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Z WISCHEN K OSTÜMIERUNG UND E NTBLÖSSUNG DES S ELBST : A UTONOMIE DER K LEIDERMODE IN DER L ITERATUR E NDE DES 19. J AHRHUNDERTS Reformkleidung: Stil versus.

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1 Z WISCHEN K OSTÜMIERUNG UND E NTBLÖSSUNG DES S ELBST : A UTONOMIE DER K LEIDERMODE IN DER L ITERATUR E NDE DES 19. J AHRHUNDERTS Reformkleidung: Stil versus Mode

2 I RMA VON T ROLL -B OROSTYÁNI : D IE MODERNE F RAU. I N : D IE G EGENWART 31 ( ) 50, S , HIER S. 375: „Noch in keiner Zeitepoche hat das Schlagwort ‚modern‘ eine so hohe Bedeutung und so großes Ansehen genossen wie in unserer Gegenwart. Nicht nur das Kleid, das man trägt, Styl und Art der Ausschmückung der Wohnräume, kurz, alle die Aeußerlichkeiten unseres Lebens sind modern oder das Gegentheil.“ ‚Wiener Moderne‘ : Neuromantik, Ästhetizismus, Jugendstil, Impressionismus, Décadence, Fin de siècle Peter Sprengel u. Gregor Streim: Berliner und Wiener Moderne. Vermittlungen und Abgrenzungen in Literatur, Theater, Publizistik, Wien, Köln u. Weimar 1998.

3 H ANS S ITTENBERGER : D IE MODERNE W IENER S CHULE [1898]. I N : D IE W IENER M ODERNE. L ITERATUR, K UNST UND M USIK ZWISCHEN 1890 UND H G. V. G OTTHART WUNBERG, S TUTTGART 1981, S , HIER S. 212: „Es ist, als ob die Herren die Begriffe modisch und modern verwechselten. Jedenfalls ist ihnen das Moderne auch Modesache.“ Mode / Moderne (lat.): ‚modus‘ (Art und Weise) / ‚modo‘ (eben, jetzt) Werner Sombart: Wirthschaft und Mode. Ein Beitrag zur Theorie der modernen Bedarfsgestaltung, Wiesbaden Ästhetisierung der Lebenswelt / Gesamtkunstwerk

4 H ERMANN B AHR : D IE M ODERNE [1890]. I N : DERS.: D IE Ü BERWINDUNG DES N ATURALISMUS, D RESDEN U. L EIPZIG 1891, S. 1-6, HIER S. 6 (H ERVORH. J.B.): „Wir haben kein anderes Gesetz als die Wahrheit, wie jeder sie empfindet.“ Sigmund Freud: Psychoanalyse (Kleidungsfetischismus) Ernst Mach: „Beiträge zur Analyse der Empfindungen“ (1886): Sinnespsychologie

5 K ORSETTMODE DER J AHRHUNDERTWENDE

6 R EFORMKLEID „Deutscher Werkbund“ (seit 1907): Henry van de Velde (Jugendstil): ‚Stilkleid‘ Thorstein Veblen: „The Theory of the Leisure Class“ / „Theorie der feinen Leute“ (1899)

7 K ORSETTMODE DER J AHRHUNDERTWENDE

8 R EFORMKLEID UND K OSTÜM UM 1900 „Jugend“ 1902„Wiener Mode“ 1911

9 F RIEDA VON B ÜLOW : D IE STILISIERTE F RAU [1899]. I N : D IE SCHÖNSTEN N OVELLEN DER F RIEDA VON B ÜLOW ÜBER L OU A NDREAS - S ALOMÉ UND ANDERE F RAUEN. H G. V. S ABINA S TREITER, F RANKFURT /M. [ U. A.] 1990, S „Die Freiin Ludwina sah noch etwas zarter, stiller und sanfter aus. Ihre feinen, wie mit dem Bleistift gezogenen Brauen endeten schon über den äußeren Augenwinkeln wie bei den Madonnen Raffaels.“ (S. 153) Präraffaeliten: ‚femme fragile‘

10 F RIEDA VON B ÜLOW : D IE STILISIERTE F RAU [1899]. I N : D IE SCHÖNSTEN N OVELLEN DER F RIEDA VON B ÜLOW ÜBER L OU A NDREAS - S ALOMÉ UND ANDERE F RAUEN. H G. V. S ABINA S TREITER, F RANKFURT /M. [ U. A.] 1990, S „Sie trug eine schleppende Damastrobe von altem Rosa und darüber eine resedafarbene lose Jacke mit Silberfuchs verbrämt. Statt des glatt zurückgestrichenen Haares von früher trug sie ganz lose, tief über die Ohren fallende Scheitel, und das Haar im Nacken so lose geschlungen, als wolle es eben ganz herabfallen.“ (S. 184) „Unten auf dem Gartenweg wandelte die Gräfin. Sie trug ein weißes wallendes Wollenkleid nach der letzten Caprice des Grafen, welches mit einem blauen Seidenband unter der Brust zusammengefaßt war. Sie ging langsam, beinah schleppend, mit gebücktem Kopf. In der Hand hielt sie ein paar langstielige weiße Nelken. ‚Wie ein Gedicht!‘ dachte Gyrlani. ‚Es müßte Goldgrund dahinter sein.‘“ (S. 197) „Sie empfand immer schärfer, daß sie für ihn kaum etwas anderes war, als ein Zierrat, der so oder so wirken mußte nach seinem jeweiligen Gelüste. Als ein unter leblose Dinge rubrizierter, als Gegenstand aufgefaßter Mensch fühlte sie sich.“ (S. 180)

11 P ETER ALTENBERG, W IEN

12 I MPRESSIONISMUS Claude Monet: „Impression – soleil levant“ (1872)

13 P ETER A LTENBERG : W IE ICH ES SEHE [1904], B ERLIN An den meisten Tischen auf dem in den See rund vorspringenden Plateau schimmerte es weiss und lila oder weiss und grün. Das waren die Modefarben. Aber es gab auf dieser weiten Fläche von feinen Stoffen, gelbem Stroh, französischen Blumen, Eulen- und Straussfedern, auch rostrothe und stahlblaue seidene Flecken und ganz hellbraune aus Rohseide wie Milchkaffee, mit matten schottischen Bändern See-Ufer, S , hier S. 22:

14 G USTAV K LIMT Bildnis Adele Bloch-Bauer I (1907)

15 G USTAV K LIMT UND EMILIE F LÖGE Reformmodefotos 1906

16 L ITERATURHINWEIS Julia Bertschik: Mode und Moderne. Kleidung als Spiegel des Zeitgeistes in der deutschsprachigen Literatur ( ), Köln, Weimar u. Wien 2005, S


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