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Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland - Partner evangelischer Minderheiten in der Welt -

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Präsentation zum Thema: "Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland - Partner evangelischer Minderheiten in der Welt -"—  Präsentation transkript:

1 Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland - Partner evangelischer Minderheiten in der Welt -

2 Ich bin Maiko aus Santa Catarina in Brasilien und ich möchte Pfarrer werden. Meine Kirche, die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses, ist sehr klein. Nicht einmal 1 % der Brasilianer gehören dazu. Es gibt Gemeinden, die hunderte von Quadratkilometern groß sind, aber nur wenige Mitglieder haben. Als Pfarrer muss man sehr kreativ sein und viel Durchhaltevermögen haben.

3 Ich bin Katalin aus Siebenbürgen in Rumänien. In Siebenbürgen leben Menschen verschiedener Nationen und Konfessionen zusammen: orthodoxe, katholische und evangelische Christen. Ich bin Ungarin und evangelisch- reformiert. Wir sind nur eine kleine Minderheit in Rumänien. Die meisten Menschen in Rumänien gehören zur orthodoxen Kirche.

4 Ich bin Clemens aus Leipzig. In meiner Klasse bin ich der einzige Konfirmand. Mir macht das nichts aus und ich fühle mich nicht als Außenseiter. Aber über Konfirmation und Religion sprechen wir in der Schule nur im Geschichts- und Ethikunterricht. Mir ist meine Konfirmandengruppe sehr wichtig. Dort bin ich unter Gleichgesinnten.

5 Evangelische Christen leben weltweit zumeist in der Minderheit. Es sind normalerweise kleine Gemeinden, in denen sie sich treffen – in Kirgistan, Bulgarien, Polen, Spanien, Italien, Peru, Chile oder Brasilien zum Beispiel.

6 Weil sie wenige sind, ist es nicht immer einfach für sie, ihre Gemein- schaften am Leben zu erhalten. Sie brauchen Kirchen und Gemeinderäume, in denen sie sich treffen können. In manchen Ländern müssen sie noch heute um die Freiheit ihres Glaubens ringen.

7 Viele Gemeinden in der Diaspora haben diakonische Einrichtungen und setzen sich für andere ein. Oft ist das ganz schön schwierig, weil sie selbst auf Hilfe angewiesen sind und der Bau, die Instandhaltung und die Renovierung solcher Einrichtungen Geld kostet.

8 Da ist es gut, wenn es evangelische Christen gibt, die ihnen zur Seite stehen, die Spenden sammeln und die sie unterstützen – in ihrem Menschenrecht auf freie Religionsausübung und in ihrem christlichen Engagement für Andere ohne Ansehen der Person, der Herkunft, der Religion.

9 „Wir wollen allen Menschen Gutes tun, Besonders denen, die uns im Glauben verbunden sind.“ (Galater 6,10) Aus diesem Bibelwort leiten wir unsere Verpflichtung ab, evangelische Christen in der Welt zu unterstützen – evangelische Christen, die uns vom Glauben her nahe stehen und die unsere Hilfe brauchen.

10 Deshalb gibt es das Gustav- Adolf-Werk – das GAW! Das GAW ist das älteste evangelische Hilfswerk Deutschlands! Es wurde 1832 in Leipzig gegründet. Unzählige evangelische Kirchen, Gemeinderäume und diakonische Einrichtungen überall in der Welt hat das GAW seither unterstützt.

11 Den Auftrag, evangelischen Christen in der Welt zu helfen, erfüllt das GAW im Namen aller evangelischen Kirchen in Deutschland, im Namen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Deshalb ist das Gustav-Adolf- Werk das Diasporawerk der EKD.

12 Warum trägt das Gustav-Adolf-Werk den Namen eines schwedischen Königs? König Gustav II. Adolf (1594 –1632) landete im Sommer 1630 mit seiner Armee auf der Insel Usedom und griff in den Dreißigjährigen Krieg ein. Er wurde nur 37 Jahre alt. Im November 1632 starb er in der Schlacht bei Lützen, in der Nähe von Leipzig. Er kämpfte in einem Krieg, der Deutschland und ganz Europa vor 400 Jahren erschütterte.

13 Der Dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) war ein Krieg um die Macht in Deutschland und ein Glaubenskrieg. Die katholische Liga hatte große Gebiete erobert und begann, die Reformation rückgängig zu machen. Der Glaube war für Menschen in jener Zeit viel wichtiger als für die meisten Christen in Deutschland heute wurde der Dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen Friedensschluss beendet.

14 In Flugblättern wie diesem wurde Gustav II. Adolf als Retter des Glaubens, als Friedens- und Freiheitsbringer gefeiert. Als der evangelische König sich in den Krieg einmischte, sahen viele Menschen in ihm ihre letzte Hoffnung. Gustav Adolf enttäuschte diese Hoffnungen nicht. In den zwei Jahren, in denen er im Dreißigjährigen Krieg kämpfte, erreichte er, dass der evangelische Glaube in Deutschland nicht verdrängt werden konnte.

15 1832: Das Gustav-Adolf-Werk wird in Leipzig gegründet. Der schwedische König war wie geschaffen für die Figur eines romantischen Helden. Über ihn wurden Romane und Musikwerke geschrieben. Als in Leipzig ein Verein gegründet wurde, um evangelischen Christen in schwierigen Glaubens- und Lebenslagen zu helfen, wurde Gustav II. Adolf zum Namenspatron. Im Unterschied zu ihm wollte der neue Verein jedoch mit zivilen Mitteln helfen ̶ mit Spenden.

16 Kritisch erscheint heute vor allem, dass Gustav II. Adolf sich an einem Krieg beteiligt hat. Doch sein Handeln entsprach dem, was man von einem Staatsmann und Politiker damals erwartete. Eines gilt heute als unstrittig: Ohne ihn hätte es in Deutschland keine Glaubensfreiheit und Glaubensvielfalt mehr gegeben.

17 Das GAW unterstützt heute evangelische Christen in 40 Ländern der Welt ̶ zum Beispiel in Bolivien.

18 Die meisten Bolivianer sind katholisch. Doch es gibt auch eine kleine evangelische Kirche, deren Gemeinden sich vor allem im Großraum der Stadt La Paz befinden.

19 In der Kleinstadt Caranavi hat diese Kirche mit Hilfe des Gustav-Adolf- Werks ein Internat gebaut. Hier leben und lernen Mädchen, die auf dem Lande wohnen. Ohne dieses Internat könnten sie keine weiterführende Schule in der Stadt besuchen. Der Weg wäre viel zu weit.

20 Besonders Mädchen und Frauen sind in Bolivien in vielen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt. Eine gute Ausbildung ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben in Würde.

21 Das GAW unterstützt heute evangelische Christen in 40 Ländern der Welt ̶ zum Beispiel in Serbien.

22 In Serbien leben ca. eine halbe Million Roma – die meisten von ihnen in so genannten Roma-Slums. 80 Prozent von ihnen sind ohne Arbeit. Nur vier Prozent der Roma-Kinder erreichen eine Mittelschule.

23 Das GAW unterstützt die Ökumenische Hilfsorganisation EHO in Serbien bei ihrer sozialen Arbeit mit Roma. Die EHO in Serbien will Roma- Kindern zu einem Schulabschluss verhelfen: durch Lernhilfe und gezielten Zusatzunterricht. Die EHO ist inzwischen für ihr Engagement unter Roma mit dem europäischen Diakoniepreis ausgezeichnet worden.

24 Das GAW unterstützt heute evangelische Christen in 40 Ländern der Welt ̶ zum Beispiel in Spanien.

25 Die evangelische Gemeinde in Málaga arbeitet mit der spanischen Flüchtlings- organisation CEAR zusammen und nimmt Flüchtlinge auf, die dort bis zu einem halben Jahr leben können und unterstützt werden bei der Suche nach Arbeit und bei Behördengängen. Viele der Flüchtlinge werden auch psychologisch betreut, weil sie in Kriegen oder unter Regimen Traumatisches erlebt haben.

26 Der evangelischen Gemeinde in Malaga droht der Verlust ihres Gemeindehauses. Es ist dringend sanierungsbedürftig. Der Verlust des Gebäudes würde auch das Aus für die Flüchtlingsarbeit bedeuten. Das GAW unterstützt die evangelische Gemeinde in Málaga bei der Sanierung ihres Gemeindehauses.

27 Das GAW unterstützt heute evangelische Christen in 40 Ländern der Welt ̶ zum Beispiel in Deutschland.

28 In den östlichen Bundesländern fördert das GAW vor allem die Gründung evangelischer Schulen. Hier gibt es vergleichsweise nur noch wenige evangelische Christen.

29 Stipendienprogramm des GAW: Wichtig sind dem GAW der Austausch und das Miteinander evangelischer Christen. So ermöglicht es jedes Jahr zehn Theologiestudierenden aus evangelischen Minderheitskirchen, zwei Semester in Deutschland zu studieren. Die angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer arbeiten wissenschaftlich und bereiten sich in Praktika auf ihren Beruf vor.

30 Brücken zu evangelischen Christen in der Welt schlagen auch die Jugendlichen, die jedes Jahr zu einem Freiwilligendienst in verschiedene Partnerkirchen des GAW aufbrechen. Zwölf Monate lang arbeiten diese jungen Frauen und Männer in sozial-diakonischen Projekten evangelischer Gemeinden in Südamerika, Europa oder Asien.

31 In eine fremde Kultur eintauchen, den Alltag der Menschen dort teilen, Herausforderungen annehmen und daran wachsen, Freundschaften schließen, Perspektiven wechseln, Gemeinschaft erleben... all das erwartet die Freiwilligen des GAW.

32 Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland - Partner evangelischer Minderheiten in der Welt - Pistorisstraße Leipzig Tel.: (0341) Fax: (0341) Besuchen Sie uns im Internet:


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