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StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Bestimmungen für die Fremdsprachen (KMBek vom 16.11.99 + Zusätze)

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1 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Bestimmungen für die Fremdsprachen (KMBek vom Zusätze)

2 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Formen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS): vorübergehende Beeinträchtigung des Lese-Schreib-Lernprozesses Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie): anhaltende Störung, entwicklungsbedingt Beide Erscheinungen können auch in isolierter Form auftreten: Rechtschreib/Leseschwäche, Rechtschreib-/Lesestörung Feststellung einer Lese- und Rechtschreibschwäche durch den zuständigen Schulpsychologen Legasthenie durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Zusammenwirken mit dem zuständigen Schulpsychologen Legasthenie im Fremdsprachenunterricht

3 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Nachteilsausgleich Fremdsprachenunterricht In allen Fächern:Zeitzuschlag bis zu 50% der Arbeitszeit Legasthenie: MUSS-Bestimmung LRS: KANN-Bestimmung Möglich: verringerte Aufgabenzahl vorlesen oder mündl. Leistungsfeststellung technische Hilfsmittel In den FS:Unterscheidungen zwischen Legasthenie und Lese- und Rechtschreibschwäche -> Art der Gewichtung d. Noten

4 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Bei rein rechtschriftlichen Leistungserhebungen - Bei S mit Legasthenie erfolgt keine ziffernmäßige Bewertung des Lesens + Rechtschreibens (analog zum Fach Deutsch). - Bei S mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche darf die Rechtschreibung nur bei Leistungserhebungen, die der Feststellung der Rechtschreibkenntnisse dienen notenmäßig bewertet werden.

5 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 LEGASTHENIE

6 - Schriftliche und mündliche Leistungen sind im Verhältnis 1:1 zu gewichten. - Festsetzung der mündl. Note auf der Basis von rein mündlichen Leistungsnachweisen (nicht Stegreifaufgaben) - Bei Festlegung der Zeugnisnote sollten die mündlichen Leistungen im Vordergrund stehen; darauf ist in der Zeugnisbemerkung einzugehen Bildung der Zeugnisnote: Legasthenie

7 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Stegreif- aufgabe = keine mündl. Note wenn sie vorwiegend rechtschriftliche Leistungen abprüft. = mündl. Note wenn sie vorwiegend Wortschatz- und Grammatikkenntnisse abprüft. Legasthenie

8 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Hierzu gibt es folgende Empfehlung: Schulaufgaben (+ ggf. Kurzarbeiten) keine notenmäßige Bewertung des Lesens + Schreibens -für die MÜNDLICHEN Leistungen: mündliche Leistungsnachweise + (= Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge, Referate) Stegreifaufgaben (aber nur solche, in denen vorwiegend Wortschatz- und Grammatikkenntnisse geprüft wurden) -für die SCHRIFTLICHEN Leistungen: Legasthenie Verhältnis 1:1

9 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Bsp: mit Teildurchschnitten (früher üblich) ,25 2,83 = 3,77 4,25 2,83 = 3,77 schriftl.: mündl. - 1 : 1 (bei S mit Legasthenie) : 10= 3, 4 34 : 10= 3, 4 ohne Teildurchschnitte (jetzt bei S ohne LRS/Leg.) : 14= 3,64 51 : 14= 3,64

10 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 LESE- und RECHTSCHREIBSCHWÄCHE

11 StRefin T. Ruffing, Dezember Rein mündliche Leistungen sollen stärker gewichtet werden als bei sonstigen S - Festsetzung der mündl. Note auf der Basis von rein mündlichen Leistungsnachweisen und Stegreifaufgaben Bildung der Zeugnisnote: LR-Schwäche

12 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Stegreif- aufgabe = mündl. Note wenn sie vorwiegend rechtschriftliche Leistungen abprüft. (zurückhaltende Wertung möglich) = mündl. Note wenn sie vorwiegend Wortschatz- und Grammatikkenntnisse abprüft. LR-Schwäche

13 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Hierzu gibt es folgende Empfehlung: Schulaufgaben (+ ggf. der Kurzarbeiten) Bewertung des Lesens + Schreibens kann zurückhaltend gewichtet werden -für die MÜNDLICHEN Leistungen: mündl. Leistungsnachweise (STÄRKER gewichten) (= Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge, Referate) Stegreifaufgaben (die vorwiegend Wortschatz- und Grammatikkenntnisse abprüfen und auch solche, die rechtschriftliche Leistungen abprüfen) -für die SCHRIFTLICHEN Leistungen: LR-Schwäche

14 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 KORREKTUR Hinweise und Vereinbarungen

15 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 ENGLISH IS WERI DIFFICOLD FOR MY FOODBAL TIME

16 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 WORTBILD:umbrella Wie schreibt man das? 3 Komponenten zum Erlernen eines fremdsprachlichen Wortes WORTKLANG: Wie spricht man das aus? WORTBEDEUTUNG:Regenschirm Was heißt das? WORTKLANG und WORTBILD müssen neu mit der WORTBEDEUTUNG verankert werden!

17 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Fehler entstehen weil... Beachten bei der Korrektur

18 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Jede Aufgabe setzt sich also aus unterschiedlichsten Teilleistungen zusammen. Ist also nur ein Teilleistungsbereich gestört, können die Aufgaben nicht fehlerfrei vollzogen werden.

19 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Auswirkungen der einzelnen Teilleistungsstörungen 1.Beeinträchtigung der auditiven Differenzierung -neue und unbekannte Laute der FS -then – when, there – where -Lang- und Kurzvokale -eat – it, he‘s – his, cheap – chip -stimmhafte und stimmlose Konsonanten -bag – back, think – thing, spend - spent

20 StRefin T. Ruffing, Dezember Beeinträchtigung der visuellen Differenzierung -Kippfehler durch Raumlageunsicherheit -d-b, q-p, n-u, w-m -Ähnlichkeit -might - night, what - whot -Reihenfolge -how – owh - who, three – ehrte - there 3. Phonem – Graphem Zuordnung Keine Übertragbarkeit aus dem Deutschen möglich Langvokal i: fever, cream, deep, ceiling, piece, people (im Deutschen: Igel, Riese, Vieh)

21 StRefin T. Ruffing, Dezember Unterscheidung Legasthenie-Fehler und echte Fehler in der Korrektur -Neu behandelte oder intensiv geübte Inhalte können als echte Fehler gewertet werden (abhängig vom jeweiligen Schülertyp) -Absprachen innerhalb des Regierungsbezirks um gerechte Bewertungskriterien zu schaffen -Bildung von Legasthenie-Teams (D/E) -Laut dem Schreiben vom des Staats- ministeriums für Unterricht und Kultus liegt die Entscheidung über Fehler immer in der Verantwortung der jeweiligen Lehrkraft. Praktische Handhabung

22 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Korrektur Einige Strukturfehler, die auch bei LRS gewertet werden müssen weil sie einer erlernbaren Regel folgen: Das „s“ der dritten Person Singular bei Verben (z.B. talk – talks) und auch veränderte Schreibung des Verbs dadurch (z.B. go – goes) Alle Formen der Pluralbildung (z.B. dog – dogs, hobbies – hobbies) Die Dopplung der Konsonanten beim Anhängen der -ing Form (z.B. run – running)

23 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Die Veränderung von „ie“ zu „y“ beim Anhängen der -ing Form und das Verschwinden eines „e“ der Grundform (lie – lying; take - taking) Die Veränderungen die durch die Steigerung eines Adjektives eintreten (z.B. small – smaller) Die Formen der unregelmäßigen Verben Eine kleine Hilfe für den Englischlehrer bei der Korrektur kann sein, dass er einen Fehler häufig dann werten muss, wenn viele andere Schüler der Klasse diesen Fehler auch machen, weil bestimmte Regeln nicht befolgt wurden. Im Zweifelsfall für den Schüler entscheiden!

24 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Häufigste Legasthenie - Fehler the first school teacher I haven‘t got a dog. And what‘s that? And how are you? chair What colour is it? the frist, forst, först skul titscher, tidscher, ticher I hefen got a dog. End wots det? End woz des? End how ajo? cherh Wod kaler is it? Wohts coller...?

25 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 eight one two three This is a picture of my uncle. Sit down (please). brother favourite eihit, eiht, eit won tow thrie, swi Dis is a pigtscher of mei ankle. Sieht daun, Sit don blis. brhoser, braser, broder feburit, ferrit, feivurit

26 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005 Häufigste Legasthenie - Fehler

27 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005

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29 Zusätzliche Besonderheiten: 1.Undeutliche und unsaubere Schreibweise -> Ablenken von Rechtschreibfehlern 2.Ein Wort wird mehrmals unterschiedlich falsch geschrieben 3.Textstellen werden nicht immer gleich gefunden -> das hat nichts mit mangelnder Konzentration zu tun 4.Da die Bedeutung eines Wortes erst später wahrgenommen wird, betonen die Legastheniker beim Lesen oft falsch

30 StRefin T. Ruffing, Dezember > Kennzeichnen der Legastheniefehler in einer anderen Farbe. -> Verstöße gegen erlernbare Regeln (z.B. Steigerung, Pluralbildung, Bildung von Adverbien...) gelten als Struktur- oder Grammatikfehler. -> sind als Fehler zu bewerten -> Sinnverändernde Rechtschreibfehler (z.B. week anstatt weak) werden nur als Fehler gewertet, wenn der FS-Lehrer nicht mehr erkennen kann, dass der S das dem Sinn nach richtige Wort gemeint hat. ->Lautgetreue Schreibung – geschrieben wie gesprochen/gehört. -> „Fehlerblatt“ für jeden einzelnen S (Fehler in Exen/SAs) Mögliche Vereinbarungen zur Korrekturerleichterung

31 StRefin T. Ruffing, Dezember 2005


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