Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

„Die Stunde der Lehrerinnen und Lehrer“ 1. Sie sind beliebt. Berufsprestigeskala Allensbach 2013 Hohes Ansehen 4. Stelle Enorme Steigerung 1999 – 2013.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "„Die Stunde der Lehrerinnen und Lehrer“ 1. Sie sind beliebt. Berufsprestigeskala Allensbach 2013 Hohes Ansehen 4. Stelle Enorme Steigerung 1999 – 2013."—  Präsentation transkript:

1 „Die Stunde der Lehrerinnen und Lehrer“ 1. Sie sind beliebt. Berufsprestigeskala Allensbach 2013 Hohes Ansehen 4. Stelle Enorme Steigerung 1999 – 2013 (▲ 41%) 2. Sie sind mächtig. Empirische Studien Qualität einer Schule vom Handeln der Lehrer abhängig The teacher matters! (Die ZEIT, 5. September 2013) Sprechen - Bremen

2 Sprechen – fördern und prüfen Gliederung 0. Mündlichkeit 1. Sprechkompetenz 2. Mündliche Klassenarbeiten 3. Sprechprüfung Abitur Sprechen - Bremen

3 0. Mündlichkeit Kommunikation: Mündlichkeit – Schriftlichkeit = 90% – 10% gleichgewichtige Entwicklung aller kommunikativen Fertigkeiten Mündlichkeit: Hören, Sprechen, mündliche Sprachmittlung Mehrsprachigkeitskonzept lebenslanges FS-Lernen „Sprache“ kommt von „Sprechen“ ▼ Stärkung der Mündlichkeit ▼ veränderte Formen der Leistungsbewertung (Bayern: seit 2004) Sprechen - Bremen

4 1. Sprechkompetenz Sprechen - Bremen

5 Sprechkompetenz: Begriff & Ziele Sprechen - Bremen

6

7 Sprechkompetenz: monologisches Sprechen 1. Nachsprechen→ z.B. Lehrbuchtexte, Reime, Zungenbrecher 2. Rezitation→ z.B. Gedichte, Monologe 3. Reproduktion→ z.B. Lernspiele, Ratespiele, Befragungen 4. Zusammenhängendes Sprechen→ z.B. 30-second stimulus talks, mini presentations

8 Sprechkompetenz: Dia-/Multilogische Typen Spoken interaction Pyramid discussion Students discuss in pairs, then in groups of four and eight, finally in the whole class on one topic, e.g. which is more important in life: a) love and friendship b) money and luxury c) fun and free time d) knowledge and wisdom? Role play competition Two students discuss, the others observe and finally decide on the winner, e.g. student A gets an object (e.g. pizza), student B gets another (e.g. flower); each has got two minutes to argue which is more important. Zipper technique The students form two circles, with two students facing each other. Every two minutes, one circle moves on; e.g. the teacher presents a personal problem, and the pupils have to suggest various ways of dealing with this problem. Buzz group Before a topic, e.g. a current political problem, is discussed in class, students exchange their opinions in groups of three. Star In groups pupils discuss a topic, e.g. they try to agree on how to spend the money in the class box. The speakers of the groups then have to reach a compromise in a second round of discussion. Fishbowl The students sit in two circles; the members of the inner circle discuss a topic, the ones in the outer circle observe and finally summarize. Market Pupils wander freely in the classroom, changing their partners when a certain signal is heard (mingling), e.g. they try to find out the varying partners’ hobbies (favourite places, aims in life).

9 Sprechkompetenz: Probleme … Der Ist-Zustand stellt sich allerdings oft anders dar. In der Unterrichtspraxis tauchen folgende Probleme regelmäßig auf: geringe Sprechzeit der Lernenden (wenige Sekunden; dafür hohe teacher talking time) Rückfall in die Muttersprache (bes. bei Gruppenarbeit) Beschränkung der Mitarbeit (auf zwei oder drei Schüler) Reduzierte Sprache (Ein-Wort-Antworten, Satzfragmente, Abgelesenes) Redeunlust trotz subjektiv relevanten Themas (als Eingriff in die Privatsphäre betrachtet) Schleppender Diskussionsverlauf und Erlahmung nach kurzer Zeit (petering out) Höherer Lautpegel (bei Partner-, Gruppenarbeit) Ergebnislosigkeit und Beliebigkeit (Abschweifungen, Verzicht auf Fazit) Um den Ist- in den Soll-Zustand zu überführen, sollten folgende Vorschläge für die Förderung der mündlichen Sprechfertigkeit berücksichtigt werden. Sprechen - Bremen

10 Sprechkompetenz: Fördermaßnahmen (Thaler 2012, Kap. C.3) Einsprachigkeit  L2: natürliches Kommunikationsmedium … Themenorientierung  „The crux is not what to talk about, but why you need to talk about it“ (Ur 1982: 5)... Personalisierung  hohe subjektive Valenz... Klassenatmosphäre  Entspannte Lernatmosphäre... Variation Sozialform (Plenum oder Kleingruppe)... Partner-/Gruppenarbeit  ► Erhöhung der Sprechzeit (STT)... Vorbereitung  Erhöhung von wait time I und II... Sprachliche Unterstützung (scaffolding)  Zusammenstellung von Wortfeldern... eliciting  Verbale und non-verbale Impulse... Progression  Formübungen ► vor-kommunikative Übungen ► kommunikative Aufgaben ► freies Sprechen... Fehlertoleranz  Hohe Fehlertoleranz in inhaltsbezogenen Phasen … Außerunterrichtliches Sprechbad  Reale Kontakte mit native speakers … Leistungsmessung Sprechprüfungen ► backwash effect

11 Sprechkompetenz: Materialien Sprechen - Bremen

12 Sprechkompetenz: Feedback Klassifikation mündlicher Feedback-Typen nach Lyster/Ranta (1997): 1. Umgestaltung (recast) → z.B. Schüler: „I goed home …“ – Lehrer: „Aha, Peter, so you went home yesterday …“ 2. Explizite Korrektur (explicit correction) → ausdrücklicher Hinweis auf den Fehler, z.B. „Don’t say goed, but went.“ 3. Klärungsaufforderung (clarification request) → „Pardon?“ „What did you say?“ 4. Fehlerwiederholung (repetition) → „He goed home?“ 5. Elizitierung (elicitation) → „He goes home, but yesterday he …?“ 6. Metalinguistisches Feedback (metalinguistic feedback) → „The simple past of ‚go‘ is not ‚goed‘.” Sprechen - Bremen

13 Sprechkompetenz: Don‘ts Folgende Beispiele dienen nicht unbedingt zur Nachahmung (don‘ts der Sprechförderung): Beispiel 1: Franz is ten minutes late. Teacher: „Why are you late?” – Franz: “My mother was took to hospital.” – Teacher: “The past participle of ‘to take’ is ‘taken’, Franz. Your mother was taken to hospital.” → Lehrer_in ………………………………………………………………………………………… Beispiel 2: Teacher: „Form questions in present progressive, for example ‚Am I riding?’ – First pupil: “Am I playing the piano?” etc. → …………………………………………………………………………………………………… Beispiel 3: Teacher asks his class what they did at the weekend. Each person is allowed to say one sentence. After each answer, she asks the next pupil. → Es entwickelt sich kein echtes Unterrichtsgespräch, weil ……………………… (kein echter F-move: kommunikatives Feedback). Sprechen - Bremen

14 Unterrichtsmitschnitte (Thaler Englisch unterrichten, inkl. 2 DVDs) Sprechen - Bremen Balanced Teaching Standards Kompetenzen Sozialformen Tempo Aktivierung Erarbeitungsmodus Aktivitäten Fokus Stimmung Lehrerrolle Öffnungsgrad Balance zwischen Kompetenzen und Inhalten Balance zwischen verschiedenen Kompetenzen Balance zwischen LV, UG, EA, PA, GA Balance zwischen schnellen und langsamen Phasen Balance zwischen aufregenden und beruhigenden Aktivitäten (stir – settle) Balance zwischen mündlichen und schriftlichen Phasen Balance zwischen Aufgaben (tasks) und Übungen (exercises) Balance zwischen fluency und accuracy (und appropriacy) Balance zwischen leichten und ernsthaften Phasen Balance zwischen guide on the side und sage on the stage Balance zwischen offenen und geschlossenen Methoden

15 2. Mündliche Klassenarbeiten Sprechen - Bremen

16 Beispiel: Bayern GSO § 44 Abs. 2 (seit 2004): Möglichkeit, in den modernen Fremdsprachen eine der Schulaufgaben durch eine qualifizierte mündliche fremdsprachliche Einzel-, Partner- oder Gruppenprüfung zu ersetzen GSO 2006 § 54 Abs. 1 (seit 2007): mündliche Prüfung als eine der Großen Leistungsnachweise verpflichtend Mindestens eine in Sek I und eine in Sek II Sprechen - Bremen

17 Materialien lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=26786 Überblicksdatei zu den Rahmenbedingungen Einheitliche Bewertungsraster und gebrauchsfertige Bewertungsbögen auf den unterschiedlichen Niveaustufen des GeR mit knappen Erläuterungen zu BE-Verteilung und -Gewichtung Checkliste zu Organisation und Durchführung mündlicher Prüfungen Praxiserprobte Beispiele zu mündlichen Prüfungen für die einzelnen Sprachen: E, F, I Excel-Mappen mit selbstrechnenden Bewertungstabellen Sprechen - Bremen

18 Beispiele Gym Holbein-Gymnasium Augsburg Schuljahr … Mündliche Schulaufgabe im Fach Englisch Prüfer: …Beisitzer: … erreichte BE: 90 Datum: …Name (Kurs): … Sprechen - Bremen Noten punkte BE Aussprache/Intonation: 5x2 = 10 BE Sprachliche Mittel / Sprachrichtigkeit (Grammatik/Lexik): 5x6 = 30 Strategie/Interaktion: 5x5 = 25 Aufgabenerfüllung / Inhalt: 5x5 = 25

19 Bewertungsbogen, 1. Kriterium (von 4 Krit.) Aussprache/Intonation maximal 5 x 2 = 10 BE Der Schüler / Die Schülerin x 2= BE  5  4,5  klar und natürlich  Fähigkeit, Betonung und Intonation kommunikativ wirksam einzusetzen, deutlich erkennbar  4  3,5  meist klar und natürlich  wenige Fehler, die aber die Verständlichkeit kaum beeinträchtigen  Fähigkeit, Betonung und Intonation kommunikativ wirksam einzusetzen, meist erkennbar  3  2,5  etliche Aussprachefehler, die aber die Kommunikation nicht wesentlich beeinträchtigen  gewisse Fähigkeit, Betonung und Intonation kommunikativ einzusetzen  2  1,5  viele Aussprachefehler, die die Kommunikation wesentlich beeinträchtigen  Betonung und Intonation werden kommunikativ kaum eingesetzt  1  0,5  sehr viele Aussprachefehler, die die Kommunikation erheblich erschweren 00  spricht unverständlich Sprechen - Bremen

20 Mündliche Schulaufgabe Klasse 6 Dear pupils in classes 6a and 6b! Your oral test will have three parts: I. Pictures 1 Describe your picture. What is it about?1 min. per student (Monologue) 2 In a new English book there is a text about …. 1 min. (Discussion) Which picture should they put in the book? And why? II. Discussion (about 4 minutes) What are we going to do next weekend? Should we go to soccer camp or join a drama group in our holidays? III. 2-minute-talk about a topic in your textbook You must prepare three topics and you will have to talk about one of these topics. (Sorry, you cannot take notes with you.): (Monologue) Talk 1 Unit 1„What I did on my summer vacation“ or “plans for my summer vacation” Talk 2 Unit 2The Romans in Chester Talk 3 Unit 3Bonfire Night Talk 4 Unit4Road safety! Talk 5 … Talk 9 Sprechen - Bremen

21 Mündliche Schulaufgabe Q 11 Sprechen - Bremen

22 Erfahrungen Allgemeine Akzeptanz bei L und Sch Förderung von CLT Verstärkte Kooperation innerhalb der Fachschaft (evtl. schulinternes Curriculum zur Mündlichkeit) Notwendigkeit einer systematischen Organisation (z.B. Kontinuität beim Orga-Team, Durchführung ab 5. Stunde, 2 Sch-Gruppen pro U-Stunde, 1 Themenstellung für 2 aufeinanderfolgende Gruppen, 2 Prüfer_innen) Gute Ergebnisse in den Tests washback effect (z.B. 11,2: Sprechen 11,2 + Schreiben 13,1) Notwendigkeit langfristiger und intensiver Trainings- und Vorbereitungsphase Sprechen - Bremen

23 Vorbereitung (z.B. Sek II) Sprechen - Bremen

24 3. Sprechprüfung Abitur Beispiel: Bayern Mündliche Teilprüfung in 12/2 Dauer: 20 Minuten, 3 P. (4P. 25‘) Interaktiver Teil umfangreicher als monologischer (Diskursfähigkeit) Dezentrale Durchführung Materialien: kms_25_09_2009.pdf (inkl. Bewertungsraster, Bewertungsbogen) Sprechen - Bremen

25 Ersatzlose Streichung in Bayern: ab Abiturtermin 2016 BiStas (2012): Abitur aus einem Hauptteil ‚Schreiben’ sowie zwei weiteren Prüfungsteilen ► „Falls in der Qualifikationsphase ein Kompetenzbereich durch eine verbindliche Leistungserhebung abgedeckt ist, kann im Rahmen der schriftlichen Abiturprüfung auf eine Aufgabenstellung für diesen Bereich verzichtet werden.“ ► Tendenz Länder: HV + SM Q 11 oder 12: eine Schulaufgabe in mündlicher Form Abitur-Sprechprüfung: organisatorisch-zeitlicher Aufwand Sprechen - Bremen

26 „Die Stunde der Lehrerinnen und Lehrer“ „Sie sind beliebt und mächtig – daraus müssen sie nun etwas machen.“ „Lehrerinnen und Lehrer also sind im Volk angesehen und spielen in der Schule die entscheidende Rolle.“ „Sie sind die Schulpraktiker, die Experten, die Profis.“ „Wenn die Lehrer ihre Sache nicht selbst in die Hand nehmen, dann werden weiter andere den Takt vorgeben.“ (Die ZEIT, 5. September 2013, 65) Sprechen - Bremen

27 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Engelbert Thaler Universität Augsburg Literatur (Auswahl) : Thaler (3). Englisch unterrichten. Berlin: Cornelsen. Thaler, Engelbert Sprechen – Probleme und Lösungsversuche. In: Edelhoff; Schmidt (Hgg.), Thaler, Engelbert (Hg.) Summit Mündliche Prüfung. Übungen – Tests – Abiturvorbereitung. Paderborn: Schöningh Ausführliche Literaturliste: siehe Handout Sprechen - Bremen


Herunterladen ppt "„Die Stunde der Lehrerinnen und Lehrer“ 1. Sie sind beliebt. Berufsprestigeskala Allensbach 2013 Hohes Ansehen 4. Stelle Enorme Steigerung 1999 – 2013."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen