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Der Blick auf die eigene Disziplin durch die Augen der Anderen

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Präsentation zum Thema: "Der Blick auf die eigene Disziplin durch die Augen der Anderen"—  Präsentation transkript:

1 Der Blick auf die eigene Disziplin durch die Augen der Anderen
Interdisziplinarität im Rahmen des Forschungsorientierten Lehren und Lernen Projekthintergrund An der Georg-August-Universität Göttingen hat sich seit 2010 das Projekt „Forschungsorientiertes Lehren und Lernen (FoLL)“ etabliert. Es ermöglicht Bachelor-Studierenden aller Fakultäten, betreut und begleitet durch ihre Lehrenden, Forschungsprojekte im Team vorzubereiten und durchzuführen. Die Hochschuldidaktik koordiniert das Projekt und begleitet Lehrende und Studierende beratend und mit einem flankierenden Workshopangebot. Pro Semester können bis zu sieben Projekte gefördert und finanziell unterstützt werden. Neben den Möglichkeiten, die FoLL z.B. in Bezug auf die Einübung wissenschaftlichen Handelns und das begleitete Durchführen eines Forschungsprozesses bereitstellt, können sich gerade aus interdisziplinären Konstellationen neue Impulse und Anregungen für das Lehren und Lernen ergeben. Die Studierenden lernen durch die interdisziplinären Konstellationen einerseits Inhalte, methodische Herangehensweisen und Denkstrukturen anderer Fächer kennen, andererseits hilft ihnen auch der Blick der anderen Disziplinen und Fachkulturen auf die jeweils eigene zum Verständnis derselben. Interdisziplinarität: Herausforderungen und Nutzen aus Sicht der Teilnehmenden I. Interdisziplinäre Forschungsfragen Die Forschungsfrage erfordert zur Bearbeitung die Berücksichtigung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven. Herausforderungen und Nutzen: Forschungsfrage aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln betrachten auf eine oder mehrere methodische Herangehensweisen fokussieren gezielt Fachexpertise aus anderen Disziplinen in Anspruch nehmen II. Interdisziplinäre Teams in einzelnen Projekten Unterschiedliche Disziplinen finden sich aufgrund des Interesses für ein Thema / eine Forschungsfrage zusammen. Herausforderungen und Nutzen: sich fachübergreifend auf eine Arbeitsstruktur einigen ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten Erkenntnisse verschiedener Disziplinen zusammenfügen „Es war toll, in einem Team zu arbeiten, das interdisziplinär zusammengesetzt war…Während sich die Althistoriker vor allem mit der griechischen Geschichte auskannten, hatten die Altphilologen ein Händchen für das Aufspüren von Originaltexten. Unser Projekt hätte nicht funktioniert, wenn wir nicht Hilfestellungen aus der Physik für die praktische Umsetzung der Versuche bekommen hätten.“ „Wir hatten die Idee, etwas Neues zu schaffen durch die Fusion der Erkenntnisse unterschiedlicher Wissenschaften.“ Weitere Projektbeispiele: „Medizin im alten Ägypten“ (Ägyptologie, Archäologie und Medizin) „G8 versus G9 in Bezug auf die Studieneingangsphase“ (Fachdidaktik Chemie und Soziologie) „Verhaltensökonomische Erklärungsansätze auf Finanzmärkten.“ (VWL mit Unterstützung von einer Germanistin) Studentin der Sozialwissenschaften: „Untersuchungen zu einer fundamentalen Theorie sozialer Interaktion“ (Psychologie, Physik und Sozialwissenschaften) Betreuerin aus dem Althistorischen Seminar: „Himmel und Erde – Antike Astronomie, Geographie und Meteorologie“ (Althistorisches Seminar und DLR / Physik) III. Interdisziplinärer Austausch zwischen allen Projekten Hochschuldidaktische Workshops und Ergebnispräsentationen finden in interdisziplinären Konstellationen statt. Herausforderungen und Nutzen: Einblick in andere Fächer bekommen Sich öffnen und sich hineindenken in andere Fachkulturen Fachfremden die eigene Forschungsfrage erläutern Blickwinkel für und auf das eigene Projekt erweitern Anregungen/Feedback bekommen Vorurteile erkennen und abbauen Abgleich der disziplinären Selbst- und Fremdwahrnehmung Kompetenzen für das Berufsleben gewinnen „Für mein späteres Berufsleben habe ich vor allem die Relevanz des interdisziplinären Denkens mitbekommen, welches möglichst fruchtbar durch die Kommunikation mit den Fachbereichen umgesetzt werden konnte.“ „Besonders die Abschlusspräsentation hat meinen Studierenden und mir viel gebracht. Das eigene Thema einem fachfremden Publikum zu präsentieren lässt das eigene Thema noch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten.“ Studentin: „Entscheidungsfindungsprozesse von Schüler/innen bei Interdisziplinären ethischen Dilemmata“ (Religionspädagogik) (Rückmeldung einer betreuenden Lehrperson aus der anonymen Abschlussevaluation) Fazit Mit Forschungsorientiertem Lehren und Lernen interdisziplinäres Forschungshandeln erfahren und akademische Schlüsselkompetenzen entwickeln. Matthias Wiemer, Susanne Wimmelmann Georg-August-Universität Göttingen Hochschuldidaktik | Forschungsorientiertes Lehren und Lernen (FoLL) |


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