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Die Global Change Data Base

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Präsentation zum Thema: "Die Global Change Data Base"—  Präsentation transkript:

1 Die Global Change Data Base
Hypothesen zur globalen strukturellen Evolution Gilbert Ahamer, @

2 Klimawandel: „wer“ steht dahinter?
Welche Strukturen stehen dahinter? Agro- + Energo-Strukturen ... diese verändern sich dynamisch

3 Anlässe für diese Arbeiten
UNFCCC/IPCC: jeder Staat liefert eigene Emissionsszenarien Abschätzung von nationalen Klimaschutzmaßnahmen Ist globaler Klimaschutz unmöglich? Klimaschutz-Erfahrungen in Österreich:   Megatrends zunutze machen „Einen Stein, den man nicht derhebt, muss man liegenlassen ...“

4 Worum geht es uns bei GIScience?
Grundlagen von „mapping“ Mapping = Systemstrukturen aufschreiben Noch unbekannte Systemstrukturen zu erkennen geht besser mit graphischen als mit mathematisch-statistischen Methoden Also:  Korrelationen erstellen Geo-Referenzierung von Systemeigenschaften und Systemzuständen  wohin – auf die Geo-Landkarte?

5 Dynamik der Agro-Sphäre
Auffassung als logische Wirkungskette  eine sehr einfache Faktorzerlegung: Vorschlag für ein dynamisches Muster

6 Dynamik der Energo-Sphäre
Folgende Simplifizierung findet breite Anwendung bei IEA, IPCC, … CO2 = CO2/E  E/BIP  BIP/Kopf  Pop Welche CO2-Zukunft ist wahrscheinlich?  Szenarien für die Triebkräfte

7 Darstellungen von Dynamik
Die „Global Change Data Base“ (GCDB) Globale Datensätze für Bevölkerung Landnutzung Wirtschaft Energie

8 Die GCDB Was ist und wie „funktioniert“ die GCDB?
Welche Daten?  2500 Variablensätze aus Bevölkerung, Landnutzung, Wirtschaft, Energie ... Welche Auflösung?  alle Staaten der Erde Wie ableiten?  +, -, *, /, d/dt, (d²/dt²) Wie darstellen?  ~200 Länder, 11 Regionen, ~7 Kontinente

9 Die „Global Change Data Base“ zur quantitativen Analyse von Langfristtrends
Als graphisch orientierte Methodik erlaubt die GCDB interdisziplinäre Analyse, Hypothesenprüfung und –generierung der globalen techno-sozio-ökonomischen Evolution

10 Die GCDB: Das Makro Das Makro hat zwei Hauptaufgaben:
(1) es kombiniert beliebige bestehende GCDB-Daten zu neuen Daten (2) es korreliert beliebige GCDB-Daten miteinander

11 GCDB: typische Korrelationen
Kontemplation von Korrelationen Eine raumzeitliche Struktur von Korrelationen

12 Frage: welche „Pfade“ sind stabil?
Analog den „Quantenzahlen“ in der theoretischen Physik Für „gute“ Quantenzahlen gelten Erhaltungssätze (Impuls, Drehimpuls, Spin...) Welche Entwicklungswege sind „evolutionär wahrscheinlich“?

13 Architektur der betrachteten Größen
extensive intensive

14 Legende der graphischen Elemente
Extensive Größen: xn Intensive Größen: (xn / xn+1) Wachstumsrate extensiver Größen: ∂xn Wachstumsrate intensiver Größen: ∂(xn/xn+1) Änderung d. Wachstumsrate extens. G.: ∂²xn Änderung d. Wachstumsrate intens. G.: ∂²(xn/xn+1) Deren zeitliches Verhalten wird aus der Realität, nicht aus Formeln abgeleitet!!

15 Dynamisierung Globalen Wandels

16 Eine methodische Entscheidung:
An der Natur Maß nehmen nicht an den Formeln Maß nehmen Tschernobyl-Cäsium   globale Entwicklungspfade

17 In welcher Welt leben wir?
Realität Theorie pragma – die Sache (auto)poie – (selbst) tun ereia – die Schau aumaz – staunen ~ djihád hürriet - Freiheit interdisziplinärer Dialog und Diskurs clash of cultures (der Einzeldisziplinen)

18 Aristoteles vs. Galileo
Muster Muster 1633

19 I have a dream ... Harmonisierung der Anschauungen und methodischen Zugänge von Naturwissenschaften Geisteswissenschaften unterschiedlichen Verstehenskulturen generell

20 „Wahrheiten“ – sind eher Sichtweisen:
Theologie: gerechtfertigt sein Dauerhaft lernend, umwelt- & sozialverträglich sein Stokes: (R = 6π ηr v) v = R / 6π ηr or Rechtswiss.: im Recht sein Naturwiss.: wie berechnet sein Sozial- & Wirtschaftsw.: korrekt im Vorteil sein Geisteswiss.: argumentiert sein

21 Stokes: (R = 6π ηr v) v = R / 6π ηr or
Methoden: Theologie: in den Schriften geoffenbart Umwelt: Folgenabschätzungen, Bildung: lifelong learning Stokes: (R = 6π ηr v) v = R / 6π ηr or Rechtswiss.: aus Rechtsquellen ableiten Naturwiss.: detaillierte mathematische Modelle Sozial- & Wirtschaftsw.: simplifizierende Modelle Geisteswiss.: begründend erwägen

22 Das ursprüngliche Ziel war...
Mappen der (dynamischen) Lebensrealitäten Mustererkennung in wahrgenommenen Strukturen Daraus ableiten, welche (dynamischen) Metastrukturen es geben kann Eine taugliche Karte für die eigene Klimaschutz-Wanderung zur Hand zu haben.

23 Denken in Pfaden Das hieße als Hypothese: entlang der Evolution hin zu höherem BNP/cap. gäbe es bestimmte wahrscheinlichere Entwicklungspfade Mögliche heuristische Überprüfung durch die Phänomene: Korrelationen erstellen Beispiel: die „growth literature“: Y = f(„Faktoren“) wie Kapital, Land, Humanressourcen, Bildung, Struktur ...

24 Welche „Mapping-Strategie“?
GDP/cap Zustands-Raum Welche Transformation erleichtert ... Zeit Raum Mustererkennung ? Here, the added value of maps is to facilitate pattern recognition!!! Transformation von Koordinaten

25 Landwirtschaft Landwirtschaft Bergbau Gewerbe & Industrie
Elektrizität, Gas, Wasser Bauwesen Handel Transport & Kommunikation Finanz & Versicherung Gemeinschafts- & Sozialdienste INDUSTRIE gesamt DIENSTLEISTUNGEN gesamt diverse rechnerische Anpassungen

26 Eine Hypothese mithilfe der GCDB: Evolution = Sequenz von Sättigungen

27 Energiebedarf pro Kopf: Sättigung!
[Georeferencing of the sector of energy] [such graphs support the discourse] [from country diagrams to maps and vice versa]

28 Verschiebung der Energieträgeranteile
Daten der GCDB: für alle Welt- regionen für die letzten Jahrzehnte Zuerst die % Dann die ∂% Ablesen: ∂²%

29 Folgende Transitionen sammelten wir:
Bevölkerungstransition Landnutzungstransition / Rodungstransition Landwirtschafts- & Ernährungstransition Transition der Wirtschaftssektoren Energietransition Dennoch kein Determinismus: Gestaltung! Hoffnung = (freiwillige) Lerneffekte

30 Stilisierte Dynamik „Globalen Wandels“
Aufeinanderfolgende evolutionäre Größen Oberes Limit Anfangszustand, z.B. “natürliche Welt” Endzustand, z.B. “Menschgemachte Welt” Unteres Limit Evolutionäre Transitionen Richtung der Evolution

31 Stilisierte Karte der evolutionären Dynamik

32 Meta-Analyse von Langfristtrends
Schrittweise von links nach rechts: Ziele werden angestrebt und erreicht Langfristiger Trend zur „Sinngesellschaft“!

33 An  ;

34 Für Ihre Kommentare und kritischen Fragen!
Danke... Für Ihre Kommentare und kritischen Fragen! !!


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