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Mobbing Begegnungsabend der Dialog Schule Stans (DSS) vom 6. November 2006 in Stans Elternforum DSS Schulleitung Schule Stans Fachstelle Gesundheitsförderung.

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1 Mobbing Begegnungsabend der Dialog Schule Stans (DSS) vom 6. November 2006 in Stans Elternforum DSS Schulleitung Schule Stans Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention OW/NW

2 Fachstelle Projektförderung Projektentwicklung Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Im Gesundheitsamt des Sicherheits- und Gesundheitsdepartementes Obwalden Barbara Etienne (Leitung), Marcus Townend (stv. Leitung), Lydia Hümbeli (Mitarbeiterin), Alice Fähndrich (Soziokulturelle Animatorin i.A.) und Maria Ettlin (Sekretariat) –Dorfplatz 4, 6060 Sarnen, 041 – –

3 Aktuelles Lebensqualität in Stans alcool – Aktionsplan zu Jugend und Alkohol Buochs, Hergiswil, Beckenried, Ennetbürgen Gemeinden handeln Grenzenlos – Regeln schaffen Sicherheit Wolfenschiessen, Stansstad, Buochs Fitzliputzli Stansstad Pädokriminalität mit S&E in Stans

4 Definition Mobbing ist, wenn ein Kind systematisch über einen längeren Zeitraum von mehreren abgewertet, lächerlich gemacht, ausgegrenzt, erpresst, bedroht, unterdrückt oder geschlagen wird; wenn es beim Lernen oder bei anderen Aktivitäten behindert wird, seine Sachen absichtlich kaputt gemacht, versteckt oder in den Schmutz geworfen werden. Von Mobbing ist die Rede, wenn mehrere sich gegen einen Einzelnen zusammentun. Mobbing geschieht meistens heimlich, oft wird hinter dem Rücken des ausgewählten Kindes getuschelt, geredet, gelacht, ohne dass die Beteiligten sich offen deklarieren, und es kann auch während der Pause oder am Schulweg passieren. Mobbing kann auch offen feindselig und gewalttätig sein. Die Gruppen von Täter (Mobber) und Opfer (Gemobbte) lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen. Viele Kinder, die gemobbt werden, haben auch selbst schon gemobbt und umgekehrt. Je nach Situation kann ein Kind also die Rolle als Täter, Opfer oder Zuschauendes innehaben. Aus diesem Grund kann die Frage nach Schuldigen und entsprechende Bestrafungen häufig nicht zur Lösung der Mobbingdynamik beitragen.

5 Unter Schülern Verbales Mobbing: oHinter dem Rücken von jemandem wird schlecht gesprochen oJemand wird vor andern lächerlich gemacht, blossgestellt oEs werden falsche Gerüchte über eine Person verbreitet oEs werden Gerüchte über die Eltern, Herkunft u.ä. verbreitet oMan lässt jemanden nicht zu Wort kommen oMan macht sich über etwas Persönliches lustig (Nase, Frisur, Behinderung, Körperformen,...) oEs werden Andeutungen gemacht oDurch ständige Kritik wird Druck ausgeübt oWenn ein/e SchülerIn fehlt, zu sagen, dass er/sie schwänze oBriefliche Demütigungen mit Worten und Zeichnungen oGeheimnisse werden systematisch herumerzählt oJemand wird permanent als dumm hingestellt oJemand wird beschimpft und beleidigt, Spott oPseudowahrheiten oder Peinlichkeiten verbreiten, in die Klasse tragen Stummes Mobbing: oAusschluss von sozialen Verbindungen und Anlässen, z.B. jemand wird nie zu einer Party eingeladen, darf nicht mitspielen, bei einer Gruppenarbeit mitmachen... o Eine SchülerIn und sein/ihr Anliegen wird nicht ernst genommen oSchadenfreudiges Lachen und Auslachen o Kinder, die sich mit dem Mobbing-Opfer solidarisieren, werden unter Druck gesetzt oSchuhe oder Kleidungsstücke von Mitschülern werden versteckt oder zerstört oMitschüler werden gehindert, nach Hause zu gehen oDie Schulsachen werden beschädigt oder zerstört z.B. Seiten zusammenleimen, herausreissen oErpressung (von Geld, Schweigen, andere Leistungen wie Znüni bringen...) oBedrohung, Gewaltandrohung oAndere Kinder werden zu aggressiven Taten gegen das Mobbing-Opfer aufgehetzt o Man fügt jemandem regelmässig Schaden zu (z.B. Hefter verschwinden lassen, Velo auseinandernehmen...) Körperliche Gewalt und sexuelle Belästigungen als Mittel der Demütigung.

6 Auswirkungen Seelischer Schmerz gestörte Wahrnehmung Auswegslosigkeit, Ohnmacht Selbstwirksamkeits- überzeugungen depressive Symptome Selbstkonzept vermeidendes Verhalten Scham

7 Rollen Mobbende Opfer Zuschauende Mitläufer passiveaggressive Verstärker Passive Helfer

8 Typische Opfer ängstlicher und unsicherer, vorsichtig, empfindsam und still reagieren mit Weinen, Quengeln und Rückzug mangelndes Selbstwertgefühl, negative Einstellung zu sich selbst und zur Situation, in der sie stehen betrachten sich oft als Versager, dumm und wenig anziehend und sie schämen sich sie werden gemieden, sozial isoliert körperlich schwächer passives/ergebenes Opfer gibt dem Täter zu erkennen, dass es sich unsicher und wertlos fühlt und nicht zurückschlagen wird provozierendes Opfer verhält sich so, dass es in seiner Umgebung Ärger und Spannung verursacht

9 Typische Täter haben ein starkes Bedürfnis nach Machtausübung und Herrschaft über andere und geniessen es, andere zu kontrollieren und zu unterwerfen die familiären Verhältnisse lassen sie feindselige Gefühle entwickeln instrumentelle Komponente: Geld, Zigaretten, Prestige etc. als Verdienst Wiederherstellung der Ehre Wiederherstellung von Gerechtigkeit passive Gewalttäter: machen mit, ergreifen aber nicht die Initiative

10 Typische Zuschauende Wünschen Gruppengefühl geniessen action wollen sich nicht einmischen übernehmen keine Verantwortung

11 Flexible Rollen Mobber, Gemobbte und Zuschauende = keine fixe Rollen Kindliche Opfer werden oft erwachsene Täter no blame approach

12 Voraussetzungen Aggressionsbereite Personen Situation, der man nicht ausweichen kann Personen, die mitmachen Personen, die wegschauen

13 Zweck Opfer: Hilflosigkeit Selbstwertverletzung TäterIn: Machtgefühl Erfolg cool Zuschauende: Gruppengefühl action

14 generelle Prävention Sicheres, faires und gesundes Arbeits- und Lernklima achten und Rücksicht nehmen wertschätzen, unterstützen Offenheit, Vertrauen partizipative Schulentwicklung sorgfältig genutzte Räume Zusammenarbeit pflegen gesunde Prozesse, Ressourcen und Verhaltensweisen fördern

15 spezifische Prävention Informieren Sensibilisieren Thematisieren Regeln aushandeln soziale Kompetenzen fördern Elternarbeit Berner Präventionsprogramm gegen Gewalt im Kindergarten und in der Schule

16 Intervention 1.Gespräch mit Opfer 2.Unterstützungsgruppe 3.Problem erklären 4.Verantwortung gemeinsam tragen 5.Gruppe nach ihren Ideen fragen 6.Nachgespräch in Anlehnung an den no blame approach nach Maines/Robinson


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