, öffnen Sie das Fenster Regeln bearbeiten Regel-Verwaltung Die Regelverwaltung verschafft einen schnellen Überblick, aller manuell angelegten Regeln nach Regel, Art und Beschreibung. Dazu können individuelle Regeln mit dem Assistent erstellt und abgespeichert werden. Die Regeln können mehrfach Anwendung finden. Sie können: Neue Regeln anlegen Regeln bearbeiten Regeln löschen

20 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 19 Assistent zum Anlegen einer Regel Art der Regel – Schritt 1 von 3 Wenn Sie in der Regelverwaltung keine passende Regel finden, können Sie selbst eine Regel erstellen. der Assistent hilft Ihnen in drei Schritten eine individuelle Regel zu erstellen. Umsatzprop. Minibar Regel greift nur da wo Minibarumsätze generiert werden z.B. Umsatzproportional Minibar Die Kostenumlage, bei denen diese Regel Anwednung finden soll, greift nur in den Profitcenter, die Minibarumsätze erwirtschaften. Grunddaten Geben Sie einen passenden Namen, sowie dessen Beschreibung ein. Art der Regel Bestimmen sie die Berechnungsbasis Manuelle Aufteilung Berechnung individuell nach Prozentwerten Aufteilung nach Eigenschaften Berechnung nach einem bekannten Wert: Fläche, Rauminhalt, installierte Leistung (Strom, Gas) oder Berechnung nach anfallenden Kosten/Stück: z.B. Steuern/Abgaben/Gebühren Aufteilung umsatzproportional Berechnung nach Umsätzen Aufteilung kostenproportional Berechnung nach Kosten Notiz Das Notizfeld steht für persönliche Einträge zur freien Verfügung

21 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 20 Assistent zum Anlegen einer Regel Werte Aufteilung –Schritt 2 von 3 Berechnungsbasis Mit der Art der Regel wurde zuvor Berechnungsbasis bestimmt. z.B. umsatzproportional (Erlöse) oder kostenproportional (Kosten). Wählen Sie dazu die entsprechende Berichtsgruppe aus. Berichtsgruppen können zuvor individuell und ausschließlich für Regeln angelegt werden. Art der Umsätze Damit bestimmen Sie nach welchen Werten die Regel rechnen soll. Im Monat Per Monat Im Monat Plan Per Monat Plan Zeitraum Wie soll die Berechnung erfolgen? Laufende Berechung jeden Monat neu oder Einmalige Berechnung zum vorgegeben Zeitpunkt Monat und Jahr

22 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 21 Assistent zum Anlegen einer Regel Vorschau – Schritt 3 von 3 Einmalige Berechnung Entsprechend der Berechnungsbasis gestaltet sich die Flashgrafik. Die Grafik ist hierarchisch von innen nach außen aufgebaut. Einzelwerte Da die Regel in diesem Fall eine einmalige Berechnung vornimmt, schlüsselt sich, entsprechend der ausgewählten Periode, die Umlage auf die Profitcenter prozentual auf. In diesem Beispiel November 2008: Hauptprofitcenter Hotel40,3% F&B59,6% Gesamtbetrieb 100,0% Teilprofitcenter Logis77,6% Frühstück22,3% 100,0% = Hotel Restaurant38,5% Felsenkeller61,4% 100,0% = F&B

23 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 22 Assistent zum Anlegen einer Regel Vorschau – Schritt 3 von 3 Laufende Berechnung Entsprechend der Berechnungsbasis gestaltet sich die Flashgrafik. Die Grafik ist hierarchisch von innen nach außen aufgebaut. Einzelwerte Die Regel abreitet laufend zum aktuellen Berichtszeitraum, dadurch wird für jeden Monat ein neuer Umlageschlüssel berechnet.. Diese Werte werden tabellarisch dargestellt.

24 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 Seite 23 Kostenrechnung Die Kostenrechnung als Teilbereich des Rechnungswesens hat eine von der Finanzbuchhaltung völlig losgelöste Rolle. In den internationalen Hotels wird das „Uniform System of Accounts for the Lodging Industry“ verwendet, während die Finanzbuchhaltung den jeweiligen Landesgesetzen entspricht. Bei der Kostenrechnung wird zwischen Vollkostenrechnung und Teilkostenrechnung unterschieden. Beide Kostenrechnungssysteme ergänzen sich in der Praxis. Vollkostenrechnung Bei der Vollkostenrechnung werden für die Kalkulation sämtliche Kosten (Einzel- und Gesamtkosten) angesetzt. Auf das gesamte Jahr bezogen müssen alle Kosten (fix, variable, sprungfix) gedeckt sein. Dadurch wird ein positives Betriebsergebnis (Gewinn) erziehlt. Teilkostenrechnung Die Teilkostenrechnung wird vor allem in Form der Deckungsbeitragsrechnung angewendet. Der Grundgedanke besteht darin, dass dem einzelnen Produkt als Kostenträger (Nächtigung, Speise, Getränke etc.) nur die variablen Kosten zugerechnet werden. In der Teilkostenrechnung unterscheidet man zwischen fixen (vom Beschäftigungsgrad unabhängigen)Kosten, sprungfixen (vom Beschäftigungsgrad unabhängig, jedoch vom Öffnungstag abhängige) Kosten und variablen (vom Beschäftigungsgrad abhängige) Kosten. Kostenauflösung Fixe Kosten sind von der Beschäftigung (Frequenz) unabhängig, sie sind das gesamte Jahr über fix, ganz gleich ob Gäste im Hotel bzw. Restaurant sind oder nicht. Die klassischen Fixkosten sind vor allem Abschreibungen, die Fremdkapitalzinsen, Miete, Pacht, Leasing, Grundgebühren, Versicherungen und alle Personalkosten, die über das ganze Jahr unabhängig von Gästen beschäftigt werden müssen. Variable Kosten sind von der Beschäftigung (Frequenz) abhängig, d.h., sie entstehen nur mit Gästen. Die typischen variablen Kosten sind der Materialverbrauch (Wareneinsatz), z.T. Energiekosten, Reinigung, Wäscherei, Verbrauchsmaterial, teilweise Personalkosten etc. Sprungfixe Kosten ( Bereitstellungskosten) entstehen nur mit der Öffnung des Betriebes und während der Offenhaltungszeit fix sind. Bezogen auf die geschlossenen Tage des Betriebes (Ruhetag, Saison) werden sie den variablen Kosten zugerechnet. Zu den sprungfixen Kosten zählen vor allem die Personalkosten für die in der Offenhaltungszeit fix angestellten Beschäftigten. Daneben sind vor allem Marketingksoten, Versicherungskosten z.B. Haftpflichtversicherungen für Arbeitnehmer), Wareneinsatz für die Personalverpflegung und teilweise Telefonkosten sowie Energiekosten als sprungfix anzusehen. Vgl. Prof. Heinz Huber, „Controlling im Hotel- und Restaurantbetrieb“ Wien 2000 S. 33

25 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 24 Konto ändern Kostenauflösung Unter Kostenauflösung wird in der Kostenrechnung die Spaltung der Kostenfunktion in fixe, sprungfixe und variable Kosten verstanden. Damit ist die Kostenauflösung eine Voraussetzung für eine entscheidungsorientierte Kostenrechnung. Kostenauflösung von Kontengruppe übernehmen (automatisch) Mit dieser Option werden die Parameter der Kontengruppe identisch übernommen. Ändern sich die Parameter der Kontengruppe, so ändern sich alle Parameter der Konten, die der Kontengruppe zugeordnet sind.

26 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 25 Konto ändern Kostenauflösung Kostenauflösung für Profitcenter von Konto übernehmen (manuell) Unabhängig der Kontengruppe können Sie die Prozentwerte für jedes Konto individuell eingeben. Somit kann jedes Konto autark gepflegt und einen von der Kontengruppe unabhängigen Wert bestimmt werden. Achten Sie darauf, dass die %-Summe der Kostenauflösung in fix/variabel immer 100% geben muss.

27 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 26 Konto ändern Kostenauflösung Eigene Kostenauflösung für Profitcenter verwenden (manuell) Im Unterschied zur „Kostenauflösung für Profitcenter von Konto“, können Sie eine Kostenauflösung für jedes Profitcenter individuell anwenden. Diese Art von Umlage wird dann angewandt, wenn sich erkennen lässt, dass sich die Kostenauflösung in den einzelnen Haupt- und Teilprofitcenter unterschiedlich darstellen. Strom ist ein typisches Beispiel dafür, das zwischen den einzelnen Proftit- centern ein unterschiedliches Verhalten der variablen (beschäftigungsabhänig) und fixen (beschäftigungsunabhängigen) Kosten besteht.

28 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 27 Konto ändern Kurzanalyse Zeigt eine grafische Übersicht über einen bestimmten Zeitraum. Die y-Achse senkrecht = Euro Die x-Achse wagrecht = Zeitraum Folgende Ansichtoptionen stehen zur Verfügung Per Monat - kumuliert (für eine bestimmte Periode ange- sammelt, aufgerechnet) Für Im Monat - einzeln (jeder Monat)

29 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 28 Plan-Werte Plan-Ist-Werte Ist-Werte Konto ändern Kurzanalyse Zeigt eine grafische Übersicht über einen bestimmten Zeitraum. Die y-Achse senkrecht = Euro Die x-Achse wagrecht = Zeitraum Folgende Ansichtoptionen stehen zur Verfügung Per Monat - kumuliert (für eine bestimmte Periode ange- sammelt, aufgerechnet) Für Im Monat - einzeln (jeder Monat)

30 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 29 Konto ändern Kurzanalyse - Einstellungen Neben der Anzeige (mit Ist, Plan und Ist-Planwerte), für (Im Monat, Per Monat), können Sie den Anzeige- zeitraum individuell bestimmen. Einstellungen Folgende Optionen stehen für den grafischen Anzeigezeitraum zur Verfügung: 1 0 Anzeigezeitraum Anzahl der Vorjahre Anzahl der Jahre in Zukunft Beschriftung Wertebeschriftung für Ist-Werte Wertebeschriftung für Plan-Werte

31 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 30 Konto ändern Zusatzdaten Das Notizfeld eignet sich um Veränderungen festzuhalten. Dokumentieren Sie jeden Eintrag mit Datum und Ihrem Kürzel. Notizen können jederzeit geändert, ergänzt oder gelöscht werden. Beispiel: Gehälter Restaurant = 1 Fachkraft: Frau Pantenius, 2 Azubis: Patrick und André 2 Aushilfskräfte: Brigitte und Regina Gehaltserhöhung für Frau Pantenius /wn

32 Willi Nusser – © Eagle Control GmbH 2008 Version 1.0 KONTEN Seite 31 Copyright 2008 Eagle Control GmbH. Alle Rechte vorbehalten Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch die Eagle Control GmbH nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von der Eagle Control GmbH oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten. Microsoft®, WINDOWS®, NT®, EXCEL®, Word®, PowerPoint® und SQL Server® sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM®, DB2®, DB2 Universal Database, OS/2®, Parallel Sysplex®, MVS/ESA, AIX®, S/390®, AS/400®, OS/390®, OS/400®, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, z/OS, AFP, Intelligent Miner, WebSphere®, Netfinity®, Tivoli®, Informix und Informix® Dynamic ServerTM sind Marken der IBM Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. ORACLE® ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. UNIX®, X/Open®, OSF/1® und Motif® sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix®, das Citrix-Logo, ICA®, Programm Neighborhood®, MetaFrame®, WinFrame®, VideoFrame®, MultiWin® und andere hier erwähnte Namen von Citrix-Produkten sind Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. Eagle Control und weitere im Text erwähnte Produkte und Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Eagle Control GmbH in Deutschland und anderen Ländern weltweit. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Mit Eagle Control in eine sichere Zukunft! Eagle Control GmbH&Co.KG Heiligenberger Str Pfullendorf Telefon 07552/ Geschäftsführung Willi Nusser Geschäftsnummer: HRA


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