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Süd-England und Irland Wohnmobil-Reise vom 5.5. 15 bis 30. Juni 2015 Tagebuch / Reisebericht von Irmgard Tan Illustriert von Walter Käppeli Teil 4.

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1 Süd-England und Irland Wohnmobil-Reise vom bis 30. Juni 2015 Tagebuch / Reisebericht von Irmgard Tan Illustriert von Walter Käppeli Teil 4

2 Von Kerrykeel an der Mulroy Bay im Nord-Westen Irlands nach Donegal – Enniskillen – Sligo - Ballina auf die Insel Achill Island und über Westport nach Clifden im Herzen von Connemara Entlang der West-Küste

3 Freitag, 5. Juni 2015 Nun beginnt für uns die Rückreis e. Wir müssen unser Reiseprogramm etwas straffen, denn die Hälfte der geplanten Zeit liegt bereits „hinter“ uns. Wir beschliessen die Küste des County Donegal auszulassen und zügig auf der N 13 und N 15 zum Städtchen Donegal hinunter zu fahren. Das letzte Teilstück führt durch grandioses Bergland. Donegal selber ist ein hübscher Ort am River Eske. Wir machen uns auf ins belebte Zentrum, zum dreieckigen Platz „The Diamond“. Hier steht ein Obelisk zu Ehren der 4 Meister der Franziskanermönche von Donegal Abbey, die zu den frühsten irischen Historikern gezählt werden. Danach besichtigen wir das im 15. Jh. erbaute Donegal Castle und anschliessend bummeln wir durch den farbenfrohen Ort und stärken uns einem kleinen Café.

4 Weiter geht es Richtung Enniskillen wieder über die Grenze nach Nordirland zum Lower Lough Erne dem schönen See entlang. Enniskillen enttäuscht uns ein wenig, einzig die schöne Lage auf einer Insel zwischen Upper und Lower Lough Erne ist sehenswert. So wird es für uns Zeit, einen CP aufzusuchen. In Lisnaskea finden wir den Caravan Park Mullynascarthy an einem sprudelnden Flüsschen. Ein nettes Plätzchen wird schnell von uns eingenommen und die letzten Strahlen der wärmenden Abendsonne bei einem Gläschen Wein vor dem WoMo genossen. Was für eine Wohltat !

5 Es ist recht frisch am Morgen. Schnell wird unser elektrisches Öfeli in Betrieb gesetzt bevor wir gemütlich frühstücken können. Erste Regengüsse setzen ein als wir uns auf den Weg nach Florence Court und Sligo machen. Wir durchqueren das wunderschöne Gebiet des Upper Lough Erne mit seinen vielen Ver- zweigungen, Flachwasserzonen und unzähligen Inselchen. Florence Court ist ein Landsitz aus der Mitte des 18. Jh. in palladianischem Baustil in einem riesigen Park gelegen mit altem Baumbestand und vielen Rhododendronbüschen. Wir nehmen an einer Führung durch die Räume des grandiosen Anwesens teil, welche mit aufwendigen Rokokostuckarbeiten geschmückt sind und liebevoll vom National Trust wieder eingerichtet und restauriert wurden. Samstag, 6. Juni

6 Nach dem Besuch des Herrenhauses von Forence Court fahren wir weiter in Richtung Sligo. Wieder überqueren wir die Grenze zur Republik Irland. Sligo umfahren wir, wollen wir doch lieber das nahegelegene Carrowmore anschauen, das grösste prähistorische Gräberfeld Irlands. Hier sollen der Legende nach die Soldaten der „Königin Maere“ vor etwa 6500 Jahren bestattet worden sein. Eine schöne Lage im Grünen auf einem Hochplateau mit wunderbarem Ausblick auf die Berglandschaft. Eindrücklich ! Der letzte Teil der Tagestour steht nun an. Wir fahren über die N 59 zum Teil der Küste entlang, dann hinauf über das Hochplateau zum Städtchen Ballina, einem bekannten Anglerstützpunkt am Fluss May. Hier werden die Lachse sogar mitten im Ort von den zwei Brücken aus geangelt. Auf dem CP Belleek Park schauen wir uns das Champions-Leage-Finale Barca - Juve an. 3 : 1 !

7 Sonntag, 7. Juni Wir freuen uns auf den heutigen Besuch der Achill-Island, der grössten Insel Irlands. Bei schönstem «Sonntagswetter» starten wir in Ballina Richtung Westen durch die endlosen Torfmoore der Landschaft Erris. Hier wird noch Torf gestochen und als Heizmaterial verwendet. Der Owenmore River windet sich durch diese endlosen Weiten vor der Kulisse der Nephin Beg Range. Die Rhododendronbüsche stehen in voller Blüte, während der Ginster langsam verblasst.

8 In Bangor biegt die N 59 nach Süden ab, schon bald wird der Blick frei auf die hohen Berge von Achill Island. In Mulrany geht’s auf einer Drehbrücke über den Achill Sound auf Achill Island, mit 150 km2 die grösste Insel vor der irischen Küste. Hier im äussersten Nordwesten Europas, wieder an einem «Ende der Welt», hat das Licht eine ganz besondere Wirkung. Die weissen Häuser mit ihren hellgrauen Dächern heben sich von den grünen Wiesenflächen ab und die hellen feinen Sandstrände werden von Dünen eingerahmt. Auf dieser gebirgigen Insel spricht man Irisch, also Gälisch. Bald erreichen wir die Trawnore Beach im kleinen Örtchen Keel mit Blick auf die eindrucksvollen Minaun Cliffs. Wir laufen zum breiten Sandstrand und geniessen im herrlichsten Sonnenschein das vor uns liegende glitzernde Meer und entdecken gar eine Gruppe munterer Delphine. Wir beschliessen eine Nacht in diesem Paradies zu verweilen. Bevor wir uns auf dem CP in Keel etablieren, machen wir noch einen Abstecher zur Keem Bay. Eine kurvenreiche schmale Strasse führt uns über einen steilen Pass mit spektakulärer Aussicht zu einer der schönsten Buchten in Irland. Herrlich ! Auf der Rückkehr nach Keel kaufen wir im Bistro noch feine Fish and Chips, die wir genussvoll auf dem CP in der wärmenden Abendsonne vor dem WoMo verzehren. Lebensqualität puuuur !

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10 Montag, 8. Juni Früh um 5.45 Uhr weckt uns die Sonne, doch wir lassen uns noch etwas Zeit, denn wir können uns nicht so schnell von dieser wunderschönen Insel trennen. Nach einem kurzen Spaziergang im frischen Meerwasser machen wir uns auf zu einer kleinen Inselrundfahrt über Doogort im Norden, vorbei an blühenden Rhododendronbüschen, gelben Lilien, Margheriten- und Sumpfdotterblumen auf Wiesen und am Strassenrand. Ein Garten Eden breitet sich vor unseren Augen aus und vom Torf, der hier als Heizmaterial verbrannt wird, liegt ein eigenartiger «Duft» in der Luft.

11 Wir verlassen Achill Island mit weinenden Augen und erreichen bald die Clew Bay mit ihren 365 Inselchen. In Westport legen wir einen kurzen Zwischenhalt ein, spazieren durch den quirligen Ort mit seinen farbenfrohen Häusern. Ein leckeres Eis ist nun genau das Richtige bei dieser Wärme und nach einem Einkauf beim Obst- und Gemüsehändler geht‘s auf der N59 Richtung Süden. Im Westen erhebt sich der 765 m hohe Croagh Patrick, Irlands heiliger Berg. Wir durchqueren eine wenig besiedelte, sehr schöne Gebirgslandschaft durch das Tal des River Erriff. Schliesslich erreichen wir Connemara, das wild romantische Herzstück des Westens.

12 Wir fahren auf der N59 weiter, zuerst am glitzernden Wasser des Killary Harbours entlang, dann durchs bergige Inland Richtung Letterfrack zur Kylemore Abbey, einem neugotischen Märchenschloss am klaren Pollacappul Lake gelegen, in dem sich die Vorderansicht der Abbey spiegelt.

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14 Das imposante Schloss Kylemore Abbey mit riesigem Park und Gartenanlagen liess der reiche englische Kaufmann und Politiker Mitchell Henry im 19. Jh. für seine Frau Margaret bauen, die leider früh verstarb. Für sie liess er eine wunderbare gotische Kirche auf dem Grundstück errichten sowie ein Mausoleum wurde der gesamte Besitz von Nonnen des Benediktiner Ordens übernommen, die bis 2010 eine internationale Internatsschule führten.

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16 Jetzt wird es Zeit, einen Übernachtungsplatz zu suchen. Am Connemara National Park vorbei fahren wir nach Clifden, ins Herz des wunderschönen Connemara. Dort auf dem Clifden Campsite «Shanakeever» finden wir ein Plätzchen mit toller Aussicht auf die «Twelves Pin» und den unter uns liegenden See. Eine schöne Anlage in herrlicher Natur, die Blüten der grossen Rhododendronbüschen leuchten und erfreuen Herz und Seele.

17 Dienstag, 9. Juni Morgens früh müssen wir noch etwas heizen, aber sobald die Sonne emporsteigt wird es warm. Wir fahren ins Städtchen Clifden hinunter, einem hübschen, um 1812 angelegten Ort mit zentralem Marktplatz. Sind erstaunt über die vielen Pubs, Restaurants und Läden, gepflegt und mit Blumen geschmückt. Doch wir haben noch ein weites Ziel vor uns, Galway. Also fahren wir weiter auf der N59 durch das wilde Bergland von Connemara mit seinen Sümpfen und Mooren, vorbei an zahllosen kleinen Seen und Gebirgszügen – idyllische Postkartenmotive ohne Ende !

18 Fortsetzung siehe Teil 5


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