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Der Schmetterling von Margitta. Ein Mann fand den Kokon eines Schmetterlings und nahm ihn mit nach Hause. Dort bettete er ihn auf einige zarte Rosenblätter,

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Präsentation zum Thema: "Der Schmetterling von Margitta. Ein Mann fand den Kokon eines Schmetterlings und nahm ihn mit nach Hause. Dort bettete er ihn auf einige zarte Rosenblätter,"—  Präsentation transkript:

1 Der Schmetterling von Margitta

2 Ein Mann fand den Kokon eines Schmetterlings und nahm ihn mit nach Hause. Dort bettete er ihn auf einige zarte Rosenblätter, und wartete....

3 Es dauerte nicht lange, dann zeigte sich ein kleiner Riss im Kokon. Der Mann saß nun stundenlang davor und beobachtete, wie der Schmetterling darum kämpfte, seinen Körper durch die winzige Öffnung zu zwängen. Dann schien es, als ob er seine Bemühungen einstellte. Es sah so aus, als ob er so weit gekommen war, wie es ihm möglich war, und nun ging es einfach nicht mehr weiter. Vielleicht konnte er auch nicht mehr.

4 Der Mann nahm eine Schere und schnippelte die restliche Spitze des Kokons ab. Der Schmetterling konnte nun ganz leicht aus seinem Gefängnis schlüpfen. Aber, etwas war merkwürdig: Der Schmetterling hatte einen geschwollenen Körper und ganz verschrumpelte Flügel.

5 Der Mann fuhr fort, auf den Schmetterling aufzupassen, auch weil er jederzeit erwartete, dass die Flügel größer würden, sich ausfalteten um den Körper zu stützen, und dass so der Schlüpfvorgang abgeschlossen sein würde.

6 Aber nichts dergleichen geschah. Tatsächlich verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens damit, mit einem geschwollenen Körper und den verformten Flügeln herumzukriechen. Er war nie in der Lage zu fliegen.

7 Was der Mann in seinem Bestreben, dem Schmetterling zu helfen nicht verstand, war, dass der Kampf aus der kleinen Öffnung des Kokons zu schlüpfen für den Schmetterling lebensnotwendig war. Nur wenn er dies schaffte, und er sich die Ruhe gönnte, seine nassen Flügel langsam trocknen zu lassen, damit sie hart werden konnten, dann, und nur dann würde er lebenstüchtig sein.

8 Manchmal sind Kämpfe genau das, was wir in unserem Leben benötigen. Wenn Gott uns erlaubte, unser ganzes Leben ohne irgendwelche Hindernisse zu durchlaufen, würde uns das verkrüppeln. Wir würden nicht so stark sein, wie wir gewesen sein könnten. Und nicht nur das, Wir könnten nie fliegen, Was im Falle von uns Menschen heißt: Wir könnten nie auf eigenen Beinen stehen. Und das heißt: Wir könnten nicht überleben.

9 Margittas – Seiten


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