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Institut ASER e.V., Wuppertal Entwicklung und Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland - Januar 2006 -

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Präsentation zum Thema: "Institut ASER e.V., Wuppertal Entwicklung und Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland - Januar 2006 -"—  Präsentation transkript:

1 Institut ASER e.V., Wuppertal Entwicklung und Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland - Januar

2 2 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Aktuell:Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der deutschen Bundesregierung an den Bundestag, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom 21. Dezember 2005 veröffentlicht am 13. Januar 2006 Hrsg.:Bundesministerium für Arbeit und Soziales Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004

3 3 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Arbeitsunfälle (absolut) Definition: ArbeitsunfallDefinition: Meldeflichtiger Unfall

4 4 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Arbeitsunfälle (je Vollarbeiter) Definition: Vollarbeiter

5 5 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Arbeitsunfallrenten (absolut) Definition: Neue Arbeitsunfallrenten

6 6 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Arbeitsunfallrenten (je Vollarbeiter)

7 7 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödliche Arbeitsunfälle (absolut) Definition: Tödlicher Arbeitsunfall

8 8 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödliche Arbeitsunfälle (je Vollarbeiter)

9 9 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Wegeunfälle (absolut) Definition: Wegeunfall

10 10 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Wegeunfälle (je Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse) Definition: Versicherungsverhältnisse Definition: Gewichtete Versicherungsverhältnisse Definition: Versicherte

11 11 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Wegeunfallrenten (absolut) Definition: Neue Wegeunfallrenten

12 12 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Wegeunfallrenten (je Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse)

13 13 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödliche Wegeunfälle (absolut) Definition: Tödliche Wegeunfälle

14 14 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödliche Wegeunfälle (je Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse)

15 15 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Berufskrankheiten (absolut) Definition: Berufskrankheit Definition: Angezeigte Berufskrankheit

16 16 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

17 17 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Angezeigte Berufskrankheiten (je Versicherte)

18 18 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Anerkannte Berufskrankheiten (absolut) Definition: Anerkannte Berufskrankheit

19 19 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Anerkannte Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

20 20 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Anerkannte Berufskrankheiten (je Versicherte)

21 21 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Berufskrankheiten (absolut) Definition: Neue Berufskrankheitenrente

22 22 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

23 23 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Berufskrankheiten (je Versicherte)

24 24 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (absolut) Definition: Tod infolge einer Berufskrankheit

25 25 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (je 1. Mio. Vollarbeiter)

26 26 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (je 1. Mio. Versicherte)

27 27 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Todesfälle aufgrund von Arbeitsunfällen, Wege- unfällen oder Berufskrankheiten (absolut)

28 28 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Gesamtausgaben der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

29 29 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Verdachtsanzeigen und anerkannte Berufs- krankheiten im Jahr 2004 (absolut)

30 30 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Erstmals entschädigte BKen und solche mit tödlichem Ausgang im Jahr 2004 (absolut)

31 31 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Häufigkeit von Berufskrankheiten im Jahr 2004 (absolut)

32 32 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbs- fähigkeit - Verteilung nach Diagnosegruppen N = im Jahr 2004

33 33 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbs- fähigkeit - Verteilung nach Diagnosegruppen

34 34 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Arbeitsunfähigkeits-Tage im Jahr Verteilung nach Diagnosegruppen

35 35 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Arbeitsunfähigkeits-Diagnosen und -Tage im Jahr Verteilung nach Diagnosegruppen

36 36 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Krankenstand und Arbeitsunfähigkeits- (kalender)-Tage der KV-Pflichtmitglieder Datenquelle: Statistisches Taschenbuch Gesundheit 2005, Herausgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, Bonn, Oktober 2005

37 37 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Anzahl der Arbeitslosen (absolut) Datenquelle: Lange Reihen - Registrierte Arbeitslose, Arbeitslosenquote, Hrsg.: Statistisches Bundesamt Deutschland, Wiesbaden, April 2005

38 38 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Arbeitslosenquote der abhängigen zivilen Erwerbspersonen (%) Datenquelle: Lange Reihen - Registrierte Arbeitslose, Arbeitslosenquote, Hrsg.: Statistisches Bundesamt Deutschland, Wiesbaden, April 2005

39 39 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Arbeitsunfall Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, den eine versicherte Person infolge der Ausübung einer versicherten Tätigkeit innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte erleidet [vgl. § 8 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Arbeitsunfall

40 40 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Meldepflichtiger Unfall Ein Unfall ist meldepflichtig, wenn eine versicherte Person durch einen Unfall getötet oder so verletzt wird, dass sie mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist [vgl. § 193 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Meldepflichtiger Unfall

41 41 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Vollarbeiter Vollarbeiter Die Zahl der Vollarbeiter ist eine statistische Rechengröße und dient zur Berechnung von Unfallhäufigkeiten. Die verschiedenen zeitlichen Beschäftigungsverhältnisse (z.B. Teilzeitbeschäftigung, Überstunden) der Versicherten, werden zur Ermittlung der Zahl der Vollarbeiter auf Beschäftigungsverhältnisse mit normaler ganztägiger Arbeitszeit umgerechnet. In die Zahl der Vollarbeiter fließen anteilig z.B. auch ehrenamtlich Tätige, Blutspender und Arbeitslose ein, die ebenfalls in der Unfallversicherung versichert sind.

42 42 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten Unter "neue Unfallrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der Arbeits- und Wegeunfälle ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraussetzungen für Rentenzahlungen. So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach dem Unfall hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die einen Arbeits- oder Wegeunfall erleiden, erbringen die Unfallversicherungsträger Bar- und Sachleistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation. Definition - Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten

43 43 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall Ein Unfall mit Todesfolge wird im Berichtsjahr registriert, wenn der Tod sofort oder innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist (seit 1994 ist damit die Vergleichbarkeit mit anderen Todesfallstatistiken hergestellt). Definition - Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall

44 44 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Wegeunfall Als Wegeunfall wird jeder Unfall bezeichnet, den eine versicherte Person auf dem Weg zum oder vom Ort der versicherten Tätigkeit erleidet. Dabei handelt es sich schwerpunktmäßig um Straßenverkehrsunfälle, diese stellen mehr als die Hälfte der Wegeunfälle. Wegeunfälle sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt [vgl. § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Wegeunfall

45 45 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten Unter "neue Unfallrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der Arbeits- und Wegeunfälle ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraussetzungen für Rentenzahlungen. So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach dem Unfall hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die einen Arbeits- oder Wegeunfall erleiden, erbringen die Unfallversicherungsträger Bar- und Sachleistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation. Definition - Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten

46 46 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall Ein Unfall mit Todesfolge wird im Berichtsjahr registriert, wenn der Tod sofort oder innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist (seit 1994 ist damit die Vergleichbarkeit mit anderen Todesfallstatistiken hergestellt). Definition - Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall

47 47 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Berufskrankheit Berufskrankheiten sind Krankheiten, die die Bundesregierung in der Berufskrankheitenverordnung (BKV) mit Zustimmung des Bundesrates als Berufskrankheiten bezeichnet (BK-Liste) und die Versicherte infolge der Ausübung einer versicherten Tätigkeit erleiden (vgl. § 9 Abs. 1 SGB VII). Darüber hinaus ermöglicht die Gesetzliche Unfallversicherung im Einzelfall die Anerkennung und Entschädigung einer nicht in der BK-Liste auf- geführten Krankheit wie eine Beruskrankheit, soweit aufgrund neuer Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft die Voraussetzungen für die Bezeichnung als Berufskrankheit vorliegen (vgl. § 9 Abs. 2 SGB VII). Definition - Berufskrankheit

48 48 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit Ärzte und Zahnärzte haben bei begründetem Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit die Anzeige zu erstatten (vgl. § 202 Satz 1 SGB VII). Für Unternehmer besteht Anzeigepflicht bei Anhaltspunkten für das Vorliegen einer Berufskrankheit (vgl. § 193 Abs. 2 SGB VII). Es können jedoch auch Versicherte, Krankenkassen oder andere Stellen den Verdacht anzeigen. Definition - Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit

49 49 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Anerkannte Berufskrankheit Anerkannte Berufskrankheit Als anerkannte Berufskrankheit gilt eine Krankheit, wenn sich der Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit im Feststellungsverfahren bestätigt hat, d.h. eine Krankheit vorliegt (vgl. § 9 Abs. 1 SGB VII) bzw. eine Krankheit, die wie eine Berufskrankheit zu entschädigen ist (vgl. § 9 Abs. 2 SGB VII).

50 50 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Neue Berufskrankheitenrente Neue Berufskrankheitenrente Unter "neue Berufskrankheitenrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der anerkannten Berufskrankheiten ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraus- setzungen für Rentenzahlungen (vgl. § 56 Abs. 1 SGB VII). So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach Erkrankung hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die an einer anerkannten Berufskrankheit leiden, erbringen die Unfallversicherungs- träger Bar- und Sach-leistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation.

51 51 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Tod infolge einer Berufskrankheit Tod infolge einer Berufskrankheit Tod als Folge einer Berufskrankheit wird dann angenommen, wenn die Berufskrankheit alleinige Ursache oder mindestens rechtlich wesentliche Teilursache des Todes war.

52 52 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Versicherte (Auszug) Versicherte § 2 SGB VII (1) Kraft Gesetzes sind versichert 1.Beschäftigte, 2.Lernende während der beruflichen Aus- und Fortbildung in Betriebsstätten, Lehrwerkstätten, Schulungskursen und ähnlichen Einrichtungen,... 4.Behinderte, die in nach dem Schwerbehindertengesetz anerkannten Werkstät- ten für Behinderte oder in nach dem Blindenwarenvertriebsgesetz anerkannten Blindenwerkstätten oder für diese Einrichtungen in Heimarbeit tätig sind, Personen, die selbständig oder unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege tätig sind,......

53 53 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Versicherungsverhältnisse Versicherungsverhältnisse Aus der Beschreibung des versicherten Personenkreises (§§ 2, 3 und 6 SGB VII) resultieren Tätigkeiten, die den Versicherungsschutz der Unfallversicherung und damit ein Versicherungsverhältnis begründen. Diese Versicherungsverhältnisse werden einzeln erfasst, auch wenn bei der versicherten Person eine Mehrfachversicherung vorliegt z.B. als Arbeitnehmer, daneben als ehrenamtlich Tätiger und zeitweilig zusätzlich als Rehabilitand, Blutspender oder Ersthelfer.

54 54 Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal (s.a. Datenquelle: Unfallverhütungsbericht Arbeit 2004 der dt. Bundesregierung, Berlin, BT-Drucksache 16/319 vom (veröffentl. am ) Definition - Gewichtete Versicherungs- verhältnisse Gewichtete Versicherungsverhältnisse Da die für die Berechnung von Wegeunfallquoten optimale Bezugsgröße, nämlich die Zahl der auf dem Weg zur Arbeit zurückgelegten Kilometer, nicht zur Verfügung steht, wird die verfügbare Zahl der Versicherungsverhältnisse zugrunde gelegt. Die Zahl der Versicherungsverhältnisse wird jedoch für diejenigen Gruppen von Versicherten, die eine deutlich geringere Zahl von versicherten Wegen als Unternehmer und abhängig Beschäftigte zurücklegen entsprechend ihrem tatsächlichen Risiko gewichtet. Der Gewichtungsfaktor beträgt für ehrenamtlich Tätige in Unternehmen, die Hilfe leisten 0,1, für Hausangestellte 0,3, für Versicherte bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten 0,25, für Arbeitslose 0,02, für Rehabilitanden 0,005, für Strafgefangene 0, für Blutspender 0,002, für Pflegepersonen 0,5 und für sonstige regelmäßig in nicht unerheblichem Umfang Tätige 0,01.


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