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Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 1 Leitbilder-Strategien-Instrumente der Raumordnung Wege zur Umsetzung.

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Präsentation zum Thema: "Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 1 Leitbilder-Strategien-Instrumente der Raumordnung Wege zur Umsetzung."—  Präsentation transkript:

1 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 1 Leitbilder-Strategien-Instrumente der Raumordnung Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts Enquete am 13. Juni 2003 in Pölten Verkehrsmobilität und Siedlungsstrukturen im Kontext einer nachhaltigen Raumentwicklung Dr. Arnd Motzkus TÜV Akademie Rheinland, Köln

2 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 2 Gliederung: 1.Einleitung 2.Aktuelle Verkehrs- und Siedlungsentwicklungen in Metropolregionen der BRD 3.Konzepte und Leitbilder für eine nachhaltige Verkehrs- und Siedlungsentwicklung 3.1Zwischen Wunsch und Wirklichkeit 3.2Von monozentralen, polyzentralen und dispersen Stadtregionen 4.Reduktionspotentiale siedlungsstruktureller Konzepte 5.Dezentrale Konzentration – Vom Konzept zur Umsetzung in der Region Rhein-Main

3 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 3 Von der Stadt zur Region der kurzen Wege

4 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 4 Siedlungsstrukturen und Interaktionen Industrialisierung und Urbanisierung Motorisierung und Suburbanisierung Desurbanisierung ? = Auflösung der Stadt in die Region

5 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 5 Entwicklung des Nah- und Regionalverkehrs in Stadtregionen Zahl der Wege und der mobilen Personen konstant Verkehrswachstum Folge zunehmender Distanzen

6 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 6 Entwicklung des Berufspendlerverkehrs Distanzzunahmen durch wachsenden PKW-Verkehr Pkw auf Distanzen > 10 km dominant

7 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 7 Berufspendlerverflechtungen in der BRD 1995 Metropolregionen erweitern ihren Einzugsbereich Suburbanisierung greift auf periphere Regionen über Distanzen der radialen Verflechtungen in die Kernstädte werden länger gleichzeitig Zersiedlung und Dispersion im städtischen Umland tangentiale und disperse Verflechtungen nehmen zu

8 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 8 Suburbanisierung als Motor des Verkehrswachstums

9 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 9

10 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 10 Entmischung von Wohnen und Arbeiten geringe Übereinstimmung von Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung, teilweise negativ Suburbanisierung und Dispersion von Bevölkerung und Beschäftigung räumlich und zeitlich nicht synchron nachziehende Suburbanisierung der Arbeitsplätze nicht in Wohngemeinden funktionale Entmischung (mis- mach) von Wohnen und Arbeiten in kleineren und ländlichen Umland- gemeinden stark ausgeprägt

11 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 11 Entwicklungen des Pendelverkehrs in der Region Rhein-Main Arbeitsplatzsuburbanisierung in kleinen Wohngemeinden führt zu hohen Einpendleranteilen berufliche Spezialisierung und gesellschaftliche Differenzierung führen auch in Arbeitsgemeinden zur sozialen Entmischung Grad der Verflechtungen nimmt zu

12 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 12 Veränderungen der Verflechtungsstrukturen kürzere, tangentiale und disperse Verflechtungen nehmen zu längere, radiale Verflechtungen auf Frankfurt nehmen ab und: kurze, radiale Verflechtungen innerhalb des Umlandes nehmen zu

13 Arbeitsplatzkonzentrationen in der Region Rhein-Main sowohl Dispersion als auch Konzentration der Arbeitsplätze Entwicklung komplementär (starke Städte, starkes Umland) nur in wenigen Räumen gegenläufig (Verlagerungen!) immer noch: Sehr hohe Konzentration und Wachstum von Arbeitsplätzen in dezentralen Orten Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 13

14 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 14 Verkehrsleistungen und Siedlungsstrukturen Region Rhein-Main Wachstum der Arbeitsplätze in dezentralen Orten (OZ, MZ) führt zu einer kleinräumigeren Funktionsteilung (=arbeitsmarkt- induziertes Pendeln) kurze Verflechtungen und geringe Distanzen im Umland der dezentralen Orten => Arbeitstandorte rücken näher an die Wohnstandorte

15 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 15 Verkehrsleistungen und Siedlungsstrukturen höchste Fahrleistungen in kleinen Gemeinden im suburbanen und peripheren Raum kleine suburbane Gemeinden sind die Wachstumsgemeinden (=wohnungsmarktinduziertes Pendeln) kompakte, funktionsgemischte Städte erzeugen weniger Verkehr aufgrund des guten ÖV- Angebot und der kurze Wege Mittelzentren in der Peripherie haben geringsten Verkehrsleistungen (=Dezentrale Konzentration)

16 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 16 Perspektiven der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung Desurbanisierung ? (= Zersiedlung) Re-Urbanisierung (dezentrale Konzentration) ? oder irgendwo dazwischen ?: - Zwischenstadt - nachhaltige Stadtlandschaft - kompakte Urbanisierung - Netzstadt

17 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 17 Polyzentrale versus disperse Regionen regionale Unterschiede der Pendeldistanzen signifikant dezentrale und polyzentrale Räume mit einer höheren Zahl von Ober- und Mittelzentren sind im verkehrsökologischen Vorteil Leitbild der dezentralen Konzentration reduziert Verkehr, ist aber mobilitätsneutral

18 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 18 Von monozentral über dezentral zu dispers? monozentrale Räume vom Typ Hamburg: radiale, kernstadt- orientierte Verflechtungen, hohe Distanzen dezentrale Räume vom Typ Stuttgart: radiale Verflechtungen auf OZ/MZ, kurze Distanzen disperse Räume vom Typ Rhein-Ruhr: kurze tangentiale und difusse Verflechtungen aber ! hohe Verflechtungsintensität (geringe Bündelung)

19 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 19 Funktionsteilung und Verkehrsaufwand hohe Konzentration der Beschäftigung in Monozentren (Hamburg, München) = hohe Distanzen gleichmäßige Verteilung von Wohnstandorten im Umland und Konzentration der Arbeitsplätze auf wenige, große Städte in polyzentralen Regionen (Stuttgart, Rhein-Main) = geringe Distanzen Dispersion und Entropie der Arbeitsplätze auf viele, kleine Orte (Rhein-Ruhr) = hoher Verkehrsaufwand hohe Konzentration der Arbeitsplätze im Umland bei gleichmäßiger Verteilung der Wohnbevölkerung = kleinräumige Funktionsteilung

20 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 20 Verkehrsminderungspotentiale von Siedlungsstrukturen Siedlungsmodell der dezentralen Konzentration am verkehrssparsamsten kompakte Urbanisierung (Erweiterung des Siedlungskerns der Metropolregion) auch bei veränderten Rahmen- bedingungen keine Alternative

21 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 21 Konzept der Dezentralen Konzentration in der Region Rhein-Main Konkretisierung Operationalisierung Differenzierung Hierarchisierung Instrumentalisierung Konsens Umsetzung des Leitbildes erforderlich !

22 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 22 FAZIT I Dezentrale Konzentration ist ein distanzminimierendes Siedlungsmodell für eine nachhaltige Gestaltung der Mobilität: -> stärkere Orientierung der Umlandbewohner auf periphere Zentren anstelle in die Metropole Frankfurt hohe Ausschöpfung der Verkehrsminderungspotentiale... je höher die Attraktivität der dezentralen Orte je höher der Umfang und die Qualität der Arbeitsplatz- und Versorgungsangebote in den dezentralen Orten je höher die Funktion als regionaler Arbeitsmarktstandort (bis ca Einwohner) je größer die dezentrale Orte und Entfernungen zur Kernstadt je höher die Qualität der öffentlichen Verkehrsangebote im Umland der dezentralen Orte je ausgewogener die regionale Mischung von Arbeitskräften und Arbeitsplätzen im Umland der dezentralen Orte je konsequenter die Ordnungsprinzipien Nutzungsmischung, Nähe und Multifunktionalität, Siedlungsdichte/Kompaktheit umgesetzt werden

23 Enquete 13. Juni 2003, St. Pölten: Wege zur Umsetzung des NÖ Landesentwicklungskonzepts 23 FAZIT II Übertragbarkeit und Generalisierung (Prinzipien)? nur im vergleichbaren Entwicklungsstadium (von monozentral zu polyzentral, Rücknahme disperser Strukturen fast unmöglich!) bei entsprechenden Flankierungen durch Rahmenbedingungen (ÖPNV, Boden- und Flächenmanagement, Mobilitätskosten) Leitbild Anpassung des Verkehrs an die Stadt/Region, nicht umgekehrt regions- und ortspezifische Anpassung und Ausgestaltung (Kombination verschiedener Siedlungselemente, Schwerpunktsetzung) keine lokalen Egoismen, regionale Optimierung durch integrierte Verkehrs- und Siedlungskonzepte statt Kirchturmpolitik ausgewogene Entwicklung von Peripherie und Metropolregionen gleichmäßige Verteilung von Funktionen und kleinräumige Nutzungszuordnung


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