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Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Zum Status quo der Finanzsituation kommunaler Gebietskörperschaften - Wird die kommunale Finanzkraft den Aufgaben ländlicher.

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Präsentation zum Thema: "Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Zum Status quo der Finanzsituation kommunaler Gebietskörperschaften - Wird die kommunale Finanzkraft den Aufgaben ländlicher."—  Präsentation transkript:

1 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Zum Status quo der Finanzsituation kommunaler Gebietskörperschaften - Wird die kommunale Finanzkraft den Aufgaben ländlicher Kommunen gerecht - Ländliche Kommunen vor dem Kollaps? Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. 13. November 2008 in Göttingen

2 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 2 Gliederung 1.Zur kommunalen Finanz- und Schuldensituation 2.Zur räumlichen Umverteilungsfunktion des kommunalen Finanzausgleichs 3.Was ist zu tun? Zur Lösung des kommunalen Finanzproblems

3 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 3 Kommunaler Finanzierungssaldo 2007 Die deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände erzielten im Jahr 2007 einen Überschuss von 8,6 Mrd. = 112 Euro je Einwohner.

4 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 4

5 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 5

6 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 6 Kommunales Haushaltsergebnis für Deutschland 2007

7 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 7

8 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 8

9 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 9 Kommunaler Finanzierungssaldo 2007 in Euro je Einwohner 2007 Länder alphabetisch sortiert

10 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 10 Kommunaler Finanzierungssaldo 2007 in Euro je Einwohner 2007 Länder nach der Bevölkerungsdichte sortiert

11 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 11 Finanzierungs- saldo in je Einwohner Durchschnitt 1991/2000 und 2001/2007

12 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 12

13 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 13

14 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Investitionen: Abgetaucht in Auslagerungen* * abhängig von der Ortsgröße Seite November 2008Seite 14

15 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Über öffentliche Schulden … 13. November 2008Seite 15

16 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich … unrichtige Schulden und … 13. November 2008Seite 16

17 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich … unöffentliche Schulden 13. November 2008Seite 17

18 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Kommunale Gesamtschulden 13. November 2008Seite 18

19 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 19

20 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 20

21 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 21

22 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 22 Kommunale Finanzkraft und kommunale Bedarfe Kommunale Finanzkraft Originäre Finanzkraft Grundsteuern A und B Gewerbesteuer Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer Gemeindeanteil an der Einkommensteuer Kompensation Familienleistungs- ausgleich Aufstockung Finanzausgleich Schlüsselzuweisungen Bedarfszuweisungen etc. Investitionszuweisungen Regelbedarfe Einwohner = Einwohner (z.B. Bürgerbüro, Ordnungsamt) Sonderbedarfe Ländlicher Raum - zentralörtliche Versorgung (z.B. Kultur [lokal], Bildung) - flächen-/entfernungsinduzierte Mehrbedarfe (z.B. Schüler- fahrtkosten, Straßen) Städtischer Raum - zentralörtliche Versorgung (z.B. Kultur [regional/national], Bildung) - verdichtungsinduzierte Mehrbedarfe (z.B. Boden- preise, ÖPNV, Sozialbedarfe)

23 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 23 Kommunale Finanzkraft und kommunale Bedarfe Theoretisch-normative Grundkonzepte Fiskalischer Wettbewerbsförderalismus Sockelgleichwertigkeit im Raum Methodische Herangehensweise Aufteilung auf Gemeindetypen Abgrenzung der Finanzkraft Bedarfsmessung: originär versus statistische/regressionsanalytische Ableitung Politische Wertungen Was sind gleichwertige Lebensverhältnisse? Ausstattungsstandards Welche Mindestausstattung ist zu gewährleisten? Welcher Grad an Umverteilung ist sachgerecht?

24 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 24 Originäre Steuereinnahmen und aufstockende allgemeine und Investitionszuweisungen in Euro je Einwohner 2007

25 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 25

26 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 26 Wege zur kommunalen Entschuldung: Zwei Stoßrichtungen

27 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Wege aus der Verschuldung zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik Klare Regeln: Verschuldungsgrenzen bleiben unverzichtbar Unabhängige Haushaltsaufsicht: Anwalt und Kontrolleur der Kommunen Schuldensoli: Der Preis übermäßiger Schulden Entschuldungsfonds: Nothilfe im Gegenzug für vorausschauende Haushaltsführung 13. November 2008Seite 27

28 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt:

29 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 29 Faktoren eines kommunalen Haushaltsausgleich: ein Mix aus … lokaler sozioökonomischer Position Wirtschaftsstruktur Sozialstruktur Siedlungsstruktur finanzpolitischem Ordnungsrahmen hohe rechtlich bestimmte Aufgaben- und Ausgabenbelastung bei geringer Dotierung des Finanzausgleichs mangelnde Informationen bzw. deren unzureichende Wahrnehmung schuldensteigernde Anreizstrukturen (finanzpolitische Prinzipien verletzt) unzureichende Haushaltskontrolle endogenen Faktoren der Kommunalpolitik Akteurseigenschaften (politische Ansichten, pol.-administrative Fähigkeiten) lokaler Demokratietyp (Kommunalverfassung, politische Kultur, Ortsgröße) Parteiendifferenz kommunale Erblast, Vergeblichkeitsfalle

30 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich Wege aus der Verschuldung zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik 13. November 2008Seite 30

31 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 31

32 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 32 Kassenmäßige Steuereinnahmen und Bruttoinlands- produkt in Deutschland 1991 bis 2012

33 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 33 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Information und Wahrnehmung Komplexität und Intransparenz des Systems unstrukturierte Informationsfülle Informationsdefizit in einzelnen Bereichen kein Wahrnehmungszwang Interpretation

34 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 34 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Information und Wahrnehmung Komplexität und Intransparenz des Systems unstrukturierte Informationsfülle Informationsdefizit in einzelnen Bereichen kein Wahrnehmungszwang Neues Rechnungswesen (Doppik) Controlling Finanzplanung Benchmarking Frühwarnsystem

35 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 35 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Information und Wahrnehmung Komplexität und Intransparenz des Systems unstrukturierte Informationsfülle Informationsdefizit in einzelnen Bereichen kein Wahrnehmungszwang Neues Rechnungswesen (Doppik) Controlling Finanzplanung Benchmarking Frühwarnsystem Interpretation inhaltlich unbestimmtes und sachlich nicht angemessenes Leitbild unzureichende Kenntnis der Ursache-Wirkungs- Zusammenhänge keine Maßstäbe für Risikobewertung

36 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 36 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Information und Wahrnehmung Komplexität und Intransparenz des Systems unstrukturierte Informationsfülle Informationsdefizit in einzelnen Bereichen kein Wahrnehmungszwang Neues Rechnungswesen (Doppik) Controlling Finanzplanung Benchmarking Frühwarnsystem Interpretation inhaltlich unbestimmtes und sachlich nicht angemessenes Leitbild unzureichende Kenntnis der Ursache-Wirkungs- Zusammenhänge keine Maßstäbe für Risikobewertung Leitbild des finanzpolitischen Entwicklungskorridors Leitbild des staatlichen Verschuldungs- und Zinsmaximums Leitbild der demografischen Nachhaltigkeit der Kreditaufnahme

37 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 37 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Anreize Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter Haftungsbegrenzung, Verzicht auf (begrenzte) Konkursfähigkeit von Gebiets- körperschaften bonitätsabhängige Zinsgestaltung (Preissignal)

38 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 38 Fehlsteuerung von kommunalen Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick - ProblemursachenProblemlösungen Anreize Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter Haftungsbegrenzung, Verzicht auf (begrenzte) Konkursfähigkeit von Gebiets- körperschaften bonitätsabhängige Zinsgestaltung (Preissignal) Schaffung klarer Verantwortlichkeiten (Korrespondenzprinzip mit den Elementen Konnexität, Äquivalenz und Subsidiarität) zwischen föderalen Ebenen innerhalb der Gebietskörperschaften zwischen den Generationen begrenzte Aufhebung der kommunalen Selbstverwaltung Einführung risikoadäquater Zinssignale

39 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 39 Fehlsteuerung von Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick Fehlverhalten Fehleinschätzungen Fehlentscheidung Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter ProblemursachenProblemlösungen Quelle: eigene Darstellung

40 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 40 Fehlsteuerung von Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick Fehlverhalten Fehleinschätzungen Fehlentscheidung Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter Anreize Funktions-/Autonomiezuwachs höherer Selbstbehalt Leistungszulagen Sanktionen Konsolidierungsauflagen externe Verwaltung Amtshaftung ProblemursachenProblemlösungen Quelle: eigene Darstellung

41 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 41 Fehlsteuerung von Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick Fehlverhalten Fehleinschätzungen Fehlentscheidung Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter Anreize Funktions-/Autonomiezuwachs höherer Selbstbehalt Leistungszulagen Sanktionen Konsolidierungsauflagen externe Verwaltung Amtshaftung Haushaltskontrolle fehlende oder unzureichende Kontrollorgane Lücken bei Sanktionsmechanismen politische Rücksichtnahmen ProblemursachenProblemlösungen Quelle: eigene Darstellung

42 Prof. Dr. Martin Junkernheinrich 13. November 2008Seite 42 Fehlsteuerung von Haushalten - Problemlösungen und Problemursachen im Überblick Fehlverhalten Fehleinschätzungen Fehlentscheidung Ausweichreaktionen zu Lasten Dritter Anreize Funktions-/Autonomiezuwachs höherer Selbstbehalt Leistungszulagen Sanktionen Konsolidierungsauflagen externe Verwaltung Amtshaftung Haushaltskontrolle fehlende oder unzureichende Kontrollorgane Lücken bei Sanktionsmechanismen politische Rücksichtnahmen enge Verschuldungsgrenzen strikte, leitbildorientierte Regelbindungen bei Grenzüberschreitungen Schuldensoli Haushaltsaufsicht mit hohem Autonomiegrad ProblemursachenProblemlösungen Quelle: eigene Darstellung


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