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Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Maler und Malerinnen überlassen nicht viel dem Zufall. Sie machen sich Gedanken über den Aufbau ihrer Bilder.

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Präsentation zum Thema: "Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Maler und Malerinnen überlassen nicht viel dem Zufall. Sie machen sich Gedanken über den Aufbau ihrer Bilder."—  Präsentation transkript:

1 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Maler und Malerinnen überlassen nicht viel dem Zufall. Sie machen sich Gedanken über den Aufbau ihrer Bilder. Sie machen sich Gedanken über formale und farbliche Elemente. Das nennt man Komposition. In der Renaissance arbeiteten viele Künstler nach exakten Geometrien, die formalen Gestaltungsansätze waren sehr mathematisch.

2 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Folgende Formen und Formeln kommen Ihnen sicher bekannt vor. Können Sie sie zuordnen?

3 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Folgendes sind formale Elemente der Komposition. Diese sind für die folgende Aufgabe zentral. Goldener Schnitt Geometrische Formenelemente (Dreiecke, Kreis...) Proportionen Perspektiven Linien

4 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Goldener Schnitt Erinnern Sie sich an die Formel des Goldenen Schnitts? Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnitts, wenn sich die grössere zur kleineren Strecke verhält wie die Summe aus beiden zur grösseren. a ist im Verhältnis zu b gleich, wie ab zu a.

5 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Folgendes sind wichtige formale Elemente der Komposition. Quadrat Rechteck Dreieck Kreis Trapez / Polygone

6 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Geometrische Formen und deren Beziehungen zueinander sind in vielen Gemälden der Renaissance als Grundlagen für den Bildaufbau genutzt worden. Das folgende Beispiel von Albrecht Dürer, Das jüngste Gericht, zeigt Ihnen, was unter dem geometrischen Bildaufbau zu verstehen ist.

7 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden

8 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Die Mittelhorizontale, Mittelsenkrechte und vor allem die Diagonalen trennen klar Himmel und Hölle. Zusammen zeigen sie uns den Bildmittelpunkt. Die Kreiseinteilung zeigt, dass die Verlängerungen der Köpfe der beiden knienden Bittsteller durch die Brosche des Mantels verläuft. Das verbindet die Figuren miteinander.

9 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Die beiden betenden Figuren und Gott sind ebenfalls in einem Dreieck angeordnet. Die beiden Posaunen unterstreichen das Dreieck noch! Betrachten wir nun einmal den Winkel des Armes mit der rechten segnenden Hand! Lösung: Er entspricht der Diagonalen von oben links nach unten rechts (Diagonale 1).

10 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Finden Sie noch andere Winkel, die demjenigen der Diagonalen 1 entsprechen?

11 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Wie steht es nun um den Goldenen Schnitt? Waren die Renaissancekünstler wirklich so harmoniebedürftig, so müssten doch etliche Verhältnisse im Goldenen Schnitt anzutreffen sein. Verlassen Sie sich auf Ihr Bildgefühl und versuchen Sie, die geometrischen Beziehungen zu finden!

12 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Lösung zum Goldenen Schnitt Linker oberer Bildrand – rechte segnende Hand (Fingerspitzen) – Kehlkopf Gottes Rechte segnende Hand – linker Ellenbogen – linke Hand Bildmitte: Die Distanz zwischen den beiden knienden Personen wird durch das fallende gewand Gottes und die sich aufbäumende Wolke im Goldenen Schnitt geteilt. Das Biest unten rechts ist im Goldenen Schnitt unterteilt: Das Auge befindet sich am Schnittpunkt.

13 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Am Stich von Albrecht Dürer wurden einige geometrische Beziehungen zueinander aufgezeigt. Sie haben gesehen, wie die geometrische Komposition funktioniert. Sie erhalten nun eine zweite PowerPoint-Präsentation. Da finden Sie eine Bildauswahl sowie Formen und Hilfsmittel um geometrische Kompositionselemente zu erkennen und zu kennzeichnen.

14 Kompositionsgeometrie in Renaissance-Gemälden Ziel der Aufgabe: Sie als Schülerin, als Schüler betrachten ein Bild und sind in der Lage, geometrische Formen und ihre Einflüsse auf die Komposition des Gemäldes zu erkennen.


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