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Eine Einführung in die Thematik von Roman Hannusch Stand Juli 2013.

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Präsentation zum Thema: "Eine Einführung in die Thematik von Roman Hannusch Stand Juli 2013."—  Präsentation transkript:

1 Eine Einführung in die Thematik von Roman Hannusch Stand Juli 2013

2  Grundlegendes: Begriffe, Definitionen, Sachverhalte  Trans* in der Geschichte - und Heute  Transidentität - ein soziales Problem  Autobiographischer Teil  Filmbeitrag

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4  Unterscheidung: Sexuelle Identität und geschlechtliche Identität Bei uns gibt es nicht wirklich ein sprachliches Bewusstsein darüber, die Biologik von der sozialen Rolle zu trennen. meint das sexuelle Begehren einer Person (hetero, homo, bi,...) meint das subjektive Empfinden/ die Identifikation, Mann oder Frau zu sein In unserem Alltagsverständnis ist es klar, dass ein Kind, welches z.B. als Mädchen zur Welt kommt, auch ein Mädchen bzw. eine Frau wird …

5 Biologisches Geschlecht Soziales Geschlecht Ganz klar: In unserer Gesellschaft gibt es Männer und Frauen, sonst nichts.

6 Eine Geschlechtsidentitätsstörung ist … ein psychisches Krankheitsbild, das die geschlechtliche Identität einer Person betrifft. Betroffene haben das Empfinden, im falschen Geschlecht geboren worden zu sein, oder fühlen sich dem anderen Geschlecht zugehörig … klassifiziert nach ICD-10 F64.0 Transsexualismus F64.9 Störung der Geschlechtsidentität (nicht näher bezeichnet) Aber ist das wirklich so klar zu sagen?

7 Geschlechtsidentität setzt sich wie folgt zusammen: Bei vielen Menschen stimmen diese drei Faktoren überein. Aber das muss nicht für alle gelten. bei der Geburt festgestellte Geschlechtszugehörigkeit die in Interaktion hergestellte soziale Rolle, auch die Erziehung das subjektive Empfinden

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9  ca % aller Menschen sind lesbisch, schwul, bi oder transident = ca. so viele, wie es Linkshänder in einer Schulklasse gibt  Transsexualität 1: (mit OP)  Transidentität 1:500  Intersexualität 1 :

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11 Schlafender Hermaphrodit ( Giovanni L. Bernini) Hijra (Indien) Kathoey (Thailand) Two-Spirits (Nordamerika)

12 In Mode-, Film- und Musikszene offenbar kein Problem!

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14 Anrede Behandlung Erwartung Status Einordnung Körper

15 … kann man „ganz einfach“ so sein, wie man sich fühlt. Ich bin XXX

16 Ich bin XXXWir sehen XXX und behandeln dich auch so.

17 … das von anderen Wahrgenommene nicht mit dem Selbstbild übereinstimmt. Ich bin XXXWir sehen aber, dass du YYY bist und (ungeachtet dessen, wir behandeln dich auch so. dass mein Körper YYY ist) ?

18 … die Wahrnehmungen unterschiedlich ausfallen. Ich bin XXX Ich sehe XXXIch aber nicht, für mich ist das YYX Also, was bist du denn jetzt??? ? ? ? Stimme Kartenzahlung WC Ausweis

19 Kann ich XXX sein, wenn Wenn du es schon nicht weißt, wie ich körperlich XXY bin?sollen wir es dann wissen? Dann gehen wir eben nach dem einzigen Verlässlichen vor, nämlich deinem Körper! Deshalb bist du XXY! Ich bin aber nicht nur mein Körper!Dein Pech, was bist du auch so komisch? ? ! !?

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21 1. Stufe: „Etwas“ stimmt nicht

22 Es passt alles nicht mehr!!! Blackbox Name, Anrede Behandlung durch Andere eigener Körper, Stimme eigenes Selbstbild

23  bin absolut verwirrt und verunsichert  will es leugnen  ziehe mich von anderen zurück, da die es sicher nicht verstehen würden (?)  bin verzweifelt, da ich nicht weiß, wem ich mich mit so etwas anvertrauen kann  versuche wenigstens daheim so zu sein, wie ich mich fühle  hoffe, dass „es“ vorbei geht

24 2. Stufe : Konfrontation mit Anderen

25 Hey, Sie sind hier ja wohl falsch! WC

26 Ich will nicht komisch angestarrt werden. Ich will nicht erklären, warum ich auf DIE Toilette gehe. Ich weiß, dass meine Stimme nicht zu meinem Äußeren passt. Ich weiß selbst, dass ich nicht eindeutig aussehe. Ich kann doch nichts dafür- ich bin einfach so! Ich hab Angst raus zu gehen. Ich vermeide es, irgendwo aufs Klo zu gehen. Ich sag am Besten gar nichts mehr. Ich hasse mich, dass ich so bin. Ich hasse alle anderen, weil die mir das Leben schwer machen. Soll ich etwa erst eine OP machen, damit ich meine Ruhe habe?

27  ich versuche, in der Öffentlichkeit unauffällig/unsichtbar zu sein und sage nur noch das Allernötigste  ich schäme mich, dass ich so bin  ich versuche, mir Inseln zu schaffen, wo ich so sein kann, wie ich will  Wechselspiel aus Wut, Resignation und Traurigkeit (wohin damit?)  ich vertraue mich Freunden an und hoffe auf ihr Verständnis

28 3. Stufe : Die Sachlage akzeptieren

29 Ich lerne, Bereiche und Situationen zu unterscheiden: Freunde Selbsthilfegruppe Im Winter bzw. wenn es kalt ist Wenn ich in der Öffentlichkeit nicht reden muss Regenbogen-Veranstaltungen verständiger Partner Begegnung mit offenen, interessierten Leuten Sommerhitze Kartenzahlung Toilettensituationen Erklärungszwänge Schwimmen geht gar nicht mehr 

30  suche im Internet nach anderen Leuten und schaue nach professioneller Hilfe  kaufe mit klopfendem Herzen neue Kleidung  probiere meine Tonlage zu trainieren  schreibe meinen Wunschnamen auf viele Zettel und hänge diese auf  versuche meiner Familie begreiflich zu machen, was mit mir los ist  kopiere erst mal einige Stereotypen ;-)  Fasse den Entschluss, zu mir zu stehen, und informiere relevantes Umfeld

31 4. Stufe : Sich neu finden

32 Identität

33 Offene, interessierte Nachfragen erlaubt Selbstbewusst- es Auftreten Trans* als Kompetenz sehen Nutzbringende Einbindung Kein Verstecken: selbstverständ- licher Umgang Keine Angst vor WC- Besuchen Unterstützende Kollegen

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