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Zur Arbeit am Übergang Schule – Beruf Modul 1 Pilottraining Trainerin: Mag. a Gabriele Krainz.

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Präsentation zum Thema: "Zur Arbeit am Übergang Schule – Beruf Modul 1 Pilottraining Trainerin: Mag. a Gabriele Krainz."—  Präsentation transkript:

1 Zur Arbeit am Übergang Schule – Beruf Modul 1 Pilottraining Trainerin: Mag. a Gabriele Krainz

2 Einführung in das Pilottraining Willkommen Kennenlernen Erwartungen an das Modul und an den Lehrgang Inklusion und Disability Mainstreaming: Persönliche Sichtweisen und Erfahrungen

3 Disability Mainstreaming Mainstreaming bedeutet, dass die Bedürfnisse von benachteiligten Personengruppen bei der Gestaltung von allen Politiken und Maßnahmen berücksichtigt werden müssen. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich in der EU-Richtlinie gegen Diskriminierung. Diese Richtlinie untersagt jegliche Diskriminierung beim Zugang zu Beschäftigung, Selbstständigkeit und Beruf, zu Berufsberatung und - ausbildung. Das betrifft nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch andere Personengruppen wie MigrantInnen, ethnische Minderheiten oder Niedrigqualifizierte und gilt ebenso im Bereich der Gleichstellung zwischen Mann und Frau. In Österreich existiert die Möglichkeit der schulischen Integration seit 25 Jahren. Das heißt, dass SchülerInnen mit einer Behinderung die Regelschule besuchen dürfen.

4 Inklusion vs. Integration: Nur eine terminologische Veränderung? Jeder Mensch, gleichgültig welchen Alters, Geschlechts, Behinderung oder Nationalität kann in gleichem Ausmaß an allen Bereichen des Lebens, d.h. auch an Bildung, teilhaben. Integration: Menschen werden an Verfahren und Systeme, wie etwa spezielle Klassen oder Gruppenaktivitäten außerhalb des regulären Unterrichts, angepasst. Inklusion: Lehrpläne, Beurteilungssysteme, Unterrichtsmethoden und Ausstattung werden so gestaltet, dass alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Die SchülerInnen können ohne Einschränkung am Unterricht und an allen anderen Aktivitäten teilnehmen. Was ist Inklusive Bildung? Inklusive Bildung berücksichtigt die Bedürfnisse aller SchülerInnen. Niemand wird ausgeschlossen und alle können, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, an allen Angeboten und Aktivitäten teilhaben.

5 Über das Modul Vor der Einführung von Clearing – Die Situation in Österreich im Jahr 1999: Visionen und Strategien Die Anfänge von Clearing in Österreich Die Entwicklung eines Clearing-Projekts Die Situation in den Partnerländern – Inklusive Rahmenbedingungen in der Schule und am Übergang zwischen Schule und Beruf: Politische und budgetäre Visionen

6 Vor der Einführung von Clearing Zwischen 1990 und 2000 stieg die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung auf mehr als das Zweifache an (von ca auf ca Personen). Sind die Statistiken verlässlich? Wie viele Menschen mit Behinderung waren als arbeitslos gemeldet? Wie viele Menschen mit Behinderung schienen nicht in den Statistiken zur Arbeitslosigkeit auf, weil sie in Geschützten Werkstätten arbeiteten – obwohl sie vielleicht gerne auf dem regulären Arbeitsmarkt tätig gewesen wären? Wie viele Menschen mit Behinderung waren deshalb nicht als arbeitslos gemeldet, weil sie nach der Schule gleich zu Hause blieben?

7 Die Situation in Österreich vor 1999 Betroffene, Bundessozialamt, Arbeitsmarktservice und NGOs, die mit behinderten Menschen arbeiten Ziel: Status quo & Bedarfserhebung: Nicht genug Projekte für Jugendliche mit Behinderung am Übergang zwischen Schule und Beruf Nicht genug BeraterInnen/TrainerInnen, die bei der Arbeitsmarktintegration nach der Schule (oder nach der Geschützten Werkstätte) Unterstützung geben können Nicht genug geschützte Arbeitsplätze Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle – Wege zur Integration Wahlmöglichkeit für die Betroffenen Empowerment Weiterbildungsmöglichkeiten für die Zielgruppe nach der Schule Gleichbehandlung

8 Der Nutzen von Clearing Ergebnisse der Evaluation von Clearing in Österreich durch L&R Sozialforschung im Auftrag des Sozialministeriums, in Zusammenarbeit mit Prof. G. Wetzel von der Universität Salzburg (2006): 86% der Jugendlichen machten Praktika in Unternehmen positive Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung 87% der TeilnehmerInnen konnten die Ziele aus ihren Karriereplänen verwirklichen 39% der Vergleichsgruppe (=ohne Clearing) konnten ihr Berufsziel erreichen 25% der Vergleichsgruppe machten unmittelbar nach der Beendigung der Schule nichts

9 Ergebnisse von Clearing 28% der TeilnehmerInnen machen eine Lehre 25% der TeilnehmerInnen sind in Programmen des Arbeitsmarktservice oder des Bundessozialamts 10% der TeilnehmerInnen sind hauptsächlich in anderen Beschäftigungsverhältnissen 13% der TeilnehmerInnen sind hauptsächlich arbeitslos 20% der TeilnehmerInnen besuchen die Schule bzw. stehen dem Arbeitsmarkt fern Hoher Grad von Integration durch Clearing

10 Charakteristika des Übergangsprozesses Spezifische Schritte im Clearing-Prozess Unterschiedliche Schritte & unterschiedliche PartnerInnen: Die wichtigsten Beteiligten am Clearing-Prozess

11 Der Clearing-Prozess: Schritt für Schritt Kontakt Information Beratung Clearing-Vereinbarung Clearing-Mappe Karriereplanung / Unterstützungsnetzwerk Berufstraining / Praktika Vernetzung Karriereplanung Abschlussberatung

12 Definition der Zielgruppe Zugang zum Clearing – die Zielgruppe in Österreich Jugendliche mit... Mehrfach-Behinderungen Körperlichen Einschränkungen Hör- und/oder Sehbeeinträchtigungen Lernbehinderungen Intellektuellen/kognitiven Beeinträchtigungen Psychischen Krankheiten Sozial-emotionalen Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten Autismus

13 Clearing-BeraterInnen in Österreich Unterschiedliche Zielgruppen – unterschiedliche Bedürfnisse Was gehört NICHT zu den Aufgaben einer Clearing-Fachkraft?

14 Qualifikationsprofil einer Clearing-Fachkraft Viele verschiedene Bedürfnisse erfordern viele verschiedene Fähigkeiten Pädagogische und psychologische Kenntnisse Kommunikationstechniken Wissen über die rechtliche Situation und den Arbeitsmarkt Kenntnisse zu Diversity Mainstreaming Teamfähigkeit

15 Gender Mainstreaming und Diversity Mainstreaming im Clearing Missverständnisse über Gender Mainstreaming? Praktische Beispiele für Gender Mainstreaming im Clearing Interkulturelle Kompetenzen Zusätzliche Bedürfnisse der Zielgruppe Praktische Beispiele für Diversity Management im Clearing

16 Über das Pilottraining Der Clearing-Prozess – die nächsten Module Lerneffekte – das Modell übertragen Feedback-Runde


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