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Wer zuletzt lacht, lacht am besten.. Humor in der Schule Eine Führungskompetenz. 8. Oktober 2015 Humor – eine Verführung! Oder wie führe ich den Humor?

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Präsentation zum Thema: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten.. Humor in der Schule Eine Führungskompetenz. 8. Oktober 2015 Humor – eine Verführung! Oder wie führe ich den Humor?"—  Präsentation transkript:

1 Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

2 Humor in der Schule Eine Führungskompetenz. 8. Oktober 2015 Humor – eine Verführung! Oder wie führe ich den Humor? Hedy Wagner

3 Kurz vorgestellt Hedy Wagner, BEd MA PROvokativpädagogin Humorberatung und Humormanagement Lehramt Informations- und Kommunikations- pädagogik Qualitätsmanagement │IT │HR Personalentwicklung │PR Meine Forschungs- und Interessensthemen PH-Wien Humor und Schule, Inverted-Classroom, Lehrportfolio Webseite mit den Veranstaltungsunterlagen und ein bisschen mehr:

4 Erwartung Humor ist einfach eine komische Art, ernst zu sein. Sir Peter Ustinov

5 Heute Nachmittag  Über Humor sprechen  Wissenschaftliche Annäherung an den Humor  Wer bist du und hat Angst vor dir?  Humor in der „formalen“ Schule?  Humor im Unternehmen  Humor wozu?  Humorinterventionen in Schulen  Verena Vondrak, Clownfrau Verena Vondrak

6 Fragen und ein Dankeschön Bitte finden Sie sich in Dreier-Gruppen, bestenfalls kennen Sie einander noch nicht gut. Zwei Fragen, ich bitte Sie, dass Sie 1 Minute lang Ihren Gruppen- personen Ihre Gedanken erörtern (nacheinander).

7 Die Fragen  Gibt es Unterschiede in Ihrem Humorverhalten zwischen Ihrem privaten und beruflichen Umfeld – und wenn ja, welche?  In der Wirtschaft ist zu beobachten, dass Humorthemen boomen – Wie erklären Sie dieses Phänomen?

8 Der Kärtchen-Lachgummi-Deal Welche Erwartungen verbinden Sie mit Humor als Führungskompetenz? Clustern Bitte nehmen Sie ein Karte und vervollständigen Sie den Satz: Humor ist für mich...

9 Humor und Wissenschaft „Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches – niemand tut es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot.“ (unbekannter Autor)

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11 Humor, ein paar Fakten  80 % Lächeln/Lachen ohne Grund (nur 20 % aufgrund von Witzen und bewussten Interventionen)  Humor und Intelligenz hängen zusammen  Gelächter der Geschlechter  Lachzuwendung spiegelt die Hierarchien in einer Gruppe  Keine Bindung ohne den Klebstoff „Humor“  Gähnen und Lachen sind ansteckend  Humorzentrum im Gehirn schließt Schmerzzentrum aus

12 Erklärungsversuche Überlegenheitstheorie gelacht wird über die Unterlegenheit, die Dummheit oder das Pech Diskrepanztheorie Konflikt zwischen bestehenden Vorstellungen oder Empfindungen. Überraschung und Diskre­panz Grundlage des Humors Soziale Theorie Humor als „Schmiermittel“, Bindemittel in einer Gruppe, aber auch als Korrektur

13 Die Angst vor dem Humor Lachen GEGEN die Welt Abreaktion durch Unsicherheit Vorzug gegenüber physischen Kampfmaßnahmen (jedoch auch Vorläufer!) Aspekt Kampf GEGEN die Welt Lachen MIT der Welt Lachen, das nicht als Waffe eingesetzt wird

14 Erkenntnisse aus der Schule  Humorverhalten von Menschen im privaten Bereich, ermöglicht keine Rückschlüsse, wie humorvoll Menschen an ihrem Arbeitsort agieren.  Schule ist ein hierarchisches System und meist damit beschäftigt, Systeminteressen weiterzugeben, von ganz oben bis zu unseren Schülerinnen und Schülern.

15 Humor wer bist du? „Worüber lacht der Mensch?“ Er lacht, wenn man ihn kitzelt. Oder er lacht, wenn er andere lachen hört. Aber worüber lacht der Mensch, wenn sein Verstand und Herz bei der Sache sind? Das ist rasch gesagt: Er lacht über Kontraste!“ (Erich Kästner)

16 Wie oft lachen Sie... Kinder 400 Mal pro Tag Erwachsene15 bis 20 Mal pro Tag Arbeitsplatz5 Mal pro Tag und weniger... an Ihrem Arbeitsplatz?

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18 Die Evolution des Lachens Zuerst war das Lachen dann war die Sprache.

19 Wie wächst der Humor  Babylachen Kontaktaufnahme, Spiegelneuronen, Berührungen wie Kitzeln, Spiel?  Bis zum 6. Lebensjahr Nonsens, absurde Begebenheiten, Witze ohne Pointe  ab dem 6. Lebensjahr Strategie des Lachens, Missgeschicke, Ungewöhnliches, Tabuthemen  Pubertät Bindungslachen – wer gehört zur Gruppe und wer nicht, Lachzuwendung  Erwachsenenalter Humor als personale Ressource  Alter Bestandteil des erfolgreichen Alterns, Bewältigung Bewusstsein des Entgangenen

20 Humor  erregt, entspannt  überrascht  Soziales Schmiermittel  Pädagogik: Mentale Gymnastik, Witzverständnis ist schwieriger als Erfassen eines logischen Ablaufs „Es ist die Idee, daß der Sinn für Humor eine Haltung ist, die Menschen in widerlichen Situationen in unterschiedlichem Maße einzunehmen vermögen.“ (Freud)

21 Die Angst vor dem Humor Humor ein Aufbegehren bei ungleichen Macht­verhältnissen sowie eine Bestätigung der eigenen Identität. Humor schließt eine Gruppe aus und umschließt sie gleichermaßen. Humor verdreht, nimmt Schärfe und kann messer­scharf sein. Die Unberechenbarkeit, die vagen Grenzen, werden von der jeweiligen Gesell­schaft samt ihren Werten auferlegt, nicht vom Humor selbst.

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23 Humor und Schule Bundes-Verfassungsgesetz […] Im partnerschaftlichen Zusammenwirken von Schülern, Eltern und Lehrern ist Kindern und Jugendlichen die bestmögliche geistige, seeli­sche und körperliche Entwicklung zu ermöglichen, damit sie zu gesunden, selbstbewussten, glücklichen, leistungsorientierten, pflichttreuen, musischen und kreativen Menschen werden […]

24 Humor und Schule? In unseren Lehrplänen HumorSpaßFreude Volksschule 0213 Neue Mittelschule 007 AHS 006 HAK-Neu/HAS-Neu 00(1)0 HLW 000

25 In unseren Lehrplänen Lehrplan AHS und NMS bei Textiles Werken Gestaltungsfreude, an der eigenen sowie an der Kleidung der Mitmenschen.

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27 Lehrplan für Kindergartenpädagogik, Gegenstand Didaktik der Horterziehung „Die Bedeutung einer adäquaten Arbeits- atmosphäre (gekennzeichnet zB durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung) soll bewusst gemacht werden.“ HumorSpaßFreude Kindergartenpädagogik 1017

28 Grundsatzerlass zur ganzheitlich-kreativen Erziehung 1994  Methodische Umsetzung „Die Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler hängt u. a. davon ab, wie aktiv, schülerorientiert und humorvoll Bildung vermittelt werden kann.“  Schulklima Wichtige Voraussetzungen für die Entfaltung kreativer Prozesse sind u. a. Verständnisbereitschaft, Wohlwollen, Lob und Humor.“

29 Neu: Grundsatzerlass zur ganzheitlich-kreativen Lernkultur 2009  Methodische Umsetzung „Die Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler hängt u. a. davon ab, wie aktiv, schülerorientiert und humorvoll Bildung vermittelt werden kann.“ Fassung 1994Neu: Fassung 2009 Schulklima Wichtige Voraussetzungen für die Entfaltung kreativer Prozesse sind u. a. Verständnisbereitschaft, Wohlwollen, Lob und Humor.“ Schulklima Eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung kreativer Prozesse ist die Förderung eigenverantwortlichen Lernens.“

30 „Die Macht der Technisierung der Bildung zu einem entpersönlichtem Aus­bildungssystem glaubt Leistungsfähigkeit zu erzeugen, ohne zu begreifen, dass Menschlichkeit und soziales Verständnis ausgetrieben wird – aus den Schülern, den Pädagogen, den Familien, aus der Gesellschaft.“ (Pawlik)

31 Die unbegründete Angst vor dem Humor Bezeichnend für eine humorvolle Interaktion ist, dass Humor dort zu finden ist, wo offene Strukturen bzw. Grundhaltungen vorliegen. Wenn in Ihrer Schule gelacht wird, gratuliere ich!

32 Humor wozu?  Humor macht sympathisch  Humor als Arbeitsvermittler  Führen durch Humor  Bessere Kommunikation durch Humor  Konfliktfähigkeit  Besser Lernen durch Humor  Humor macht gesund  Humor macht glücklich

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34 Meine Führungskompetenzen Sie erhalten 15 Führungskompetenzen  Wählen Sie 5 Zuschreibungen, bei denen Sie meinen, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Ihnen zuordnen  Meine Frage: Betrachten Sie die von Ihnen gewählten Eigenschaften. Sind diese Zuschreibungen auch jene, die Sie möchten, wenn Menschen über Sie sprechen?

35 Humor als Führungskompetenz Humor mag jeder, fast alle Menschen lachen gerne und trotzdem muss man logisch und folgerichtig beweisen, dass er seriös und effektiv in Unternehmen ist. (Eckart von Hirschhausen)

36 Humor im Unternehmen bedeutet Wohlwollendes und positives Menschenbild Kooperationsbereitschaft Reduzierung Ausfalltage Innovative Lösungsansätze bedeutet nicht den Ernst verdrängen verfahrene Situationen mit einen Witz zu retten zwanghafte Heiterkeit Witze auf Kosten der Angestellten

37 Humor und Führungsstil  Humor, dessen Ziel es ist, Solidarität in Arbeitsverhältnissen zu stärken  Der Teamcharakter wird gefördert  Humorvolle Episoden zusammen kreieren verbindet  Humor, der Hierarchie- und Machtverhältnisse am Arbeitsplatz stärkt  Der Stolz des Adressaten wird nicht verletzt, abgeschwächt wird  Anweisungen an Untergebene  Kritische Kommentare  Fehler oder unangemessenes Verhalten zugeben

38 Wissenschaftliche Studien  Die Identifikation mit einem Unternehmen erfolgt über das menschliche Miteinander  Fast 60 Prozent aller Angestellten flüchten in eine innere Verweigerung, da das innerbetriebliche Klima von Angst und Unsicherheit geprägt ist (Weltweite Befragung, Studie von Pew Research Center for People)

39 Meta Studie. Zusammenfassung von 49 Studien über Humor am Arbeitsplatz. Positiver Humor Gesundheit  Weniger Stress, weniger Burnout  Bessere Gesundheit  Coping humor (Probleme besser bewältigen) Humor von Führungskräften  Bessere Leistungen werden erbracht  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen ihre Führungsperson Arbeitsweise  Zufriedenheit mit der Arbeit  Bessere Leistungen  Besserer Team-Zusammenhalt  Weniger Arbeitsausfall

40 Mit Humor können  Arbeitslaune gestärkt und erhalten werden  Wir lachen und andere zum Lachen bringen  Wir jemand in gute Laune versetzen und Lebensfreude zeigen  Das Wir-Gefühl einer Gruppe steigern bzw. entwickeln und die Beliebtheit der vertretenen Werte und Meinungen steigern  Sich Menschen mit Tabu-Themen und Tabu-Gefühlen (angstfreier, ungehemmter, un­maskierter) auseinandersetzen  Stimmungen verändern und beeinflussen, sodass kritische Situa­tionen entschärft bzw. entspannt werden und  Wichtige Mitteilungen über eine Person bzw. deren Verhalten und Arbeitsleistung besser und versöhnlicher vermittelt werden

41 Humor als Motivation Humor bringt Freude und Spaß bei der Arbeit. Bedeutet nicht, dass die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter Spaß an der Arbeit hat – sie bzw. er hat jedoch Spaß bei der Arbeit. Humor als Motivationsform verhindert emotional ungebundene Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter...

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43 Humor Indikator für Vertrautheit In den 30er Jahren hatte Louis Armstrong mit einer Plattenfirma einen Exklusivvertrag. Sein Musikproduzent hörte eine neue Platte eines anderen Labels und erkannte sofort Armstrongs charakteristisches Trompetenspiel. Er bestellte ihn zu sich und spielte ihm die Aufnahme vor. "Das war ich nicht," sagte Armstrong, "und ich mach's auch nie wieder."

44 Humor als Ventil Wenn es Arbeitnehmern erlaubt ist, sich über Probleme und Missstände lustig zu machen und darüber zu lachen, dann können sie Humor als Ventil benutzen, um ein bisschen Luft abzulassen.

45 Wie führe ich Humor  Humor bringen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  Humor zerstört nicht die Ernsthaftigkeit Humor und Ernst sind Haltungen  Humor zeigt uns Kontraste und somit den nötigen Abstand zum Alltagsgeschehen und öffnet den Blick für die Meta-Ebene

46 Interventionsebenen in der Schule ArtErläuterungen/BeispieleInterventionszieleUmsetzung Indirektor Humor Humor und Lachen aufgrund „materiellem“ Humor, z. B. Comics, Filme, Bücher, Juxartikel, Bilder und ähnlichem. Die Intervention hängt nicht direkt von der inter- venierenden Person ab. Humor und humorvolle Anregungen sind mittels verschiedener Hilfsmittel jederzeit und basierend auf den individuellen Bedürfnissen zugänglich. Zentraler Aufbewahrungs- ort, ein bis zwei Ansprech- personen (Lernende?), die die Übersicht und Koordination der Materialien übernehmen und die auch eventuell Bewerbe initiieren, wie „bester Witz“ des Monats. Indirekter HumorDirektor HumorGeplanter Humor Unser Humorstil? Humor wer bist du? Wie entwickelst du dich? Wer hat Angst vor dir? Humor in der Schule/Tagesbetreuung? Humor wozu? Spontan oder geplant?

47 Interventionsebenen in der Schule ArtErläuterungen/BeispieleInterventionszieleUmsetzung Direkter Humor Humor wirkt durch direkte und bewusste verbale oder nonverbale Kommunikation, z. B. Wortspiele, Scherze, PROvokative Interventionen. Humor soll in der persönlichen Kommunikation erlebt und ausgedrückt werden können. Humor als Haltung. Menschen der Schule mit der Thematik vertraut machen, auch Lernende! Fortbildungen, Vorträge, Literatur, Projekte initiieren, Projektbegleitung. Indirektor HumorDirektor HumorGeplanter Humor Unser Humorstil? Humor wer bist du? Wie entwickelst du dich? Wer hat Angst vor dir? Humor in der Schule/Tagesbetreuung? Humor wozu? Spontan oder geplant?

48 Interventionsebenen in der Schule ArtErläuterungen/BeispieleInterventionszieleUmsetzung Geplanter Humor Humor wird als Intervention geplant, z. B. Auftritt eines Clowns, Veranstaltung mit humorigen Themen. Geplante Intervention soll helfen, Humor nicht nur dem Zufall zu über- lassen, sondern seine Bedeutung anzuerkennen. Organisation von Schulveranstaltungen mit humorigen Themen bzw. bei Veranstaltungen bewusst auch humorige Elemente implementieren. Schulwochen festlegen, in denen fächerübergeifend mit dem Thema Humor gearbeitet wird. Publikationen, Schulzeitung, Webseite, Schulkabaret, Projekte initiieren und begleiten. Indirektor HumorDirektor HumorGeplanter Humor Unser Humorstil? Humor wer bist du? Wie entwickelst du dich? Wer hat Angst vor dir? Humor in der Schule/Tagesbetreuung? Humor wozu? Spontan oder geplant?

49 „Der Grad an Freude, Gelassenheit und Kreativität in einem Unternehmen hängt davon ab, zu welchem Grad das die Vorgesetzten zulassen und auch vorleben.“ (Simanowitz)

50 Wer zuletzt lacht, hat schon eine Menge verpasst.

51 Verena Vondrak Clownfrau  eigentlich... Volksschullehrerin  25 Jahre Kinder- und Clowntheater  Puppenspieltherapeutin  Theaterschule J. Lecoq  Autorin  20 Jahre Cliniclowns  Künstlerische Leiterin der Cliniclowns

52 Grenzen des Humors  Achten Sie bei dem kurzen Zusammenschnitt (1,53 Min.) auf das Entstehungsdatum des Films  die Kritiken und  auf das, was der Autor fast 20 Jahre später darüber gesagt hat

53 Fazit

54 Ausblick  Humortheorien und ihre Handlungsfelder in der Schule  Eigenen Humorstil erkennen und erweitern  Wirkungsebenen von Humor  Kommunikation (verbal, nonverbal)  Gedanklicher und emotionaler Perspektivenwandel  Veränderungsprozesse erkennen und humorvoll beeinflussen  Humorinterventionen  Die Komik des Scheiterns als „Kunst“ und als eine Basis des Gelingens  Humorige Schulkonzepte


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