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Das fränkische Reich und die Kirche Die iroschottische Missionare und deren Einfluss auf die fränkische Kirche Angelsächsische Missionare und deren Wirken.

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Präsentation zum Thema: "Das fränkische Reich und die Kirche Die iroschottische Missionare und deren Einfluss auf die fränkische Kirche Angelsächsische Missionare und deren Wirken."—  Präsentation transkript:

1 Das fränkische Reich und die Kirche Die iroschottische Missionare und deren Einfluss auf die fränkische Kirche Angelsächsische Missionare und deren Wirken Bonifatius als Kirchenorganisator - Kloster – und Bistumsgründer

2 Das irische Mönchtum Mission durch Patrick (ca ) wirkt ab 432 als Missionsbischof und Mönch des Klosters Lérin Bes. im 6. Jh. erfolgte dann die Gründung einer Vielzahl von Kl. Hierdurch wurde die frühe kirchl. Organisation aus der Zeit Patricks in den Hintergrund gedrängt; die kirchl. Leitungsgewalt ging stärker an die unabhängigen Äbte über, die von ihren Kl. aus wohl auch die Verwaltung in den umliegenden Gebieten kontrollierten. Struktur: ‚geistliche Mönche‘ – ‚Laienmönche‘ – Asketen als Leben in Mühsal und Bußfertigkeit. Bis ins 8. Jh. Goldenes Zeitalter der irischen Kirche = Insula Sanctorum oder Insula Doctorum

3 Klöster und geistliches Leben Grundlagen Zölibat – Stundengebet (6 mal am Tag) - Bußpraxis Peregrinatio pro Christo als Missionsideal: asketische Trennung von der Welt – Leben in der Fremde als Mission – Ideal als Vollendung des Lebens Mission der Pikten und in England und auf dem europäischen Festland (bes. im Frankenreich und Oberitalien – Mission = Gründung von Klöstern

4 Die iroschottischen Mönche

5 Columban der Jüngere (530 – 615) Im Alter von ca. 50 Jahren verließ C. mit zwölf Schülern Bangor, landete im Sinne der »peregrinatio pro Christo« 591/592 an der bret. Küste. Er erreichte noch im gleichen Jahr die Vogesen, trat sogleich mit dem frk. Adel in Kontakt und erhielt von Kg. Guntram die Möglichkeit zur Gründung des Kl. Annegray. Sendungsbewusstsein Columbans: Er ignorierte das gallofänkische Kirchenrecht, regierte in den Klöstern (Luxueuil) selbstherrlich, weiht ortsfremde Bischöfe und mischt sich in die Seelsorge ein entfacht mit dek burgundischen Episkopat einen Streit um den irischen und kontinentalen Ostertermin – Streit mit Columban bis ins 8. Jh. Eigene Mönchsregel Aus der columbanischen Regel und der Benediktsregel entwickeln sich in den irofränkischen Klöstern Mischregeln, in denen orientalische und altgallische Klosterordnungen verbunden werden. Ausweisung aus Frankoburgand, als er sich weigerte die unehlichen Kinder des Königs Theuderich zu segnen und muss 609/1610 das Kloster Luxeuil verlassen. 23. November 615 in Bobbio in Italien – 613 dort Klostergründung – Kampf gegen den Arianismus der Langobarden.

6 Gallus und Columban

7 Die Tarifbuße in Schottland und England im 6. und 7. Jh. Die ma. Bußdisziplin (Bd.) als paenitentia taxata (Tarifbuße) steht in keinem Zusammenhang mit der antiken Kirchenbuße (weder als Fortentwicklung noch Umformung). Die paenitentia taxata lehnt sich im wesentl. an die anglo-ir. Klosterdisziplin und an die compositio legalis (Wergeld) an, jedoch ohne unmittelbare Ableitung. Jede Sünde oder jedes Vergehen (auch gegen Speisegesetze und Hygiene) ist mit einer Sühne in Form von Kasteiung, von Psalter-Abbeten, bes. aber Fasten, belegt (Tage, Monate, Jahre), nach der Gleichung tale peccatum - tale ieiunium (Brot und Wasser, Getränke- oder Speiseverbote: Wein, Fett, Öl, Eier).

8 Die Tarifbuße Die unter sich sehr verschiedenen Tarife sind mit den Sündenkatalogen in den Bußbüchern (Libri paenitentiales) zusammengestellt. Die Dauer des Bußfastens addiert sich mit den begangenen Vergehen und überschreitet oft, von Beichte zu Beichte, die Lebenszeit. sog. Kommutations- oder Redemptionslisten sind deshalb von Anfang an den Bußbüchern beigegeben. Dem Büßer steht offen, ein längeres Fasten entweder durch ein kürzeres, aber härteres abzulösen, oder durch Hiebe, Geißelung, körperl. Züchtigung, bes. aber durch Buß- Messen, Messestipendien, oder auch durch Ersatzfasten mittels dritter, dafür entlohnter Personen (meist Mönche). Praktisch ergeben sich folgende Gleichungen: Sündenbekenntnis seitens des Büßers, Taxierung seitens des confessor, also Buße = Fasten = Messelesen = Messestipendium, d. h. der Büßer entrichtet am Ende seiner Beichte ein Lösegeld: solidi, denarii, Freilassung von servi und ancillae (Wert der Leibeigenen in Federvieh umgerechnet: 1 ancilla = 12 altilia; Canon. Hibernen. I, 9), Schenkungen in Form von Feld, Wald, Fischteichen. Da der Beichtvater meistens Ordensmann ist (Aufkommen der Priestermönche!) und nicht Pfarrgeistlicher, gehen die Ersatzbußleistungen an das Kl. und tragen nicht wenig zu dessen Reichtum bei. Zeitgenöss. Quellen (z. B. Caesarius v. Heisterbach) berichten über Habsucht vieler Beichtväter. Die Sündenverzeichnisse (dazu gehören auch Vergehen gegen Speisesatzungen und Hygiene) liefern hochwertiges, kaum ausgewertetes Material zur Moral- und Kulturgeschichte (Sexualvergehen, Mord, Brandstiftung, Diebstahl).

9 Der Vollzug der Buße Vollzug: Ältere Form (vom 6. und 7. Jh. bis zum 9. Jh.): Die ältesten Bußbücher kennen keinen liturg. Ordo. Den (kultischen?) Vollzug wird man sich wie folgt vergegenwärtigen: 1. Geheimes und ausführl. Bekenntnis vor dem Beichtvater. 2. Auferlegung der Bußtaxe. 3. Nach Erfüllung der B. oder deren Kommutationen gilt die Sünde als vergeben. Um privaten Bußtaxierungen vorzubeugen, bleibt das Bußbuch dem Beichtvater (Bischof, Presbyter oder Diakon) vorbehalten. Vom 8. Jh. an erscheinen in den Bußbüchern liturg. Beichtordines. Der Verlauf ist folgender: 1. Geheimes, ausführl. Bekenntnis nach längeren Gebeten des Beichtvaters mit dem oder für den Beichtenden. 2. Auferlegung der Bußtaxe. 3. Nach Absolvierung der B. oder der Begleichung der Kommutationen tritt das Beichtkind erneut vor den Beichtvater zur Lossprechung durch eine deprekative oder indikative Formel. Das klass. Ego te absolvo erscheint im 12. Jh. bei Radulfus Ardens, Hom. 64 (MPL 155, 1902).

10 Das Kolumban – Kloster Luxeuil Nach 590 von Columban gegründet Kulturzentrum: Schriftentwicklung erstmals die Verwendung von Minuskeln Lektionar von Luxueil 732 von den Sarazenen zerstört – Wiederherstellung durch Karl den Großen Der eigtl. Aufstieg L.s begann jedoch erst nach der Exilierung des kompromißlosen Columban (610). Sein burg. Schüler und Nachfolger Eustasius ( ) hatte als Mann des Ausgleichs ein besseres Verhältnis zum merow. Klerus und knüpfte ein enges Band mit dem merow. Kgtm., dessen Träger, der Neustrier Chlothar II. (seit 613), ein Bewunderer und Förderer des columban. Mönchtums war. Seit dieser Epoche beruhte das monast. Leben nicht mehr allein auf den Gewohnheiten Columbans, sondern bezog auch verstärkt die älteren kontinentalen Mönchsregeln, v. a. die Regula Benedicti, ein.

11 Die fränkische Expansion

12 Das Eigenkirchenwesen

13 Begriff : Eigenkirchenwesen Begriff und Ursprung: »Eigenkirche« ist der von U. Stutz geprägte Begriff für »ein Gotteshaus, das dem Eigentum oder besser einer Eigenherrschaft derart unterstand, daß sich daraus... nicht bloß die Verfügung in vermögensrechtlicher Beziehung, sondern auch die volle geistliche Leitungsgewalt ergab«. Die einzelne Kirche wird also sachenrechtl. als Vermögensobjekt in der Hand desjenigen aufgefaßt, auf dessen Grund sie errichtet war. Den Ursprung hat Stutz von einem vorchristl. Hauspriestertum hergeleitet, doch überwiegt heute die Auffassung, das Eigenkirchenwesen sei als Ausdruck der Grundherrschaft zu verstehen Entfaltung und Missbräuche besonders unter den Karolingern im 8. und 9. Jahrhundert. Jedermann ist es erlaubt privat eine Kirche zu gründen. Eigenkirchenwesen zeigt die Wechselwirkung der Kirchenverfassung und der agrarisch – grundherrlichen Welt des Frühmittelalters.

14 Begriff Eigenkirchenwesen Als Eigentümer erscheinen Laien (bes. Herrscher und Adlige), einzelne Kleriker, Klöster und Bischöfe (in fremden Sprengeln); als Objekte kamen neben einfachen Oratorien auch Pfarrkirchen, Stifte und Klöster, in Extremfällen sogar Bistümer in Betracht. In unterschiedl. Ausprägungen ist das Eigenkirchenwesen im früheren MA in ganz Europa verbreitet gewesen

15 Die angelsächsische Kirche und die Festlandmission Ende der römischen Herrschaft (410) Eroberung durch Angeln, Sachsen und Jüten Rückzug der christianisierten röm. Bevölkerung nach Wales oder in die Bretagne Neue Missionswelle Papst Gregor I. (590 – 604) Auftrag an OSB Augustin mit einer Gruppe von 6 Mönchen in die sechs englischen Königreiche Aufbau einer Kirchenorganisation in Form von Erzbistümern und Bistümern Römische Elemente Kanon.-kult. Romverbundenheit paarte sich in der ags. Kirche sowohl mit eigen- und landeskirchl. Ordnung wie mit germ. Selbstbewußtsein Enge Bindung an den Papst - von den Bistümern und Klöstern Bildung von Kathedralklöstern = Verbindung von Bischofssitz und Klöstern MissionPeregrinatio planmäßig und organisiert

16 Die angelsächsische Kirche und die Festlandmission Mit den Iren hatte sie ein kraftvolles monast. Element (das sie erst schrittweise der ausschließl. benediktin. Observanz zuführte) und einen lebendigen Bildungswillen gemeinsam. Sie rezipierte von ihnen neben der Schrift und der Bußdisziplin alsbald auch die Idee der peregrinatio, der asket. Heimatlosigkeit. All diese Energien drängten schon in der dritten chr. Generation zur Wirkung nach außen, aber als rational durchdachte, auf die Glaubenspredigt bei den Festlandsgermanen zielende Planung.

17 Die angelsächsische Kirche und die Festlandmission Frieslandmission der Missionare Wilfried Wigbert u. Egebert (mit römischer Erlaubnis) bleibt erfolglos. Realistische Einschätzung der germanischen Kultur und Mentalitäten verlangt das Bündnis mit der fränkischen Staatsgewalt. Willibrord: 690 Mission in Friesland mit 12 Gefährt – Schutz Roms und des Hausmeiser Pippins II. (Mittleren

18 Die angelsächsische Kirche und die Festlandmission Willibrord fügte sich der karol.-frk. Reichskirche ein, erwirkte aber auch eine päpstl. Missionsvollmacht (wohl 692). Auf Geheiß Pippins begab er sich 695 abermals nach Rom zum Empfang der Bischofsweihe und des Palliums. Utrecht wurde sein ebfl. Sitz, doch kam der diözesane Neuansatz nicht zu rechter Entfaltung, zumal die Friesenmission dem Wechsel der polit. Situation unterworfen blieb (Tod Pippins 714) Geistiges Zentrum wurde weniger Utrecht als das um 700 aus adliger Schenkung errichtete, in karol. Schutz übergebene Kl. Echternach als Missionsstützpunkt.

19 Winfried Bonifatius (672/675 bei Exeter – 5. Juni 754). Als puer oblatus dem Kl. Exeter übergeben, wechselte Winfrid bald ins Kl. Nursling bei Winchester über. Kurz nach 700 erhielt er die Priesterweihe, die ihn enger mit dem Diözesanbischof verbinden sollte und wohl auch seine Autorität in einer friedenstiftenden polit. Aktion stärkte. Im Frühjahr 716 suchte Winfrid die uneingeschränkte Verwirklichung seiner monast. Existenz ags. Prägung in der peregrinatio. Scheitern der Friesenmission (1716 und Rückkehr nach England

20 Winfried Bonifatius (672/675 bei Exeter – 5. Juni 754). ‚römischer‘ Missionar und Kirchenorganisator 1.ROMREISE Auftrag u. Sendung durch Papst Gregor II,. + Ehrenname Bonifatius - Wirken als Missionar in Friesland, Hessen und Thüringen 2. ROMREISE Weihe zum Missionsbischof - Bindung an den Papst durch den suburbikarischen Eid – Empfehlung von Bonifatius an Karl Martell 723 – 732 Mission in Hessen 3. ROMREISE – 737/738 Bestellung zum Apostolischen Legaten für Bayern, Alamannien, Hessen und Thüringen.

21 Bonifatius – Missionar – Reformer - Organisator im Namen des Papstes Die organisator. Erfassung der Neugetauften erfolgte, nicht zuletzt in Abwehr kanon. Ansprüche des Mainzer Bf.s, von monasteria aus, die B. in rascher Folge ins Leben rief (Ohrdruf, Fritzlar, Tauberbischofsheim, Kitzingen, Ochsenfurt Als Erzbischof (seit 732) konnte er aus eigener Vollmacht Bistümer errichten und Bischöfe weihen – bes. Berücksichtigung eigener Landsleute. Eben dies unterblieb infolge der südwärts gerichteten Politik Karl Martells und der Bedrohung Thüringens und Hessens durch die Sachsen. Nach 741 Gründung der Bistümer Würzburg, Büraburg, Erfurt (Eichstätt)

22 Bonifatius und die Kirchenorganisation in Bayern Herzog Odilo ( ) von Bayern will sich kirchlich vom Einfluss der fränkischen Reichskirche lösen. Die neue Funktion des päpstlichen Legaten ermöglicht die bayerische Bistumsorganisation nit den Bistümern Passau (Bischof Weihe in Rom), Salzburg, Freising, Regensburg. Schon 716 sah man genaue Bistumsgrenzen vor. Die Sprengel sollten sich mit den alten Teilherzogtümern decken Er hatte damit ungewollt Stellung bezogen in der karol.- agilolfing. Spannung, die den Tod Karl Martells überdauerte. 798 Salzburg durch Leo III. auf Betreiben des Franken zum Erzbistum erhoben. - Die Erhebung sei von den bayerischen Bischöfen vom Papst erbeten worden. Bonifatius lehnt sich an bestehende Herrschaftszentren an. Ob die Herzogsburgen an sich schon Bischofssitze, wenn auch nicht im kanonischen Sinne waren

23 Bonifatius und das Concilium Germanicum 743 von Karlmann als Hausmeier des Reichsteils Austrien zum 21. April 743, dem Sonntag der Osteroktav, Außer Bonifatius nahmen die von ihm eingesetzten Bf.e Burchard v. Würzburg, Witta v. Büraburg, Willibald v. Eichstätt und Dadanus (v. Erfurt?) teil, dagegen niemand aus dem eben reorganisierten Bayern, aus Alemannien nur Heddo v. Straßburg, aus dem eigtl. Austrien lediglich Reginfred v. Köln Der kleine, aber homogene Kreis faßte radikale Beschlüsse. Die austr. Kirche wurde zu einem Metropolitanverband unter dem Ebf. und päpstl. Legaten Bonifatius zusammengefaßt. Auf allen Stufen sollte ein kanon. geordnetes Kirchenwesen wiederhergestellt werden: durch die Einsetzung von Bf.en und jährl. Synoden, die bedingungslose Rückerstattung entfremdeter Kirchengüter, die Verweisung »falscher« und »unzüchtiger« Kleriker aus dem Amt in den Büßerstand und die Abstellung heidn.-abergläub. Volksbräuche; die Priester, denen weltl. Lebensführung und Kleidung untersagt wurde, sollten sich der Amtsaufsicht ihres Bf.s unterwerfen; Mönche und Nonnen seien bei Gelübdebruch mit strenger Strafe zu belegen; in den Kl. habe die Regula Benedicti zu gelten (LMA). Es entsprach ags. Gewohnheit und leitete karol. Herrschaftsstil ein, daß Karlmann diese Synodalabschlüsse als Kapitular verkündete.

24 Bonifatius - Rückgang des Einflusses Romverbundenheit – Franken und Papst Zacharias 747 – dennoch fränkische Opposition gegen Bonifatius – Pippin Alleinherrscher Scheitern der Übernahme des Erzbistums Köln – von den Franken verhindert B. konnte daher 745 und 747 keine Synoden mehr abhalten, die unter karol. Autorität standen; 748 berief Pippin III. selbst ein Konzil ein und wandte sich auch in kirchenrechtl. Fragen direkt an den Papst, der B. nur von seiner Antwort unterrichtete. B. war beiseitegeschoben; doch sein Werk hatte Wurzeln geschlagen: Die karol. Herrscher führten die Reform der frk. Kirche behutsam weiter mit vorwiegend frk. Kräften einer jüngeren Generation, die die Vorrangstellung der Karolinger nicht mehr in Zweifel zog und die Auflösung der Machtbastionen rivalisierender Aristokraten erst ermöglichte. Pippin III. errang für seine Dynastie die Königskrone ohne des B. Hilfe (751); er knüpfte den weltgeschichtl. bedeutsamen Bund mit dem Papsttum, während B. in Friesland als Märtyrer heidn. Hand erlag (754).

25 Bonifatius und seine Resignation 744 hatte er inmitten der Völkerschaften, denen er Glaubensbote, Seelsorger und Bischof war, das Kl. Fulda gegründet als geistl.-geistiges Zentrum. 751 entzog er es mit Hilfe eines päpstl. Privilegs der Organisation der frk. Kirche (Exemtion).. Wohl auf Betreiben des Hausmeiers Pippin kam mit dem zum Missionsbf. ernannten Bonifatius 748 die Metropolitanwürde nach M. Sie erlosch nach dessen Märtyrertod 754 zunächst und wurde erst 782 für den Nachfolger Lullus († 786) erneuert, um dann bis zum Ende des Alten Reiches fortzubestehen. Als Organisator wuchs B. in die Rolle eines der Baumeister des Abendlandes hinein. Als Missionar schloss er lediglich noch eine Lücke im hess.-thür. Grenzsaum; sein Ehrenname »Apostel der Deutschen« entstammt einer anderen Zeit und verrät vollkommen veränderte Grundlagen der Verbindung des transalpinen Raums zum Hl. Stuhl in Rom. (LMA)

26 Bonifatius - Zusammenfassung Verbindung von angelsäschischen und römischen Traditionen.Missionsarbeit in Hessen und Thüringen - Heidentum als Macht religiöser Opposition - Verweigerung der Religion der neuen Herrschaft - die Taufe war eine religiöse wie politische Geste..Impulse: römische Kirchenreform im Frankenreich: Metropolitanverfassung.Organisator der bayerischen Kirche unter Herzog Odilo.Kloster- und Bistumsgründungen (Büraburg und Erfurt).Concilium germanicum von Karlmann einberufen.Vorgängermissionare: Wilfried, Bischof von York ( /710)Willibrord, Erzbischof der Friesen ( ).

27 Die Hausmeier – die Karolinger


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