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Die Romantik Novalis und Friedrich Schlegel. Romantik (1795 – 1848) Zentrales Motiv aus Novalis Fragment Heinrich von Ofterdingen: Die blaue Blume- Symbol.

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1 Die Romantik Novalis und Friedrich Schlegel

2 Romantik (1795 – 1848) Zentrales Motiv aus Novalis Fragment Heinrich von Ofterdingen: Die blaue Blume- Symbol der Sehnsucht und des Strebens nach dem Unendlichen Die Romantik kann man in 3 Teile unterteilen: 1.Frühromantik: Brüder Schlegel, Schelling, Tieck und Novalis. 2.Hochromantik: Clemens von Brentano, Achim von Arnim, Bettina von Arnim, Gebrüder Grimm. 3.Spätromantik: E.T.A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff.

3 Unterschiede KlassikRomantik Vernunft, Klarheit, TagGefühl, Nacht, Mysterium Berufung auf die AntikeBerufung aufs Mittelalter Reinheit der GattungenVermischung der Gattungen Abgeschlossenes, Abgerundetes, Vollendetes Fragmentarisches, Unabgeschlossenes Objektivität, allgemein gültige Grundsätze Subjektivität, Individuum

4 Novalis: Hymnen an die Nacht „Welcher Lebendige, Sinnbegabte, liebt nicht vor allen Wundererscheinungen des verbreiteten Raums um ihn, das allerfreuliche Licht – mit seinen Farben, seinen Stralen und Wogen; seiner milden Allgegenwart, als weckender Tag [...] Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnißvollen Nacht. Fernab liegt die Welt – in eine tiefe Gruft versenkt – wüst und einsam ist ihre Stelle. In den Sayten der Brust weht tiefe Wehmuth. In Thautropfen will ich hinuntersinken und mit der Asche mich vermischen. – Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang.“

5 Novalis – Sachsen-Anhalt Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg deutscher Schriftsteller, Philosoph und Bergbauingeneur 1798: „Blüthenstaub“- Fragmente Novalis: „De novali“ – „Neuland roden“ posthume Veröffentlichung durch Ludwig Tieck und Friedrich Schlegel

6 Fragmente „Ist nicht die Einbildungskraft […] der poetische Sinn überhaupt? […] Die Einbildungskraft ist der wunderbare Sinn, der uns alle Sinne ersetzen kann […]. Wenn die äußern Sinne ganz unter mechanischen Gesetzen zu stehen scheinen – so ist die Einbildungskraft offenbar nicht an die Gegenwart und Berührung äußerer Reize gebunden.“ „Wie der Maler […] so erfährt auch der Dichter die Begebenheiten der […] Welt auf eine sehr unterschiedliche Weise vom gewöhnlichen Menschen. Nirgends aber ist auffallender, dass es nur der Geist ist, der […] poetisiert, und dass das Schöne, der Gegenstand der Kunst uns nicht gegeben wird oder in den Erscheinungen schon fertig liegt.“

7 Monolog „Es ist eigentlich um das Sprechen und Schreiben eine närrische Sache; […]. Der lächerliche Irrtum ist […], dass die Leute meinen – sie sprächen um der Dinge willen. […] Darum ist sie ein […] Geheimnis, - dass wenn einer bloß spricht, um zu sprechen, er gerade die herrlichsten, originellsten Wahrheiten ausspricht. Will er aber von etwas Bestimmten sprechen, so lässt ihn die launische Sprache das lächerlichste und verkehrteste Zeug sagen. Daraus entsteht auch der Hass, den so manche ernsthafte Leute gegen die Sprache haben.“ „[…] so weiß ich doch, dass es kein Mensch verstehen kann, und ich ganz was albernes gesagt habe, weil ich es habe sagen wollen, und so keine Poesie zu Stande kommt.“

8 Friedrich Schlegel Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel Geboren Lehre 1890 Studium 1796 Romantiker WG 1809 Hofsekretär Legationsrat in Frankfurt 1819 Kunstsachverständiger gestorben

9 Friedrich Schlegel ↔ Klassische Antike Poetische Schönheit Moderne Poesie „Interessantheit“ bzw. Hässlichkeit

10 wichtige Aussagen: Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie …will alle getrennten Gattungen wieder vereinen …will das Leben und die Gesellschaft poetisch machen …gibt ein Bild des Zeitalters ab …die romantische Dichtart ist noch im Werden …die Willkür des Dichters leide kein Gesetz über sich 116. Athenäums-Fragment

11 „Gebildet ist ein Werk, wenn es überall scharf begrenzt, innerhalb der Grenzen aber grenzenlos und unerschöpflich ist, wenn es sich selbst ganz treu, überall gleich, und doch über sich selbst erhaben ist.“ 297. Fragment


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