Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Juni 2009 Wort des Lebens Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Juni 2009 Wort des Lebens Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt."—  Präsentation transkript:

1

2 Juni 2009 Wort des Lebens

3 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. (Johannes 15,5)

4 Was geschieht mit einem Rebzweig, der vom Weinstock abgetrennt ist? Er hat keine Zukunft, keine Hoffnung, er bringt keine Frucht. Er verdorrt und wird verbrannt.

5 Ebenso verkümmert unser geistliches Leben als Christen, wenn wir nicht mit Christus vereint bleiben.

6 Es bringt keine Frucht, selbst wenn wir uns von früh bis spät abrackern; auch wenn wir glauben, der Menschheit von Nutzen zu sein; auch wenn uns die Freunde Beifall zollen; auch wenn sich unser Besitz vermehrt; selbst wenn wir große Opfer bringen.

7 All das mag hier auf Erden sinnvoll erscheinen, für Christus und für die Ewigkeit ist es bedeutungslos. Doch gerade darauf käme es an.

8 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

9 Wie können wir in Christus bleiben und er in uns? Wie können wir ein grüner Rebzweig sein, der mit dem Weinstock verbunden ist und deshalb Frucht bringt?

10 Zunächst einmal gilt es, an Christus zu glauben. Dieser Glaube sollte sich jedoch auf alle Lebensbereiche auswirken. Wir leben unseren Glauben, indem wir die Worte Jesu in die Tat umsetzen.

11 Wir sollten weiterhin keines der Hilfsmittel übersehen, die Christus uns anbietet, um die Einheit mit ihm zu erreichen oder wiederherzustellen, falls sie zerbrochen sein sollte. Um fest in Christus eingefügt zu sein, braucht es schließlich das Bemühen, in die Gemeinschaft der Kirche eingebunden zu sein – weltweit und vor Ort.

12 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

13 Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe. Christus spricht hier von unserer Einheit mit ihm, aber auch von seiner Einheit mit uns. Wenn wir mit ihm eins sind, ist er im Innersten unseres Herzens gegenwärtig. Daraus erwächst eine Beziehung, ein Dialog der gegenseitigen Liebe, eine Zusammenarbeit zwischen Jesus und uns, seinen Jüngerinnen und Jüngern. Die Folge ist reiche Frucht, – so wie der Rebzweig, der mit dem Weinstock verbunden ist, köstliche Trauben hervorbringt.

14 Reiche Frucht bedeutet apostolische, zeugnishafte Fruchtbarkeit: Wir können vielen die Augen öffnen für die einzigartigen, umwälzenden Worte Christi, sodass sie die Kraft finden, diesen Worten zu folgen.

15 Reiche Frucht bedeutet auch, dass wir unseren Gaben entsprechend kleinere oder größere Werke ins Leben rufen und so die vielfältige Not in dieser Welt lindern helfen.

16 Reiche Frucht heißt viel, nicht wenig. Es kann also durchaus sein, dass wir in unserer Umgebung einen Strom der Güte, der Gemeinschaft und der gegenseitigen Liebe hervorrufen.

17 "Io sono la vite, voi i tralci. Chi rimane in me ed io in lui, fa molto frutto, perché senza di me non potete far nulla. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

18 Aber reiche Frucht bedeutet nicht nur geistige und materielle Güter für andere, sondern auch für uns selbst. Auch unser inneres Wachstum und unser Vorangehen auf dem Weg der Heiligung hängen von unserer Einheit mit Christus ab.

19 Sich zu heiligen – das klingt in unseren Ohren möglicherweise unzeitgemäß, überflüssig oder unrealistisch. Doch das stimmt nicht. Verkürzte und einseitige Sichtweisen vergehen, die Wahrheit nicht.

20 Der Apostel Paulus hat vor 2000 Jahren deutlich gemacht, dass Gott die Heiligung für jeden Christen wünscht.

21 Die Kirchenlehrerin Theresa von Avila war überzeugt davon, dass jeder Mensch zur höchsten Kontemplation vordringen könne.

22 Das Zweite Vatikanische Konzil sagt, dass das ganze Volk Gottes zur Heiligkeit berufen sei. Diesen Stimmen dürfen wir trauen. In unserem Leben wird uns auch reiche Frucht an Heiligung zuteilwerden, wenn wir mit Christus vereint bleiben.

23 "Io sono la vite, voi i tralci. Chi rimane in me ed io in lui, fa molto frutto, perché senza di me non potete far nulla (Gv 15,5). Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

24 Vielleicht ist uns gar nicht aufgefallen, dass Jesus die Frucht nicht von uns verlangt; er sieht sie als Folge der Einheit mit ihm.

25 Möglicherweise begehen auch wir wie viele Christen folgenden Fehler: Sie verfallen in rastlosen Aktivismus und haben keine Zeit, darüber nachzudenken, ob sie in all dem mit Christus vereint sind.

26 Es ist ein Irrtum zu meinen, auf diese Weise Frucht zu bringen. Es ist nicht die Frucht, die Christus in uns und mit uns hervorbringen könnte. Um auf Dauer Frucht zu bringen, eine Frucht, die den Stempel des Göttlichen trägt, kommt es darauf an, mit Christus vereint zu bleiben. Je mehr wir mit Christus vereint bleiben, desto mehr Frucht bringen wir. Wenn Jesus das Wort bleiben verwendet, dann deutet das darauf hin, dass es ihm weniger um einzelne fruchtbare Augenblicke geht, sondern darum, dass das Leben als solches fruchtbar wird.

27 Wahrscheinlich kennt jeder von uns Menschen, die so leben. Mit einem Lächeln, mit einem Wort, durch ihr Handeln im Alltag oder dadurch, wie sie den Herausforderungen des Lebens begegnen, gelingt es ihnen, die Herzen zu berühren. Manchmal findet jemand auch wieder zu Gott.

28 Die Heiligen lebten so. Das braucht uns aber nicht zu entmutigen. Auch unser Leben kann Frucht bringen, wenn wir in enger Verbindung mit Christus leben.

29 So zum Beispiel Maria do Soccoro aus Portugal: Nach dem Abitur begann sie ihr Studium. Die Universität war keine leichte Umgebung für sie.

30 Maria wollte Jesus folgen und mit ihm verbunden bleiben. Doch sie blieb sich treu, denn die Nähe zu Jesus war ihr wichtig. E qualificata amorfa, senza ideali, dai suoi compagni che non conoscono nulla delle sue idee.

31 Als die Weihnachtstage nahten, stellte Maria fest, dass einige ihrer Mitstudenten nicht nach Hause fahren konnten, weil der Heimweg zu weit für sie war. So regte sie an, diesen Kommilitonen ein Geschenk zu machen. Zu ihrer Überraschung stimmten alle sofort zu.

32 Als später die Studentenvertreter gewählt wurden, entschied sich ihr Kurs für Maria. Kein Wunder, dass du gewählt worden bist, sagte ihr jemand. Du bist die einzige, die einen klaren Kurs verfolgt. Du weißt, wohin du willst und wie du dorthin kommst.

33 Mittlerweile haben einige sogar begonnen, sich für ihren Lebensstil zu interessieren und möchten leben wie Maria. Ist das nicht eine schöne Frucht ihrer Beständigkeit im Leben mit Jesus?

34 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wort des Lebens, Monatliche Veröffentlichung der Fokolar-Bewegung Text von Chiara Lubich – Februar 1979 Grafik von Anna Lollo in Zusammenarbeit mit Don Placido DOmina (Sizilien - Italien)


Herunterladen ppt "Juni 2009 Wort des Lebens Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen