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ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu - Überblick Grundtatbestände erweitert –Einbeziehung Substanz und Derivate Verlustausgleich.

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1 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu - Überblick Grundtatbestände erweitert –Einbeziehung Substanz und Derivate Verlustausgleich auf KV beschränkt –Boxen innerhalb KV, kein Verlustvortrag Gleichstellung betrieblich-außerbetrieblich –Ausnahme: § 7 Abs. 3 – Körperschaften (zB Kapges) Depotentnahme: Besteuerung –außer Ermächtigung zur Datenweitergabe –Zurückbehaltungsrecht, wenn KESt nicht ersetzt Vereinfachung: Stückzinsen + Fonds –keine KESt-GS mehr, Stückzinsen sind Teil des Anschaffungspreises/Veräußerungserlöses –agl. Erträge voll besteuern, tatsächliche Ausschüttungen nicht

2 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu - Grundtatbestände Einkünfte aus der Überlassung von Kapital Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen von Kapitalvermögen Einkünfte aus Derivaten zB Dividenden, Zinsen aus Sparbüchern und Anleihen zB Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, GmbH-Anteilen und Forderungswertpapieren zB Differenzausgleich und Stillhalterprämie bei Optionen, Gewinne aus der Veräußerung von Derivaten NEU

3 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Einkünfte aus der Überlassung von Kapital (§ 27 Abs 2) keine großen inhaltlichen Änderungen Aufbau –Z 1: Dividenden, GmbH-Ausschüttungen, Substanzgenussrechte, Partizipationskapital –Z 2: Zinsen aus Kapitalforderungen aller Art, ausgenommen Stückzinsen! –Z 3: Diskontbeträge von Wechseln und Anweisungen –Z 4: Stille Gesellschaft in Abs. 5 weitere Tatbestände –weitere Vorteile, übernommene KESt –Versicherungen (15 J!) –Ausgleichszahlungen und Leihegebühren –noch nicht abgereifte Kapitalerträge –Zuwendungen von PS

4 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen (§ 27 Abs 3) Einkünfte aus der –Veräußerung –Einlösung –sonstigen Abschichtung von Wirtschaftsgütern, die zu Einkünften im Sinne der Z 2 führen –unabhängig von Behaltedauer und Beteiligungshöhe in Abs. 6 weitere Tatbestände –Depotentnahme –Wegzug –Veräußerung von Dividenden- und Zinsscheinen –Zufluss von Stückzinsen anlässlich der Veräußerung des dazugehörigen Wirtschafsgutes Ermittlung Einkünfte: maßgeblich = Anschaffungspreis –AK ohne Anschaffungsnebenkosten –Keine Werbungskostenabzug

5 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Stückzinsen: derzeit bei zB Anleihen A: Verkauf um 106, davon 2 Stückzinsen A: Erwerb bei Ausgabe um 100 B: Erwerb um 106, davon 2 Stückzinsen B: Verkauf um 108, davon 3 Stückzinsen 4 als VG zu versteuern 2 als EaKV AP 104 KESt-GS 0,5 (=2*25%) 1 als VG zu versteuern 3 als EaKV (KESt 0,75)

6 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Stückzinsen: Abschaffung KESt-GS, AK-System A: Verkauf um 106, davon 2 Stückzinsen A: Erwerb bei Ausgabe um 100 B: Erwerb um 106, davon 2 Stückzinsen B: Verkauf um 108, davon 3 Stückzinsen 6 als VG zu versteuern AP als VG zu versteuern

7 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Veräußerung und Depotübertragung Steuerabzug bei Veräußerung –Evidenzierung des Anschaffungspreises durch depotführende Stelle notwendig Steuerabzug bei Depotübertragung - Ausnahmen –Übertragung auf Depot desselben Stpfl bei selber depotführender Stelle –Übertragung auf Depot desselben Stpfl bei anderer depotführender Stelle Ermächtigung des Stpfl, dem neuen Kreditinstitut die Anschaffungspreis mitzuteilen –Übertragung auf ausländisches Depot desselben Stpfl Ermächtigung des Stpfl, dem Finanzamt Wertpapiere+Anschaffungspreis+ausl Stelle mitzuteilen keine Ermächtigung: Steuerabzug keine ausreichenden liquiden Mittel: Stpfl muss bei Kreditinstitut Steuerbetrag einzahlen keine Einzahlung des Stpfl: KI überträgt WP nicht keine verfassungsrechtlich problematischen Ersatztatbestände wie bei SpESt –Bank kann zurückbehalten bis KESt ersetzt (§ 95 Abs. 3 Z 3)

8 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Einkünfte aus Derivaten (§ 27 Abs. 4) Einkünfte aus Differenzausgleich Stillhalterprämie Veräußerung sonstige Abwicklung ( zB Glattstellen bei Optionen) bei Termingeschäften –zB Optionen, Futures, Swaps sonstigen derivaten Finanzinstrumenten –Zertifikate aller Art –nicht Überlassung von Kapital Ausüben von Option nicht steuerpflichtig führt zu niedrigeren AK/Anschaffungspreis

9 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Steuersatz und Erhebung (I) immer 25% (§ 27a Abs. 1) Ausnahmen (§ 27a Abs. 2) –Privatdarlehen und nicht verbriefte Privatforderungen –Nicht öffentlich begebene ForderungsWP und Immofonds-Anteile –stille Gesellschaft –Diskontbeträge Wechsel und Anweisungen –Ausgleichszahlungen und Leihegebühren, wenn Entleiher bzw. Pensionsgeber kein Kreditinstitut –Unterschiedsbeträge und Wertsteigerungen bei Versicherungen Abzugsteuer (§ 93) § 27 Abs. 2: inländische auszahlende Stelle –oder inländischer Schuldner bei Dividenden, Zuwendungen PS... § 27 Abs. 3 und 4: inländische depotführende Stelle, die Realsierung abwickelt oder inländische auszahlende Stelle, wenn in Zusammenarbeit mit depotführender Stelle Erlöse gutschreibt

10 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Steuersatz und Erhebung (II) Abgeltungswirkung (§ 97 Abs. 1) –grundsätzlich immer –auch im betrieblichen Bereich – Entfall §§ 31 und 37 Abs 4 und 8 EStG –Ausnahme nur für § 7 Abs. 3 - Körperschaften Veranlagungsoption (§ 97 Abs. 2) –führt zu Verlustausgleich in der 25%-Schedule –nicht automatisch Regelbesteuerung – keine WK- bzw BA- Abzug Regelbesteuerungsoption (§ 27a Abs. 5) –führt zu Besteuerung mit Durchschnittsteuersatz (§ 37 Abs. 4 Halbsatz entfällt gänzlich!) –Verlustausgleich dadurch nicht erweitert!

11 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 Verlustausgleich (§ 27 Abs. 8) Verlustausgleich innerhalb KV beschränkt Verlustausgleich nur bei Veranlagung kein Ausgleich mit anderen Einkunftsarten und kein Verlustvortrag Aktien, GmbH-Anteile, Derivate laufende Erträge, Veräußerungsgewinne und -verluste Anleihen, sonstige Kapitalforderungen, Sparbücher laufende Erträge, Veräußerungsgewinne und -verluste echte stille Gesellschaft Verluste wie bisher auf Wartetaste tendenziell risikoreichertendenziell risikoärmer bzw. risikolos (Sparbuch) Beibehaltung des status quo, daher unproblematisch Zuwendungen von Privatstiftungen kein Verlustausgleich dagegen möglich

12 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu – Einzelfragen (I) Versicherungen: –nicht einbezogen, Mindestlaufzeit von 10 auf 15 Jahre erhöht Investmentfonds: Besteuerung im Fonds: ausschüttungsgleiche Erträge mit 25% –Substanzgewinne nicht mehr zu 1/5, sondern voll erfassen (Übergang bis ) –ausschüttungsgleiche Erträge werden voll erfasst mit 25% und erhöhen Anschaffungspreis Besteuerung Anleger –tatsächliche Ausschüttungen werden nicht besteuert und mindern Anschaffungspreis –Veräußerungsgewinn: 25% vom Erlös abzügl fortgeschriebe- ne Anschaffungskosten (= AK + im Fonds versteuerte ausschüttungsgl Erträge - steuerfreie Ausschüttungen)

13 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu – Einzelfragen (II) Beschränkte Steuerpflicht (ESt und KöSt 1. Art) Ausdehnung der Substanzbesteuerung auf unter 1%ige Erträge Abzugsteuer für echte stille Gesellschaft künftig in § 99 Beschränkte KÖSt-Pflicht der 2. Art Ausdehnung auch auf Substanz Bestehende Befreiungen auf Substanz erweitert Befreiungen Befreiungserklärung neben Zinsen auch für Substanz möglich § 94a in § 94 eingearbeitet (Z13), einheitlich 10% mittel- oder unmittelbar Befreiung für junge Aktien und Genussscheine iSd Beteiligungsfondsgesetzes ab abgeschafft

14 ÖGWT Klienten- und KollegenInfo STEUERUPDATE 2010 KESt neu - Inkrafttreten Inkrafttreten KESt neu mit –für alle Beteiligungen iSd § 31 –für sonstiges Finanzvermögen, das nach erworben wird keine Neubewertung erforderlich keine lange Vorlaufzeit Weitergeltung § 30 und 31 bis Weitergeltung KESt-GS System –Forderungswertpapiere ohne laufenden Kupon –vor dem erworben –Problem: Erwerb u Verkauf zwischen und


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