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Pressegespräch Ausblick auf die Kapitalmärkte bis Jahresende 2010 Wien, 9. Juli 2010.

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Präsentation zum Thema: "Pressegespräch Ausblick auf die Kapitalmärkte bis Jahresende 2010 Wien, 9. Juli 2010."—  Präsentation transkript:

1 Pressegespräch Ausblick auf die Kapitalmärkte bis Jahresende 2010 Wien, 9. Juli 2010

2 Pressegespräch Juli Seite 2 Ihre Gesprächspartner -Heinz BEDNAR Vorsitzender der Geschäftsführung -Alexander FLEISCHER Bereichsleiter Anleihenmanagement und Investmentanalyse -Paul SEVERIN Bereichsleiter Investmentstrategien

3 Einschätzung Anleihenmärkte Alexander Fleischer, Bereichleiter Anleihenmanagement und Investmentanalyse

4 Pressegespräch Juli Seite 4 EM und High Yield Anleihen bleiben attraktiv -Inflationsrisiken in den entwickelten Industrieländern nicht in Sicht -Konjunktur: intakt aber Abschwächung der Dynamik -Risikoprämien attraktiv, aber Nervosität steigt -Geldpolitik der Zentralbanken unterstützt Wirtschaft und Märkte

5 Pressegespräch Juli Seite 5 Niedrige Inflation Quelle: OECD -USA, EWU, Japan: Niedrige Ressourcenauslastung, beeinträchtigtes Finanzsystem und Konsolidierung der Staatshaushalte dämpfen die Inflation -Steigende Importpreise, zukünftige Steuer- und Tariferhöhungen und gefallenes Potenzialwachstum erhöhen Inflationsraten

6 Pressegespräch Juli Seite 6 Abschwächung der wirtschaftlichen Expansion Quelle: OECD -Verbreiterung der Erholung hinsichtlich Sektoren, Regionen und Ausgabenarten -Unsicherheiten hinsichtlich Staatsrisiken, Finanzmarktreformen, Arbeitsmarkt, Exit- Strategien und fallenden Frühindikatoren

7 Pressegespräch Juli Seite 7 Sehr expansive Geldpolitik Quelle: OECD, Bloomberg -Sehr niedrige Leitzinsen -Kauf von (Staats-)Anleihen, Ausweitung der Kreditsicherheits-Vorgaben -Hohe Versorgung des Bankensystems mit Liquidität

8 Pressegespräch Juli Seite 8 Erhöhte Volatilitäten und Credit Spreads Quelle: Bloomberg -Anstieg der (Rezessions-)Risikoprämien -Gefallener Risikoappetit der Investoren

9 Pressegespräch Juli Seite 9 -Nur Europe High Yield Spreads sind noch etwas niedriger -Europäisches souveränes Risiko und Finanzreform in den USA waren die treibenden Faktoren hinter der Spreadausweitung. Corp. Spreads höher als zum Jahreswechsel

10 Pressegespräch Juli Seite 10 EUR-Staatsanleihen underweightoverweight -Langsame wirtschaftliche Erholung mit Abwärtsrisiken, niedrige Inflation, angestiegene Staatsrisiken, Bunds als sicherer Hafen -Restriktive Fiskalpolitik, sehr expansive Geldpolitik -Quantitative Indikatoren leicht negativ Quelle: ERSTE-SPARINVEST Rendite 10jährige Deutsche Staatsanleihen

11 Pressegespräch Juli Seite 11 Investment Grade Unternehmensanleihen -Wirtschaftliche Erholung mit Abwärtsrisiken, niedrige Inflation -Hohe Liquidität, niedrige Leitzinsen -das Verhältnis von Bargeldbeständen zu Verschuldung stieg auf neue Höchststände - Die Unternehmen haben vorgesorgt. underweightoverweight Quelle: ERSTE-SPARINVEST Quelle: Morgan Stanley Das Verhältnis von Cash/Verbindlichkeiten hat sich massiv verbessert

12 Pressegespräch Juli Seite 12 Below IG Unternehmensanleihen -Wirtschaftliche Erholung mit Abwärtsrisiken, niedrige Inflation -Hohe Liquidität, niedrige Leitzinsen -Fallende Konkursraten, hoher Bargeldbestand, fallende Verschuldungsraten -Quantitative Indikatoren zeigen Attraktivität, aber auch Risikomomentum -Die Renditeaufschläge am High Yield Markt preisen derzeit etwa 40% an Ausfallsragen für die nächsten 5 Jahre ein. Der historische Wert liegt bei etwa %. underweightoverweight

13 Pressegespräch Juli Seite 13 EM Lokal- und Hartwährungsanleihen -Kräftiges BIP-Wachstum in EM ex. CEE verliert an Dynamik -Inflationsrisiken größer als in Developed Markets -Hohe Liquidität, ansteigende Kreditqualität -Gesamtbild auf Übergewicht -Hartwährung im Vergleich zu Lokalwährung leicht favorisiert underweightoverweight Quelle: ECB, People*s Bank of China, OECD

14 Pressegespräch Juli Seite 14 BRIK Unternehmensanleihen -Kräftiges BIP-Wachstum in EM ex. CEE verliert an Dynamik -Gute Unternehmens-Fundamentals -Rückläufige Verschuldung -Graduelle Zinserhöhungen, hohe Liquidität -Upgrades/Downgrades Ratio so gut wie schon lange nicht mehr underweightoverweight Quelle: ERSTE-SPARINVESTQuelle: ECB, People*s Bank of China, OECD

15 Pressegespräch Juli Seite 15 Anleihen-Klassen Gewichtung Euro-Staatsanleihen Unternehmensanleihen (Investment Grade) CEE (Konvergenz) Emerging Markets Hochzinsanleihen (High Yield) Untergewichtung NeutralÜbergewichtung Anmerkung: Einschätzung Anleihen-Asset-Klassen per Musterportfolio; Änderungen zwischenzeitlich möglich High Yield und Emering Markets Anleihen bevorzugt

16 Einschätzung Aktienmärkte Paul Severin, Bereichleiter Investmentstrategien

17 Pressegespräch Juli Seite 17 Aktien nur durch Währungseffekte im Plus -MSCI World und MSCI EM in Lokalwährung und vs. EUR Quelle: Bloomberg

18 Pressegespräch Juli Seite 18 Asien bevorzugt -Performance Aktienmärkte -3 Monate -Der Großteil der Indizes beschließt das abgelaufene Quartal im negativen Bereich, die Währungsentwicklung verbessert das Ergebnis für Euro-basierte Investoren markant; -Auch Schwellenländer können erstmals nicht uneingeschränkt ihre Outperformance vs. den Industrienationen fortsetzen. Quelle: Bloomberg, ERSTE-SPARINVEST, MSCI, ATX Prime Index; ISE Nat 100, Stand:

19 Pressegespräch Juli Seite 19 Fundamental günstige Bewertung Quelle: ERSTE- SPARINVEST, Thomson Financial, MSCI, Bloomberg, eigene Berechnungen, Stand *) MSCI Japan: Unternehmen sind zwar in der Gewinnzone; KGV- Wert und Gewinnwachstum wird durch sehr tiefes Gewinnniveau verzerrt dargestellt Bewertungsindikator aus KGV, KCF, KBW, Div.rendite (globale Aktien) - Aktien sind fundamental günstig bewertet: KGV 2010E 13,1 (MSCI World); (Minimum KGV 10; Maximum-KGV 36 während der letzten 20 Jahre) - Bewertungen haben sich während der letzten drei Monate deutlich verbessert

20 Pressegespräch Juli Seite 20 Quelle: Bloomberg Eigenkapitalrentabilität in % (Unternehmensgewinne zu bilanziellem Eigenkapital) deutlich besser Gewinntrend heuer essentiell -Die Eigenkapitalrendite (Gewinn in % zu den Buchwerten) hat sich von den Tiefstständen Anfang des Jahres bereits deutlich erholt, aber langfristige Durchschnittswerte noch nicht erreicht. -Die lang ersehnte Trendumkehr ist somit seit Monaten im Gange.

21 Pressegespräch Juli Seite 21 Markttechnik ist derzeit negativ -Der MSCI World Index befindet sich in EUR bereits unter der 200- Tagesdurchschnittslinie. -Auf lokaler Basis haben die Märkte ihren langfristigen Durchschnitt nach unten durchbrochen, womit von einem Abwärtstrend ausgegangen werden muss. -Szenario eines Double dip beeinflußt das Sentiment negativ Implizite Volatilitäten sind wieder angestiegen Langfristige Trendindikatoren haben ins minus gedreht

22 Pressegespräch Juli Seite 22 Aktien-Regionen Gewichtung vs. MSCI World Nordamerika Westeuropa Japan Emerging Markets UnterNeutralÜber Emerging Markets bleiben unser Favorit Anmerkung: Einschätzung Aktien Regionen per Musterportfolio; Änderungen zwischenzeitlich möglich; rollierende 12-Monatssicht Sektoral bevorzugen wir Industrietitel, Konsumwerte und den Pharmasektor Regional gewichten wir Europa und die Emerging Marktes überdurchschnittlich

23 Pressegespräch Juli Seite 23 Aktienmärkte sind kurzfristig verunsichert – auf zwölf Monatssicht beurteilen wir Aktien positiv Bewertung + Makro + Geldpolitik + Technik - Die wirtschaftliche Erholung setzt sich fort, allerdings verliert sie deutlich an Dynamik. Die Geldpolitik bleibt expansiv. Die klassischen Indikatoren deuten auf eine im Durchschnitt faire bis attraktive Bewertung. Die Markttechnik hat sich markant verschlechtert. Viele Märkte befinden sich unter der 200-Tagesdurchschnittslinie. Damit muss in vielen Regionen bereits von einem Abwärtstrend gesprochen werden.

24 Zusammenfassung Heinz Bednar, Vorstandsvorsitzender

25 Pressegespräch Juli Seite 25 Die Beschleunigungsphase ist vorbei – Risikosegmente bleiben begünstigt Der zyklische Wirtschaftsaufschwung ist intakt – die Dynamik lässt deutlich nach Die beste Phase an den Risikomärkten ist damit vorbei – auch bei den harten Daten (z.B: Industrieproduktion) ist mit einer Seitwärtsphase zu rechnen Wir erwarten keine Inflation in der Euro-Zone – die Geldpolitik der EZB bleibt expansiv Der Risikoappetit der Investoren ist gesunken - die Risikoprämien an den Kapitalmärkten sind adäquat Wir bevorzugen aufgrund des Umfelds und der Fundamentaldaten weiterhin Unternehmensanleihen (High Yield) Das Bild bei Aktien ist derzeit widersprüchlich (fundamental günstige Bewertung – die Trends sind kurzfristig negativ)

26 Pressegespräch Juli Seite 26 Veranlagungsempfehlungen im jetzigen Umfeld Risikoprofil des Investors FondsempfehlungBegründung SicherheitsbetontESPA BOND EURO- RESERVA EUR-Staatsanleihen bieten Sicherheit; aktives Management erforderlich Dynamisch- Risikobewußt ESPA PORTFOLIO BALANCED 50 Aktien sind auf mittlere - bis längere Sicht günstig; Risikomanagement ist entscheidend SpekulativESPA BOND EUROPE - HIGH YIELD High Yield Anleihen bieten derzeit ein attraktives Chancen/Risikoprofil

27 Disclaimer Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE- SPARINVEST KAG. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Prospekt (sowie allfällige Änderungen) wurde entsprechend den Bestimmungen des InvFG 1993 in der jeweils geltenden Fassung im Amtsblatt zur Wiener Zeitung veröffentlicht und steht Interessenten kostenlos am Sitz der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., sowie am Sitz der Erste Group Bank AG (Depotbank) zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung sowie allfällige weitere Abholstellen sind auf der Homepage der ERSTE-SPARINVEST KAG (www.sparinvest.com) ersichtlich. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.www.sparinvest.com


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