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Version vom 12.08.2006 Homiletik - Predigtlehre - Wie man eine ansprechende Predigt vorbereitet. 4. Teil: Der Schluß der Predigt.

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1 Version vom Homiletik - Predigtlehre - Wie man eine ansprechende Predigt vorbereitet. 4. Teil: Der Schluß der Predigt

2 2 Der Predigtschluß - warum? Der Schluß der Predigt soll sie abschließen und nicht abbrechen. Der Schluß soll mehr sein als das Befreien aus einer mißlichen Situation: –Also nicht: –Gott helfe uns, im Licht dieser großen Wahrheiten zu leben. Der Schluß soll das Gefühl vermitteln, daß die Sache wirklich abgeschlossen ist.

3 3 Der Predigtschluß - warum? Der Schluß rundet die Botschaft ab. Der Schluß faßt die wesentlichen Inhalte zusammen. Der Schluß motiviert die Zuhörer noch einmal zum Zentralanliegen des Textes.

4 4 Der Predigtschluß Unterschätzen Sie nicht den Schluß Ihrer Predigt: bereiten Sie ihn gut und sorgfältig vor. Eine sonst sehr gute Predigt kann durch einen nachlässigen Schluß viel von seiner Wirkung verlieren. Scheuen Sie also keine Mühe, um Ihre Predigt gut abzuschließen. Wenn Sie es gewohnt sind, Ihre Predigt frei zu halten, so überlassen Sie den Schluß nicht dem Zufall. Formulieren Sie ihn wohlüberlegt.

5 5 Der Predigtschluß Wie soll der Predigtschluß sein? Der Predigtschluß –wird auf das Predigtmotto hin formuliert –Der Schluß faßt alle Hauptpunkte zusammen. Punkt 1Punkt 2Punkt 3 Predigtschluß

6 6 Der Predigtschluß –faßt alle Hauptaussagen der Predigt kurz und bündig zusammen, –stellt die Zielaussage des Textes klar vor den Hörer, –wendet die zentrale Botschaft des Textes nachdrücklich auf den Hörer an.

7 7 Der Predigtschluß –läßt den Hörer folglich nicht im Unklaren, was er entsprechend dem gepredigten Gotteswort glauben, tun, wissen, dankend annehmen, bewahren, korrigieren, ändern soll und darf.

8 8 Der Predigtschluß Der Predigtschluß führt keinen neuen Gedanken ein. –Neues Predigtmaterial gehört nicht in einen Schluß. –Das Gesagte soll abgeschlossen werden. –Die Zuhörer sollen nicht mit neuen Gedanken beschäftigt werden. –Der Schluß zielt auf das Herz und die Gefühle der Zuhörer ab. Wenn wir dem Hörer sagen, daß wir zum Schluß kommen, dann soll es auch der Fall sein.

9 9 Der Predigtschluß - wie? Für den Predigtschluß gibt es verschiedene Möglichkeiten; z.B.: –eine Zusammenfassung –eine Illustration –ein Zitat –eine Frage –eine praktische Anwendung –eine Aufforderung.

10 10 Der Predigtschluß - wie? Der Schluß muß nicht lang sein. Der Schluß muß dem Text entsprechen: –Geht es im Text um Freude, soll am Schluß die Freude leuchten - so ansteckend wie möglich! Je nach Text kann der Schluß den Hörer auch –betroffen –aufgerüttelt –und sehr besinnlich zurücklassen.

11 11 Der Predigtschluß Für den Schluß gilt, was William E. Sangster sagte: Wenn Du am Ende angekommen bist, dann höre auf. Kreuze nicht herum, um einen Landplatz zu finden, wie ein müder Schwimmer, der vom Meer hereinkommt, herumplatscht, bis er endlich eine Stelle an der Küste findet, wo er heraus kann. Steuere genau auf diese Stelle zu und steige aus. Beende, was Du sagen willst, und sei dann still. Wenn der letzte Satz treffend und einprägsam ist, um so besser, aber tappe nicht danach herum. Deine Predigt soll die Qualität haben nach der sich Charles Wesley lang gesehnt hat: Die Arbeit und die Lebensbahn sollen gleichzeitig beendet werden.

12 12 QuellenQuellen Diese Präsentation wurde aus folgenden Büchern zusammengestellt: Helge Stadelmann, Schriftgemäß predigen, TVG, Wuppertal: R. Brockhaus, 1990, S. 179ff –ISBN Haddon W. Robinson, Wasser auf dürres Land, Biblisch predigen, Dillenburg: Christliche Verlags-gesellschaft, 1990, –ISBN Wolfgang Klippert, Vom Text zur Predigt, Wuppertal: R. Brockhaus Verlag, 1995, S. 115ff –ISBN

13 13 Weitere Literatur Weitere Bücher zum Thema: E. Wagner, Rhetorik in der christlichen Gemeinde, Stuttgart: Christliches Verlaghaus, 1992 –ISBN M. Josuttis, Rhetorik und Theologie in der Predigtarbeit, München, 1985

14 14 Weitere Literatur Säkulare Bücher zum Thema: A. Alteneder, Fachvorträge vorbereiten und durchführen, 5. Auflage, Berlin/München, 1982 R. Eichenberger, Klartext reden, Asslar: Schulte & Gerth, 1992 –ISBN

15 15 Infos - Hinweise Diese Präsentation wurde mit PowerPoint von Microsoft Office XP Professional 2002 erstellt. Sie ist einer der vielen Downloadangebote der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Hohenstaufenstraße. Unsere Internetadresse lautet: Die Präsentation steht Ihnen für den privaten Gebrauch zur freien Verfügung.


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