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Arthur Schnitzler Liebelei Reigen Traumnovelle. Arthur Schnitzler  * 15.5.1862 in Wien  † 21.10.1931 in Wien  Seine wichtigsten Werke:  1892 – Anatol.

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1 Arthur Schnitzler Liebelei Reigen Traumnovelle

2 Arthur Schnitzler  * in Wien  † in Wien  Seine wichtigsten Werke:  1892 – Anatol (Sammlung von Einaktern)  1895 – Liebelei (Schauspiel)  1901 – Lieutnant Gustl (Novelle)  1903 – Der Reigen (Szenen)  1924 – Fräulein Else (Erzählung)

3 Liebelei

4 Die Personen  Hans Weiring (Violinspieler am Josefstädter Theater)  Christine Weiring (seine Tochter)  Mizi Schlager (Modistin)  Katharina Binder (Frau eines Strumpfwirkers)  Lina (ihre neunjährige Tochter)  Fritz Lobheimer (junger Mann)  Theodor Kaiser (junger Mann)  Ein Herr (Ehemann der Geliebten) Liebelei

5 Inhalt Theodor, der mit Mizi liiert ist, hat seinem Freund - als Erholung von einer strapaziösen "Liebestragödie" mit einer verheirateten Frau - eine unverbindliche "Liebelei" mit Christine Weiring verordnet. Die vier Freunde verbringen gerade einen stimmungsvollen Abend, als der Gatte der ehemaligen Geliebten erscheint und Fritz in einem Gespräch unter vier Augen zu einem Duell herausfordert. Am darauf folgenden Tag gibt Fritz gegenüber Christine vor für kurze Zeit auf ein Gut zu verreisen. Christine erfährt zwei Tage später von Theodor, dass Fritz im Duell für eine andere Frau getötet wurde und bereits begraben ist. Voller Verzweiflung stürzt sich Christine aus dem Fenster. Liebelei

6 Entstehung/Rezension  entstanden 1894  uraufgeführt 1895 im Burgtheater Wien  Schnitzlers erster großer Bühnenerfolg  1896 erstmals in Berlin gedruckt  1914 verfilmt Liebelei

7 Aufbau und Struktur  1. Akt spielt in der Wohnung von Fritz Kennen lernen der Personen, der Liebestragödie; Auftauchen des Ehemannes  2. Akt spielt in der Wohnung von Christine Besuch von Fritz bei Christine  3. Akt spielt in der Wohnung von Christine Christine erfährt von Fritzens Tod und bringt sich um Liebelei

8 Sprache und Stil THEODOR: Kannst du nicht warten, bis wir alle trinken? … Also Kinder, bevor wir uns so feierlich verbrüdern, wollen wir auf den glücklichen Zufall trinken, der der … und so weiter… MIZI: Ja, ist schon gut! … LINA: Guten Tag, Fräul’n Mizi. MIZI: Servus, kleiner Fratz! Liebelei

9 Sprache und Stil CHRISTINE: Nein, es ist gar nicht schön, dass du mir nie was von dir erzählst… Schau, mich interessiert ja alles, was dich angeht, ach ja… alles – ich möcht’ mehr von dir haben als die eine Stunde am Abend, die wir manchmal beisammen sind. Dann bist du ja wieder fort, und ich weiß gar nichts… Da geht dann die ganze Nacht vorüber und ein ganzer Tag mit den vielen Stunden – und nichts weiß ich. Darüber bin ich oft so traurig. Liebelei

10 Sprache und Stil … CHRISTINE Was nicht geahnt? – Dass ich ihn geliebt habe?! - Weiring zieht sie an sich CHRISTINE sich von Weiring losmachend Führen Sie mich zu seinem Grab! WEIRING Nein, nein – MIZI Geh nicht hin, Christin’ – THEODOR Christine… später… morgen… bis Sie ruhiger geworden sind – CHRISTINE Morgen? – Wenn ich ruhiger sein werde?! – Und in einem Monat ganz getröstet, wie? – Und in einem halben Jahr kann ich wieder lachen, was-?! Auflachend Und wann kommt denn der nächste Liebhaber?... Liebelei

11 Interpretation  Aktualität  Liebe und Liebelei  Der Tod Liebelei

12 Also da? Das ist das Fenster von dem du mir erzählt hast, an dem du immer arbeitest was? Und die schöne Aussicht! Ich kann nicht, ich kann nicht… Er geht mühsam von der Tür bis zum Fenster Was will sie… Was will sie… Er sieht durchs Fenster ins Leere Sie kommt nicht wieder – sie kommt nicht wieder! Er sinkt laut schluchzend zu Boden

13 Reigen

14 Die Personen  Die Dirne  Der Soldat  Das Stubenmädchen  Der junge Herr  Die junge Frau  Der Ehegatte  Das süße Mädl  Der Dichter  Der Schauspieler  Der Graf Reigen

15 Inhalt In zehn Dialogen gestaltet Schnitzler die Gespräche von Paaren vor und nach dem Geschlechtsakt. Jeder Dialog beschreibt das Zusammentreffen von zwei Personen, die meist unterschiedlichen Gesellschaftsschichten entstammen. Immer in dem darauf folgenden Dialog wird jeweils ein Partner ausgetauscht, bis sich beim Zusammentreffen der letzten mit der ersten Person der “Reigen” schließt. Reigen

16 Entstehung/Rezension  1903 Veröffentlichung der ersten Buchausgabe in Wien und Leipzig  1904 Verbot des Reigens von der Berliner Staatsanwaltschaft  Trotzdem Aufführungen  1922 bat Schnitzler den S. Fischer Verlagkeine weiteren Theateraufführungen des Stücks mehr zu genehmigen  Dieses Aufführungsverbot wurde von Schnitzlers Sohn Heinrich über den Tod des Autors hinaus verlängert  Erst seit 1. Januar 1982 darf "Reigen" wieder aufgeführt werden.  Max Ophüls verfilmte Arthur Schnitzlers „Reigen“ Reigen

17 Aufbau und Struktur  Das Stück ist in zehn Szenen aufgebaut:  Die Dirne und der Soldat  Der Soldat und das Stubenmädchen  Das Stubenmädchen und der junge Herr  Der junge Herr und die junge Frau  Die junge Frau und der Gatte  Der Gatte und das süße Mädl  Das süße Mädl und der Dichter  Der Dichter und die Schauspielerin  Die Schauspielerin und der Graf  Der Graf und die Dirne Reigen

18 Sprache und Stil  Keine Namen  Keine Beschreibungen der Personen  Figuren reden im Dialekt und nach der Schrift Soldat - Stubenmädchen Szene: vor dem Geschlechtsakt: … STUBENMÄDCHEN: Aber mit der blonden mit dem schiefen Gesicht haben S’ doch mehr ’tanzt als mit mir. SOLDAT: Das ist eine alte Bekannte von einem meinigen Freund. STUBENMÄDCHEN: Von dem Korporal mit dem auf’drehten Schnurrbart? SOLDAT: Ah nein, das ist der Zivilist gewesen, wissen S’, der im Anfang am Tisch mit mir g’sessn ist, der so heis’rig red’t. STUBENMÄDCHEN: Ah, ich weiß schon. Das ist ein kecker Mensch. SOLDAT: Hat er Ihnen was ’tan? Dem möchte’ ich’s zeigen! Was hat er Ihnen ’tan? … nach dem Geschlechtsakt: … STUBENMÄDCHEN: Ich hab’ halt ’dacht, Herr Franz, Sie werden mich z’ Haus führen. SOLDAT: Z’ Haus führen? Ah! STUBENMÄDCHEN: Gehn S’, es ist so traurig, allein z’ Haus gehen. … SOLDAT: Ja, ja, ist schon gut. Aber tanzen werd’ ich doch noch dürfen. … STUBENMÄDCHEN: Ja, ich werd’ warten. SODAT: Wissen S’, Fräul’n Marie, ein Glas Bier lassen’s Ihnen geben. Zu einer Blonden sich wendend, die eben mit einem Burschen vorbeitanzt, sehr hochdeutsch Mein Fräulein, darf ich bitten?- Reigen

19 Interpretation  Soziale Pyramide  Doppelmoral  „Anonymität“  Aktualität Reigen

20 Traumnovelle

21 Stell dir doch vor, was diese Frauen für eine Existenz führen! Voll Lüge, Tücke, Gemeinheit und voll Gefahren!

22 Inhalt  Ehe von Fridolin und Albertine  Geständnis  Notfall  Liebesgeständnis der Tochter des toten Patienten  Nächtlicher Spaziergang  Geheime Veranstaltung  Verschleierte Frau  Entlarvung  Opferung  Traum von Albertine  Zweiter Rundgang  Gespräch  Neuanfang Traumnovelle

23 Entstehung/Rezension  Schnitzler begann mit der Arbeit an der "Traumnovelle" 1907  1925 erschien das Werk in mehreren Ausgaben in der "Dame", einer Berliner Zeitschrift  1926 wurde die "Traumnovelle" in Form eines Buches herausgebracht  = Resultat der langjährigen Beschäftigung Schnitzlers mit Freuds Psychoanalyse.  1999 verfilmte Stanley Kubrick die Traumnovelle unter dem Titel „Eyes Wide Shut“. Traumnovelle

24 Aufbau und Struktur  1. – 3. Kapitel: Einleitung gegenseitige Geständnis von gedanklicher Untreue, Fridolins Hausbesuch bei dem verstorbenen Patienten, das Liebesgeständnis dessen Tochter  4. – 6. Kapitel: Haupthandlung Besuch bei der geheimen Gesellschaft, das Erzählen des Traumes und das Suchen der unbekannten Retterin  7. Kapitel: Schluss Versöhnung und Aussprache von Fridolin und Albertine Traumnovelle

25 Sprache und Stil  Die Menschen, die dort zurückgeblieben waren, die lebendigen gerade so wie der Tote, waren ihm in gleicher Weise gespensterhaft unwirklich. Er selbst erschien sich wie entronnen; nicht so sehr einem Erlebnis als vielmehr einem schwermütigen Zauber, der keine Macht über ihn gewinnen sollte. Als einzige Nachwirkung empfand er eine merkwürdige Unlust, sich nach Hause zu begeben…)  fragte er zweifelnd und hoffnungsvoll zugleich: „Was sollen wir tun, Albertine?“ Sie lächelte, und nach kurzem Zögern erwiderte Sie: „Dem Schicksal dankbar sein, glaube ich, dass wir aus allen Abenteuern heil davongekommen sind – aus den wirklichen und aus den geträumten.“ Traumnovelle

26 Interpretation  Zentraler Konflikt  Traum und Wirklichkeit  Rolle der Frau  Ehemoral  Aktualität Traumnovelle

27 Und Frauen standen unbeweglich da, alle mit dunklen Schleiern um Haupt, Stirn und Nacken, schwarze Spitzenlarven über dem Antlitz, aber sonst völlig nackt.


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