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Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum Helga Diendorfer & Tanja Westfall-Greiter.

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Präsentation zum Thema: "Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum Helga Diendorfer & Tanja Westfall-Greiter."—  Präsentation transkript:

1 Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum Helga Diendorfer & Tanja Westfall-Greiter

2 Die Herausforderungen aus inhaltlicher Sicht: Das Netzwerk stärken und LerndesignerInnen unterstützen  Wie können LerndesignerInnen auf dem neuesten Stand bleiben und die Schulentwicklung an ihrem Standort vorantreiben?  Wie könenn sie auf nationaler Ebene mit dem Lerndesigner-Netzwerk als Praxisgemeinschaft verbunden bleiben?  Wie können sie ermutigt werden, sich aktiv an einem nationalen Entwicklungsprozess zu beteiligen?

3 Die Innovation: Virtuelle Professionelle Lerngemeinschaften (PLG) Themen einer Erhebung im Oktober 2013  Teacher Leadership  Differenzierung  Leistungsbeurteilung  Kompetenzorientierung

4 Professionelle Lerngemeinschaften  sind eine Schulentwicklungsstrategie,  sind eine strukturierte Form der kollegialen Zusammenarbeit,  sollen professionsbezogene Erkenntnisse und Kompetenzen fördern und fordern,  werden von und für Kollegen und Kolleginnen gesteuert,  nutzen interne und externe Ressourcen zur Weiterentwicklung  folgen bestimmten Formaten, Agenden und Strukturen

5 Gelingensfaktoren  Beziehung  Kommunikation  Beteiligung und Mitbestimmung  Verschränkung von Prozess und Produkt  klare Ziele  klare Erwartungen  klare Bedingungen  Fokus auf Lernen & Lernergebnisse  Anerkennung & Empowerment

6 Die Herausforderungen aus technischer Sicht: Finden eines geeigneten synchronen Kommunikationsmittels  Welche Tools eignen sich für eine Gruppengröße von 6-7 Personen?  Welche Tools erfordern keine zusätzlichen Anmeldungen oder Downloads?  Welche Plugins sind nötig, um gegebenenfalls auch mit mobilen Geräten teilnehmen zu können?

7 Die Lösung: BigBlueButton in Verbindung mit einem eigenen Moodle-Kurs für jede Gruppe

8 Vorteile Herausforderungen  ungehinderter, jederzeit verfügbarer Zugang für alle TeilnehmerInnen  jede Gruppe hat ihr eigenes „Klassenzimmer“  alle notwendigen Arbeitsmittel und Tools in einem Kurs  keine zusätzliches Einloggen  technisches Wissen über virtuelle Klassenräume und BigBlueButton im speziellen  Einschulung der TeilnehmerInnen  technische Ausrüstung der Teilnehmenden  Strategien für den Fall der Fälle

9 Evalution mit Hilfe von Vignetten  Vignetten sind eine geeignete Methode um Lernerfahrungen sichtbar zu machen.  Vignetten als qualitative Evaluationsmethode sind relativ aufwändig.  Vignetten enthalten reichhaltiges Datenmaterial über Innovationen.  Vignetten als begleitende Evaluationsmaßnahme können Innovatoren helfen Innovationen fortlaufend zu adaptieren.

10 Ergebnisse der Evaluation  Technologie und virtuelle Lernumgebungen ermöglichen globale PLG-Arbeit  Technologie kann die Teilnahme aber auch einschränken.  Virtuelle PLGs fördern die digitalen Kompetenzen der Teilnehmenden, wenn dieses schon gewisse Vorkenntnisse haben.  Kursbegleiter brauchen sowohl technische, als auch moderatorische Fähigkeiten.

11 Vignette 1 TLS 1/1 (eigentlich keine Vignette, sondern eine Erzählung) Wo treffen wir drei wieder zusamm‘? Um die siebente Stund‘ am Brückendamm. Diese Zeilen von Theodor Fontane kommen ins Gedächtnis, als sich nach und nach zur festgesetzten Zeit die TeilnehmerInnen der PLG im virtuellen Klassenzimmer einfinden. Heidis und Herberts Namen erscheinen. Herta will sich mit einem „Hallo, könnt ihr mich hören?“ bemerkbar machen, was aber ungehört bleibt, weil ihr Mikro nicht funktioniert. So schreibt sie ihre Begrüßung in den Chat. Wo aber bleiben Hilde und Hanna? Helga wirft einen Blick vor die Tür des virtuellen Klassenzimmers und stellt fest, dass die beiden zwar bereits im „Gebäude“ sind, aber offenbar den Weg ins Klassenzimmer nicht finden. Inzwischen hat Herta einen virtuellen Hilferuf von Hilde erhalten. Sie und Hanna sitzen in einem anderen Klassenzimmer und harren der Dinge, die da kommen sollen. Helga huscht schnell zu ihnen hinüber und lotst sie in die richtige Klasse. Zwischendurch ist Heidis Stimme zu hören: „Eine Stunde habe ich Zeit. Was immer da auch geschieht ….“ Schließlich sind zur allgemeinen Erleichterung alle auf der richtigen Seite des Brückendamms, respektive im richtigen Klassenzimmer und es bleibt noch Zeit für eine gemeinsame Vorstellungsrunde. Immerhin wissen beim nächsten Mal alle, wie sie die richtige Tür finden und Herta verspricht, dass ihr Mikro dann ganz sicher funktionieren wird.

12 Vignette 2 TLS 1/2 Leadership Diesmal haben alle problemlos den Weg ins virtuelle Klassenzimmer gefunden und alle Mikros funktionieren. Hilde begrüßt die Runde und ersucht alle, die Mikros nur beim Sprechen einzuschalten. Diesen Tipp hat sie bei der Einführung in BBB gehört und gibt ihn nun an alle weiter. Hilde möchte zunächst klären, was Teacher Leadership für jeden einzelnen bedeutet. Nachdem sie diese Frage an die Gruppe gestellt hat, lehnt sie sich zurück und wartet. Eine gewisse Unsicherheit vor dem neuen, unbekannten Medium macht sich breit. Helga schlägt Hilde vor, die TeilnehmerInnen namentlich um ihren Gesprächsbeitrag aufzurufen. Hilde richtet sich wieder auf und meint: „Das ist eine gute Idee, ich werde auch das Freischalten der Mikrophone übernehmen.“ Damit ist der Weg für eine reibungslose und weitgehend nebengeräuscharme Diskussionsrunde geebnet. Souverän taucht Hilde in ihre Moderationsrolle ein und fasst nebenbei auch noch die Meinungen der TeilnehmerInnen für das Protokoll im Chatfenster zusammen. Jegliche Unsicherheit scheint verschwunden zu sein. „Ganz schön anstrengend“, meint sie am Schluss, „durch die Diskussion führen, die einzelnen Personen und die Mikros im Auge behalten und gleichzeitig Aufzeichnungen machen ist nicht einfach.“ – Teacher leadership eben.


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