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Veröffentlicht von:Heilgar Geringer Geändert vor über 11 Jahren
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Bestimmung der Elementarladung In der Chemie: Michael Faraday In der Physik: Robert Millikan www.rudolf-web.de j.rudolf@web.de
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Chemie (Faraday): Vorbemerkung (1) 1.) Avogadrokonstante (Loschmidtsche Zahl): Anzahl der Moleküle pro Mol: (Bestimmung: z.B. Ölfleckversuch) 2.) Das Molvolumen idealer Gase:
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Chemie (Faraday): Vorbemerkung (2) 3.) Wasserstoffgas: H 2 d. h. zwei Wasserstoffatome Zahl der Atome in ein Mol Wasserstoffgas: 4.) Wasser: H 2 O, d. h. zwei Atome Wasserstoff, auf ein Atom Sauerstoff.
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Chemie (Faraday): Vorbemerkung (3) 5.) Elektrolyse: Positive und negative Ionen wandern zu den Elektroden und nehmen Elektronen auf bzw. geben überschüssige Elektronen ab.
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Chemie (Faraday): Vorbemerkung (4) 6.) Knallgaszelle: Fließt Strom durch eine Knallgaszelle, so wird Wasser (H 2 O) in 1/3 (doppelt) negative Sauerstoffionen und 2/3 (einfach) positive Wasserstoffionen (also Protonen) zersetzt. Es bildet sich daraus Sauerstoffgas (O 2 ) und Wasserstoffgas (H 2 ).
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Chemie: 1. Faraday-Gesetz Die geflossene Ladungsmenge ist proportional zum gebildeten (Knall-)Gas.
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Chemie: Durchführung: 1. Fließt ein Strom von 1 A eine Sekunde lang, also die Ladung 1 C, so entsteht 0,174 cm 3 Knallgas, 2/3 davon Wasserstoff, also 0,116 cm 3 Wasserstoff H 2. 2. Fließen 193 000 C, so werden 22,414 dm 3 Wasserstoff (H 2 ), also ein Mol, erzeugt (22414 / 0,116 = 193 000). Daraus folgt: Somit hat ein Atom die Ladung:
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Chemie: Ergebnis Da ein Wasserstoffatom elektrisch neutral ist und aus einem Proton und einem Elektron besteht, so besitzen Elektron und Proton die Ladung Wir nennen diese Größe die Elementarladung e
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Physik (Millikan) Ziel: Unklar bleibt, ob die chemische Bestimmung nur einen Mittelwert liefert, ob es also Elektronen bzw. Protonen z. B. mit 0,5 e und 1,5 e gibt. Ergebnis: Der amerikanische. Physiker R. A. Millikan veröffentlichte 1911 eine Messmethode, die nachwies, dass ein Elektron die Ladung e hat und dass es nur ganzzahlige Vielfache der Elementarladung gibt, z. B. hat ein Alpha- Teilchen die Ladung 2 e.
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Physik: Millikan-Versuch Millikan untersuchte das Verhalten von fein zerstäubten Öltröpfchen Beim Zerstäuben erhalten die Tröpfchen positive oder negative Überschussladungen Die Öltröpfchen bewegen sich in einem luftgefüllten Kondensator
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Versuchsaufbau
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Physik: Versuchsdurchführung 1. Er bestimmt ihre Sinkgeschwindigkeit v bei U=0 2. Dann ermittelt er die Spannung U, wenn ein Tröpfchen schwebt ( v = 0).
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Theorie zum Versuch: 1.) Ein leichtes Teilchen erfährt in Luft eine Reibungskraft proportional zur Sinkgeschwindigkeit v (Stokessches Gesetz): (mit Eta: Zähigkeit der Luft; r: Radius). Somit sinkt ein Öltröpfchen mit konstanter Geschwindigkeit in Luft. 2.) Idealisierung: Kugelförmige Öltröpfchen: 3.) Mit der Dichte von Öl ergibt sich ein Zusammenhang zwischen Gewichtskraft und Radius:
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Berechnung: 1.) U = 0: Das Öltröpfchen sinkt gleichförmig mit v. Es gilt: F R = G Daraus lässt sich r und damit auch G bestimmen. 2.) v = 0: Mit richtig eingeregelter Spannung U kommt das Tröpfchen zur Ruhe. Es gilt: F el = G Damit lässt sich die Ladung des Öltröpfchens bestimmen.
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Versuchsergebnis: Millikan erhielt als Ergebnis nur q = 1 e, 2 e, 3 e, 4 e... Die Ladung der Öltröpfchen ist stets ein Vielfaches der Elementarladung e. => Es gibt also eine kleinste Ladung, die Elementarladung e Jede Ladung ist gequantelt, d. h. alle Ladungen sind Vielfache der Elementarladung e = 1,602. 10 -19 C.
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Original -ver- öffent- lichung:
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Physik-Nobelpreis 1923 An Robert A. Millikan für die Bestimmung der Elementarladung e = 1,602. 10 -19 C.
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Ausblick: Teilchenphysik Mit der Entdeckung der Quarks, aus denen z. B. ein Proton aufgebaut ist, mit den Ladungen 1/3 e bzw. 2/3 e muss die Entdeckung Millikans leicht modifiziert werden.
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