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Neue Kernlehrpläne für die Gymnasiale Oberstufe Kernlehrplan Türkisch HERZLICH WILLKOMMEN 1.

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Präsentation zum Thema: "Neue Kernlehrpläne für die Gymnasiale Oberstufe Kernlehrplan Türkisch HERZLICH WILLKOMMEN 1."—  Präsentation transkript:

1 Neue Kernlehrpläne für die Gymnasiale Oberstufe Kernlehrplan Türkisch HERZLICH WILLKOMMEN 1

2 I. Konzept und Gestaltung kompetenzorientierter Kernlehrpläne Orientierungswechsel – von der Stoff- zur Ergebnisorientierung Kompetenzorientierung Struktur der neuen kompetenzorientierten Kernlehrpläne II. Fachspezifische Erläuterungen zum neuen KLP Türkisch Kompetenzbereiche und Kompetenzerwartungen Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung, Abiturprüfung III. Schulinterne Lehrpläne und Unterstützungsangebote Agenda 2

3 I. Konzept und Gestaltung kompetenzorientierter Kernlehrpläne

4 44 Von der Input-Steuerung und Stofforientierung Was soll am Ende dieses Bildungsabschnitts durchgenommen und behandelt worden sein? zur Ergebnis- bzw. Output-Steuerung und Kompetenzorientierung Was sollen Schülerinnen und Schüler am Ende eines Bildungsabschnitts können? Orientierungswechsel 4

5 55 Unterrichtsgestaltung und Arbeitsprozesse Nutzung des unterricht- lichen Angebots Orientierungswechsel Steuerungsverständnis alter Lehrpläne Lernergebnisse Lernerfolg Fokus durchzunehmender Stoff als unterrichtliches Angebot Fokus Steuerungsverständnis neuer Kernlehrpläne Lernergebnisse Lernerfolg Kompetenzen

6 66 Kompetenzbegriff der Kernlehrpläne: Kompetenzen spiegeln die grundlegenden Handlungsanforderungen, die Schülerinnen und Schüler in einem Lernbereich (Fach, Domäne) bewältigen sollen. Kompetenzen verstanden als die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können. ( Weinert 2001, S. 27f.) Kompetenzorientierung 6

7 7 7 Sie benennen individuelle fachspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person (keine reinen Unterrichtsinhalte) werden in einem längeren Entwicklungsprozess erworben (sind nicht identisch mit Stundenzielen) sind Grundlage für das selbstständige Lösen von Problemen und für das Hervorbringen von Neuem sind stärkenorientiert (nicht defizitorientiert) Kompetenzen sind Dispositionen, die dazu befähigen, variable Anforderungssituationen in einem bestimmten Lern- oder Handlungsbereich erfolgreich und verantwortlich zu bewältigen. Kompetenzorientierung 7

8 8 standardorientiert: Kernlehrpläne greifen die Bildungsstandards HIER: in den modernen Fremdsprachen vollständig auf bzw. definieren Standards (zu erreichende Ziele). kompetenzorientiert: Kernlehrpläne bestehen aus fachbezogenen Kompetenzerwartungen. outputorientiert: Kernlehrpläne beschreiben die erwarteten Lernergebnisse. verbindlich: Kernlehrpläne beschreiben eine landesweit verbindliche Obligatorik; sie formulieren klare Ergebniserwartungen und keine Wahlmöglichkeiten. entdidaktisiert: Kernlehrpläne beschränken sich auf die Formulierung der zu erreichenden Ergebnisse und treffen keine Aussagen zu Wegen und Verfahren der Zielerreichung. Didaktische Entscheidungen werden in den Schulen – u.a. bei der Erstellung des schulinternen Lehrplans – getroffen. Merkmale kompetenzorienter Kernlehrpläne 8

9 Bezugsrahmen der KLP Fremdsprachen 9

10 10 Als wichtige fachliche Richtschnur für das Fremdsprachenlernen gilt seit 2001 der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) des Europarats. Beschreibungsansätze für das fremdsprachliche Lehren und Lernen Zuordnung von sprachlichen Leistungen zu Niveaus eine differenzierte Sicht auf kommunikative Kompetenzen und Teilkompetenzen, interkulturelles Lernen, Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz verbunden mit einem positiven, entwicklungsorientierten Umgang mit individuellen sprachlichen Leistungen Bezugsrahmen GeR

11 Bezugsrahmen Bildungsstandards Weiterentwicklung der Bildungsqualität Transparenz schulischer Anforderungen Förderung der Entwicklung eines kompetenzorientierten Unterrichts Vergleichbarkeit schulischer Abschlüsse durch bundeseinheitliche Standards Durchlässigkeit von Bildungswesen bundesweite Regelstandards 11

12 12 Wesentliches Ziel des Fremdsprachenunterrichts der Oberstufe ist die Befähigung zum mündlichen und schriftlichen Diskurs, verstanden als eine Verstehens- und Mitteilungsfähigkeit, die inhaltlich zielführend, sprachlich sensibel und differenziert, adressatengerecht und pragmatisch angemessen ist. Sie umfasst wichtige interkulturelle Kompetenzen, die im Unterricht zusammen mit den sprachlichen Kompetenzen, im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Themen, Texten und Medien integriert erworben werden. Dies schließt ein, dass Schülerinnen und Schüler sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich Aufgaben bewältigen können, die Erläutern, begründetes Stellungnehmen und kreatives Gestalten erfordern.( BISTAS S.9) Bezugsrahmen Bildungsstandards

13 Die wichtigsten Kontinuitäten und Neuerungen 13 KLP Sek I

14 14 Kompetenzbereiche im Überblick s.a. Darstellungsweise des Lehrplan-Navigators : Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

15 15 II. Fachspezifische Erläuterungen zum neuen KLP Türkisch

16 16 KapitelGliederungspunkt Vorbemerkungen 1Aufgaben und Ziele des Faches 2Kompetenzbereiche und Kompetenzerwartungen 2.1Kompetenzbereiche des Faches 2.2 Türkisch als fortgeführte Fremdsprache Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Einführungsphase Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Qualifikationsphase (Grundkurs) Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Qualifikationsphase (Leistungskurs) 2.3 Türkisch als neu einsetzende Fremdsprache Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Einführungsphase Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Qualifikationsphase 3Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung 4Abiturprüfung Anhang Kompetenzorientierte Kernlehrpläne

17 17 Kompetenzbereiche

18 Kumulative Kompetenzentwicklung am Beispiel Leseverstehen 18 Beispiel für die Formulierungen und Differenzierungen im KLP GK S.29 / LK S.40

19 Kompetenzbereiche 19 KLP S.31 ff

20 Kompetenzbereiche 20

21 Themenfelder des soziokulturellen Orientierungswissens (GK Qualifikationsphase) 21 KLP S Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt/Günlük ve Mesleki Yaşamın Bakış Açıları. Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener/Genç Yetişkinlerin Yaşantıları ve Deneyimleri Gegenwärtige politische und soziale Diskussionen/Gündemdeki Siyasal ve Sosyal Tartışmalar Historische und kulturelle Entwicklungen/Tarihsel ve Kültürel Gelişmeler Globale Herausforderungen und Zukunftsentwürfe/Evrensel Davranış Beklentileri ve Gelecek Planları

22 Kompetenzbereiche 22 KLP S. 34ff

23 23 Text- und Medienkompetenz umfasst als komplexe, integrative Kompetenz die Fähigkeit, Texte selbstständig, zielbezogen sowie in ihren historischen und sozialen Kontexten zu verstehen, zu deuten und eine Interpretation zu begründen. Text- und Medienkompetenz schließt überdies die Fähigkeit mit ein, die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedingungen und Techniken der Erstellung von Texten zur Produktion eigener Texte unterschiedlicher Textsorten zu nutzen. Alle mündlich, schriftlich und medial vermittelten Produkte, die Schülerinnen und Schüler rezipieren, produzieren oder austauschen, werden als Text verstanden. Der Medienbegriff umfasst alle Mittel und Verfahren der Informationsverarbeitung und -verbreitung. (BISTAS S.22) Text- und Medienkompetenz KLP S. 34 ff

24 Kompetenzbereiche 24 KLP S.37 f Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz haben einen eigenen Bildungswert im Hinblick auf die Persönlichkeitsbildung sowie auf Berufs- und Wissenschaftspropädeutik.

25 25 Die Schülerinnen und Schüler können auf der Grundlage ihres bisher erreichten Mehrsprachigkeitsprofils ihre sprachlichen Kompetenzen selbständig und reflektiert erweitern. Dabei nutzen sie ein breites Repertoire an Strategien und Techniken des selbständigen und kooperativen Sprachenlernens. Sie können gezielt (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren durch Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer Strategien die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen … Sprachlernkompetenz

26 26 Die Schülerinnen und Schüler können erweiterte Einsichten in Struktur und Gebrauch der türkischen Sprache und ihre Kenntnisse anderer Sprachen nutzen, um mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse sicher zu bewältigen. Sie können sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen reflektieren und an Beispielen erläutern über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien beschreiben und reflektieren ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation im Allgemeinen bedarfsgerecht und sicher planen und Kommunikationsprobleme im Allgemeinen selbständig beheben. Sprachbewusstheit

27 27 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung

28 28 Grundsätze 1.In Klausuren und in der Sonstigen Mitarbeit werden die in Kapitel 2 aufgeführten Kompetenzerwartungen überprüft. 2.Bei der Leistungsbewertung sind grundsätzlich alle Kompetenzbereiche insgesamt angemessen zu berücksichtigen. 3.Leistungsbewertung orientiert sich an den Vorgaben des Schulgesetzes, der Ausbildungs- und Prüfungsordnung und an den von Fachkonferenzen entwickelten Kriterien für Notengebung. 4.In den schriftlichen Arbeiten/Klausuren sind die drei Anforderungsbereiche weiterhin zu berücksichtigen (Abweichung bei neueinsetzender Fremdsprache möglich ).

29 29 Regelungen 1. neu: Die Verpflichtung zur Überprüfung des Kompetenzbereichs Sprechen wird mit der obligatorischen mündlichen Prüfung an Stelle einer Klausur in der Qualifikationsphase erfüllt. Für die Bewertung der verpflichtenden mündlichen Prüfung wird der Einsatz des Bewertungsrasters empfohlen, das im Bildungsportal unter erhältlich ist: kompetenzen-entwickeln-und-pruefen/angebot-home/angebot-home.html 2. neu: In den Klausuren der Qualifikationsphase werden in der Summe Kompetenzen aus allen Kompetenzbereichen (Ausnahme SLK) verbindlich überprüft. 3. neu: Weiterentwicklung der bisherigen Klausurformate/Aufgabenarten: Neben der traditionellen Überprüfung von Kompetenzen in den Bereichen Schreiben und Leseverstehen werden durch Kombination mit weiteren Aufgabenarten auch Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen/Hör- Sehverstehen oder Sprachmittlung oder Kompetenzen im Bereich Sprechen überprüft. Dabei sind auch halboffene und geschlossene Formate. möglich

30 30 Abiturprüfung

31 31 Kompetenzüberprüfung im Schreiben und Leseverstehen sind Bestandteil jeder schriftlichen Abiturprüfung. Darüber hinaus werden Kompetenzen entweder im Hörverstehen/Hör- Sehverstehen oder in der Sprachmittlung (oder im Sprechen) überprüft. Durch die Abiturvorgaben wird jeweils festgelegt, welche Teilkompetenzen Gegenstand der schriftlichen Abiturprüfung sind. Aufgabenarten bzw. -kombinationen

32 32 Aufgabenarten 1.Schreiben mit einer weiteren integrierten Teilkompetenz, die als solche identifizierbar sein muss, + isolierte Überprüfung einer dritten Teilkompetenz (Aufgabenart 1, zweiteilig): Variante 1: Schreiben und Leseverstehen + Sprachmittlung oder Hör-/Hörsehverstehen (oder Sprechen) Teil A Teil B KLP s.a. S. 82 f

33 33 Aufgabentypen 1.Schreiben mit einer weiteren integrierten Teilkompetenz, die als solche identifizierbar sein muss, + isolierte Überprüfung einer dritten Teilkompetenz (Aufgabenart 1, zweiteilig): Variante 2: Schreiben und Hör-/Hörsehverstehen + Leseverstehen Teil A Teil B schriftliche türkischsprachige Textgrundlage(n) Überprüfung des Leseverstehens (mittels halboffener und/oder geschlossener Aufgaben)

34 34 2. Schreiben mit zwei weiteren integrierten Teilkompetenzen, die als solche identifizierbar sein müssen (Aufgabenart 2, einteilig) Schreiben – Leseverstehen – Hör- /Hörsehverstehen Aufgabentypen

35 35 3. Schreiben + zwei weitere Teilkompetenzen, die jeweils isoliert überprüft werden (Aufgabenart 3, zweiteilig) Schreiben + Leseverstehen (obligatorisch) und Sprachmittlung oder Hör-/Hörsehverstehen (oder Sprechen) Teil A Teil B Aufgabentypen KLP s.a. S. 83

36 36 III. Schulinterne Lehrpläne und Unterstützungsangebote 36

37 Aufgabe schulinterner Lehrpläne (SILP): die verbindlichen entdidaktisierten Vorgaben der Kernlehrpläne auf die Situation der Schule bezogen konkretisieren und Freiräume didaktisch ausgestalten Rechtliche Grundlagen SchulG § 29 - Unterrichtsvorgaben (1) Das Ministerium erlässt in der Regel schulformspezifische Vorgaben für den Unterricht (Richtlinien, Rahmenvorgaben, Lehrpläne). Diese legen insbesondere die Ziele und Inhalte für die Bildungsgänge, Unterrichtsfächer und Lernbereiche fest und bestimmen die erwarteten Lernergebnisse (Bildungsstandards). (2) Die Schulen bestimmen auf der Grundlage der Unterrichtsvorgaben nach Absatz 1 in Verbindung mit ihrem Schulprogramm schuleigene Unterrichtsvorgaben. (3) Unterrichtsvorgaben nach den Absätzen 1 und 2 sind so zu fassen, dass für die Lehrerinnen und Lehrer ein pädagogischer Gestaltungsspielraum bleibt. Schulinterne Lehrpläne s.a. zur Orientierung NAVIGATOR 37

38 Aufgabe schulinterner Lehrpläne: die verbindlichen Vorgaben der Kernlehrpläne auf die Situation der Schule bezogen konkretisieren und Freiräume ausgestalten Rechtliche Grundlagen SchulG § 70 – Fachkonferenz, Bildungskonferenz (3) Die Fachkonferenz berät über alle das Fach oder die Fachrichtung betreffenden Angelegenheiten einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen Fächern. Sie trägt Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und –entwicklung der fachlichen Arbeit und berät über Ziele, Arbeitspläne, Evaluationsmaßnahmen und –ergebnisse und Rechenschaftslegung. (4) Die Fachkonferenz entscheidet in ihrem Fach insbesondere über 1.Grundsätze zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit 2.Grundsätze zur Leistungsbewertung 3.Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln. 38 Schulinterne Lehrpläne

39 39 Welche Kompetenzen sollen bis zum Ende des Bildungsabschnitts entwickelt werden (KLP-Vorgabe und schulinterner Lehrplan)? Worauf konzentrieren wir an unserer Schule uns zunächst? Welcher Inhalt / welche Sache ist geeignet, um bei unseren Schülerinnen und Schülern dieses Können (diese Kompetenzen) zu entwickeln? + In welchen Anwendungs- und Handlungssituationen ist die Kompetenz relevant? Wie muss auf dieser Grundlage die Erwerbs- bzw. Lernsituation an unserer Schule konkret gestaltet sein? Welche Stärken und Schwächen hat unsere Schülerschaft (Diagnose)? Kompetenzerwartungen als Ausgangspunkt für die Planung in der FaKo Kompetenzorientierung 39

40 40 Anforderungen an die Schulen und Fachkonferenzen angesichts kompetenzorientierter Kernlehrpläne Schulinterne Lehrpläne KLP: Vorgabe zu erreichender Kompetenzen … Beschränkung auf den Kernbereich fachlicher Anforderungen … Formulierung von Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkten zu einem bestimmten Zeitpunkt eines Bildungsganges … Schule: … didaktisch-pädagogische Prozesse in der Verantwortung der Schule … Nutzung von Gestaltungsspielräumen … Konkretisierung in unterrichtlichen Kontexten und Umsetzung in aufeinander abgestimmte Unterrichtsvorhaben (Progression, Kumulativität ) 40

41 41 Anforderungen an die Schulen und Fachkonferenzen angesichts kompetenzorientierter Kernlehrpläne Schulinterne Lehrpläne KLP: Vorgabe zu erreichender Kompetenzen … Beschränkung auf den Kernbereich fachlicher Anforderungen … Formulierung von Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkten zu einem bestimmten Zeitpunkt eines Bildungsganges … Schule: … didaktisch-pädagogische Prozesse in der Verantwortung der Schule … Gestaltungsspielräume der Schulen … Konkretisierung in unterrichtlichen Kontexten und Umsetzung in aufeinander abgestimmte Unterrichtsvorhaben (Progression, Kumulativität ) 41

42 42 Anforderungen an die Schulen und Fachkonferenzen angesichts kompetenzorientierter Kernlehrpläne Schulinterne Lehrpläne KLP: Festlegung des Umfangs von Kompetenzerwartungen und damit verbundener Fachkenntnisse … Aussagen zur Leistungserfassung und Leistungsbewertung… Schule: … lerngruppen-adäquate Umsetzung und Konkretisierung … Vereinbarungen und Absprachen über Kriterien Verpflichtung der Schulen, schuleigene Curricula (Lehrpläne/ schuljahresbezogene Arbeitspläne) zu erstellen (Auftrag laut Schulgesetz) 42

43 43 Struktur eines schulinternen Lehrplans – Gliederung KapitelGliederungspunkt 1 Die Fachgruppe X in der Y-Schule 2 Entscheidungen zum Unterricht 2.1 Unterrichtsvorhaben Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Konkretisierte Unterrichtsvorhaben 2.2 Grundsätze der fachmethodische und fachdidaktischen Arbeit 2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung 2.4 Lehr- und Lernmittel 3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen 4Qualitätssicherung und Evaluation 43

44 44 Beispiel : Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben EPH s.a. S. 8 Navigator … z.B. aus dem Navigator S. 9 Q1, GK Unterrichtsvorhaben I: Thema: Auseinandersetzung mit den Rechten, der Stellung und Rolle sowie der Alltagswirklichkeit der Frau in der türkischen Gesellschaft von gestern bis heute - am Beispiel des Dramas Mine von Necat Cumal Bezug zur Abiturvorgabe Drama Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen: Funktionale kommunikative Kompetenz Sprechen Schreiben Text- und Medienkompetenz Interkulturelle kommunikative Kompetenz soziokulturelles Orientierungswissen festigen und erweitern, Wissensbestände vernetzen und sich neues Wissen aus fremdsprachigen Quellen aneignen Zeitbedarf : 25 Std. z.B. aus dem Navigator S. 13 Q2, LK Unterrichtsvorhaben V: Thema: Identität - Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit von Migranten (Binnenmigration in der Türkei im Vergleich zur Migration nach Deutschland) am Beispiel ausgewählter Gedichte der türkischen Literatur und der Migrantenliteratur - Was sind Ursachen für das Gefühl der Fremdheit im eigenen Land? -Ist Deutschland Fremde oder Heimat? Bezug zur Abiturvorgabe Lyrik Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen: Funktionale kommunikative Kompetenz Sprechen Schreiben Text- und Medienkompetenz Interkulturelle kommunikative Kompetenz erweitertes soziokulturelles Orientierungswissen kritisch reflektieren und dabei die jeweilige kulturelle, weltanschauliche und historische Perspektive berücksichtigen. Zeitbedarf: 30 Std. 44

45 Beispiel für ein konkretisiertes Unterrichtsvorhaben 45 Türkisch als fortgeführte Fremdsprache Grundkurs Q 1 Unterrichtsvorhaben I / 1. Halbjahr, 1.Quartal Thema: Auseinandersetzung mit den Rechten, der Stellung und Rolle sowie der Alltagswirklichkeit der Frau in der türkischen Gesellschaft von gestern bis heute am Beispiel des Dramas Mine von Necati Cumalı (siehe Abiturvorgaben) Tradition versus geltendes Recht Hindernisse auf dem Weg zu einer multikulturellen Gesellschaft Gesamtstundenkontingent: ca. 25 Std. Obligatorik Fortsetzung s.a. S.13 f Navigator

46 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung 46 s.a.S. 52 ff im Navigator Die Fachkonferenz einigt sich im Rahmen des KLP, des Schulprogramms der konkreten Schule über: Verbindliche Absprachen Verbindliche Instrumente Übergeordnete Kriterien Konkretisierte Kriterien Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung

47 47 Schulinterner Lehrplan im HTML-Format Schulinterner Lehrplan im HTML-Format Umsetzungsbeispiel für eine fiktive Schule (ohne landes- weiten Geltungsanspruch) Konstruktionshinweise undAlgorithmen Leitfragen und Checklisten Kernlehrplan im HTML-Format Kernlehrplan im HTML-Format verbindliche Kompetenz- erwartungen am Ende bestimmter Phasen des Bildungsganges obligatorische Inhaltsfelder und inhaltliche Schwerpunkte Materialdatenbank Hintergrund- materialien, Tools, Unterstützungs- material Diagnose- bögen und Evaluations- instrumente schülerver- ständliche Ausformulie- rungen von Kompetenz- erwartungen Unterrichts- und Lernarran- gements zu Kompetenz- erwartungen Beispiel- aufgaben (Lernaufgaben / Testaufgaben) zu konkreten Kompetenz- erwartungen Konkretisie- rungen zum Schulinternen Lehrplan: Beispiele zu Unterrichts- vorhaben Unterstützungsangebot Lehrplannavigator Perspektivisch

48 für Ihre Aufmerksamkeit. H ERZLICHEN D ANK 48


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