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1 Thematische Literatursuche in 5 Schritten 1.Was suchen Sie? - Analysieren Sie Ihr Forschungsthema - Erstellen Sie eine Wortliste 2.Was brauchen Sie?

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Präsentation zum Thema: "1 Thematische Literatursuche in 5 Schritten 1.Was suchen Sie? - Analysieren Sie Ihr Forschungsthema - Erstellen Sie eine Wortliste 2.Was brauchen Sie?"—  Präsentation transkript:

1 1 Thematische Literatursuche in 5 Schritten 1.Was suchen Sie? - Analysieren Sie Ihr Forschungsthema - Erstellen Sie eine Wortliste 2.Was brauchen Sie? - Wie vollständig muss die Suche sein? - Welche Art Material benötigen Sie und aus welchem Zeitraum? - welchem Zeitraum? 3.Wie suchen Sie? - Welche Recherchedatenbanken sind geeignet? - Operatoren - Analyse der relevanten Treffer 4.Sichten, Modifizieren- Sichten Sie Ihre Ergebnisse - Modifizieren Sie Ihren Rechercheweg - Modifizieren Sie Ihren Rechercheweg 5.Evaluation der - Nützliche Fragen, die Sie stellen sollten Suchergebnisse- Beurteilen der Relevanz von Zeitschriftenaufsätzen, Autoren, Büchern

2 2 1. Bevor Sie mit der grundlegenden Literatur- und Materialsuche beginnen, investieren Sie zunächst etwas Zeit in die Vorbereitung Ihrer Recherche. 1. Was suchen Sie? A. Analysieren Sie, welche Aspekte Ihr Forschungsthema beinhaltet und schreiben Sie diese Begriffe auf. Beispiel Das Thema Frühförderung bei Legasthenie in der Primarstufe lässt sich in drei Teilaspekte zergliedern: Begriff 1 Begriff 2 Begriff 3 Aspekte Frühförderung Primarstufe Legasthenie

3 3 B. Suchen Sie nach Synonymen, Ober-, Unter- und verwandten Begriffen und erweitern Sie Ihre Begriffsammlung zu einer Wortliste Der Computer sucht nur nach Buchstabenfolgen, nicht nach Bedeutungen. Es ist daher notwendig, die einzelnen Aspekte Ihres Themas um weitere Suchbegriffe zu ergänzen. Das können Synonyme, Ober- und Unterbegriffe und verwandte Begriffe sein. Als Einstiegshilfe und zur Abgrenzung des Themas nutzen Sie Lexika und andere Nachschlagewerke oder Thesauri (siehe z.B. die Elektronische Nachschlagewerke des ZHB e-menus) ZHB e-menus Begriff 1 Begriff 2 Begriff 3 Aspekte Frühförderung PrimarstufeLegasthenie Synonyme Grundschule Lese-Rechtschreibschwäche ~störung ~schwierigkeit Oberbegriffe Lernbehinderung Lernstörung Unterbegriffe Rechtschreibschwäche Lesestörung Verwandte Begriffe Förderunterricht 1. Was suchen Sie?

4 4 C. Tipps: Listen Sie nur aussagekräftige Begriffe auf. Welche Kernbegriffe kennzeichnen Ihr Thema? Listen Sie nicht alle denkbaren Synonyme auf, das könnte Ihre Recherche aufblähen. Singular- und Pluralformen können Sie durch Trunkierung 1 einbeziehen. 1 Beispiel: Legastheni * findet Legasthenie, Legastheniebegriff, Legastheniker/in/nen, legasthenisch/e/er/es Was suchen Sie?

5 5 2. Was brauchen Sie? 2. Durch die Analyse Ihres Themas mit Begriffsammlungen haben Sie Ihr Suchfeld abgesteckt. Bevor Sie nun in geeigneten Datenbanken und gedruckten Bibliographien recherchieren, überlegen Sie sich, welche Art Material und wie viele Literaturstellen aus welchem Zeitraum Sie brauchen. A. Reichen Ihnen fünf bis zehn wirklich gute Literaturstellen oder soll Ihre Suche so vollständig wie möglich sein? Haben Sie ein breit angelegtes Thema, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie alles zu diesem Sachgebiet benötigen, oder ob Sie nach Beiträgen suchen, die Ihnen einen Überblick verschaffen. Auch auf die Wahl Ihrer Suchbegriffe wirkt sich diese Vorüberlegung aus, indem Sie z.B. Unterbegriffe einbeziehen oder nicht. Je näher Sie an eine vollständige Suche herankommen, desto mehr Informationsballast müssen Sie in Kauf nehmen.

6 6 1.Sach- und Fachbücher, Lehrbücher, Handbücher. Sie verschaffen Ihnen am ehesten einen Überblick zum Thema. 2. Dissertationen, Habilitationen, Diplomarbeiten. Sie halten Forschungsergebnisse fest. Hier können Sie detaillierte Informationen zu Forschungsarbeiten und deren Veröffentlichung nach wissenschaftlichen Standards erwarten. Diplomarbeiten sind allerdings i.d.R. schwer zu beschaffen. 3. Aufsätze aus Zeitschriften, Sammelwerken und Kongressberichten 4.Artikel aus Zeitungen Versorgen Sie mit tagesaktuellen Informationen. 2. Was brauchen Sie? Die Antwort auf diese Frage bestimmt mit, welche Recherchedatenbanken Sie wählen. IDS Luzern IDS Luzern, e-Bibliographie, e-Zeitschriften Internet B. Welche Publikationsarten benötigen Sie, um Ihr Thema zu bearbeiten?

7 7 C. Welchen Zeitraum soll Ihre Recherche abdecken? Wie weit zurück soll Ihre Recherche reichen? Ab wann könnte Literatur veröffentlicht worden sein, die für Sie relevant wäre? Achten Sie bei der Wahl Ihrer Rechercheinstrumente darauf, welche Berichtszeit berücksichtigt wird. Greifen Sie ggf. auch auf gedruckte Bibliographien zurück, insbesondere bei historisch angelegten Themen. Benötigen Sie vor allem aktuelle Literatur, dann achten Sie auf Angaben zum Stand der Bibliographien und Kataloge (z.B. auf dem Homepage der Datenbank). In welchem Abstand werden sie aktualisiert und wann war die letzte Aktualisierung? Um tagesaktuelle Informationen zu bekommen, nutzen Sie Suchmaschinen im Internet. 2. Was brauchen Sie?

8 8 3. Wie Sie eine Recherche durchführen 3. Wie suchen Sie? A. Fragen, die klären helfen, ob eine Recherchedatenbank für Ihre Zwecke geeignet ist Welche Publikationsarten wurden für die Datenbank ausgewertet? Müssen Sie Ihre Suchbegriffe ins Englische übersetzen? Welche Trunkierungen (rechts, links, Maskierung) sind möglich? Welche Operatoren (UND, ODER, NICHT) werden verwendet? Kann man Suchbegriffe, die direkt nebeneinander stehen, als Phrase kennzeichnen?

9 9 B. Verknüpfen Sie die Suchbegriffe aus Ihrer Wortliste mit Hilfe von Operatoren Mit Hilfe von Operatoren (UND, ODER, NICHT) können Sie Ihre Suchbegriffe sinnvoll kombinieren. Gehen Sie in zwei Schritten vor: Zunächst verknüpfen Sie alle Begriffe, die in Ihrer Wortliste in einer Spalte untereinander stehen, mit dem Operator ODER. Trunkieren Sie gegebenenfalls die Begriffe. Sie erhalten mehrere (in unserem Beispiel zwei) Treffermengen, die recht groß sein können. Im zweiten Schritt verknüpfen Sie diese Zwischenergebnisse mit dem Operator UND. UND Begriff 1 Begriff 2 Begriff 3 Aspekte Frühförderung PrimarstufeLegasthenie Synonyme Grundschule Lese-Rechtschreibschwäche ~störung ~schwierigkeit Oberbegriffe Lernbehinderung Lernstörung Unterbegriffe Rechtschreibschwäche Lesestörung Verwandte Begriffe Förderunterricht 3. Wie suchen Sie? ODER Beispiel: (Frühförderung ODER Förderunterricht) UND (Primarschule ODER Grundschule)

10 10 C. Werten Sie relevante Treffer im Hinblick auf weitere Suchbegriffe aus Wenn Sie in der Recherchedatenbank einen Literaturhinweis gefunden haben, von dem Sie vermuten, dass er genau zu Ihrem Thema passt, dann schauen Sie sich die Eintragung im Hinblick auf die Schlagwörter noch einmal an: Welche Schlagwörter oder Deskriptoren sind für dieses Dokument ausgewählt worden? Sind Begriffe dabei, die Sie bisher noch gar nicht berücksichtigt haben, die aber von Bedeutung sein könnten? Ergänzen Sie Ihre Wortliste entsprechend und probieren Sie neue Suchkombinationen aus. 3. Wie suchen Sie?

11 11 4. Ergebnisse sichten - Rechercheweg modifizieren 4. Sichten, Modifizieren A. Was tun, wenn Sie zu wenig Literaturstellen ermittelt haben? Überprüfen Sie Ihre Wortliste : Haben Sie in ausreichendem Maße Synonyme, Ober-, Unter- und verwandte Begriffe berücksichtigt? Haben Sie schon ein paar Literaturstellen gefunden, von denen Sie vermuten, dass sie Ihr Thema genau behandeln? Welche Schlagwörter/Deskriptoren wurden für diese Dokumente vergeben. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Trunkierens. Suchen Sie auch in geeigneten Suchmaschinen des Internets.

12 12 B. Was tun, wenn Sie zu viele Literaturstellen ermittelt haben? Versuchen Sie, Ihr Thema exakter abzugrenzen. Beschränken Sie sich ggf. auf einen thematischen Aspekt. Welche Suchbegriffe haben die Dokumente, die nicht zu Ihrem Thema passen gemeinsam? Verwenden Sie den Operator NICHT, um unpassendes Material auszuschließen. 4. Sichten, Modifizieren

13 13 5. Evaluieren Sie Ihre Suchergebnisse. Die Informationssuche ergibt eine Liste von Literaturangaben, die Sie zuerst auf Relevanz für Ihre Arbeit prüfen müssen. Anfänglich suchen Sie dazu sicherlich nach signifikanten Wörtern in Titeln, dann auch nach Schlagwörtern oder Stichwörtern im Abstract eines Dokumentes. Es ist ganz nützlich, ein paar Minuten darauf zu verwenden, z.B. ein Inhaltsverzeichnis, eine Einführung und das Schlußwort bei Büchern, oder Abstracts von Zeitschriftenaufsätzen auf Suchbegriffe hin durchzuschauen. Dann sollten Sie Ihre Rechercheergebnisse kritisch auf ihre Qualität und Zuverlässigkeit hin überprüfen. 5. Evaluation A. Nützliche Fragen, die Sie stellen sollten Welche Absicht hat der Autor mit seiner Forschung verfolgt? Welchen Zweck erfüllt dieser Artikel / dieses Buch? Wen möchte er damit erreichen? Welche Methode zur Datenerhebung und Forschung wurde angewendet? Zu welchem Schluss kommt der Autor? Gibt es Beweise, welche diese Schlussfolgerungen unterstützen, wie z.B. Forschungsergebnisse, graphische Darstellungen, Referenzen usw.?

14 14 B. Beurteilen der Relevanz von Zeitschriftenaufsätzen Falls die Information in einem Zeitschriftenartikel veröffentlicht wurde, prüfen Sie, ob die Zeitschrift zu den 'begutachteten Zeitschriften' (peer-reviewed oder refereed) gehört (siehe dazu z.B. die Homepage der Zeitschrift). C. Beurteilen der Relevanz von Büchern Falls die Information in einem Buch veröffentlicht wurde, könnten Sie in einer Buchbesprechung weitere Informationen finden (z.B. Rezensionen im Internet: amazon.de) 5. Evaluation

15 15 D. Beurteilen der Relevanz von Autoren Andere Indikatoren für den potentiellen Wert einer Veröffentlichung finden Sie über den Autor (ist er bekannt? Hat er viel publiziert?) oder bei der Einrichtung, an der er die Forschungsarbeit durchgeführt hat. Im Web of Science (ZHB-Datenbank) können sie nachschauen, wie oft ein Zeitschriftenartikel von anderen Autoren zitiert wurde.ZHB-Datenbank E. Schlussfolgerung Es ist unwahrscheinlich, dass Sie für jede Literaturquelle alle diese Prüfschritte anwenden werden. Nichtsdestotrotz ist es sehr wichtig, nur vertrauenswürdige, hochqualitative und geprüfte Informationen zu verwenden. 5. Evaluation

16 16 Quelle


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