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Fachtag „Armut und Gesundheit“ Neudietendorf,

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Präsentation zum Thema: "Fachtag „Armut und Gesundheit“ Neudietendorf,"—  Präsentation transkript:

1 Fachtag „Armut und Gesundheit“ Neudietendorf, 01.11.2011
Vernetzung von Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration – ein Weg zur Nachhaltigkeit Fachtag „Armut und Gesundheit“ Neudietendorf, Mag.a Alexandra Ertelthalner, M.A., M.A. Implementierung des „Wiener Netzwerks Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ im Jahr 2007 im Rahmen von (f)itworks – Modellprojekt zur Gesundheitsförderung Arbeit suchender Menschen im arbeitsmarktpolitischen Setting. Diese Projekt (f)itworks hat den Vorsorgepreis 2009 gewonnen. Aufgrund des großen Interesses und der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen wird das erfolgreich implementierte Netzwerk fortgeführt und erweitert. Unter dem Namen "Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration" soll neben gesundheitlichen Bedürfnissen und Besonderheiten Arbeit suchender Menschen das Augenmerk auch auf von Arbeitslosigkeit bedrohte bzw. unsicher beschäftigte Personen gerichtet werden. Vernetzung ist auch ein wesentliches Qualitätskriterium und eine Schlüsselstratgie in der Gesundheitsförderung. Netzwerke sollen organisierte gesellschaftliche Antworten auf komplexe und langfristige Fragestellungen in der Gesundheitsförderung geben, Synergien schaffen und zur effektiven Ressourcennutzung beitragen. Vernetzung unterstützt auch die Intersektoralität. Gesundheitsförderung betrifft als Querschnittsaufgabe alle Politikbereich.

2 Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration
Laufzeit Mai 2009 – April 2012 (36 Monate) FördergeberInnen Fonds Gesundes Österreich Arbeitsmarktservice Wien Bundessozialamt Landesstelle Wien Zielgruppe Institutionen, welche in den Bereichen Arbeit, Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Gesundheitsförderung tätig sind Insbesondere öffentliche und Non-Profit Organisationen (keine Privatpersonen, keine gewinnorientierten Unternehmen) Externe Evaluation Das Netzwerk wird koordiniert von ders ösb consulting durch ein Projektteam von 2 Teilzeitkräften und einer Praktikantin.

3 Vision Arbeit suchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte und unsicher beschäftigte Menschen in Österreich sind in ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität und in ihrer Arbeitsfähigkeit gestärkt. Sie finden gesundheitsfördernde Angebote, Strukturen und Rahmenbedingungen vor, sind in ihren individuellen Gesundheitskompetenzen gestärkt und zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise befähigt. Aus Vision bezieht sich auf Menschen, Die arbeitslos sind, von Arbeitslosigkeit bedroht werden und Menschen die unsicher beschäftigt sind. Diese sollen in ihrer Arbeitsfähigkeit und ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität gestärkt werden. Auf Verhältniseben sollen gesundheitsfördernde Strukturen und Rahmenbedingungen entstehen. Die individuellen Gesundheitskompetenzen und gesundheitsfördernde Lebensweisen befähigt werden.

4 Ziele Die Netzwerkmitglieder und -partnerInnen sind im Hinblick auf die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit sowie die gesundheitlichen Bedürfnisse und Besonderheiten Arbeit suchender, von Arbeitslosigkeit bedrohter und unsicher beschäftigter Menschen informiert und sensibilisiert. Die Netzwerkmitglieder sind befähigt, in ihrem Wirkungs-/Arbeitsbereich gesundheitsfördernde Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen und gesundheitsfördernde Angebote für die Zielgruppe umzusetzen. Es sind Kriterien guter Praxis für die gesundheitliche Unterstützung Arbeit suchender, von Arbeitslosigkeit bedrohter und unsicher beschäftigter Menschen definiert und diese sind den Netzwerkmitgliedern und NetzwerkpartnerInnen zugänglich und bekannt. Erfolgsfaktoren für den Aufbau und die nachhaltige Etablierung von Netzwerken zum Thema Arbeit und Gesundheit sind identifiziert und dokumentiert.

5 Aktivitäten (1) Aufbau von Netzwerkstrukturen (Beitritt, Charta)
Netzwerkhomepage (www.nga.or.at ) Newsletter „ngaktuell“ (5) Netzwerktreffen (6) Laufende Betreuung der Netzwerkmitglieder Öffentlichkeitsarbeit MultiplikatorInnenschulung Im Mai 2009 haben wir gestartet. Im ersten halben Jahr wurden vordergründig die Netzwerkstrukturen aufgebaut, d. h. eine Homepage wurde entwickelt, das Beitrittsprozedere formalisiert (Kriterien für Aufnahme geschaffen), Newsletter wurde entwickelt und bereits dreimal herausgegeben.

6 Aktivitäten (2) Erweiterung des Netzwerks auf mittlerweile 37 Mitglieder Praxisdatenbank auf der Homepage für Projekte und Angebote 19 Kriterien guter Praxis, Erarbeitung und Masterthesis Konferenz „GESUNDHEIT fördert BESCHÄFTIGUNG“ Im Mai 2009 haben wir gestartet. Im ersten halben Jahr wurden vordergründig die Netzwerkstrukturen aufgebaut, d. h. eine Homepage wurde entwickelt, das Beitrittsprozedere formalisiert (Kriterien für Aufnahme geschaffen), Newsletter wurde entwickelt und bereits dreimal herausgegeben. 6

7 Charta Inhalt der Charta: Ziele, Vision, Nutzen des Netzwerks,
Hervorgehoben wird auch die Arbeitsweise des Netzwerks unabhängig, partizipativ, betreibt Öffentlichkeitsarbeit, die Netzwerkmitglieder treten gemeinsam auf und das Netzwerk wird extern evaluiert.

8 Netzwerkmitglieder Die Netzwerkmitglieder sind aus den Bereichen Arbeit, Arbeitsmarktintegration, Gesundheit und Gesundheitsförderung. Regional gesehen liegt der Fokus auf Wien und Wienumgebung. Die Organisationen sind auf unterschiedlichen Ebenen hinsichtlich der Zielgruppe arbeits,… tätig. Einerseits eher in der strategischen bzw. strukturellen Ebene, andererseits operativ, verhaltenssteuernd und direkt unterstützend, intensiveren direkten Kontakt mit der Zielgruppe haben. Ziel sind: 50 Netzwerkmitglieder, mit einer ausgewogenen Aufteilung, Austausch und Know Transfer zwischen strukturellen und operativen Ebene erzeugt wird.

9 Netzwerktreffen Es gab bis dato 6 Netzwerktreffen, an denen durchschnittlich jeweils 20 Netzwerkmitglieder teilgenommen haben. Ziel der Netzwerktreffen: Einen Rahmen für Austausch zu schaffen, Informationen zum Thema vermitteln, die Netzwerkmitglieder persönlich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Motivation für das Thema und für die Mitgliedschaft im Netzwerk. Was können die Netzwerkmitglieder persönlich mitnehmen. Themen der Netzwerktreffen: Kriterien guter Praxis Projektwerkstatt: Netzwerkmitglieder entwickeln gemeinsam Projekte

10 Homepage Interner externer Bereich (Protokolle, etc.)
Nutzung der Homepage: Hits

11 Newsletter Der Newsletter erschien bis jetzt 3 mal,
Der Newsletter bietet eine Präsentationsplattform für Projekt im Kontext Arbeit und Gesundheit. Weiters finden sich aktuelle Termine zu Konferenzen, Büchertipps. Sie hatten bei der Registrierung die Möglichkeit für den Newsletter anzumelden. Er scheint vierteljährlich – wir sind auch immer auf der Suche nach spannenden Projekten, die wir im Newsletter vorstellen könne.

12 Praxisdatenbank Maria

13 Kriterien guter Praxis
Definition von Kriterien für Gesundheitsförderungsprojekte und – maßnahmen Operationalisierung Anreizsysteme durch Praxisbeispiele, Workshops, Audits Ziel des Netzwerkes: Es sind Kriterien guter Praxis für die gesundheitliche Unterstützung Arbeit suchender, von Arbeitslosigkeit bedrohter und unsicher beschäftigter Menschen definiert und diese sind den Netzwerkmitgliedern und NetzwerkpartnerInnen zugänglich und bekannt. Was wurde gemacht 1)Kriterien für die Umsetzung von Gesundheitsförderung, sei es in Gesundheitsförderungsprojekten oder bei konkreten Einzelmaßnahmen Welche Kriterien müssen speziell im Hinblick auf Arbeit suchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte und unsicher beschäftigte Menschen erfüllt werden? 2) Wir haben uns in einer ersten Operationalisierungsphase auf das arbeitsmarktpolitische Setting konzentriert, da viele Netzwerkmitglieder im direkt oder indirekt arbeitsmarktpolitischen Setting. Orientierung für FördergeberInnen bspw. AMS – welche Kriterien Gesundheitsförderungsprojekte erfüllen sollen. Orientierung für Maßnahmenträger – Was sind gesundheitsförderliche Angebote für die Zielgruppen? Operationalisierung: Checkliste – in welchen Indikatoren und Praxisbeispiele beschrieben sind 3) Anreizsysteme: welche Anreizsysteme dienen als Motivationsfaktoren für die Anwendung der Kriterien guter Praxis: Praxis, Indikatoren/Kennzahlen, Workshops, Audits

14 Auswahl von Kriterien guter Praxis
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BZgA: Good Practice Kriterien in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten (BZgA, 2010, 4. Auflage) Fonds Gesundes Österreich: Prinzipien und Konzepte der Gesundheitsförderung (FGÖ, 2010, Leitfaden für Antragsteller/innen und Fördernehmer/innen) Projekt (f)itworks: Leitsätze für die Gesundheitsförderung Arbeit suchender Menschen (ÖSB Consulting GmbH, 2009, Handlungsempfehlungen) Projekt most.VITAL Fokusgruppe Schlüsselarbeitskräfte, 14 14

15 Kriterien guter Praxis
Wir haben 19 Kriterien guter Praxis extrahiert, eine Checkliste erstellt, diese den Netzwerkmitglieder zugänglich gemacht. Die Checkliste beinhaltet: Faktoren, Indikatoren (wie kann man diesen Faktor messen), weiters sind Beispiele hinterlegt. Es gibt keine Priorisierung, sondern es sind Richtlinien bzw. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Gesundheitsförderung im Setting. Beispielsweise sind in dem Kontext der Zielgruppe das MultiplikatorInnenkonzept (weil nur kurz da), die Ressourcen – Potentialorientierung , die Niederschwelligkeit (bspw. durch Integration in den Betreuungsablauf), sowie die Partizipation wesentlich. 15

16 MultiplikatorInnenworkshops (1)
Eckdaten Dauer: je 3 Stunden, 9.00 – Uhr Teilnahme: kostenlos Wir haben 19 Kriterien guter Praxis extrahiert, eine Checkliste erstellt, diese den Netzwerkmitglieder zugänglich gemacht. Die Checkliste beinhaltet: Faktoren, Indikatoren (wie kann man diesen Faktor messen), weiters sind Beispiele hinterlegt. Es gibt keine Priorisierung, sondern es sind Richtlinien bzw. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Gesundheitsförderung im Setting. Beispielsweise sind in dem Kontext der Zielgruppe das MultiplikatorInnenkonzept (weil nur kurz da), die Ressourcen – Potentialorientierung , die Niederschwelligkeit (bspw. durch Integration in den Betreuungsablauf), sowie die Partizipation wesentlich. 16

17 MultiplikatorInnenworkshops (2)
Basisqualifizierung Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit Anlaufstellen für Gesundheit und Gesundheitsförderung Methodenkoffer Diagnose-Instrumente Arbeitsumfeld (Belastungen, Ressourcen) Motivierende Gesundheitsgespräche Ressourcenorientierte Methoden Gewaltfreie Kommunikation MultiplikatorInnenworkshops (2) Wir haben 19 Kriterien guter Praxis extrahiert, eine Checkliste erstellt, diese den Netzwerkmitglieder zugänglich gemacht. Die Checkliste beinhaltet: Faktoren, Indikatoren (wie kann man diesen Faktor messen), weiters sind Beispiele hinterlegt. Es gibt keine Priorisierung, sondern es sind Richtlinien bzw. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Gesundheitsförderung im Setting. Beispielsweise sind in dem Kontext der Zielgruppe das MultiplikatorInnenkonzept (weil nur kurz da), die Ressourcen – Potentialorientierung , die Niederschwelligkeit (bspw. durch Integration in den Betreuungsablauf), sowie die Partizipation wesentlich. 17

18 MultiplikatorInnenworkshops (3)
Aktive Gesundheitsförderung Bewegung: MitarbeiterInnen bewegen MitarbeiterInnen Ernährung: Basiswissen zum Thema Kreativwerkstatt Projektwerkstatt: Kriterien guter Praxis werden in Anwendung gebracht Tag der guten Praxis Wir haben 19 Kriterien guter Praxis extrahiert, eine Checkliste erstellt, diese den Netzwerkmitglieder zugänglich gemacht. Die Checkliste beinhaltet: Faktoren, Indikatoren (wie kann man diesen Faktor messen), weiters sind Beispiele hinterlegt. Es gibt keine Priorisierung, sondern es sind Richtlinien bzw. Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Gesundheitsförderung im Setting. Beispielsweise sind in dem Kontext der Zielgruppe das MultiplikatorInnenkonzept (weil nur kurz da), die Ressourcen – Potentialorientierung , die Niederschwelligkeit (bspw. durch Integration in den Betreuungsablauf), sowie die Partizipation wesentlich. 18

19 2 Konferenzen © Votava, PID

20 Herzliche Einladung zur…
3. Konferenz GESUNDHEIT fördert BESCHÄFTIGUNG Mai/Juni 2012 Wiener Rathaus

21 Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration
Kontakt Mag.a Alexandra Ertelthalner, MA, MA ÖSB Consulting GmbH Meldemannstraße 12-14 A-1200 Wien Tel.: 0699/ Falls Sie Fragen haben, Unterlagen benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.


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