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Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 1 2.2 Zahlungsbilanz(un)gleichgewichte Empfohlene.

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1 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 1 2.2 Zahlungsbilanz(un)gleichgewichte Empfohlene Lektüre: W. Maennig/ B. Wilfling (1999), Außenwirtschaft – Theorie und Politik. Verlag Vahlen, S. 29ff 2.2.1 Konstanz der Devisenreserven/ Devisensaldo = 0! Begründung: Gleichgewicht autonomer Transaktionen Problem eines Defizites Problem eines Überschusses

2 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 2 2.2.2 Außenbeitrag Außenbeitrag = Handelsbilanz + Dienstleistungsbilanz + Erwerbs-/Vermögensbilanz Sozialprodukt C=Konsum I=Investition EX=Exporte IM=Importe

3 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 3 2.2.2 Außenbeitrag (cont.) Absorptionsansatz Konsequenzen Absorption und Außenbeitrag/ IWF-Programme Absorption im Entwicklungsprozess Merkantilismus

4 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 4 2.2.3 Leistungsbilanz Leistungsbilanz =Außenbeitrag +lfd. Übertragungen Zur Bedeutung der Leistungsbilanz: GV = F -V Geldvermögen= Forderungen - Verbindlichkeiten

5 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 5 2.2.3 Leistungsbilanz (cont.) Geschlossene Volkswirtschaft Offene Volkswirtschaft

6 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 6 2.2.3 Leistungsbilanz (cont.) Probleme der Interpretation von Leistungsbilanzsalden

7 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 7 Sektorale Finanzierungssalden: USA, Eur, Jap. Quelle: BIS 72nd Annual Report, p. 27

8 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 8 Leistungsbilanz der USA -500 -450 -400 -350 -300 -250 -200 -150 -100 -50 0 50 19911992199319941995199619971998199920002001 in Mrd. US-Dollar

9 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 9 2.3 Automatischer Zahlungsbilanzausgleich 2.3.1 Devisenmärkte, flexible und feste Wechselkurse Wechselkurs in Mengennotierung: W m = 1,08 $/ Wechselkurs in Preisnotierung: W p = 0,92 /$

10 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 10 2.3.2 Wechselkursmechanismus bei flexiblen Wechselkursen Vereinfachende Annahmen: Quellen des Devisenangebots: Waren- und Dienstleistungsexporte empfangene Übertragungen Kapitalimporte Quellen der Devisennachfrage: Waren- und Dienstleistungsimporte geleistet Übertragungen Kapitalexporte

11 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 11 2.3.2 Wechselkursmechanismus bei flexiblen Wechselkursen Problem: ZB-Ausgleich u.U. mit defizitärer LB

12 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 12 2.3.3ZB-Ausgleich bei festen Wechselkursen 2.3.3.1 Paritätsänderungen Hauptproblem: u.U. gar passivierte defizitäre LB Import- und/oder Exportnachfrage - Rolle der Elastizitäten von Import- und/oder Exportnachfrage - - J-Kurven/ Spazierstock-Effekt

13 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 13 2.3.3.2Geldmengen-Preismechanismus 2.3.3.3 Geldmengen-Einkommensmechanismus Störung: Warenexport/ Kapitalimport (Aktivierung der ZB) => Devisenangebot, WK Politikreaktion aufgrund fester Wechselkurse =>Notenbankinterventionen und R Endogene ZB-Reaktion:

14 Außenwirtschaft Institut für Aussenhandel und Wirtschaftsintegration Prof. Dr. Wolfgang Maennig Seite 14 2.4 Transfertheorie (nicht klausurrelevant) Fragestellung : realwirtschaftliche Ausgleichstendenzen zu Störungen in Kapitalbilanz? (Anwendungsbeispiele: Entwicklungshilfe, Aufbau Ost)


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