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Lieber Gott, schläfst du schon ? von Margitta. Lieber Gott, bist du noch wach? Hast du eine oder zwei Minuten Zeit für mich? Ich weiß, du kannst gut zuhören,

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Präsentation zum Thema: "Lieber Gott, schläfst du schon ? von Margitta. Lieber Gott, bist du noch wach? Hast du eine oder zwei Minuten Zeit für mich? Ich weiß, du kannst gut zuhören,"—  Präsentation transkript:

1 Lieber Gott, schläfst du schon ? von Margitta

2 Lieber Gott, bist du noch wach? Hast du eine oder zwei Minuten Zeit für mich? Ich weiß, du kannst gut zuhören, und ich muss wirklich mal mit dir reden! Du hast gesehen, dass mich meine Mama zu Bett gebracht hat, wie sie es jeden Abend macht. Ich wollte ihr einen kleinen Streich spielen, also schloss ich meine Augen und tat so, als wäre ich sofort eingeschlafen. Mama rief leise meinen Namen, aber ich gab keinen Piepser von mir, ich blieb ganz mucksmäuschenstill.

3 Sie löschte das Licht, dann hat sie angefangen, zu dir zu reden …. Gott, hast du all die Dinge gehört, die sie zu dir gesagt hat? Hast du wirklich alles gehört, was sie sagte, als sie neben meinem Bett stand? Warum war Mama auf einmal so traurig? Ich fragte mich, ob ich daran Schuld war, und was ich wohl getan haben könnte... und als sie begann, alles der Reihe nach aufzuzählen, da fiel es mir wieder ein...

4 An diesem Morgen half ich meiner Mama bei der Gartenarbeit. Ehrlich, als ich all die kleinen, gelben Blüten abgemacht habe, da wusste ich wirklich nicht, dass keine Tomaten mehr wachsen würden! Mein Freund Tim kam, und wollte auch unbedingt helfen. Ich freute mich, weil ich wusste, dass meine Mama Hilfe gebraucht hat. Ich glaube aber nicht, dass sie über uns sehr glücklich war, als wir die Karotten herausgerissen haben, anstatt das Unkraut! Das sah sich aber auch zu ähnlich!

5 Mama sagte dann, wir sollten für heute aufhören, wir hätten genug geholfen.... Da mussten wir ihr Recht geben, und außerdem hatten wir großen Hunger! Ich wusste nicht, dass Gartenarbeit so hart ist! Zum Mittagessen gab es Brötchen und heiße Würstchen mit Senf. Ich war so in mein Essen vertieft, dass ich erst als ich fertig war gesehen habe, was Tim für eine Schweinerei auf seinem Teller angerichtet hatte! Mama hat die Nase gerümpft!

6 Mama sagte dann, sie wollte ein Schläfchen machen, sie hatte wieder ihre Migräne... Bevor sie sich hinlegte trug sie mir auf, ein Auge auf meine kleine Schwester Susi zu haben. Wir sollten mit irgend etwas spielen, das keinen Krach macht... Nun, Gott, du weißt doch sicher noch, dass meine Schwester viele Locken hat !? Also, wir haben jedenfalls Frisör gespielt... und wir waren wirklich ganz leise.... Nun, Susi hat jetzt jedenfalls keine Locken mehr....

7 Susi hat geheult, als sie die Locken auf dem Boden liegen sah, und Mama wurde wach.. Junge, Junge, war meine Mama böse auf mich !!! Ich musste mich auf mein Bett setzen und ihr versprechen, niemals mehr anderer Leute Haare zu schneiden. Ich hab's versprochen.... (Aber ganz ehrlich, es hat großen Spaß gemacht, und ich würde es zu gerne noch einmal bei Tim ausprobieren !!! ) Mamas Kopfschmerzen wurden schlimmer, und sie legte sich nochmals hin...

8 Und wir? Wir beobachteten den armen, alten Albert. Du weißt doch, wer Albert ist, oder ?? Albert ist unsere weiße Maus... Ich bin ganz sicher, dass es ihr langweilig war, in ihrem Käfig immer nur von einer Ecke zur anderen zu laufen, und das jeden Tag! - Denkst du das nicht auch Herr ??? Jedenfalls glaubte ich nicht, dass es ihr schaden könnte, sie ein wenig raus zulassen. Ich meine, auch Mäuse brauchen ein bisschen Bewegung! Ach, bei dieser Gelegenheit: hast du Albert zufällig gesehen, Herr? Wir vermissen ihn nämlich seit 2 Uhr.....

9 Mama hat uns dann für den Rest des Tages nach draußen geschickt... Sie meinte, wir bräuchten frische Luft... Wir dachten uns, Mama würde eine kleine Aufmunterung brauchen, und wir wollten ihr eine kleine Freude machen... Aber, Gott... Hast du den Ausdruck auf ihrem Gesicht gesehen, als wir ihr den Blumenstrauß gebracht haben? Zugegeben, die Blumen waren ein bisschen zerrupft und sie haben auch ein ganz klein wenig gestunken, als wir sie aus der Mülltonne herausholten....

10 Wir waren ein wenig schmutzig geworden.. Also sagte Mama, wir sollten mal lieber in die Badewanne gehen. Sie meinte noch: Aber benutzt dieses Mal die Seife! Und vergesst nicht, euch richtig abzurubbeln !! Trödelt nicht rum! Denkt dran: Vati kommt gleich von der Arbeit nach Hause, dann gibt es Abendbrot! Tim wollte nicht so nass gemacht werden, aber ich habe ihn tüchtig eingeseift! Ich wusste, Mama würde stolz auf mich sein, dass ich alles so sauber gemacht habe, wie sie es haben wollte.... Wir gingen die Treppe runter zum Tisch...

11 Während des Essens begann es in der Küche zu regnen... dachte ich ! Aber es war wohl so, dass ich vergessen hatte, den Wasserhahn im Bad zuzudrehen, und ich hatte auch den Stöpsel nicht aus der Wanne gezogen... Ich entschied, dass es die richtige Zeit dafür wäre, mal freiwillig ins Bett zu gehen, und machte mich gerade fertig als Mama sagte: Ja, geh zu Bett, es war heute sicher ein langer Tag für dich... Und dabei wurde ihr Gesicht ganz rot...

12 Ich lag ganz still im Bett, und hörte zu, als Mama dir von unserem Tag erzählte... Ich dachte über all die Dinge nach, die ich gemacht hatte und überlegte, was ich sagen sollte. Gerade, als ich ihr sagen wollte, dass ich wach war, und ich sie um Verzeihung bitten wollte, für alles, was ich falsch gemacht hatte... da hörte ich sie ganz leise flüstern:

13 Gott, vergib mir für heute... Weil ich nicht mehr Verständnis hatte, als alle diese Probleme auf mich zukamen... Weil ich die Situationen nicht so gemeistert habe, wie du das gewollt hättest... Weil ich ärgerlich geworden bin, und mein Temperament nicht zügeln konnte. Alles Dinge, von denen ich weiß, dass du nicht willst, dass ich sie tue. Oh, Gott! Bitte, gib mir mehr Geduld! Hilf mir, dass ich es eines Tages schaffe, so zu sein, wie es dir gefällt! Ich verspreche, ich will es morgen besser machen. - Im Namen Jesus bete ich dafür!

14 Sie wischte sich über ihre Augen, küsste mich und kniete sich an mein Bett. Mama strich mir sachte über mein Haar und sagte: Ich liebe dich, mein Schatz! Dann verließ sie mein Zimmer, ohne zu wissen, dass ich die ganze Zeit wach gewesen war... Ich frage dich nun, Gott: Können wir das zu unserem Geheimnis machen? Du weißt schon: zu deinem und meinem, ein Geheimnis, das nur wir beide kennen ??

15 Es tut mir schrecklich leid, dass ich heute soviel Ärger gemacht habe, aber ich habe es nicht böse gemeint... Vati sagt immer, es ist manchmal sehr schwer, ein Kind zu sein... Aber ich denke, es ist für Mama schwerer, als für mich... Nun... Gute Nacht, Gott, und danke, dass du mir zugehört hast. Es ist wirklich schön zu wissen, dass du hier bist ! Jetzt, wo ich zu dir gesprochen habe, fühle ich mich sehr viel besser, weil ich auch weiß, dass du mir immer zuhören wirst... Und ich verspreche:

16 Morgen will ich alles besser machen! Warte nur ab, dann wirst du es schon sehen! Ich will versuchen, nicht mehr so viel Ärger zu machen, aber.... Bitte, Gott, schenke meiner Mama noch ein bisschen mehr Geduld, nur so.... Vorsichtshalber... für alle Fälle... (Du weißt schon.... ) Ich danke dir, dein Partner Tobias

17 Margittas – Seiten


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