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TRENDS IN DER VERSORGUNG VON RÜCKENSCHMERZPATIENTEN 2006 BIS 2010 Jean-François Chenot 1 Christiane Haupt 2 1 Abt. Allgemeinmedizin, Institut für Community.

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1 TRENDS IN DER VERSORGUNG VON RÜCKENSCHMERZPATIENTEN 2006 BIS 2010 Jean-François Chenot 1 Christiane Haupt 2 1 Abt. Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald 2 Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Berlin Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine Potentielle Interessenkonflikte Chenot Mitglied der DEGAM, DNebM und der AKDÄ, Kassenärztlich tätig, Autor der NVL Kreuzschmerz

2 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine HINTERGRUND UND ZIEL Rückenschmerzen Punktprävalenz 30-40% (Populationsstudien) Einjahresprävalenz ca. 70% (Populationsstudien) Rückenschmerzen volkswirtschaftlich relevant Therapiekosten Arbeitsunfähigkeitstage Großes therapeutisches Angebot Rückenschmerzen bekanntes Beispiel für Polypragmasie 2003 DEGAM Leitlinie Kreuzschmerzen 2010 Verabschiedung der NVL Kreuzschmerzen Darstellung und Bewertung der Versorgungsrealität

3 METHODE UND DATENQUELLE Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine Datengrundlage Abrechnungsdaten von 24 Millionen AOK Versicherten 18 Jahre von bzw. in 2010 hochgerechnet auf die Deutsche Wohnbevölkerung. Definition lumbale Rückenschmerzen M42.1, M42.9 (Osteochondrose) M47.2 und M47.9 (Spondylose) M51.1, M51.2 M51.3 M51.8,M51.9 (Bandscheibenschäden) M54.3 (Ischialgie) M54.4 (Lumboischialgie) M54.5, M54.96, M (Lumbago). Ausschlusskriterien Schmerzen nicht-lumbalen Wirbelsäule Knochenmetastasen Krebserkrankungen mit möglichen Knochenmetastasen Infektion rheumatische Erkrankungen der Lendenwirbelsäule Bewertungsmaßstab NVL 2010

4 KONSULTATIONSEPIDEMIOLOGIE 2010 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine Arztgruppe gesamt (%) ländlich (%) Städtisch (% ) Agglomerations bereich (%) Nur Hausarzt Nur ausgewählte Fachärzte* Hausarzt und Facharzt* Nur sonstige Fachärzte % der Erwachsenen Bevölkerung konsultierte in 2010 wegen Rückenschmerzen einen Arzt

5 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine BILDGEBUNG 2006 bis 2010 Anzahl der Bildgebungen % 146,7 226,3 312,9 > ,5 1,4 1,3 1,2 1,1 1 0,9 MRT Myelographie CT Röntgen Bildgebungen 2010 % Röntgen22,1 MRT9,1 CT3,6 Myelographie0,025 Versorgungsreport 2013 MRT 37% Zunahme

6 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine OPIOIDE (Btm) 2006 bis ,5 1,4 1,3 1,2 1, Patienten mit Btm 2,7% Patienten mit nicht-Btm Opiod 11,4% DDD Patienten mit Btm Versorgungsreport % Zunahme

7 AKUPUNKTUR UND CHIROTHERAPIE 2006 bis 2010 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine 1,2 1 0, Therapie 2010 % Chirotherapie22,4 Akupunktur9,1

8 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine INJEKTIONSTHERAPIEN von ,8 1,6 1,4 1,2 1 Injektions- therapie % 20060, ,5 Versorgungsreport % Zunahme

9 SPEZIELLE SCHMERZTHERAPIE 2006 bis 2010 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine Jahr Grundpauschale GOP Zusatzpauschale GOP Grundpauschale GOP Zusatzpauschale GOP ,7%0,0% ,8%0,0% ,7%1,6% ,9%1,7% ,8% 550% Zunahme Versorgungsreport 2013 Entspricht die Spezielle Schmerztherapie dem multimodalen Assessment?

10 RÜCKENOPERATIONEN Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine Krankenhausreport % Zunahme

11 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine EFFIZIENZ Intensivere Therapie und Diagnostik Behandlungsergebnisse? Inanspruchnahme nicht beeinflusst Keine Substitution Patientensicherheit? Opiatsucht Komplikationen

12 Abteilung Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine SCHLUSSFORGERUNG Globaler Anstieg bei vielen Interventionen bei Rückenschmerzen Keine Substitution oder Abnahme bei anderen Leistungen Änderungen demographisch nicht erklärbar Geringere Akzeptanz von Schmerzen? Angebotsinduzierte Nachfrage? Soziale Faktoren sind durch mehr Medizin nicht zu beheben Mangelnde Strukturen für alternative multimodale Modelle (NVL 2010) We are loosing the war on back pain! Its time to back off.


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