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Liebeslyrik im Mittelalter. Geschichtliches Ständegesellschaft Kaum Wissenschaft Literatur und Kunst sehr angesehen Kirche sehr mächtig Latein Bildungssprache.

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Präsentation zum Thema: "Liebeslyrik im Mittelalter. Geschichtliches Ständegesellschaft Kaum Wissenschaft Literatur und Kunst sehr angesehen Kirche sehr mächtig Latein Bildungssprache."—  Präsentation transkript:

1 Liebeslyrik im Mittelalter

2 Geschichtliches Ständegesellschaft Kaum Wissenschaft Literatur und Kunst sehr angesehen Kirche sehr mächtig Latein Bildungssprache Feudalismus

3 Typische Gattungen der Lyrik Lied: mehrere dreigeteilte Strophen: je zwei Stollen und Abgesang. Inhalt: Minnedichtung; Arten des Liedes: Liebesmonolog - Liebesbotschaft - Wechsel (Dialog zwischen Mann und Frau) Spruch (Sangspruch): Einzelstrophen. Inhalt: didaktisch, polemisch. Ursprünglich nicht höfische Gattung, Spruchdichter waren Berufsdichter, Fahrende. Leich: ungleiche Versgruppen, formale Verwandtschaft mit der Sequenz. Inhalt: religiöse oder Minnedichtung hymnischen Charakters. Die Gattung des Leichs taucht im Zuge der Übernahme provenzialischer Muster zuerst im Kreis der Hausen -Schule auf. Minnesang: Der Minnesang ist Gesellschaftskunst, höfische Verpflichtung, nicht Erlebnisdichtung. Entwicklung: Eine einst bestehende vorhöfische Liebeslyrik, die vom Einfluß provenzialischer Themen und Formen überdeckt wurde. Das Tagelied ist eine höfische Liedgattung der mittelalterlichen Lyrik, die primär inhaltlich definiert ist und die Situation des geheimen Beisammenseins und des Abschieds zweier Liebender beim Tagesanbruch nach einer gemeinsam verbrachten Liebesnacht thematisiert.

4 Bedeutende Dichter Heinrich von Veldeke: Mitte 12. Jh. bis Anfang 13. Jh., Gelehrter und Ministeriale der Herren von Lohe bei Maastricht. Wichtigstes Werk: Eneid (1190). -Konrad von Würzburg: geb. um 1220/1230 in Würzburg. Bürger. Tätig als Fahrender und für diverse Herren, Patrizier und geistliche Würdenträger. gest in Basel. -Mechthid von Magdeburg: geb. um 1207 in Niedersachsen. Wichtigstes Werk: siebenteiliges Buch über ihre Visionen. gest in Helfta. -Walther von der Vogelweide: geb. um 1168 in Österreich, Berufsdichter unbekannter Herkunft, tätig in Wien (1188), am Hofe Philipps von Schwaben (bis 1205), Hermann von Thüringen ( ), Ottos des IV. ( ), erhielt ein Lehen von Friedrich II. (1220), gest. vermutlich 1228 in Würzburg. -Wolfram von Eschenbach: geb. um 1170 im Fränkischen nahe Ansbach, Beziehungen zu den Grafen von Wertheim in Unterfranken, evtl. zum Adelsgeschlecht von Dürne, wichtigste Werke: Parzival, Willehalm. Gest. um 1220

5 Die wichtigsten Autoren des späten Mittelalters -Meister Eckhart: geb. um 1260 in Hochheim bei Gotha, Dominikaner in Erfurt, Provinzal der Provinz Sachsen, Inquisition durch den Erzbishof von Köln ( ), gest Heinrich Seuse: geb. um 1295 am Bodensee bei Konstanz, Leben im Dominikanerkloster zu Konstanz, Schüler Eckharts, gest Johannes Tauler: geb. um 1300 in Straßburg. Leben im Dominikanerkloster zu Straßburg, Schüler Eckharts, gest in Straßburg. -Heinrich von Meißen: gen. Frauenlob. geb.: um 1250 in Meißen, im Dienst Rudolfs von Habsburg, tätig für mehrere Fürsten und Grafen, gest in Mainz -Michael Beheim: geb in Sulzbach/Württ, von Beruf Weber, im Dienst für Kaiser Sigismund, Kaiser Friedrich, König Ladislaus und Kurfürst Friedrich von der Pfalz, gest. nach 1474.

6 Typische Merkmale von Gedichten Hyperbolische Darstellung von Helden und Bösewichten Keine Psychologische Motivierung Alles wird versucht durch den Menschen darzustellen Dichtung hat festgelegte Regeln Ein guter Dichter setzt das Gegebene gut um und macht nichts Neues Alles wurde mit der Dichtung verbunden

7 Under der Linden Under der linden an der heide, dâ unser zweier bette was, Dâ muget ir vinden schône beide gebrochen bluomen unde gras. Vor dem walde in einem tal, tandaradei, schône sanc diu nahtegal. Ich kam gegangen zuo der ouwe: dô was mîn friedel komen ê. Dâ wart empfangen, hêre frouwe, daz ich bin saelic iemer mê. Kuster mich? wol tûsentstunt: tandaradei, seht wie rôt mir ist der munt. Unter der Linde, auf der Wiese, dort wo das Bett von uns zweien war, da könnt ihr sehen, liebevoll gebrochen, Blumen und Gras. Vor einem Wald in einem Tal, tandaradei, sang schön die Nachtigall. Ich kam gegangen zu der Wiese: Mein Geliebter war schon vor mir da. Und so begrüßte er mich, heilige Jungfrau, daß ich darüber für immer glücklich bin. Ob er mich küßte? Sicherlich tausendmal: tandaradei, seht, wie rot mein Mund ist.

8 Interpretation & Analyse Erweiterter Kreuzreim Lyrisches Ich = Frau Frauenmonolog über erfüllte Liebe Abgelegener Ort, unter der Linde, auf der Wiese Entjungferung, gebrochene Blume Ausdruck der überwältigen Freude über das Erlebte (tandaradei) Niedere Minne: Tagelied über ein erotisches Erlebnis

9 Handelt von gesellschaftlichem Druck Nachtigall: Symbol der Liebe Hêre frouwe; kommt sich wie eine Dame vor, ist aber nicht sicher Rot als Farbe der Liebe Interpretation & Analyse


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