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Info-Veranstaltung für Apothekerinnen und Apotheker im Hochsauerlandkreis und im Kreis Soest 23. und 26. November 2015.

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1 Info-Veranstaltung für Apothekerinnen und Apotheker im Hochsauerlandkreis und im Kreis Soest 23. und 26. November 2015

2 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Tagesordnung I 1.Begrüßung, Tagesordnung 2.Personelles: Begrüßung Frau Gronwald-Macedo 3.Aktuelles aus der PTA-Lehranstalt 4.Rückblick: Ankündigung der Inspektionen in Apotheken nach § 64 AMG 5.Versorgung von Asylbegehrenden mit Arzneimitteln

3 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Tagesordnung II 6.Ergebnisse des NRW-Projektes „KidZ – Kleinkind-individuell dosierte Zubereitungen“ 7.Ergebnisse 2015 / Überwachungsschwerpunkte im HSK und im Kreis Soest 8.Neues Mess- und Eichgesetz 2015 / Projekt Waagen 2015

4 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Tagesordnung III 9.Vorstellung und Verteilung der Broschüre „Verschreiben von Betäubungsmitteln…“ 10.Belieferung von T-Rezepten

5 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 2. Begrüßung im HSK Herzlich willkommen zurück Frau Anna Gronwald-Macedo im Team HSK der Arzneimittel-, Apotheken- und Gefahrstoffüberwachung nach der Elternzeit! PTA, Tel – 4256

6 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 3. PTA-Lehranstalt Aktuelles aus der PTA- Lehranstalt

7 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Lehrgang 2015 / 2017 Wir sagen Dankeschön für Ihre Unterstützung! 3. PTA-Lehranstalt PlätzeLGT Bewerber Olsberg32 39 Paderborn6468 (jetzt 64)93

8 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Stellenmarkt der AKWL (Stand ) Stellenangebote PTA Stellengesuche PTA ? 3. PTA-Lehranstalt

9 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 3. PTA-Lehranstalt Schülerpraktika in Lehranstalten und Apotheken  Poster  Flyer der ABDA KAoA  Berufsfelderkundung  Flyer der Kreise HSK / Soest Berufsinfomessen  Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung! Aktivitäten für 2016

10 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 3. PTA: Berufsinfomessen 2015 VeranstaltungZeit Gesundheits- und Pflegebörse 2015 BK Meschede09: :00 Uhr Gesundheits- und Pflegebörse 2015 Bürgerzentrum Brilon09: :00 Uhr 17. Geseker Ausbildungsbörse18.00 – 19:30 Uhr Berufsinfobörse Brilon9:20 – 17:00 Uhr Job-day Bürgerhaus Korbach09: :00 Uhr Marsberger Messe für Gesundheit ………8:30 – 14:30 Uhr Ausbildungsbörse Ense10:00 – 14:00 Uhr Boys dayDo Interkommunale Ausbildungsbörse Medebach14: :00 Uhr Berufsinformationstag MendenDo 21.Mai 2015 Berufsinfobörse Olsberg /RealschuleAb 18:30 Uhr Aktionstag: Arbeit und Ausbildung WerlDo + Fr Tag der Ausbildung Ederberglandhalle Frankenberg14:00 – 18:00 Uhr Berufsinbörse Meschede BKFr + Sa SoestFr + Sa Neheim St.Ursula GymnasiumAb 18:30 Uhr Eslohe13:30 – 16:00 Uhr Ausbildungsinitiative WickedeAb 17:00 Uhr

11 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 3. PTA-Lehranstalt Aktuelles aus der PTA- Lehranstalt

12 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November 4. Regelinspektionen nach AMG § 64 (3) AMG Die zuständige Behörde hat sich davon zu überzeugen, dass die Vorschriften über Arzneimittel, Wirkstoffe und andere zur Arzneimittelherstellung bestimmte Stoffe, über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens, des Zweiten Abschnitts des Transfusionsgesetzes, der Abschnitte 2, 3 und 3a des Transplantationsgesetzes und über das Apothekenwesen beachtet werden. Sie hat dafür auf der Grundlage eines Überwachungssystems unter besonderer Berücksichtigung möglicher Risiken in angemessenen Zeitabständen und in angemessenem Umfang sowie erforderlichenfalls auch unangemeldet Inspektionen vorzunehmen und wirksame Folgemaßnahmen festzulegen. Sie hat auch Arzneimittelproben amtlich untersuchen zu lassen.

13 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG Termin-Ankündigung (nahezu) aller Regelinspektionen durch die Sachverständigen per Post bzw. per Fax ca. 1 Monat im Voraus mit exaktem Datum Termin ist bindend Info-Veranstaltung und 26. November

14 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG In Zukunft vermehrt Risikobasierte Überwachungsplanung > D.h. im Einzelfall auch unangekündigte Regelinspektion möglich Info-Veranstaltung und 26. November

15 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG Überwiegende Ankündigung gilt nicht für anlassbezogene Inspektionen bzw. Nach- / Kurz-Inspektionen sowie für Personalkontrollen Info-Veranstaltung und 26. November

16 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG Inspektionen Amtsapotheker: Ankündigung erfolgt meist per telefonischer Terminabsprache Regelinspektion Nachinspektion Kurzinspektion Anlassbezogen Sowie ggf. unangekündigt Info-Veranstaltung und 26. November

17 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG Gravierende Abweichungen in 2015: Kein(e) Approbierte(r) bzw. vertretungsberechtigtes Personal PKA gibt AM ab (Wiederholt) AP-AM in der Freiwahl (nahezu) kein QMS mehrfach fehlende Notfall-AM (§15) → Verlängerung des Überwachungsschwerpunktes 2016 / 2017 ! Info-Veranstaltung und 26. November

18 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 4. Regelinspektionen nach AMG § 15 Abs. 1 ApBetrO (1) Der Apothekenleiter hat die Arzneimittel und apothekenpflichtigen Medizinprodukte, die zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung notwendig sind, in einer Menge vorrätig zu halten, die mindestens dem durchschnittlichen Bedarf für eine Woche entspricht. Darüber hinaus sind in der Apotheke vorrätig zu halten: 1. Analgetika, 2. Betäubungsmittel, darunter Opioide zur Injektion sowie zum Einnehmen mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung und mit veränderter Wirkstofffreisetzung, 3. Glucocorticosteroide zur Injektion, 4. Antihistaminika zur Injektion, 5. Glucocorticoide zur Inhalation zur Behandlung von Rauchgas-Intoxikationen, 6. Antischaum-Mittel zur Behandlung von Tensid-Intoxikationen, 7. medizinische Kohle, 50 Gramm Pulver zur Herstellung einer Suspension, 8. Tetanus-Impfstoff, 9. Tetanus-Hyperimmun-Globulin 250 I. E., 10. Epinephrin zur Injektion, 11. 0,9 Prozent Kochsalzlösung zur Injektion, 12. Verbandstoffe, Einwegspritzen und -kanülen, Katheter, Überleitungsgeräte für Infusionen sowie Produkte zur Blutzuckerbestimmung. (Empfehlungen AKWL, KVWL, ÄKWL, Palliativverbände) Info-Veranstaltung und 26. November

19 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Häufige Fragen  Derzeit keine Anträge auf Einrichtung von zentralen Beschaffungsstellen (§ 47 Abs. 1 Satz 5 AMG), keine praktikable Alternative Politik setzt vielmehr auf die dezentrale Versorgung durch öffentliche Apotheken  Nutzung Rezepte „Muster 16“  Abrechnungsmodalitäten (nächste Folie) Info-Veranstaltung und 26. November

20 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Häufige Fragen Abrechnungsmodalitäten  Bezirksgruppenvorsitzende des Apothekerverbandes Andreas VogdDr. Horst Heidel Löwen-ApothekeEngel-Apotheke Schmallenberg59494 Soest – – Apothekerverband Münster AVWL 0251 – – 0 (Fr. Buhlmann, Fr. Eckert, Fr. Pollmeier) Info-Veranstaltung und 26. November

21 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Häufige Fragen Abrechnungsmodalitäten Bezirksregierung Arnsberg → Krankenhilfe für Asylsuchende → „FAQ‘s“ → Ansprechpartner → Sprechzeiten beachten ! Info-Veranstaltung und 26. November

22 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Vorgaben der AMVV (zwingend zu beachten!) § 2 Abs. 1: (1) Die Verschreibung muss enthalten: 1.Name, Vorname, Berufsbezeichnung und Anschrift der Praxis oder der Klinik der verschreibenden ärztlichen, tierärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person) einschließlich einer Telefonnummer zur Kontaktaufnahme, 2.Datum der Ausfertigung, 3.Name und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist, 4.Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder des Wirkstoffes einschließlich der Stärke, 4a.bei einem Arzneimittel, das in der Apotheke hergestellt werden soll, die Zusammensetzung nach Art und Menge oder die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, von dem Teilmengen abgegeben werden sollen, 5.Darreichungsform, sofern dazu die Bezeichnung nach Nummer 4 oder Nummer 4a nicht eindeutig ist, 6.abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels, 7.Gebrauchsanweisung bei Arzneimitteln, die in der Apotheke hergestellt werden sollen, 8.Gültigkeitsdauer der Verschreibung, 9.bei tierärztlichen Verschreibungen (…) 10.die eigenhändige Unterschrift der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, deren qualifizierte elektronische Signatur nach dem Signaturgesetz. Info-Veranstaltung und 26. November

23 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Vorgaben der AMVV § 4 Abs. 1: (1) Erlaubt die Anwendung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels keinen Aufschub, kann die verschreibende Person den Apotheker in geeigneter Weise, insbesondere fernmündlich, über die Verschreibung und deren Inhalt unterrichten. Der Apotheker hat sich über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit zu verschaffen. Die verschreibende Person hat dem Apotheker die Verschreibung in schriftlicher oder elektronischer Form unverzüglich nachzureichen. Info-Veranstaltung und 26. November

24 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden… Orale Skabies-Therapeutika  Stromectol® (Wirkstoff Ivermectin), in F zugelassen, in D nicht  Zulassung für Fa. Infectopharm 2016 ?  Einzelimport nach § 73 Abs. 3 AMG bis 02. September 2015 nur möglich  Bekanntmachung des BMG nach § 79 Abs. 5 am (nun abweichende Voraussetzungen)  Import über § 73 Abs. 3 mit nur 1 Tag Lieferzeit? Info-Veranstaltung und 26. November

25 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden…  Bekanntmachung des BMG nach § 79 Abs. 5: (5) Im Falle eines Versorgungsmangels der Bevölkerung mit Arzneimitteln, die zur Vorbeugung oder Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen benötigt werden, oder im Fall einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit, deren Ausbreitung eine sofortige und das übliche Maß erheblich überschreitende Bereitstellung von spezifischen Arzneimitteln erforderlich macht, können die zuständigen Behörden im Einzelfall gestatten, dass Arzneimittel, die nicht zum Verkehr im Geltungsbereich dieses Gesetzes zugelassen oder registriert sind, 1.befristet in Verkehr gebracht werden sowie 2.abweichend von § 73 Absatz 1 in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbracht werden. Satz 1 gilt, wenn die Arzneimittel in dem Staat rechtmäßig in Verkehr gebracht werden dürfen, aus dem sie in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbracht werden. Die Gestattung durch die zuständige Behörde gilt zugleich als Bescheinigung nach § 72a Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 oder nach § 72b Absatz 2 Satz 1 Nummer 3, dass die Einfuhr im öffentlichen Interesse liegt. Im Falle eines Versorgungsmangels oder einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit im Sinne des Satzes 1 können die zuständigen Behörden im Einzelfall auch ein befristetes Abweichen von Erlaubnis- oder Genehmigungserfordernissen oder von anderen Verboten nach diesem Gesetz gestatten. Vom Bundesministerium wird festgestellt, dass ein Versorgungsmangel oder eine bedrohliche übertragbare Krankheit im Sinne des Satzes 1 vorliegt oder nicht mehr vorliegt. Die Feststellung erfolgt durch eine Bekanntmachung, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wird (…) Info-Veranstaltung und 26. November

26 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 5. Versorgung von Asylbegehrenden…  Vorratshaltung nach § 15 ApBetrO (durchschnittlicher 1- Wochenbedarf)  Beratungspflicht nach § 20 ApBetrO (Materialien z.B. der AKWL, Beilagen der Fachliteratur nutzen)  Impfstoff-Versorgung (Impf-Angebot) keine Anordnung nach § 20 IfSG Abs. 5-7, deshalb kein Sondervertriebsweg nach § 47 AMG Abs. 1 Sonderkontingente, Sonderkonditionen (ab Hersteller) ?? Info-Veranstaltung und 26. November

27 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Kleinkind-individuell dosierte Zubereitungen durchgeführt in 2014 (NRW) Veröffentlicht in PZ 37 / 2015 Info-Veranstaltung und 26. November

28 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – verdeckter Probenzug von je 60 Kapseln HCT 4mg (NRF 26.3) für einen Säugling Herstellungsprotokoll Herstellungsanweisung (Plausibilitätsprüfung) Bedrucktes Privatrezept Info-Veranstaltung und 26. November

29 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Umfang HSK2 Proben SO2 Proben NRW57 Proben von 21 Gesundheitsämter 14 Krankenhaus- u. 32 öffentl. Apotheken 22 Wirkstoffe 8 Lösungen, 3x Zäpfchen, 46x Kapseln Info-Veranstaltung und 26. November

30 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Überwiegend eingesetzte Wirkstoffe Info-Veranstaltung und 26. November Wirkstoff Anzahl der Zubereitungen Arzneiform Dosierungen Hydrochlorothiazid 12 Kapseln 0,5-10 mg Spironolacton 8 Kapseln 1-15 mg Propranolol (HCl) 7 Kapseln 2-7 mg Captopril 5 Kapseln/Saft 1,6-10 mg/0,2 %ig Phenprocoumon 4 Kapseln 0,2-3 mg Paracetamol 2 Zäpfchen 30-31,25 mg Coffeincitrat 2 Lösungen mg/ml Midazolam 2 Saft/Lösung 2 mg/ml Warfarin (Na) 2 Kapseln 0,2-2 mg

31 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Chemische Beanstandungen (2x doppelte Beanstandung) Info-Veranstaltung und 26. November Beanstandung Anzahl* Beanstandungsgrund § 6 ApBetrO Herstellung und Prüfung 8 Mindergehalt < 90 % Falsche Berechnung des Wirkstoffs aus FAM § 7 ApBetrO Rezepturarzneimittel muss Verschreibung entsprechen 1 Rezeptur entspricht nicht der Verordnung des Arztes § 8 AMG Erhebliche Qualitätsminderung 3 Mindergehalt 20 bei 30 Kapseln/Zäpfchen § 55 (8) AMG Nicht den pharmazeutischen Regeln entsprechend 1 AV-Wert im Bereich bei 30 Kapseln/Zäpfchen → Beanstandungsrate 19%

32 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beanstandungen der Kennzeichnung 43 Rezepturen → 16 Beanstandungen 14 Defekturen → 6 Beanstandungen → Beanstandungsrate 39% (2008: 83%, 2013: 60%) Positiv: 22 der untersuchten Proben (14x Kapseln) erreichten Industriestandard 95% < Gehalt < 105% Info-Veranstaltung und 26. November

33 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse HSK + Kreis Soest Info-Veranstaltung und 26. November Chemische ZSKennzeichnung HSK 1 ok HSK 2 okX SO 1 okX SO 2 XX

34 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse HSK + Kreis Soest Beispiele Kennzeichnung  3x: 1 – 0 – 1 ohne weitere Angaben (7 Monate altes Kind!)  Fehlende Bestandteile des verwendeten FAM  Falsche Berechnung des Verfalldatums  (Kapseln ließen sich z. T. nur sehr schwer öffnen) Info-Veranstaltung und 26. November

35 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beispiele: Info-Veranstaltung und 26. November

36 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beispiele: Info-Veranstaltung und 26. November Vs.

37 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beispiele: Info-Veranstaltung und 26. November

38 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beispiele: Info-Veranstaltung und 26. November Vs.

39 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Beispiele: Unklares Rezept Info-Veranstaltung und 26. November

40 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Wie geht es weiter?  Ergebnisse nicht zufriedenstellend  AKWL und AKNR weiten Fortbildungs-Angebote aus (+Testkäufe)  Behörden sehen Bedarf für weiteren Probenzug  Zukunftsszenarien? Info-Veranstaltung und 26. November

41 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Wie geht es weiter?  2015 Projekt „Waagen“ im Rahmen der Überwachung  Ergebnisse in 2016  Verteilung des Bogens  Hilfe u.a. für Selbstinspektion  Auch downloadbar beim GA Info-Veranstaltung und 26. November

42 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 6. Projekt „KidZ“ „KidZ“ – Ergebnisse Wie geht es weiter?  2016 AKWL: Rezeptur fit Flächendeckende Workshops an den Lehranstalten im gesamten Kammerbezirk  Kapseln  Flüssige Zubereitungen Bitte schicken Sie geeignete Rezepturbeispiele an die PTA- Lehranstalt !! Info-Veranstaltung und 26. November

43 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November 3 Überwachungs-Bereiche i.Notfall-AM nach § 15 ApBetrO ii.QMS iii.Rezeptur →43 Apotheken (SO: 22, HSK: 21) z.T. nicht immer alle Parameter geprüft

44 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November i.Notfall-AM nach § 15 ApBetrO 43 Apotheken, nur 22x vollständig

45 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November ii. QMS verbesserungsfähig

46 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November iii. Rezeptur 1 verbesserungsfähig

47 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November iii. Rezeptur 2 Durchweg gute Ausstattung

48 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November iii. Rezeptur 3 gute hygienische Voraussetzungen

49 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 7. Überwachungsschwerpunkte 2015 Info-Veranstaltung und 26. November Fazit: sehr unterschiedliche Ergebnisse je nach untersuchtem Parameter Verbesserungsbedarf Fortführung der Überwachungs- Schwerpunkte in 2016 !

50 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 8. Neues Mess- und Eichgesetz 2015 Info-Veranstaltung und 26. November Neues Eichrecht ab 1. Januar 2015 Mess- und Eichgesetz (MessEG) Mess- und Eichverordnung (MessEV) Mess- und Eichgebühren- Verordnung (MessEGebV)

51 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 8. Neues Mess- und Eichgesetz 2015 Info-Veranstaltung und 26. November Meldepflicht für neue Messgeräte, die nach dem 01. Januar 2015 in Betrieb genommen wurden Meldung muss innerhalb von 6 Wochen erfolgen zentrale Anmeldeplattform unter Eichfrist i.d.R. 2 Jahre Verstöße können mit Bußgeldern seitens des LBME geahndet werden

52 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 8. Neues Mess- und Eichgesetz 2015 Info-Veranstaltung und 26. November

53 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 8. Neues Mess- und Eichgesetz 2015 Info-Veranstaltung und 26. November Kontakt: Landesbetrieb Mess-und Eichwesen NRW Betriebsstelle Eichamt Arnsberg Bahnhofstraße Arnsberg Tel.: 02932/ Fax: 02932/

54 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 9. Verschreiben von BtM Info-Veranstaltung und 26. November  Neuauflage der Broschüre aus dem Jahr 2008  Verschreiben von Betäubungsmitteln im Rahmen der i. Versorgung von Heimbewohnern ii. sowie für den Notfallbedarf in Hospizen und im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung

55 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 9. Verschreiben von BtM Info-Veranstaltung und 26. November Neuerungen der aktualisierten Fassung verbesserte Übersichtlichkeit 2007: Weiterverwendung nach § 5b BtMVV 2011: Notfallvorrat in Hospizen und SAPV‘s 2012: Mitgabe durch einen Arzt Beachtung der formalen Anforderungen notwendig!

56 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 9. Verschreiben von BtM Info-Veranstaltung und 26. November  Arzneimittel mit einem hohen Missbrauchspotential bei nicht-bestimmungsgemäßem Gebrauch  Komplexe Rechtslage  „Nähe zum Strafrecht“  Downloadbar als PDF beim GA oder kostenfrei bestellbar!

57 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November T-Register Das T-Register überwacht die Verschreibung und Abgabe von Arzneimitteln, die die Wirkstoffe Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid enthalten. Diese Arzneimittel dürfen nur auf Sonderrezepten, sogenannten T- Rezepten, verschrieben werden. Einerseits wurde sowohl für Lenalidomid (im Juni 2007) als auch für Pomalidomid (im September 2013) und Thalidomid (im April 2008) im europäischen Zulassungsverfahren die Wirksamkeit bei der Behandlung des Multiplen Myeloms, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, belegt. Andererseits sind alle drei Wirkstoffe fruchtschädigend (teratogen); Thalidomid war der Auslöser der Contergan- Katastrophe. Um zu verhindern, dass es bei solchen Therapien erneut zu Missbildungen bei Neugeborenen kommt, hat die Europäische Kommission in ihren Zulassungsentscheidungen die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

58 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten (2b) Für Arzneimittel, die die Wirkstoffe Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid enthalten sowie für zur Notfallkontrazeption zugelassene Arzneimittel mit den Wirkstoffen Levonorgestrel oder Ulipristalacetat, ist ein Inverkehrbringen im Wege des Versandes nach § 43 Abs. 1 Satz 1 des Arzneimittelgesetzes nicht zulässig. Info-Veranstaltung und 26. November § 17 Abs. 2b ApBetrO - Versandverbot

59 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November § 17 Abs. 6b ApBetrO - Dokumentation (6b) Bei dem Erwerb und der Abgabe von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid und dem Erwerb dieser Wirkstoffe sind folgende Angaben aufzuzeichnen: 1. die Bezeichnung und die Chargenbezeichnung des Arzneimittels oder des Wirkstoffs, 2. die Menge des Arzneimittels oder des Wirkstoffs, 3. das Datum des Erwerbs, 4. das Datum der Abgabe, 5. Name oder die Firma und die Anschrift des Lieferanten, 6. Name und Anschrift der verschreibenden Ärztin oder des verschreibenden Arztes und 7. Name und Anschrift der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist. Nach dem Versand der Durchschriften der Vordrucke nach § 3a Absatz 7 der Arzneimittelverschreibungsverordnung an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist das Datum des Versands den Angaben nach Satz 1 hinzuzufügen.

60 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November § 3a Arzneimittel- Verschreibungsverordnung – AMVV (1) Eine Verschreibung von Arzneimitteln, welche die Wirkstoffe Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid enthalten, darf nur auf einem nummerierten zweiteiligen amtlichen Vordruck (Original und Durchschrift) des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte erfolgen. Die Vordrucke nach Satz 1 sind ausschließlich zur Verschreibung der in Satz 1 genannten Arzneimittel bestimmt.

61 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten (2) Verschreibungen nach Absatz 1 Satz 1 müssen die Bestätigung der ärztlichen Person enthalten, dass die Sicherheitsmaßnahmen gemäß der aktuellen Fachinformation des entsprechenden Fertigarzneimittels eingehalten werden, insbesondere, dass erforderlichenfalls ein Schwangerschafts-Präventionsprogramm durchgeführt wird und dass der Patientin oder dem Patienten vor Beginn der medikamentösen Behandlung geeignete medizinische Informationsmaterialien und die aktuelle Gebrauchsinformation des entsprechenden Fertigarzneimittels ausgehändigt wurden. Ferner muss auf der Verschreibung vermerkt sein, ob eine Behandlung innerhalb oder außerhalb der jeweils zugelassenen Anwendungsgebiete erfolgt. Info-Veranstaltung und 26. November § 3a Arzneimittel- Verschreibungsverordnung – AMVV

62 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November

63 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November

64 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November § 3a Arzneimittel- Verschreibungsverordnung – AMVV (3) Die Höchstmenge der auf Verschreibungen nach Absatz 1 Satz 1 verordneten Arzneimittel darf je Verschreibung für Frauen im gebärfähigen Alter den Bedarf für vier Wochen, ansonsten den für zwölf Wochen nicht übersteigen. (4) Abweichend von § 2 Abs. 5 ist eine Verschreibung nach Absatz 1 Satz 1 bis zu sechs Tagen nach dem Tag ihrer Ausstellung gültig.

65 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November § 3a Arzneimittel- Verschreibungsverordnung – AMVV (7) Apotheken übermitteln dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wöchentlich die Durchschriften der Vordrucke nach Absatz 1 Satz 1.

66 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November § 48 Abs. 2 Nr. 7 AMG: Das Bundesministerium wird ermächtigt (…) (7) Vorschriften über die Form und den Inhalt der Verschreibung, einschließlich der Verschreibung in elektronischer Form, zu erlassen. (…) In der Rechtsverordnung nach Satz 1 Nummer 7 kann für Arzneimittel, deren Verschreibung die Beachtung besonderer Sicherheitsanforderungen erfordert, vorgeschrieben werden, dass 1.die Verschreibung nur auf einem amtlichen Formblatt (Sonderrezept), das von der zuständigen Bundesoberbehörde auf Anforderung eines Arztes ausgegeben wird, erfolgen darf, 2.das Formblatt Angaben zur Anwendung sowie Bestätigungen enthalten muss, insbesondere zu Aufklärungspflichten über Anwendung und Risiken des Arzneimittels, und 3.eine Durchschrift der Verschreibung durch die Apotheke an die zuständige Bundesoberbehörde zurückzugeben ist.

67 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November Verstoß gegen Formvorschriften Seit AMG-Änderung in 2013 können Verstöße gegen §§ 96 Nr. 13, 47 Abs. 2 Nr. 7 AMG bzw. gegen § 97 Abs. 1 Nr. 1 AMG i.V. mit § 3a AMVV als Ordnungswidrigkeit bzw. Straftat geahndet werden (Abgabe ohne gültige Verschreibung!)

68 H o c h s a u e r l a n d k r e i s 10. Belieferung von T-Rezepten Info-Veranstaltung und 26. November Verpflichtung (aller) Apotheken: QMS-Prozess Verfahrensanweisung Dringende Empfehlung: 4 – bzw. besser 6 - Augen-Prinzip vor der Abgabe!! „Laufzettel“ o.ä. Regelmäßig Mitarbeiter sensibilisieren und schulen

69 H o c h s a u e r l a n d k r e i s Info-Veranstaltung und 26. November Ende Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!!! Ihnen allen eine gute Heimfahrt!!! …Und eine schöne Adventszeit…!


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