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ENTWICKLUNG DES SCHÄDELS UND DER MUSKULATUR Dr. Andrea D. Székely.

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Präsentation zum Thema: "ENTWICKLUNG DES SCHÄDELS UND DER MUSKULATUR Dr. Andrea D. Székely."—  Präsentation transkript:

1 ENTWICKLUNG DES SCHÄDELS UND DER MUSKULATUR Dr. Andrea D. Székely

2 DERIVATEN DES MESODERMS

3 SOMITOGENESE UND DIFFERENZIERUNG Woche 4. die Somiten lockern auf – wandern um die chorda – sclerotom. Der Rest bleibt als myotom - Muskelsegment mit Nerv), und dermatom - bildet die Dermis és Subcutis

4 WOHER STAMMT DAS CRANIUM? -aus dem Mesenchym um die proximale Ende des Neuralrohrs (bindegewebsche Kapsel des Prosencephalon) -aus der Neuralleiste (!!) -aus den ersten 3 Somiten (sclerotom) -aus dem Mesenchym der ersten und zweiten Kiemenbögen

5 WOHER STAMMT DAS CRANIUM? Kiemenbögen und Schlundtaschen

6 NEUROCRANIUM UND VISCEROCRANIUM Blau – Neuralleiste Braun – Paraxialmesoderm (somiten) Gelb - Seitenmesoderm

7 NEUROCRANIUM - chondrocranium parachordale Knorpel Knorpelanlage des os occipitale um das foramen magnum okzipitalen sclerotoms Hypophysenknorpel corpus ossis sphenoidalis (um die Hypophyse) ala major, ala minor, lam. lat. proc. pterygoidei Oticus Knorpelanlage (um die Oticusplakode) os temporale: pars petrosa, pars mastoidea Nasenkapsel os ethmoidale, concha nasalis inferior, Nasenknorpel

8 NEUROCRANIUM - desmocranium Flache Knochen : os frontale, parietale, pars tympanica und squama temporalis, squama occipitalis, werden durch desmale Verknöcherung gebildet. Die Zellen stammen aus : Neuralleiste und paraxiales Mesoderm.

9 VISCEROCRANIUM - chondrocranium 1. Kiemenbogen – (Meckelsche Knorpel) wird Hammer und Amboss 2. Kiemenbogen - (Reichertsche Knorpel) wird Steigbügen proc. styloideus ossis temporalis obere Hälfte des Zungenbeinkörpers Cornu minus

10 VISCEROCRANIUM - desmocranium Der 1. Kiemenbogen Dorsale subdivision processus maxillaris – DERIVATE :maxilla, os zygomaticum, vomer und os palatinum, squama temporalis (später gehört zum neurocranium) Ventrale subdivision processus mandibularis (mit dem Meckelschen Knorpel) DERTIVAT: Mandibula (ABER der condylus wird durch endochondrale ossifikation verknöchert)

11 URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR Die stammt von den Dermatomyotomen des paraxialen Mesoderms ab, welches sich vom Primitivstreifen bis zur Prächordalplatte erstreckt und vorerst unsegmentiert bleibt. Im Stadium 9 beginnt sich das paraxiale Mesoderm kaudal der Ohrblase zu segmentieren. Die Bildung der Metamerie hat begonnen. Dies ist der Anfang der Somitenentwicklung, die sich in einem kraniokaudalen Gradienten fortsetzt. Mit 4 ½ Wochen sind ca. 30 Somitenpaare vorhanden. Es werden im ganzen ca. 38 oder 39 Somitenpaare gebildet (4 okzipitale, 8 zervikale, 12 thorakale, 5 lumbale,5 sacrale und 4 oder 5 coccygeale Somitenpaare), wobei nie alle Somiten gleichzeitig vorhanden sind.

12 URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR Ursprungsgebiet der äusseren Augenmuskulatur Okzipitale Myotome Wanderung der Zellen für die Zungenmuskulatur Cervicale Myotome Thorakale Myotome Lumbale Myotome Sacro-coccygeale Myotome Die Somiten bzw. die daraus entstandenen myotomalen Derivate bilden entsprechend ihrer Höhe die Muskulatur des Körpers. okzipitalen Myotome bilden Schlund- und obere bzw. vordere Halsmuskulatur inkl. Zungenmuskulatur. Muskulatur im okzipitalen Kopfbereich. zervikalen Myotomen bilden die Hals- und Schultermuskulatur. thorakalen Myotome bilden die Muskulatur der oberen Extremitäten und Brust- bzw Bauchwandmuskulatur lumbalen Myotome bilden die Muskulatur in den unteren Extremitäten sakralen und coccygealen Myotome bilden Muskeln im unteren Becken- und Gesässbereich bilden.

13 Die Myotome bilden in eine dorsomedial gelegene epaxiale Portion, welche den Ursprung der Extensorenmuskeln der Wirbelsäule (autochtone Rückenmuskulatur oder Musculus erector trunci) darstellen. Diese Muskeln behalten ihre segmentale Anordnung bei. Eine zweite ventrolateral gelegene Portion bildet die Pars hypaxialis des Myotoms. Daraus entstehen einerseits die Muskeln der Flexoren der Wirbelsäule, die Muskeln des Schulter bzw. Hüftgürtels, sowie die Rumpfwand- und Extremitätenmuskulatur. Bei der Gruppe von Myoblasten, welche hypaxialen Ursprungs sind und welche teilweise in lateral gelegene Regionen des Embryos auswandern, ist die segmentale Anordnung nicht mehr so klar sichtbar. In diesem Zusammenhang ist von Interesse, dass sich die Lage oder definitive Ausdehnung eines Muskels im Verlauf der Entwicklung ändern kann. Dies geschieht beispielsweise bei auf den Schultergürtel wirkende Muskeln. Der M. latissimus dorsi und der M. pectoralis major gewinnen sekundär Anschluss an das Rumpfskelett, behalten aber ihre ursprüngliche Innervation vom Plexus brachialis bei URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR myotom somatopleura

14 URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR

15 Die eigentliche Rückenmuskulatur stammt von der epaxialen Portion der Myotome ab und liegt unter den von aussen sichtbaren Muskeln, welche nicht zur autochtonen Rückenmuskulatur gezählt werden. Die tiefen Anteile der autochtonen Rückenmuskulatur sind streng segmental angeordnet. Die Innervation erfolgt entsprechend von den dorsalen Ästen der Spinalnerven. Hingegen bilden die oberflächlichen Muskelblasteme der autochtonen Rückenmuskulatur segmentübergreifende, lange Muskeln. 1 Radix anterior 2 Ganglion spinale 3 Medulla spinalis 4 Nervus spinalis 5 Ramus posterior für Pars epaxialis der Myotome 6 Ramus ventralis für Pars hypaxialis der Myotome 7 Radix posterior 8 Canalis centralis 9 Haut 10 Epaxiale Muskulatur 11 Hypaxiale Muskulatur 12 Ramus communicans albus 13 Sympathisches Ganglion 14 Postganglionäre Fasern 15 Ramus communicans griseus URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR

16 Mit der Rippenentwicklung, die aus den jeweiligen Prozessus ventrales der Sklerotome hervorgehen und in appositioneller Weise nach ventral wachsen, gelangen auch Prämyoblasten aus den thorakalen Dermatomyotomen der jeweiligen Somiten in die Brustwand. Sie entwickeln sich zur Interkostalmuskulatur. Auch ihre Innervation erfolgt streng segmental. Sekundär gelangen Muskeln der Armknospen auf den Thorax (M. pectoralis, und M. serratus anterior, welche beide über den Plexus brachialis innerviert werden). URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR

17

18 Die kaudalen Abschnitte der thorakalen Somiten bilden Prämyoblasten in gleicher Form wie im Bereich der Rippen. Die wandern nach ventral und bilden beidseits eine kompakte Vormuskelmasse, die aber bald von Somatopleurazellen durchsetzt wird. Zuerst ist diese Muskelmasse noch im hinteren Abschnitt der seitlichen Bauchwand gelegen. Daraus differenzieren sich die 4 Muskelblasteme der Bauchwand mit M. rectus abdominis, M. obliquus internus M. obliquus externus M. transversus abdominis. Dieser Vorgang wird durch die Somatopleurazellen kontrolliert. Schliesslich erreichen die Muskelblasteme ihre definitive Position im ventralen Bereich des Abdomens. URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR

19 Im Bereich unterhalb des Nabels haben die Muskeln verschiedenen Ursprung: einerseits stammen Myoblasten aus der Region der kaudalen Eminenz (Eminentia caudalis) und gelangen um die Kloakenmembran herum auf die ventrale Seite. Dort bilden sie einen Teil der Abdominal- sowie Anteile der Blasenmuskulatur. Vom selben Mesenchym stammt auch die Muskulatur des Kloakensphinkters, sowie die Muskulatur des Darmes. Andererseits liefern die untersten Thoraxsomiten Teile der unteren Abdominalmuskulatur. Am Nabelring treten Zellen ektodermalen Ursprungs unter das Ektoderm ein und bilden ihrerseits einen Anteil dieser Muskulatur. URSPRUNG DER SKELETTMUSKULATUR

20 Das Zwerchfell bildet sich zu grossen Teilen aus dem Mesenchym der pleuroperitonealen Falte (PPF). Diese ist pyramidenförmig, erstreckt sich in zervikaler Höhe zum Mesenterium des Oesophagus und vereinigt sich ventral mit dem Septum transversum. URSPRUNG DES DIAPHRAGMA


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