Planung Bis Anfang/Mitte November Bis Weihnachten Werther

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 Präsentation transkript:

Planung Bis Anfang/Mitte November Bis Weihnachten Werther Sturm & Drang + Aufklärung (Emilia oder Nathan) Am Ende Probe zu Faust, Werther & Emilia oder Nathan, einschliesslich der zugehörigen Epochen Bis Weihnachten Thema Poetry Slam Slam-Ausflug am 13.11.2014 NKSA-Slam Anfang 2015 im KIFF Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

SLAM vom ALL (4 Profis + 3 Talente) Do., 13.11.2014 im KIFF, Einlass 19:30 Eintritt: max. 15 CHF, wahrscheinlich weniger Wer nicht kann  schriftl. Entschuldigung am Freitag Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Aufträge Auf Freitag Auf nächsten Mittwoch Auf nächsten Freitag Sprachliche Mittel parat, Liste oder DaG3 dabei haben Auf nächsten Mittwoch Sekundärliteratur finden zu den Epochen „Aufklärung“ und „Sturm und Drang“ (ggf. auch „Empfindsamkeit“) Qualität der Quelle einschätzen  lesen, ausdrucken Am besten offline, online geht auch, aber nicht Wikipedia Auf Papier mitbringen, inkl. Notizen oder Markierungen Auf nächsten Freitag Entweder Dramatik der Aufklärung repetieren, Handlung & Interpretation „Emilia Galotti“ präsent haben Oder „Nathan der Weise“ lesen, knappe Handlungszusammenfassung präsent haben Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die Leiden des jungen Werthers Johann Wolfgang Goethe Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Erster Leseeindruck Handlung als Telegramm (Text ist teuer) Knappe Einleitung (2-5 Sätze mit Informationen zum Werk, inkl. zeitliche Einordnung und Textsorte) Wirkung auf sie (3-5 Sätze) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die Wirkung des Werther auf sie persönlich: neuer Kleidungsstil? vermehrte Selbstmordgedanken? Lesesucht? Gedichte, Elegien, Briefe schreiben? Malen? Sehnsucht nach Landleben und Natur? „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.“ J. W. Goethe: Dichtung und Wahrheit Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die Wirkung des Werther Selbstmordwelle in Europa, später China Verbote in Leipzig, Bayern, Österreich... Werther-Tracht wird zur Mode „Bestseller“, viele Neuauflagen (Ende abgeschwächt) & Übersetzungen Zahlreiche Nachahmungen („Wertheriaden“) Symbol der Studentenproteste in Peking 1924 „Die neuen Leiden des jungen Werther“, Ulrich Plenzdorf, 1972 „Goethe!“, Kinofilm von P. Stölzl, 2010 Werther-Tracht: blauer Frack mit Messingknöpfen, gelbe Weste, Kniehosen aus gelbem Leder, Stulpenstiefeln und runder, grauer Filzhut, getragen auf ungepudertem Haar Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die Wirkung des Werther Selbstmordwelle in Europa, später China Verbote in Leipzig, Bayern, Österreich... Werther-Tracht wird zur Mode „Bestseller“, viele Neuauflagen (Ende abgeschwächt) & Übersetzungen Zahlreiche Nachahmungen („Wertheriaden“) Symbol der Studentenproteste in Peking 1924 „Die neuen Leiden des jungen Werther“, Ulrich Plenzdorf, 1972 „Goethe!“, Kinofilm von P. Stölzl, 2010 Werther-Tracht: blauer Frack mit Messingknöpfen, gelbe Weste, Kniehosen aus gelbem Leder, Stulpenstiefeln und runder, grauer Filzhut, getragen auf ungepudertem Haar Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? Wie ist es gemacht? Handlung Textsorte & Erzählweise Person(en) Stil & Sprache Themen & Ansichten Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Handlung Werther in Wahlheim Werther an der Residenz Werthers Ende a) Womit verbringt er dort seine Zeit? b) Was gefällt ihm so gut? c) Was fasziniert ihn an Lotte? Werther an der Residenz a) Worin besteht seine Tätigkeit? b) Was missfällt ihm dort? c) Wie endet diese Episode? Werthers Ende a) Wieso kehrt er nach Wahlheim zurück? b) Wie endet die Geschichte? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Textsorte & Erzählweise Welcher Gattung und Textsorte könnte man dieses „Büchlein“ zuordnen? Erzählperspektive(n)? Struktur des Textes? Visualisierung (nach Jahreszeiten?) Zweck der Rahmenhandlung? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Personen Haupt- und Nebenfiguren? Wie werden sie charakterisiert? Werthers Stimmungen (Adjektive) Werthers Persönlichkeit Charakterisierung Direkt (durch Erzähler) Indirekt (durch andere Figuren oder Handlung) Äussere (Fakten) Innere (Haltungen. Beweggründe, etc.) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Adjektive zur Personenbeschreibung abhängig affektiert alt aktiv ängstlich anständig attraktiv aufmerksam ausgelassen bedürftig begeisterungsfähig belastbar bescheiden besorgt bestimmend boshaft chaotisch cholerisch direkt diszipliniert ehrlich eigensinnig eigenständig einfühlsam emotional enthusiastisch ernst falsch faul feindselig freiheitsliebend freundlich friedliebend fröhlich furchtlos fürsorglich gebildet gebrechlich geduldig gelehrig genügsam gesellig gierig grausam höflich humorvoll intelligent jung kinderlieb konventionell kreativ laut leidenschaftlich melancholisch mitfühlend modebewusst mürrisch musikalisch mutig nachdenklich naturbezogen natürlich nervös nett ordnungsliebend praktisch primitiv redselig roh sanft schlampig schüchtern selbstbezogen sensibel seriös sportlich stabil strebsam streitbar sympathisch tierlieb tolerant traurig traditionsbewusst unbedarft uneigennützig unternehmungslustig vernünftig verspielt wankelmütig warmherzig weise zärtlich zornig zufrieden zurückhaltend Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Classification of mood, nach J. A. Russell (1980) Bipolare Störung: Wechsel zwischen Manie & Depression Brief vom 30. Nov (besonders Seite 92) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Werthers Ansichten Wie äussert sich Werther über Kunst/Literatur? Was ist Werthers Verhältnis zur Natur? Wie ist Werthers Einstellung zur Gesellschaft? - zum Adel (z.B. 17.2., 15.3.) - zum Bürgertum (z.B. 17.5., 26.5., 24.12.) - zum einfachen Volk (z.B. 15.5. und 17.5.) - zu Kindern (z.B. 15.5., 22.5., 27.5., 16.6., 29.6.)  knapp formulieren, mit Bezug zu 1-2 passenden Textstellen (mögl. direktes Zitat, gut einbauen) Was sagt Werther über die Liebe? (z.B. 26.5., 16.6, 19.10., 17.12) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Stil & Sprache Sie werden bemerkt haben, dass Werther ein sehr emotionaler Mensch zu sein scheint. Suchen sie sich zwei Briefe aus, in denen sich Werther in sehr unterschiedlichen Stimmungen befindet. markieren und benennen sie die sprachlichen Mittel, mit denen die Stimmung (der Szene und/oder von Werther) transportiert wird Formulieren sie eine Analyse der sprachlichen Gestaltung des Romans, unter Bezug auf die gefundenen sprachlichen Mittel (5-10 Sätze) Stil/Stilmittel/Besonderheiten benennen/beschreiben/belegen und Wirkung erklären Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Werther: Am 22. Mai. Dass das Leben des Menschen nur ein Traum sei, ist manchem schon so vorgekommen, und auch mit mir zieht dieses Gefühl immer herum. Wenn ich die Einschränkung ansehe, in welcher die tätigen und forschenden Kräfte des Menschen eingesperrt sind; wenn ich sehe, wie alle Wirksamkeit dahinaus läuft, sich die Befriedigung von Bedürfnissen zu verschaffen, die wieder keinen Zweck haben, als unsere arme Existenz zu verlängern. Und dann, dass alle Beruhigung über gewisse Punkte des Nachforschens nur eine träumende Resignation ist, da man sich die Wände, zwischen denen man gefangen sitzt, mit bunten Gestalten und lichten Aussichten bemalt - Das alles, Wilhelm, macht mich stumm. Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt! Wieder mehr in Ahnung und dunkler Begier als in Darstellung und lebendiger Kraft. Und da schwimmt alles vor meinen Sinnen, und ich lächle dann so träumend weiter in die Welt. Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? Wie ist es gemacht? Handlung Textsorte & Erzählweise Person(en) Stil & Sprache Themen & Ansichten Wozu führt das? Überzeugende Umsetzung starke Identifikation des Lesers mit Werther Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? Goethes Werther trifft den Nerv der Zeit, wird zum Kult, zum Symbol, führt zu Nachahmungen, Moden, Selbstmorden, Verboten und zu einer allgemeinen gesellschaftlichen Kontroverse d.h. also, wir müssen mehr über die Zeit/Epoche wissen „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.“ J. W. Goethe: Dichtung und Wahrheit Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Aufklärung & Sturm und Drang Epochen Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Warum Literatur (ein-)ordnen? Überblick gewinnen Besonderheiten entdecken Vergleichen können (geschichtliche) Hintergründe einbeziehen Allgemeine Tendenzen & Haltungen herauslesen Epochenbegriff Hilft, einzelne Werke besser zu verstehen ergibt sich aus den Gemeinsamkeiten vieler Werke Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Epochenmerkmale Zeitraum, geografische Verbreitung (Wann & Wo) Gesellschaftliche Gegebenheiten & Spannungen Lebensumstände, Lebensgefühl Politische Zustände oder Veränderungen Themen, Ansichten, Kontroversen Welt- und Menschenbild Vorbilder, Ziele und Leitgedanken vorherrschende Medien, Gattungen und Formen wichtige Autoren und Werke Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Merkmale Aufklärung Sturm und Drang Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Kant: Was ist Aufklärung? „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Kant: Was ist Aufklärung? Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Der Kern der Aufklärung Jeder Mensch bedient sich seines Verstandes und handelt entsprechend vernünftig zum Wohl der ganzen Menschheit. Kategorischer Imperativ (Kant): Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte. Aufklärung 18. Jahrhundert Barhold Hinrich Brockes (1680-1747) Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) Christoph Martin Wieland (1733-1813) Wichtige Werke Brockes: Irdisches Vergnügen in Gott, 1721-1748 (Gedichte) Wieland: Die Geschichte des Agathon, 1766/67 (Roman) Lessing: Emilia Galotti, 1772 (Bürgerliches Trauerspiel) Lessing: Nathan der Weise, 1779 (Drama) Themen Erziehung und Bildung zur Mündigkeit Moral: gesellschaftliches Zusammenleben Naturrecht: Gleichheit der Menschen von Natur aus Poetik augumentative und wissenschaftliche Texte: Aufsatz, Lehrgedicht, Fabel bürgerliches Trauerspiel Merksatz "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit." (Immanuel Kant) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Der Kern des Sturm & Drang ??? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Sturm und Drang (Geniezeit) oder doch nur eine Jugendbewegung? Sturm und Drang 1770 bis 1785 Goethe (1749-1832) Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831) Schiller (1759-1805) Wichtige Werke Goethe, Götz von Berlichingen, 1773 Goethe, Die Leiden des jungen Werthers, 1774 Lenz, Die Soldaten, 1776 Klinger, Sturm und Drang, 1777 Schiller, Die Räuber, 1781 Themen Genie = Originalität + Tat Individualität Lebensfülle Konflikt des Einzelnen mit der Gesellschaft Poetik junge Autoren weniger Verstand, mehr Herz Sprache weniger regelkonform Drama Merksatz "Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit!" (Friedrich Schiller) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Planung Probe: Mittwoch 12.11.2014 Am nächsten Freitag Faust (Gelehrtentragödie, Epochen, Ende) Werther (inkl. Sturm & Drang) Emilia/Nathan (inkl. Aufklärung, Dramentheorie) Am nächsten Freitag Repetition, Gelegenheit für Fragen Auf nächsten Freitag Mittwoch Entweder „Emilia Galotti“ oder „Nathan der Weise“ oder Dramentheorie vorbereiten, Notizen mitbringen! Handlung und zentraler Konflikt „Nathan“ Handlung und zentraler Konflickt „Emilia“ Dramentheorie (Sophokles  Gottsched  Lessing) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Werther und seine Epoche Welche Zusammenhänge sehen sie zwischen Goethes Briefroman und der Epoche des Sturm und Drang? Bezogen auf den Inhalt Bezogen auf die Form Bezogen auf den Autor Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Ein kleiner Exkurs In den Handlungszusammenhang einordnen: „Ossian hat in meinem Herzen den Homer verdrängt“ Was symbolisiert Ossian hier? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

„Ossian hat in meinem Herzen den Homer verdrängt“ Der vielleicht grösste Betrug der Literaturgeschichte: Was wissen wir heute über Ossian, das Goethe nicht wusste? Hätte es ihn gestört? S. 84; S. 104 - 113 Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? Goethes Werther trifft den Nerv der Zeit, wird zum Kult, zum Symbol, führt zu Nachahmungen, Moden, Selbstmorden, Verboten und zu einer allgemeinen gesellschaftlichen Kontroverse Wer fand wohl den Werther gut, wer nicht? Warum? War diese Wirkung von Goethe beabsichtigt? Wieso haben sie weniger stark auf Werther reagiert als Goethes Zeitgenossen? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Goethe im Rückblick: Die Wirkung des Werther „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf. [...] so war auch die Explosion, welche sich hierauf im Publikum ereignete, deshalb so mächtig, weil die junge Welt sich schon selbst untergraben hatte, und die Erschütterung deswegen so groß, weil ein jeder mit seinen übertriebenen Forderungen, unbefriedigten Leidenschaften und eingebildeten Leiden zum Ausbruch kam. Man kann von dem Publikum nicht verlangen, daß es ein geistiges Werk geistig aufnehmen solle. Eigentlich ward nur der Inhalt, der Stoff beachtet, wie ich schon an meinen Freunden erfahren hatte, und daneben trat das alte Vorurteil wieder ein, entspringend aus der Würde eines gedruckten Buchs, daß es nämlich einen didaktischen Zweck haben müsse. Die wahre Darstellung aber hat keinen. Sie billigt nicht, sie tadelt nicht...“ J. W. Goethe: Dichtung und Wahrheit (1831) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Lessings Reaktion auf „Werther“ „Wenn aber ein so warmes Produkt nicht mehr Unheil als Gutes stiften soll: meynen Sie nicht, daß es noch eine kleine kalte Schlußrede haben müsste? Ein Paar Winke hinterher, wie Werther zu einem so abentheuerlichen Charakter gekommen; wie ein andrer Jüngling, dem die Natur eine ähnliche Anlage gegeben, sich dafür zu bewahren habe. Denn ein solcher dürfte die poetische Schönheit leicht für die moralische nehmen und glauben, dass der gut gewesen seyn müsse, der unsre Theilnehmung so stark beschäftiget. Und das war er doch wahrlich nicht. [...] Also, lieber Göthe, noch ein Kapitelchen zum Schlusse; und je cynischer, je besser!“ (26. 10. 1774 an den Literaturhistoriker J. J. Eschenburg) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Änderungen in der zweiten Auflage (1775) Vor das erste Buch: Jeder Jüngling sehnt sich so zu lieben, Jedes Mädchen so geliebt zu sein; Ach, der heiligste von unsern Trieben, Warum quillt aus ihm die grimme Pein? Vor das zweite Buch: Du beweinst, du liebst ihn, liebe Seele, Rettest sein Gedächtnis von der Schmach; Sieh, dir winkt sein Geist aus seiner Höhle: Sei ein Mann, und folge mir nicht nach. Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Änderungen ab 1786 Sprachliche Eigenheiten des Sturm und Drang abgeschwächt (z.B. Auslassen von Vokalen und Anfangssilben) Alfred wird positiver dargestellt Kanarienvogel-Kuss eingefügt Episode mit dem Bauernburschen wird eingefügt Herausgeber auktorialen  wir haben diese Fassung gelesen, sie ist etwas weniger subjektiv und deutlich lesbarer Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Zusammenfassung Wirkung Werther „Mit dem Werther schlug die Geburtsstunde des modernen Romans in Deutschland. Werther war kein moralischer Tendenzroman [...], sondern eine höchst subjektive Konfession in Briefform. Goethe verarbeitete darin eigene Erlebnisse und den Selbstmord eines Freundes. Er verschmolz beides mit der Epochenerfahrung der jungen bürgerlichen Intelligenz zu einer die damalige Leserschaft provozierenden Form. Daran gewöhnt, vom Autor immer eine klare moralische Wertung des Geschehens mitgeliefert zu bekommen, war die Leserschaft bei der Einschätzung des Werther ganz auf ihr eigenes Urteil gestellt.“ Wolfgang Beutin, Deutsche Literaturgeschichte, 2001 Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Aufklärung Repetition und mehr... Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch) http://prezi.com/aqtvtguhs9uv/?utm_campaign=share&utm_medium=copy

Hausaufgabe war: Auftrag: Entweder „Emilia Galotti“ oder „Nathan der Weise“ oder Dramentheorie vorbereiten, Notizen mitbringen! Dramentheorie (Sophokles  Gottsched  Lessing) Handlung und zentraler Konflikt „Emilia“ Handlung und zentraler Konflikt „Nathan“ Auftrag: Erstellen sie eine überzeugende Visualisierung des von ihnen vorbereiteten Themas (s. oben). Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Visualisierung: Grafiken & Symbole benutzen! http://prezi.com/sprbjkuwhx6u/roter-faden-emilia-galotti/ Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die zentrale Szene Nathan der Weise Emilia Galotti ein dramatisches Gedicht Emilia Galotti ein (bürgerliches) Trauerspiel Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Nathan der Weise (Schlüsselstelle: Ringparabel) „[Der Ring] hatte die geheime Kraft, vor Gott Und Menschen angenehm zu machen, wer In dieser Zuversicht ihn trug.“ http://www.klausschenck.de/ks/downloads/h70-literaturhausarbeit-nathan-der-weise.pdf http://wikis.zum.de/dsb/Erschlie%C3%9Fung_dramatischer_Texte:_Nathan_der_Weise/Erschlie%C3%9Fung_dramatischer_Texte/Inhalt_und_Struktur http://www.philipphauer.de/info/d/nathan-der-weise/handlungsverlauf-gr.png Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Rekapitulation (Partnerarbeit, je 10 min) Lessings Dramentheorie am Beispiel seines Stücks Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Auftrag Gruppenarbeit „In beiden Textstellen schafft es die Titelfigur, die Meinung eines Anderen durch Argumente zu ändern. Analysieren sie, mit welcher Argumentation und welchen sprachlichen Mitteln dies gelingt.“ Lesen sie die zentrale Szene genau und formulieren Sie die wichtigsten Argumente in eigenen Worten Entwickeln sie eine schematische Darstellung des Inhalts dieser Szene (Text & Zeichen/Symbole) Setzen sie ihr Schema in elektronischer Form um (z.B. als Prezi oder PowerPoint) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Das vielleicht beste Gegenargument: Die wirkungsvollste Gegenschrift war die Parodie „Freuden des jungen Werthers. Leiden und Freuden Werthers des Mannes“ von Friedrich Nicolai, dem Berliner Verleger, einem der vordersten Bannerträger der Aufklärung. Inhalt? Nicolais Parodie schreibt das Ende um: Albert tritt seine Rechte an Lotte ab, Lotte und Werther können heiraten - und jetzt, so zeigt Nicolai, fangen die ernst zu nehmenden Probleme überhaupt erst an. Am Ende wird Werther ein wenig spiessbürgerlich, aber halbwegs zufrieden. Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? schnelle Strukturskizze, dann ausformulieren (~1 Seite) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Farblehre nach Goethe Goethe untersuchte, wie Farben auf das menschliche Bewusstsein und die Gefühle wirken und ordnete ihnen sogar menschliche Charaktereigen-schaften zu. (Beinhaltet alle Farben!) Leidenschaft, Phantasie, Schönheit Verstand das Dunkle Kälte Leere Vernunft Licht Reinheit Wärme (=Mischung aus blau & gelb!) Natürlichkeit, Befriedigung, Sinnlichkeit, „der Vorstellung entspringende Tatkraft“ Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

nur in der Natur findet der gespaltene Werther zur Ruhe Werthers Charakter? aus dem Gegensatz seiner Anlagen ergibt sich Werthers Leidenschaftlichkeit Werthers Frack == Ratio, Bildung Werthers Hose == Gefühl, Emotionen nur in der Natur findet der gespaltene Werther zur Ruhe Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Figurenkonstellation? Werther Albert Lotte Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Gesellschaftskritik? Genie, Kunst, Individuum höfische Gesellschaft, bürgerliche Moral, Tradition einfache Leute, Kinder, Familie, Intuition Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Generationenkonflikt? Goethe geb. 1749 Gottsched geb. 1700 Lessing geb. 1729 Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Ein rebellische 22-jähriger: „Ich zweifelte keinen Augenblick, dem regelmäßigen Theater zu entsagen. Es schien mir die Einheit des Orts so kerkermäßig ängstlich, die Einheiten der Handlung und der Zeit lästige Fesseln unsrer Einbildungskraft. Ich sprang in die freie Luft und fühlte erst, dass ich Hände und Füße hatte. Und jetzo, da ich sahe, wie viel Unrecht mir die Herrn der Regeln in ihrem Loch angetan haben, wie viel freie Seelen noch drinne sich krümmen, so wäre mir mein Herz geborsten, wenn ich ihnen nicht Fehde angekündigt hätte und nicht täglich suchte, ihre Türen zusammenzuschlagen.“ Goethe, Zum Schäkespears Tag, 1771 Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wirkabsicht & Form? Goethe will darstellen, keine Regeln Gottsched will belehren, Kochbuch Lessing will erziehen, überdenkt und ändert Regeln Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Epochen? Oder Strömungen? Sturm und Drang Emotion & Politik frühe Aufklärung Naturwissenschaft & Erkenntnis Empfind-samkeit Humanis-mus & Moral Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Merkmale des Sturm und Drang Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Epochen? Oder Strömungen? http://de.wikipedia.org/wiki/Epoche_(Literatur) http://www.xlibris.de/Epochen-Uebersicht Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Aufgabe Der Sturm und Drang war keine Gegenbewegung zur Aufklärung, sondern eine Strömung innerhalb der Epoche, die die Aufklärung weiterführte, bereicherte, und zum Teil auch radikalisierte. vgl. Wolfgang Beutin, Deutsche Literaturgeschichte, 2001 Nehmen sie Stellung zu dieser Behauptung und begründen sie ihre Haltung Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Epochenüberblick mit Goethes Farben Romantik (1795 – 1840) Weimarer Klassik (1786 – 1810) Goethe Sturm & Drang (~1767 – 1785) Schiller Kant Schubart Klopstock Lenz Klinger Herder Aufklärung (~1720 – 1785) Nicolai Lessing Haller Wieland Gellert Gottsched Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Epochenmerkmale Zeitraum, geografische Verbreitung (Wann & Wo) Gesellschaftliche Gegebenheiten & Spannungen Lebensumstände, Lebensgefühl Politische Zustände oder Veränderungen Themen, Ansichten, Kontroversen Welt- und Menschenbild Vorbilder, Ziele und Leitgedanken vorherrschende Medien, Gattungen und Formen wichtige Autoren und Werke Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Die zeitlose Wirkung des Werther Selbstmordwellen (Europa, China, ...) Verbote (Deutschland, DDR, China, ...) Werther-Tracht Zahlreiche Nachahmungen („Wertheriaden“), bis heute Symbol der Studentenproteste in Peking 1924 „Die neuen Leiden des jungen Werther“, Ulrich Plenzdorf, 1972 „Goethe!“, Kinofilm von P. Stölzl, 2010 Werther wird zum Symbol – aber wofür? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wie lässt sich die immense Wirkung erklären? Erstellen sie eine detaillierte Strukturskizze für eine rezeptionsgeschichtlich ausgerichtete Interpretation Zur Erinnerung: Die Deutungshypothese entspricht ihrer Antwort auf die obige Frage zu Beginn einführen im Hauptteil detailliert argumentieren & belegen beziehen sie sich auf Inhalt, Form & Epoche! am Schluss prägnant zusammenfassen (zuerst formulieren?) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Inhaltliche Fragen zu Werther In welchen Nebenfiguren spiegelt sich Werthers Schicksal? Warum hat Goethe diese Figuren eingefügt? Tipp: S.18f, 92f. 115ff / S.106-110 Bei Werthers Selbstmord liegt „Emilia Galotti“ aufgeschlagen auf dem Tisch. Welche Aussage könnte man daraus ableiten? Ist Werther selbst ein gutes Beispiel für das im Sturm & Drang propagierte Bild vom Künstler als „Genie“? Welche Themen spricht Werther im Brief vom 22. Mai 1771 an? In welchen Punkten widerspricht seine Weltsicht den in der Aufklärung propagierten Idealen – wo gibt es Parallelen? Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Wertung Werther „jammernder, egozentrischer Waschlappen“ (Laura) „meine Freunde jammern auch dauernd über die Frauen“ (Mahmoud) Welcher dieser initialen Reaktionen stimmen sie jetzt eher zu? Sind sie evtl. sogar zu vereinbaren? Bewerten sie den Text jetzt anders als gleich nach dem Lesen? (Inwiefern? Warum?) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Probe am 12. 11. 2014 (60 min) - Stoff Faust (Gelehrtentragödie, Gesamtsicht, Epochenbezug) Werther (Inhalt, Form und Epochenbezug) Emilia/Nathan (insbesondere Bezug zur Epoche) Epochen genau: Aufklärung & Sturm und Drang grob: Barock bis Weimarer Klassik Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Probe am 12. 11. 2014 (60 min) - Übersicht Streben nach Sinnesfreuden Welt Streben nach Erkenntnis Geist Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)

Typische Aufgabenstellungen Textstelle in Handlungszusammenhang einordnen Sprachliche Gestaltung analysieren (& belegen) Figuren charakterisieren, Konstellation erklären Merkmale/Themen/Motive... nennen/erklären Bezug zwischen Stück & Epoche erklären Argumente für/gegen Aussage (mit Begründung) Stellung nehmen zu Aussage Aussage/Argument am Text belegen/widerlegen Deutungshypothese formulieren Deutungshypothese unterstützen (knappe Argumente) Nicolas Ruh (nicolas.ruh@nksa.ch)