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1 Modellprojekt XENOS-Kompetenzwerkstatt Projektlaufzeit: 11/ 2008 bis 10/2011 Zwischenbericht der Wissenschaftlichen Begleitung Erik Schäffer, iSPO, im.

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Präsentation zum Thema: "1 Modellprojekt XENOS-Kompetenzwerkstatt Projektlaufzeit: 11/ 2008 bis 10/2011 Zwischenbericht der Wissenschaftlichen Begleitung Erik Schäffer, iSPO, im."—  Präsentation transkript:

1 1 Modellprojekt XENOS-Kompetenzwerkstatt Projektlaufzeit: 11/ 2008 bis 10/2011 Zwischenbericht der Wissenschaftlichen Begleitung Erik Schäffer, iSPO, im Oktober 2010

2 2 Aufgaben und Funktionen des Zwischenbericht-Workshop aus iSPO-Sicht Darstellung der bisherigen Ergebnisse und Wirkungen (Schwerpunkt: erste wirkungsorientierte Auswertung der ToDo-Daten) Bewertung der erzielten Ergebnisse und Wirkungen Reflexion möglicher Gründe/Ursachen Ggf. Ableitung steuerungsrelevanter Entscheidungen bzw. Empfehlungen hierfür Verabredungen über weiteres Vorgehen im Projekt sowie in der Evaluation Reflexionsergebnisse, Bewertungen, Schlussfolgerungen sind zugleich für die Evaluation ein zusätzliches Erhebungsinstrument

3 3 Projektbeschreibung Projektziele und Umsetzungsmaßnahmen laut Ausschreibung für die Wissenschaftliche Begleitung 1 ZIEL: Verbesserte Motivierung der Betroffenen in den Arbeitsmarkt Maßnahmen: Konzeption und Erprobung niedrigschwelliger Kompetenzfeststellungsverfahren zur beruflichen (Neu-)Orientierung und Integration dieser Methoden in den offenen Charakter der Stadtteilwerkstatt (z.B. in Form von Einzelberatungen, Seminaren und Kursen zur beruflichen Orientierung oder teilnehmenden Beobachtungen). Existenzgründungsberatung, (in Form von Einzelberatungen, Seminaren, Kursen und Gründermessen). öffentliches Bekanntmachen erfolgreicher lokaler Existenzgründungen durch Menschen mit Migrationshintergrund (best-practice Beispiele)

4 4 Projektbeschreibung Projektziele und Umsetzungsmaßnahmen laut Ausschreibung für die Wissenschaftliche Begleitung 2 ZIEL: Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Migrantenorganisationen und Institutionen der Arbeits- und Existenzgründungsförderung Maßnahme: Entwicklung und Durchführung von Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren insbesondere aus Migrantenorganisationen. ZIEL: Abbau von Vorbehalten gegenüber zugewanderten Menschen. Maßnahmen: Interkulturelle Trainings für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund; öffentliches Bekanntmachen erfolgreicher lokaler Existenzgründungen durch Menschen mit Migrationshintergrund (best-practice Beispiele)

5 5 Projektbeschreibung Projektziele und Umsetzungsmaßnahmen laut Ausschreibung für die Wissenschaftliche Begleitung 3 ZIEL: effektiverer Zugang zur Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten Maßnahmen: Nutzung des offenen Charakters der existierenden Stadtteilwerkstatt mit verschiedenen handwerklichen Angeboten. Entwicklung und Durchführung von Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren insbesondere aus Migrantenorganisationen. Erweiterung existierender Angebote insbesondere um interkulturell ausgelegte Aktivitäten, die mit den Nutzerinnen und Nutzern bzw. den Besucherinnen und Besuchern gemeinsam entwickelt werden.

6 6 Aufgaben der Wissenschaftlichen Begleitung Laut Ausschreibung bzw. Angebot: Unterstützung des Teams bei der Erstellung der zu erfassenden statistischen Merkmale der Teilnehmenden, Beobachtung, Erfassung, Auswertung und Dokumentation der Frage, ob und wie der niederschwellige Ansatz in Bezug auf eine Motivierung in den Arbeitsmarkt gelingt, Auswertung und Dokumentation der Frage, welche Methoden der niederschwelligen praxisorientierten und multiethnischen Kompetenzfeststellung (die vom Projektteam konzipiert und erprobt werden) sich als erfolgreich und übertragbar erweisen, Begleitung der Multiplikatorenschulungen, Punktuelle Unterstützung des Projektteams in seinem interkulturellen Handeln

7 7 Gliederung des Zwischenberichts Die Verfolgung der Projektziele lässt sich in verschiedene Wirkungsbereiche gliedern. Die Darstellung der Zwischenergebnisse der Evaluation orientiert sich an dieser Gliederung. Wirkungsbereich: Erreichung der Zielgruppe Wirkungsbereich: Beratung und Schulung Wirkungsbereich: Stadtteilwerkstatt Wirkungsbereich: Kompetenzfeststellung Wirkungsbereich: Multiplikatorenschulung Wirkungsbereich: Vernetzung

8 8 Zielgruppe laut Projektkonzeption: „ Zielgruppe sind arbeitslose oder arbeitssuchende Menschen aus dem Stadtteil (aber auch darüber hinaus, Ausgrenzungen sollen vermieden werden), die von den klassischen Instrumenten der Arbeitsförderung wenig oder nicht (mehr) erreicht werden. … Somit wendet es sich an Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die eine berufliche Perspektive suchen. Zielgröße sind 500 Personen, von denen etwa die Hälfte einen Migrationshintergrund hat.“ Einige Vergleichszahlen aus dem Vorläuferprojekt: 180 Teilnehmende 86 mit Migrationshintergrund 83 langzeitarbeitslos Projektergebnisse I: Beschreibung der Zielgruppe

9 9 Beschreibung der Zielgruppe Klientenzahl im Doku.zeitraum insgesamt: n = 345 Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

10 10 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

11 11 Projektergebnisse: Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

12 12 Projektergebnisse: Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

13 13 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

14 14 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

15 15 Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010 Beschreibung der Zielgruppe Migrationshintergrund: Häufigste Herkunftsländer

16 16 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

17 17 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

18 18 Beschreibung der Zielgruppe Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September

19 19 Projektergebnisse: Wirkungsbereiche Beratung/Schulung und Werkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

20 20 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010 Beratung Werkstatt

21 21 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

22 22 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt WerkstattBeratung Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

23 23 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

24 24 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

25 25 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

26 26 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

27 27 Themen/Anlässe der verschiedenen Nutzergruppen in den Wirkungsbereichen Beratung/Schulung und Werkstatt BeratungWerkstatt Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September

28 28 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

29 29 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

30 30 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

31 31 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

32 32 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

33 33 Themen/Anlässe und Ziele im Kulturvergleich Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

34 34 Zielerreichung in der Klientenbezogenen Arbeit Quelle: Auswertung ToDo-Dokumentation September 2010

35 35 Schlußfolgerungen aus den Ergebnissen zur zielgruppenbezogenen Arbeit -Das Projekt erreicht effektiv Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. -Menschen mit Migrationshintergrund sind tatsächlich häufiger vertreten als im Bevölkerungsdurchschnitt. Auch dies entspricht der Zielsetzung. -Im Ganzen betrachtet ergibt sich: die XENOS-Kompetenzwerkstatt ist ein Ort erfolgreich praktizierter Integration. -Mehr als ¾ der Nutzer/-innen der Stadtteilwerkstatt stammen aus dem „Sozialen Nahraum“. -Das Konzept „Stadtteilwerkstatt als niedrigschwelliger Zugang“ funktioniert im Prinzip. Eine Steigerung der Attraktivität der Stadtteilwerkstatt würde aller Voraussicht nach auch zu einer weiteren Stärkung des stärker arbeitsmarkt- und beschäftigungsbezogenen Beratungsbereichs führen. -Entsprechend der Zielsetzung werden überwiegend langzeitarbeitslose Menschen erreicht. -Konkrete Bedürfnisse und Bedarfe der Klienten stehen offenbar vor allem mit dem Bildungsniveau und dem kulturellen Hintergrund in Zusammenhang -…

36 36 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Kompetenzfeststellung Mit der Konzeptidee „niedrigschwellige Kompetenzfeststellung“ verbundenen Ziele: Leitziel: Verbesserte Motivierung der Betroffenen in den Arbeitsmarkt (Entwicklung einer eigenen Strategie, eigene Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren) Ziele unterhalb dieses Leitziels (Komp.feststellung ist eine der Maßnahmen zur Zielerreichung): Klärung einer beruflichen Perspektive Erkennen der eigenen Kompetenzen im Rahmen der Stadtteilwerkstatt Planung realistischer Schritte in die Erwerbsarbeit „Am Ende soll eine Empfehlung stehen, welche berufliche Perspektive realisierbar erscheint, und aktive Schritte zur Umsetzung sollen – in enger Absprache mit der ARGE – erfolgen.“ (zit. aus der Anlage zum Projektantrag)

37 Ursprüngliche Strukturvorstellung des Kompetenzfeststellungsverfahrens Kompetenzfeststellung Infos/Arge Werkstatt Existenzgr.- beratung Kompetenz profil Kompetenz- beobachtung Ansprache durch Fachkräfte Zugang über Zugang über offener Zugang + Kurzprofil für Arge

38 niedrigschwellige Kompetenzfeststellung in der Stadtteilwerkstatt Werkstatt Kompetenz- beobachtung offener Zugang Beobachtungsraster Kompetenz A Allg. Werkstatt- tätigkeit Arbeitsprobe Kompetenz B Kompetenz C Indikator 1 Indikator 2 Indikator 3 Indikator 1 Indikator 2 Indikator 3 Indikator 1 Indikator 2 Indikator 3 1. Stufe 2. Stufe 3. Stufe „Grosse“ Kompetenz- feststellung Indikator 1 Indikator 2 Indikator 3 Kompetenz A Kompetenz B Kompetenz C Produkt: kleine Kompetenzmappe?

39 39 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Kompetenzfeststellung  Fachlich fundierte Planung und Umsetzung der Konzeptidee  Zielgerichtete Modifikation der ersten Umsetzungsvariante aufgrund der Erkenntnisse der ersten Durchführung  Umfassende Bekanntmachung des Angebots über unterschiedliche Verbreitungswege (Wochenblatt, Stadtteilzeitung, umfangreicher -Verteiler, Plakate, Flyer etc.)  Sehr zufriedene Teilnehmer/-innen  Geringe Teilnahmezahlen – zuletzt keine Interessenten mehr  Für Teilnehmende z. T. eher Pendant zu Selbsterfahrungskurs; Zielrichtung berufliche Orientierung nicht immer im Fokus

40 40 Prüffragen zum Wirkungsbereich „Kompetenzfeststellung“ Haben die Informationen über das Angebot die eigentlichen Zielgruppen erreicht? Trifft das Angebot überhaupt die Bedürfnisse der Zielgruppe? War es Teilen der Zielgruppe ggf. nicht klar, dass das Angebot für sie in Frage kommen konnte? War das Angebot für manche noch nicht niedrigschwellig genug? War das Kosten – Nutzen Verhältnis für die Zielgruppen ggf. ungünstig oder unklar? Sind andere Zugangswege denkbar (z.B. Zuweisung über ARGE) ?

41 41 Steuerungsentscheidung im Bereich Kompetenzfeststellung:  Neukonzeption mit Konzentration auf den Bereich Stadtteilwerkstatt Zwei Aspekte stehen hierbei im Mittelpunkt: 1.Funktion der Werkstatt als niedrigschwelliger Zugang und Durchführungsort 2.(Weiter-)Entwicklung eines praktikablen Verfahrens zur Kompetenzfeststellung in der Werkstatt Es ergeben sich zunächst zwei zentrale Fragen: 1.Wie lässt sich die Attraktivität der Werkstatt als niedrigschwelliger Zugang steigern? 2.Wie kann eine Kompetenzfeststellung in der Stadtteilwerkstatt aussehen?

42 42 Steuerungsentscheidung im Bereich Kompetenzfeststellung: Zwei zentrale Fragen zur Neukonzeption der Kompetenzfeststellung: 1.Wie lässt sich die Attraktivität der Werkstatt als niedrigschwelliger Zugang steigern? Bisherige Ideen: Intensivere Zusammenarbeit mit Stadtteilwerkstatt Direktere Ansprache von Bewohner/-innen (z.B. auf Weihnachtsmarkt) Bedarfserhebung bei der Zielgruppe (z.B. im Rahmen der Gruppenangebote in der Werkstatt nachfragen) Auf den Bedarf mit attraktiven Produktionsangeboten reagieren (z.B. Schaukelpferd oder Holzschwert als mögl. Weihnachtsgeschenke präsentieren) Nähkurs Handwerkerkurs für Frauen … ?

43 43 Steuerungsentscheidung im Bereich Kompetenzfeststellung: Zwei zentrale Fragen zur Neukonzeption der Kompetenzfeststellung: 2. Wie kann eine Kompetenzfeststellung in der Stadtteilwerkstatt aussehen? Grundlage ggf.: Vorhandenes Beobachtungsraster Zu überprüfen: Welches Ziel verfolgt die Kompetenzfeststellung alleine im Werkstattbereich? Welches Ergebnis („Produkt“) soll am Ende für die TN entstehen? Welche Kompetenzen können in diesem Rahmen belastbar festgestellt werden? Wo liegen die Grenzen des Konzepts/des Settings?

44 44 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Multiplikatorenschulung Übergeordnetes Projektziel: „Verbesserung des Zugangs von arbeitslosen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu Beratungen durch Institutionen, Entwicklung einer aktiven Strategie, eigene Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren, Sensibilisierung der Institutionen der Arbeitsmarkt- und Existenzgründungsberatung und Imageverbesserung und Stabilisierung vorhandener Migrantenbetriebe.“ Spezifische Ziele der Multiplikatorenschulung:  Empowerment von Vertreter/innen von Migrantenorganisationen  Kenntnis wesentlicher Grundzüge des bundesdeutschen Bildungs- und Arbeitsmarktsystems  Herstellen direkter Kontakte zu den relevanten Institutionen der Arbeitsmarkt- und Gründungsberatung  Die „Multiplikator/innen“ wirken in die Migrantenorganisationen hinein, bilden Vertrauen und stellen Zugänge zu den Beratungsinstitutionen her.

45 45 Konzeption und Umsetzungsplanung Ausgangspunkt für die Umsetzung: Bedarfserhebung bei der Zielgruppe  Durchführung eines Vortreffens zur Priorisierung von Schulungsthemen durch die TN  zentrale Themen als Ergebnis:  Arbeitsmarkt  Verein: Kommunikation/Mitgliederwerbung  Verein: Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit/Informationen  Verein: Fördermittel/Satzung/Gemeinnützigkeit  Arbeitslosigkeit (Alg1 & Alg 2)  Schulsystem  Sonstiges Strukturwissen (Behörden/Sozialversicherung/Kindergarten)  Netzwerkarbeit  Abschlüsse/Zuwanderungsrecht

46 46 Das Schulungsprogramm  „Mein Verein“ (Mitarbeiter der Xenos-Kompetenzwerkstatt)  „Berufliche Ausbildung und Anerkennung von Abschlüssen“ (Frau Horras, HWK und Frau Baumstümmler, IHK)  „Schulsystem und Anerkennung von Schulabschlüssen“ (Herr Folz vom Ministerium für Bildung, Herr Klos und Herr Dörr, RAG Bildung Saar GmbH)  „ARGE/Alg2/Qualifizierung und Umschulung“ (Herr Brauchle und Herr Knapp, ARGE Saarbrücken)  „Existenzgründung“ (Dr. Pitz, IHK Saarland)  „Sprachförderung“ (Herr Gebhardt, Diakonisches Werk an der Saar)  „Aufenthaltsrecht“ (Frau Lüdecke-Braun, DWS und Herr Aulenbacher, Ausländerbehörde)  „Antidiskriminierung“ (Frau Meißner und Frau Nutsch, bfw, Frau Giannoulis)  Exkursion, Arbeitskammer des Saarlandes (AK)  Exkursion, Industrie- und Handelskammer (IHK)

47 47 Die Teilnehmer/-innen Anzahl der Teilnehmer/-innen insgesamt: 12 Vertretene Institutionen Saarheimat e.V.; Ortsverband Saarland der Litauischen Gemeinschaft in Deutschland e.V Kurdische Gemeinde Saarland e.V. Ghana Association Saarland e.V. Islamische Gemeinde Saar e.V. Türkischer Elternbund Schmelz e. V. Internationale Gruppe Ottweiler Föderation der türkischen Elternvereine im Saarland e.V. Herkunftsländer: Türkei, Ghana, Algerien, Litauen, Ukraine, Russland Mitgliedschaft und Funktion der TN in Migrantenorganisation: Dauer der Mitgliedschaft zwischen 3 und 14 Jahren Vertreten waren Vorsitzende, Vorstände, Kassenwart und hauptamtlicher Mitarbeiter

48 Bewertung der Wichtigkeit der einzelnen Themen sehr wichtigüberhaupt nicht wichtig

49 Bewertung der einzelnen Sitzungen und Exkursionen sehr gutsehr schlecht

50 50 Bewertungskriterien der TN an der Multiplikatorenschulung A. Gründe für positive Bewertungen:  Themenauswahl  Gute Vorbereitung, Kompetenz, Engagement d. Referenten  Einfache, verständliche Erklärungen  Hoher Informationsgehalt  Eingehen auf Fragen und Bedarfe der TN  Infomaterialien/Handouts zum Mitnehmen  Aktive Rolle der TN  kompetente und wertschätzende Leitung und Moderation der Schulung B. Gründe für kritische Bewertungen:  sprachl. Verständnisprobleme  Fachbegriffe/ zu viel Theorie  zu viele Themen in zu kurzer Zeit  Schlechte Vorbereitung als Zeichen geringer Wertschätzung

51 51 Vorschläge und Anregungen der TN Weniger Themen für eine Schulung – Vertiefung einzelner Themen erfolgreiche Migranten berichten lassen mehr Infomaterial zum Mitnehmen, Vorträge in Schriftform stärkere Verbindlichkeit der regelmäßigen Teilnahme/Anwesenheit (Bedingung für Teilnahmezertifikat), Teilweise bessere Deutschkenntnisse der TN wünschenswert

52 52 Zusätzliche Informationsbedarfe der TN Angebote für ältere Menschen; Zugang zu älteren Migrantinnen/Migranten mehr zu: Aufenthaltsrecht, Existenzgründung, Schulsystem Thema: Zusammenarbeit zwischen Migrantenvereinen Thema: Migrantenalltag in unserer Gesellschaft Thema Vereine: woher Finanzierung?, bessere Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Projekte erstellen; Unterstützung ehrenamtlicher Mitglieder Themen, die EU-Bürger betreffen

53 53 Bewertungen zur Umsetzung der ersten Multiplikatorenschulung  Die Multiplikatorenschulung im Projekt „Xenos-Kompetenzzentrum“ war sorgfältig geplant und umgesetzt  Die Schulung erreichte eine hohe Akzeptanz und Zustimmung bei den Teilnehmenden  Eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe zahlt sich hier aus  Das Informationsbedürfnis ist sehr groß  Das persönliche Kennenlernen von Institutionen und verantwortlichen Personen ist von hoher Bedeutung  Zu geringe Verbindlichkeit der Teilnahme (z.T. sehr geringe TN- Zahlen)  Sprachliche Mindestvoraussetzungen z.T. nicht gegeben  Nicht bei allen Referenten erfolgte eine zielgruppenorientierte Präsentation der Inhalte

54 54 Erste Erkenntnisse über die Wirkungen Die Wirksamkeit von Multiplikatorenschulungen erweist sich in den Organisationen (Wirkungen und Nutzen der Schulungen müssen dort untersucht werden) Erste Nachbefragungen zeigen: Bisher nur unspezifische Wirkungen in den Organisationen feststellbar („das Wichtigste ist, sagen zu können: Du brauchst keine Angst haben“) Größte Hürde für MigrantInnen: Angst, in den Institutionen (Arge, Agentur, etc. ) keine oder „schlechte Hilfe“ zu bekommen; Im Fokus der Angst: nicht verstanden zu werden und nicht zu verstehen Vertreter der Institutionen sollten auch in die Vereine gehen. „Das wäre das beste, um die Angst wegzunehmen.“ Die Selbstorganisation von MigrantInnen in den Vereinen bedarf zusätzlicher Unterstützung Ein tieferer Blick in die Organisationen hinein könnte zusätzliche Erkenntnisse bringen (ggf. Aufgabe für Evaluation?)

55 55 Steuerungsentscheidung aufgrund veränderter Rahmenbedingungen Neu Angebot der KoSa („Mit MigrantInnen für MigrantInnen - Interkulturelle Kooperation zur Verbesserung der Bildungsintegration “) zur Schulung von Bildungsbeauftragten mit Multiplikatorfunktion in den Migrantenorganisationen. Vergleichbare Zielsetzung, z.T. gleiche Inhalte. Steuerungsentscheidung Weiterführung der Multiplikatorenschulung mit veränderter Konzeption, abgestimmt mit KoSa-Angebot Titel des neuen Angebots: XENOS Aktuell Konzept: Monatl. bis zweimonatl. Informationsabende mit nachgefragten aber noch nicht behandelten Themen Erste Durchführung: Erste Ergebnisse???

56 56 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Vernetzung Kooperations- und Netzwerkpartner bzw. -gremien: ARGE Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken SIMA Fachkräfteaustausch (IHK, HWK, AK, LHS, ARGE) AK Soziale Einrichtungen DW Migrationsdienste Maatwerk Virtuelle Werkstatt Stadtteilbüro Malstatt Familienzentrum …

57 57 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Vernetzung

58 58 Projektergebnisse: Wirkungsbereich Vernetzung Welche Fragen stellen sich an den Wirkungsbereich Vernetzung? z.B.: Sind die wichtigen Institutionen mit dabei? Wer fehlt ggf. noch? Funktioniert das Netzwerk zufriedenstellend? Was bringt es den Zielgruppen? Soll es v. a. ein Netzwerk für Information und Austausch sein oder sind weitergehende Entwicklungsperspektiven denkbar/wünschbar? Welche inhaltlichen/funktionalen/zeitlichen Perspektiven gibt es?

59 59 Allgemeine abschließende Bewertung der Projektumsetzung und –steuerung aus iSPO-Sicht  Stringente Organisation der Projektumsetzung  Zielgerichtete und effiziente Projektsteuerung  Flexibles, sachgerechtes Reagieren auf veränderte Rahmenbedingungen und neue Erkentnisse  Ausnahmslos fachlich sehr gutes, engagiertes und erfahrenes Personal  Frühzeitige Beachtung des Themas Nachhaltigkeit und konkrete erste Schritte in dieser Richtung  Mehrmonatige personelle Unterbesetzung in der Stadtteilwerkstatt  Es wurde nicht konsequent entlang eines im Detail operationalisierten Ziel- und Indikatorensystem gearbeitet

60 60 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!


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