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Pfaffe Konrad. Konrad der Pfaffe ("The Priest") A German epic poet of the twelfth century, author of the "Rolandslied", a version of the famous "Chanson.

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Präsentation zum Thema: "Pfaffe Konrad. Konrad der Pfaffe ("The Priest") A German epic poet of the twelfth century, author of the "Rolandslied", a version of the famous "Chanson."—  Präsentation transkript:

1 Pfaffe Konrad

2 Konrad der Pfaffe ("The Priest") A German epic poet of the twelfth century, author of the "Rolandslied", a version of the famous "Chanson de Roland". We know almost nothing concerning his life. In the epilogue of the Heidelberg manuscript the poet calls himself "der Pfaffe Kuonrat", and informs us that he translated from the French, first into Latin, and then into German, without adding or omitting. We learn further that the French original was procured for him by Duke Henry, at whose request he composed his lay. Formerly it was supposed that this duke was Henry the Lion ( ), and that the poem was composed between 1173 and But it is now agreed that the duke in question was Henry the Proud, who ruled Bavaria from 1126 to 1139; the date of the composition of the poem would then be about 1131, in which year Henry is known to have made a journey to Paris, where he presumably procured the French manuscript. The lay itself was written in Bavaria, probably at Ratisbon, as is indicated also by the frequent mention of Bavarian names and places. That a translation was first made into Latin is shown by the numerous Latin endings that remain. The German version, however, is not slavishly literal. A comparison with the French original, as we know it, reveals quite a number of additions, especially in the way of passages in praise of the Bavarian prince and people. The crusading spirit, already noticeable in the "Chanson", is still more marked in the German poem.

3 Cod. Pal. germ. 112 Pfaffe Konrad, Rolandslied, Regensburg Hessen-Thüringen, Ende 12. Jhd. fol. 001r fol. 123r

4 fol. 005r Erzbischof Turpin tauft den spanischen Heiden [LASSE 8] Der bärtige Täufling steht bis zur Brust im Taufbecken. Turpin, der Erzbischof von Reims, der die Taufe vor nimmt, trägt über seiner Tunika einen Schurz und ist mit der Mitra auf dem Kopf gekennzeichnet. Er hat seine Hände auf die rechte Schulter des Täuflings gelegt. Hinter ihm steht ein Diakon, der in der Linken den Krummstab hält und mit der Rechten ein geöffentes Buch. Rechts des Taufbeckens stehen drei junge Männer mit kurzer Tunika, von denen die vorderen beiden, möglicherweise in der Funktion der Paten, ihre Hände ebenfalls auf die Schulter des Täuflings legen.

5 fol. 005v Karl berät sich mit Roland und Oliver [LASSE 8] Kaiser Karl, mit langem Bart, edelsteinbesetzter Krone, Lilienszepter in der Rechten und bekleidet mit Tunika und Mantel, sitzt auf einer Thronbank und wendet sich dem zu seiner Linken stehenden Roland zu, der ein Schwert vor sich hält und mit seiner Linken eine auf Karl gerichtet Redegeste ausführt. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite steht Olivier, dessen rechte Hand in abwartender Gestik vor dem Unterleib die eigene linke Hand umfasst. Hinter ihm steht ein weiterer junger Mann.

6 fol. 006v Der Heidenkönig Marsilie von Saragossa hält Rat [LASSE 2-6] König Marsilie, mit Bart, Lilienszepter in der Rechten und edelsteinbesetzter Krone, sitzt auf einer Thronbank und deutet mit dem ausgestreckten Zeigefinger seiner Rechten nach links. Hinter ihm steht ein bartloser junger Mann mit erhobenem Schwert in Begleitung eines älteren, bärtigen Mannes, deren Handgesten ebenfalls zur linken, leer gelassenen Bildseite weisen.

7 fol. 008v Die Gesandten des Königs Marsilie vor Kaiser Karl [LASSE 8] In der Bildmitte sitzt Karl der Große, mit Lilienszepter und Krone, auf einer Thronbank und greift sich mit der rechten Hand an seinen langen Bart und blickt dabei nachdenklich in die Ferne. Dagegen sind die Augen der Gesandten, die in zwei Gruppen links und rechts des Thrones mit bittenden Handgesten knien, auf ihn gerichtet.

8 fol. 011v Erstürmung der Stadt Cordoba unter den Anführern Roland und Oliver [LASSE 8] Von der linken Bildseite kommt eine behelmte Schar herbei, mit Schilden und erhobenen Schwertern bewaffnet, auf das geöffente Stadttor in der Bildmitte zu. Auf der angrenzenden, zinnenbewehrten Stadtmauer steht unter einem Banner die Schar der Sarazenen, die als Zeichen ihres Ergebens ihre Hände den Angreifern entgegen strecken.

9 fol. 015v Ratsversammlung der Franken mit Turpin, dem Erzbischof von Reims [LASSE 12-19] In der Mitte der vier gestikuliernden Männer sitzt Turpin mit Mitra und Krummstab und wendet sich dem zu seiner Rechten sitzenden Genelun zu, dem Schwager Karls und Stiefvater Rolands, der zur Annahme der Vorschläge des Heidenkönigs Marsilie rät.

10 fol. 019v Genelun lässt den Handschuh fallen [LASSE 25] Neben Roland, der mit geschultertem Schwert hinter Karls Trhon steht, steht am rechten Bildrand ein Mann, dessen rechte Hand in abwartender Gestik vor dem Köper die eigene linke Hand umfasst. Roland deutet auf den vor ihm thronenden Kaiser Karl und in Richtung Geneluns, der ganz links im Bild mit bittend erhobenen Händen vor Karl in die Knie geht. Er hat soeben den Handschuh, den er von Karl als Ausstattung für die Gesandtschaft zum Heidenkönig erhalten hat, fallen gelassen. Über ihm die Beischrift "Genelung".

11 fol. 021v Geneluns Unmut bei der Abreise nach Sarraguez [LASSE 20-25] Genelun, der eine Kappe auf dem Kopf trägt, reitet zur rechten Bildseite und wendet sich nach der nachfolgenden Gruppe um. Einer der vier Männer trägt einen Kapuzenmantel. Der dahinter reitende, bartlose Mann dürfte Roland sein, den Genelun beschuldigt, ihn mit der ihm aufgetrgenen Gesandtschaft in den Tod zu schicken.

12 fol. 026r Verschwörung zwischen Genelun und Blanscandiz [LASSE 28] Links und rechts des Ölbaums sitzt eine Gruppe Männer, die mit Händen gestikulieren. Ganz links im Bild sitzt ein Mann, der mit zotteligen Haaren und Kopf im Profil negativ konnotiert ist.

13 fol. 024v Verschwörung zwischen Genelun und Blanscandiz [LASSE 31] Drei Männer reiten nach rechts auf ihren gesattelten Pferden hintereinander her. Der hinten reitende bartlose junge Mann weist mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf die beiden Männer vor ihm und deren Interaktion. Der zuvorderst reitende Genelun wendet sich im Sattel um und hat seine rechte Hand hinter den Hals des folgenden Blanscandiz gelegt und zieht in offenbar an sich heran. Blanscandiz kommt ihm mit seiner zur Umarmung ausgestreckten Rechten entgegen.

14 fol. 029v Geneluns verfälschte Botschaft erzürnt König Marsilie [LASSE 32-37] Rechts im Bild steht der nun bartlos und mit einem kleinen Horn am Haaransatz über dem Ohr dargestellte Genelun, der gerade sein Schwert aus der Scheide zieht, um sich gegen Marsilie, der in königlichem Ornat und mit erhobenem Stock vor ihm steht, zu wehren. Hinter Marsilie steht ein Schwertträger.

15 fol. 032v Genelun und Marsilie schwören den Verrat an Roland auf das Götzenbild [LASSE 46] In der Bildmitte steht auf einer Säule mit romanischem Kapitel das Götzenbild, ein vierbeiniges Tier, auf das der in Begleitung zweier Männer links stehende Genelun und der rechts stehende König Marsilie mit ihrem rechten Zeigefinger deuten. Beide tragen über der gegürteten Tunika einen Mantel, Marsilie zudem eine Krone und hält ein Lilienszepter in der linken Hand.

16 fol. 043v Kaiser Karl der Große belehnt Roland mit den spanischen Gebieten [LASSE 48-49] Der bekrönte Kaiser, hinter dem ein Schwertträger steht, ist mit einer Tunika und Mantel bekleidet und hält in der linken Hand ein Szepter. Er sitzt auf einer Thronbank und wendet sich nach rechts dem dort stehenden Roland zu, dem er ein Fahnenlehen überreicht hat. Roland hält die Fahne in der ausgestreckten Rechten und ein erhobenes Schwert als Zeichen der mit dem Lehen verbundenen Gerichtsbarkeit vor sich. Hinter ihm steht sein Begleiter Olivier in kurzer Tunika.

17 fol. 041v Kaiser Karls Traum vom Bären, der ihn und dem Leoparden, der Roland angreift [LASSE 57] Kaiser Karl liegt mit geschlossenen Augen auf einer Liege. Er hat den Kopf auf einem Kissen gelagert und als Geste seines Träumens die Hand an die Schläfe gelegt. Vor der Liege läuft ein Bär zur linken Seite, darüber wehrt Roland mit seinem Schild den angreifenden Leoparden ab. Rechts und links der Liege stehen Gewappnete.

18 fol. 049v Begegnung der Heidenkönige Cursabile und Marsilie, Cursabilie bietet seine Unterstützung im Kampf gegen Roland an [LASSE 71] Hoch zu Ross treffen die beiden bekrönten Könige, jeweils mit Tunika und Mantel bekleidet, aufeinander. Der von rechts kmmende Cursabilie deutet in einer forschen Geste, mit ausgestrecktem Zeigefinger auf Marsilie, dem er seine Dienste anbietet. Marsilie bestätigt und nimmt den Antrag mit erhobenem Zeigefinger an und ernennt ihn zum Oberbefehlshaber im Kampf.

19 fol. 052r König Cernubiles erhält von König Marsilie das Banner und den Auftrag zum Kampf und Gefangennahme Rolands [LASSE 78] Der bekrönte Marsilie sitzt auf einer Thronbank, links daneben ein Schwertträger. Marsilie wendet sich zur rechten Bildseite, wo Cernubiles das soeben erhaltene Banner hält. Neben seinem Kopf die Beischrift "cernubiles"

20 fol. 047r Vor der Schlacht erhalten die christlichen Kämpfer von Erzbischof Turpin die Kommunion [LASSE 89] Ein Gruppe der christlichen, mit Panzerhemden und Helmen gewappneten Kämpfer ist vor Turpin getreten, der am rechten Bildrand steht und Mitra, Krummstab und eine Kasel trägt. Er legt dem ersten in der Reihe, der offenbar etwas in die Knie gegangnen ist und seine empfangend geöffneten Hände entgegenstreckt, eine Hostie an den geöffenten Mund.

21 fol. 053r Turpin segnet die christlichen Ritter, darunter Roland [LASSE 89] Turpin steht links im Bild mit Mitra und Krummstab und erteilt den vor ihm stehenden mit Helmen, Kettenhemd und Schwertern gewappneten Männern den Segen für die bevorstehende Schlacht, den sie mit geneigtem Haupt und mit offenen, empfangenden Armen annehmen.

22 fol. 063r Reiterkampf zwischen Christen und Heiden [LASSE 94] Reiterkampf zwischen Christen und Heiden.

23 fol. 076v Schwertkampf zu Pferd zwischen Olivier und dem Heiden Justin [LASSE 107] Der von links kommende Olivier hat sich auf seinem Pferd dem ebenfalls berittenen Heiden auf Schwertlänge genähert. Er hält sein Schwert zum nächsten Schlag gegen den Heiden erhoben, dem er schon den Kopf gespalten hat.

24 fol. 080v Die Heiden blasen ihre Olifanten (Signalhörner) [LASSE 112] Sechs gerüstete Heiden sind mit Schwertern am Gürtel und vorgehaltenen Schilden in dem Moment dargestellt, in dem sie gerade in ihre Olifanten stoßen. In der zweiten Reihe steht teilweise verdeckt ein weiterer Heide ohne Signalhorn.

25 fol. 084r Genelun mit geschultertem Olifant (Horn) belehrt Kaiser Karl; Kaiser Karls Sorge um Roland, der Herzog Naimes von Bayern und Karls Schwertträger [LASSE 133] Nach dem erklungenen Hornruf Rolands ist Karl der Große in Sorge. Als Zeichen darfür sitzt er auf seinem Thron und hat seinen Kopf in die erhobene rechte Hand gestützt. Vor ihn ist Genelun mit geschultertem Olifant getreten, macht mit seinem erhobenen linken Zeigefinger eine belehrede Geste und verleumdet hier Roland. Der Herzog Naim steht hinter Karl und deutet auf den Verleumder, auf den auch der Blick des rechts folgenden Schwertträgers gerichtet ist.

26 fol. 085v Roland in voller Rüstung und Hoch zu Ross wird von Erzbischof Turpin gesegnet [LASSE 141] Roland in voller Rüstung und Hoch zu Ross wird von Erzbischof Turpin gesegnet.

27 fol. 089r Roland führt den von einem Sarazenen tötlich verletzten Olivier auf dessen Pferd fort [LASSE 145] Roland reitet, das Pferd Rolands am Zügel nach führend, zum linken Bildrand und blickt rückwärts zu Olivier. Dieser sitzt leicht eingesunken auf seinem Pferd, in seinem Rücken steckt eine abgebrochene Lanze eines Sarazenen.

28 fol. 091v Die Heiden töten Erzbischof Turpin mit ihren Speeren [LASSE ] Erzbischof Turpin liegt auf den Knien am Boden, während ihm die von links kommenden Heiden ihre Lanzen in Kopf und Körper stoßen.

29 fol. 093v In der Deckung der Marmorsteine erschlägt Roland mit seinem Olifant (Horn) einen Heiden, der ihn berauben will [LASSE ] Roland ist in leicht hockender Körperhaltung gezeigt, da er lt. Text fol. 94r unter vier Marmorsteinen, die im Hintergrund dargestellt sind, Schutz gesucht hat. Roland hat sein Schwert geschultert und schlägt mit dem großen Olifant in seiner linken gerade auf das Haupt des Heiden, der mit ausgestreckten Händen ihm gegneüber steht, da er Roland lt. Text für tot gehalten und berauben wollte.

30 fol. 098r Roland in Gebetshaltung vor einem Engel [LASSE 175] Ein Ritter kniet in Orantenhaltung vor einem nimbierten Engel, der in der Linken ein Lilienszepter hält und mit der Rechten eine Segensgeste ausführt.

31 fol. 100r Das Heer des heidnischen Königs Paligan kommt per Schiff [LASSE 188] Ein einmastiges Schiff, an dessen Steuerbord ein Stuermann am Ruder steht und unter dem Rahsegel die gerüsteten Heiden versammelt sind.

32 fol. 102r Versammlung der Sarazenenkönige, König Paligan erteilt König Geneasin den Oberbefehl [LASSE 191/201] Im Zentrum der Reihe der bekrönten Männer stehen Palagin und Geneasin einander zugewandt. Während Geneasin seine Hand in die Palagins legt und so die Aufgabe annimmt (Kommendationsgebärde), deutet Paligan in der den Auftrag erteilenden Geste mit dem ausgestreckten Zeigefinger seiner Linken auf Geneasin.

33 fol. 108r Karl der Große betet vor seinem Kampf gegen Paligan [LASSE 225a] Am linken und rechten Bildrand stehen je drei für den Kampf mit Nahsenhelm, Schilden und Schwertern gerüstete sich gegenüber. In der Mitte davor liegt Karl der Große in Proskynese auf den knien. Er ist mit einem Panzerhemd bekleidet und trägt auf dem Kopf eine Krone.

34 fol. 109r Der Perserkönig Paligan folgt dem Bericht des Syrers [LASSE 226] Am linken Bildrand sitzt der Perserkönig auf einem Faltistorium, dessen Füße klauenartig und dessen Lehnen nach Tierköpfen gestaltet sind. Hinter ihm steht sein Schwertträger. Paligan, der mit Krone und Lilienszepter ausgezeichnet ist, deutet auf den bärtigen Mann, der mit geöffneten Armen vor ihn getreten ist (lt. Text fol. 109r-109v). Hinter ihm stehen zwei weitere junge Männer, die dem Bericht des Syreers über Karls Heerzug folgen und von denen einer der Sohn des Perserkönigs ist, der seinen Vater um Erlaubnis zur Teilnahme an der Schlacht bitten wird (lt. Text fol. 110r).

35 fol. 114v Schwertkampf zu Fuß zwischen Karl dem Großen und Paligan, Karl der Große erschlägt Paligan [LASSE 261] Im Vordergrund eines Lanzenstechens zu Pferd ist Karl der Große, der an der Krone über dem Helm zu erkennen ist, gegen Paligan angetreten. Er hält seinen Schild vor sich und hat sein Schwert noch wehrhaft erhoben, während ihm gegnüber der enthauptete Körper Paligans in die Knie sackt und dessen ebenfalls beköntes und behelmtes Haupt hinter ihn auf den Boden fällt.

36 fol. 119r Genelun wird als Gefangener vor Karl den Großen geführt [LASSE 269] Karl der Große sitzt mit bekröntem Haupt und Lilienszepter in der Hand auf einer Thronbank und greift sich mit der Linken nachdenklich an den Bart. Hinter ihm steht ein Thronwächter mit erhobenem Schwert. Vom rechten Bildrand kommend, führen drei Männer den an den Händen gefesselten Genelun herbei.


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