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Hamburger Verständlichkeitsmodell. Merkmale der Verständlichkeit Einfachheit vs. Kompliziertheit Gliederung/Ordnung vs. Ungegliedertheit, Zusammenhanglosigkeit.

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Präsentation zum Thema: "Hamburger Verständlichkeitsmodell. Merkmale der Verständlichkeit Einfachheit vs. Kompliziertheit Gliederung/Ordnung vs. Ungegliedertheit, Zusammenhanglosigkeit."—  Präsentation transkript:

1 Hamburger Verständlichkeitsmodell

2 Merkmale der Verständlichkeit Einfachheit vs. Kompliziertheit Gliederung/Ordnung vs. Ungegliedertheit, Zusammenhanglosigkeit Kürze / Prägnanz vs. Weitschweifigkeit Anregende Zusätze vs. keine Anregenden Zusätze

3 Hamburger Verständlichkeitsmodell Forschergruppe Langer / Schulz von Thun / Lausch (Psychologen): 18 Gegensatzpaare, 7-stufige Skala Nicht immer eindeutig interpretierbar, subjektiv Vier Dimensionen der Verständlichkeit: Sprachliche Einfacheit, Gliederung bzw. Ordnung, Kürze bzw. Prägnanz und zusätzliche Stimulanz. In den jeweiligen Dimensionen steht eine 5-stufige Skala zur Bewertung zur Verfügung.

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5 Einfachheit Kompliziertheit Einfache DarstellungKomplizierte Darstellung Kurze, einfache SätzeLange, verschachtelte Sätze Geläufige WörterUngeläufige Wörter Fachwörter erklärtFachwörter nicht erklärt konkretAbstrakt AnschaulichNicht anschaulich

6 Was ist Raub Komplizierte Fassung „Raub ist dasjenige Delikt, das jemand durch Entwendung eines ihm nicht gehörenden Gegenstandes unter Anwendung von Gewalt oder von Drohungen gegenüber einer anderen Person begeht, sofern die Intention der rechtswidrigen Aneignung besteht.“ Einfache Fassung „Jemand nimmt einem anderen etwas weg. Er will es behalten. Aber es gehört ihm nicht. Beim Wegnehmen wendet er Gewalt an oder er droht dem Anderen, dass er ihm etwas Schlimmes antun werde. Dieses Verbrechen heißt Raub.“

7 Gliederung/Ordnung Ungegliedertheit, Zusammenhangslosigkeit GegliedertUngegliedert FolgerichtigZusammenhanglos, wirr ÜbersichtlichUnübersichtlich Gute Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem Schlechte Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem Der rote Faden bleibt sichtbarMan verliert oft den roten Faden Alles kommt schön der Reihe nachAlles geht durcheinander Was ist Raub

8 Gliederung/Ordnung Was ist Raub „Raub ist ein Verbrechen: Jemand nimmt einem anderen etwas weg, was ihm nicht gehört. Er will es behalten. Dabei wendet er Gewalt an oder droht dem Anderen etwas Schlimmes an. Drei Dinge sind wichtig: 1.etwas wegnehmen, was einem nicht gehört 2.es behalten wollen 3.Gewalt oder Drohung Beispiel: Ein Bankräuber droht dem Angestellten mit der Pistole und nimmt sich das Geld.“

9 Was ist Raub Ungeordnete Fassung „Jemand wendet gegen einen aderen Gewalt an. Das ist Raub, es gehört ihm nämlich nicht. Er will es für sich behalten, was er ihm wegnimmt. Zum Beispiel ein Bankräuber,der dem Angestellten mit der Pistole droht. Auch wenn man jemandem droht, dass man ihm etwas Schlimmes antut, ist es Raub.“ Gegliederte Fassung

10 Kürze / Prägnanz Weitschweifigkeit kurzZu lang Aufs Wesentliche beschränktViel Unwesentliches GedrängtBreit Aufs Lehrzielt konzentriertAbschweifend KnappAusführlich Jedes Wort ist notwendigVieles hätte man weglassen können

11 Kürze / Prägnanz Was ist Raub Weitschweifige Fassung “Ja, Raub, das darf man nicht machen. Raub ist ein verbotenes Verbrechen. Man darf es nicht mit Diebstahl verwechseln. Diebstahl ist zwar auch ein Verbrechen, aber Raub ist doch noch etwas anderes. Angenommen, jemand raubt etwas. Was heißt das? Das heißt: Er nimmt einem anderen etwas weg, was ihm nicht gehört, um es für sich zu behalten. Das ist natürlich nicht erlaubt. fetzt muss aber noch etwas hinzukommen: Während der Verbrecher die Sache wegnimmt, wendet er Gewalt an gegenüber dem Anderen, zum Beispiel: er wirft ihn einfach zu Boden - oder er schlägt hn bewusstlos, dass er sich nicht mehr wehren kann. Es kann aber auch sein, dass er nur droht, dem Anderen etwas anzutun. Auch dann ist es Raub, und der Mann (oder die Frau) wird wegen Raubes bestraft.”

12 Kürze / Prägnanz Was ist Raub Kurz-prägnante Fassung “Ein Verbrechen. Wer einem anderen etwas wegnimmt, was ihm nicht gehört, um es zu behalten, begeht Raub. Hinzukommen muss, dass er dabei gegen den anderen Gewalt anwendet oder ihn bedroht.”

13 Anregende Zusätze Andregende Zusätze Keine Anregenden Zusätze AnregendNüchtern InteressantFarblos AbwechslungsreichGleichbleibend neutral Persönlichunpersönlich Was ist Raub Nicht anregende Fassung „Jemand nimmt einem anderen etwas weg. Er will es behalten, obwohl es ihm nicht gehört. Beim Wegnehmen wendet er Gewalt an oder droht dem Anderen, dass er ihm etwas Schlimmes antun werde. Dieses Verhalten (Wegnehmen mit Gewalt oder Drohung) heißt Raub. Raub wird mit Gefängnis oder Zuchthaus bestraft.“

14 Anregende Zusätze Was ist Raub Anregende Fassung „Nimm an, du hast keinen Pfennig Geld in der Tsche. Aber was ist das? Da geht eine alte Dame mit einer Handtasche über die Straße. Du überlegst nicht lange: ein kräftiger Schlag auf den Arm, und schon bist du mit der Tasche auf und davon. ‚Haltet den Dieb!‘, ruft die Dame, weil sie es nicht besser weiß. Richtiger müsste sie rufen: ‚Haltet die Räuber!‘, denn wenn man dabei Gewalt anwendet oder Drohungen ausstößt, dann ist es Raub. Und wie endet die Geschichte? Nun, meistens endet sie im Knast.“

15 Vorteile des HVM es ist universell, d. h. anwendbar auf jegliche Art von Informationstexten, es ist exhaustiv, d. h. es erfasst durch die 18 Eindrucksmerkmale alle verständnisfördernden Eigenschaften eines Textes, anhand der Kennwerte der vier Dimensionen ist es messbar, es ist handlich, indem es die intuitiven Eindrücke in Form des unmittel- baren Ratings zusammenfasst, es ist differenziert und gibt Hinweise darauf, wie Texte hinsichtlich ihrer Verständlichkeit optimiert werden können, es ist valide aufgrund des Nachweises des besseren Verstehen- Behaltens bei optimierten Texten, es ist trainierbar.


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