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Vernetzung ambulanter und stationärer Hilfen zur Behandlung von PatientInnen mit Persönlichkeitsstörung 4. Fachtagung Initiative Frauenmedizin in Klinik.

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Präsentation zum Thema: "Vernetzung ambulanter und stationärer Hilfen zur Behandlung von PatientInnen mit Persönlichkeitsstörung 4. Fachtagung Initiative Frauenmedizin in Klinik."—  Präsentation transkript:

1 Vernetzung ambulanter und stationärer Hilfen zur Behandlung von PatientInnen mit Persönlichkeitsstörung 4. Fachtagung Initiative Frauenmedizin in Klinik und Praxis Mittwoch,

2 PatientInnen mit Persönlichkeitsstörungen (Cluster B) PatientInnen mit Persönlichkeitsstörungen (Cluster B) Borderline Persönlichkeitsstörung ca. 2,0 % 3F : 1MBorderline Persönlichkeitsstörung ca. 2,0 % 3F : 1M Histrionische Persönlichkeitsstörung ca. 2,0 -3,0 % F > MHistrionische Persönlichkeitsstörung ca. 2,0 -3,0 % F > M Narzisstische Persönlichkeitsstörung < 1,0 %F : 1-3MNarzisstische Persönlichkeitsstörung < 1,0 %F : 1-3M (Antisoziale Persönlichkeitsstörung) ca. 2,0 % F < M(Antisoziale Persönlichkeitsstörung) ca. 2,0 % F < M Prävalenz von Persönlichkeitsstörungen insgesamt ca. 11 %

3 Cluster B Cluster B PatientInnen zeigen: dramatisches, emotionales, launisches Verhaltendramatisches, emotionales, launisches Verhalten StimmungsschwankungenStimmungsschwankungen ImpulsivitätImpulsivität starke Wut, zu geringe Kontrolle der Wutstarke Wut, zu geringe Kontrolle der Wut Geringes SelbstwertgefühlGeringes Selbstwertgefühl KritikempfindlichkeitKritikempfindlichkeit Tendenz zu selbst- / fremdschädigendem VerhaltenTendenz zu selbst- / fremdschädigendem Verhalten Nähe-DistanzschwierigkeitenNähe-Distanzschwierigkeiten u. a.u. a.

4 Borderline - Persönlichkeitsstörung ist die häufigste Persönlichkeitsstörung im klinischen ist die häufigste Persönlichkeitsstörung im klinischenUmfeld: 10 % der Patienten in psychiatrischen Polikliniken10 % der Patienten in psychiatrischen Polikliniken 15 bis 20 % der stationären psychiatrischen Patienten (PS: %)15 bis 20 % der stationären psychiatrischen Patienten (PS: %) 30 bis 60 % der Patienten, die wegen Persönlichkeitsstörungen in Behandlung sind30 bis 60 % der Patienten, die wegen Persönlichkeitsstörungen in Behandlung sind hohe Komorbidität hohe Komorbidität Suizidrate ca. 9 % Suizidrate ca. 9 % Behandlungskosten ca. 3 Milliarden Euro pro Jahr (15% der Kosten für psychische Störungen) Behandlungskosten ca. 3 Milliarden Euro pro Jahr (15% der Kosten für psychische Störungen)

5 Problem: Behandlerwechsel durch segmentierte Versorgung Nebeneinander stationärer, teilstationärer und ambulanter HilfenNebeneinander stationärer, teilstationärer und ambulanter Hilfen Besuch verschiedener KlinikenBesuch verschiedener Kliniken zeitlich begrenzte ambulante Psychotherapiezeitlich begrenzte ambulante Psychotherapie nicht ausreichende ambulante Hilfen wie z. B. fehlende gruppentherapeutische Angebote, die wiederum (teil-) stationäre Hilfen erforderlich machennicht ausreichende ambulante Hilfen wie z. B. fehlende gruppentherapeutische Angebote, die wiederum (teil-) stationäre Hilfen erforderlich machen Überforderung von Behandlern, u. a.Überforderung von Behandlern, u. a.

6 Wie lassen sich bewährte Therapiemethoden in der allgemeinen Versorgung ergänzen? DBT und psychodynamische Verfahren sind unter den Bedingungen einer Spezialbehandlung bewährte Therapiemethoden.Überlegung: Eine erfolgreiche Behandlung kann mit einem spezialisierten Behandlungsteam erfolgen, das sektorübergreifend arbeitet.

7 Gründe für eine vernetzte Behandlung Einer chaotischen Nutzung von Hilfen kann so entgegengewirkt werdenEiner chaotischen Nutzung von Hilfen kann so entgegengewirkt werden eine Reduzierung von Fehlversorgung wird möglicheine Reduzierung von Fehlversorgung wird möglich stabile ggf. langjährige Beziehungserfahrungen sind gewährleistet, die korrigierende Erfahrungen ermöglichenstabile ggf. langjährige Beziehungserfahrungen sind gewährleistet, die korrigierende Erfahrungen ermöglichen

8 Annahme Die Vernetzung von fachkompetenten Hilfen und die Bereitstellung eines kontinuierlichen Beziehungsangebotes (mehrere Bezugspersonen) führen zur: Reduktion/ Verkürzung von (teil-) stationären AufenthaltenReduktion/ Verkürzung von (teil-) stationären Aufenthalten langfristige Besserung der Symptome einer PS (Steigerung der LQ)langfristige Besserung der Symptome einer PS (Steigerung der LQ)

9 Behandlungskonzept - Ziele Bereitstellung eines guten Behandlungsangebotes Bereitstellung eines guten Behandlungsangebotes Koordination der Angebote und Hilfen Koordination der Angebote und Hilfen Wissenschaftliche Begleitung Wissenschaftliche Begleitung

10 Bereitstellung eines guten Behandlungsangebotes Rückgriff auf bestehende Angebote und ggf. deren Weiterentwicklung Schulenübergreifendes Angebot im Sinne eines integrativen Ansatzes Einbeziehung der niedergelassenen ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten

11 Koordination der Angebote und Hilfen umfassende Diagnostik Erstellung eines Behandlungsplanes ein Kernstück ist die Organisation einer Einzeltherapie Je nach Therapieziele Auswahl der gruppentherapeutischen Angebote und weiteren Hilfen Überprüfung des Behandlungsverlaufs in regelmäßigen Abständen mit dem casemanager

12 Case Management… …ist eine Methode der Behandlungskoordination, die eine individuelle aufeinanderfolgende oder gleichzeitige Betreuung gewährleistet und die Patienten auf ihrem Weg durch das Behandlungssystem unterstützen soll.

13 Case Management Einstufung in die Phase des BehandlungskonzeptsEinstufung in die Phase des Behandlungskonzepts Erarbeitung der individuellen BehandlungszieleErarbeitung der individuellen Behandlungsziele Festlegung des (sozio-) therapeutischen AngebotesFestlegung des (sozio-) therapeutischen Angebotes Klärung des Settings (voll- oder teilstationär, ambulant)Klärung des Settings (voll- oder teilstationär, ambulant) Festlegung des WiedervorstellterminsFestlegung des Wiedervorstelltermins

14 Behandlungsphasen KriseninterventionKrisenintervention StabilisierungsphaseStabilisierungsphase Veränderungs- und IntegrationsphaseVeränderungs- und Integrationsphase NeuorientierungNeuorientierung

15 Spezielle Gruppenangebote Psychoedukation (Krisenmanagement, persönlicher Krisenplan)Psychoedukation (Krisenmanagement, persönlicher Krisenplan) StabilisierungsgruppeStabilisierungsgruppe Skill-Training (DBT)Skill-Training (DBT) Traumagruppe (psychodynamisch)Traumagruppe (psychodynamisch)

16 Strukturen Bildung eines FachteamsBildung eines Fachteams Einbeziehung der niedergelassenen Psychotherapeuten im Rahmen eines zertifizierten QualitätszirkelsEinbeziehung der niedergelassenen Psychotherapeuten im Rahmen eines zertifizierten Qualitätszirkels Case Management erfolgt durch die InstitutsambulanzCase Management erfolgt durch die Institutsambulanz

17 Qualitätszirkel Erstes Treffen am: Do, um: Uhr Ort: Konferenzraum der Psychiatrie Anmeldung nach der Veranstaltung möglich ! oder per


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