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Sucht und problematischer Konsum an Schulen Informationsveranstaltung an der HTL Ettenreichgasse am 16.11.2006.

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Präsentation zum Thema: "Sucht und problematischer Konsum an Schulen Informationsveranstaltung an der HTL Ettenreichgasse am 16.11.2006."—  Präsentation transkript:

1 Sucht und problematischer Konsum an Schulen Informationsveranstaltung an der HTL Ettenreichgasse am

2 erstellt von: Martin Weber2 Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen Das Experimentieren mit unterschiedlichen Suchtmitteln ist heute bei einem Großteil der Jugendlichen fixer Bestandteil der Pubertät. Neben Nikotin und Alkohol, die sehr früh erstmalig konsumiert werden, sind dies: Hanfprodukte (Cannabis) - 42% Ecstasy und Amphetamine – 5% Kokain – 3% Andere illegale Substanzen (LSD etc.) – 2% Opiate – 1% (Quelle: Wiener Drogenbericht )

3 erstellt von: Martin Weber3 Trends Die Zahl der KonsumentInnen von Ecstasy und Amphetaminen nimmt stetig zu. Natural Drugs (Pilze, Engelstrompete etc.) tauchen verstärkt, aber noch immer im geringen Maß auch in Wien auf Alkoholkonsum wird immer mehr verharmlost (Alkopops) Bei Jugendlichen ist sehr häufig der Konsum einer Vielzahl von Substanzen zu beobachten (Quelle: Wiener Drogenbericht 2003 – 2005)

4 erstellt von: Martin Weber4 Nicht substanzgebundene Süchte Neben dem Konsum von Suchtmitteln besteht ein Trend hin zu substanzungebundenen Süchten (Verhaltenssüchte), bei Jugendlichen insbesondere in den Bereichen: Internet Handy Videospiele Kaufen

5 erstellt von: Martin Weber5 Probierkonsum – problematischer Konsum - Suchtgefährdung Zumeist handelt es sich beim Konsum von Suchtmitteln bei Jugendlichen um Probierkonsum, das heißt, Substanzen werden ausprobiert und nach kurzer Zeit wieder verworfen. Von problematischem Konsum / Verhalten spricht man, wenn anstelle von Problemlösungen eine Substanz oder ein spezielles Verhalten tritt. Als suchtgefährdet gelten Jugendliche, die sich an den problematischen Konsum gewöhnen und andere Bereiche des Lebens vernachlässigen.

6 erstellt von: Martin Weber6 Suchtentwicklung Konsum / Genuss Missbrauch Gewöhnung Sucht

7 erstellt von: Martin Weber7 Suchtursachen Persönlichkeit Soziales Umfeld Suchtmittel Gesellschaft

8 erstellt von: Martin Weber8 Suchtpräventive Ansätze Moderne Suchtprävention bedeutet: Suchtprävention und nicht Drogenprävention Information und nicht Abschreckung Stärkung der Lebenskompetenzen und der eigenen Ressourcen

9 erstellt von: Martin Weber9 Die Rolle der LehrerInnen LehrerInnen sind Bezugspersonen für Jugendliche und können bestimmte Rollen einnehmen. In Bezug auf Sucht sollten folgende Rollen vermieden werden: PolizistInnen GeheimnisträgerInnen Rettungskoordinationsstellen SuchtexpertInnen

10 erstellt von: Martin Weber10 § 13 Im § 13 des Unterrichtsgesetzes wird das Vorgehen im Anlassfall klar geregelt. Im Vordergrund stehen dabei: Rollenklarheit aller AkteurInnen in der Schule Hilfe statt Kriminalisierung der SchülerInnen nach Möglichkeit Vermeidung eines Schulabbruchs

11 erstellt von: Martin Weber11 §13 – was ist zu tun Wenn eine LehrerIn eine SchülerIn beim Konsum von Substanzen in der Schule erwischt oder es den begründeten Verdacht eines Abusus gibt, so wird die DirektorIn informiert. Diese informiert gegebenenfalls die Erziehungsberechtigten und veranlasst eine Untersuchung der SchülerIn bei der SchulärztIn. Die Schulärztin kann eine Weitervermittlung der SchülerIn an eine Suchthilfeeinrichtung veranlassen. Die SchülerIn bringt Bestätigungen über Kontakte dort bei.

12 erstellt von: Martin Weber12 Was passiert in einer Suchthilfeeinrichtung? Bei SchülerInnen, die im Rahmen einer so genannten Schulweisung zu uns geschickt werden, finden vorab Abklärungsgespräche statt, in denen der Behandlungsbedarf erhoben werden soll. In der Folge wird entweder ein Abschlussbericht verfasst oder eine Behandlungsempfehlung gegeben. Über alle Termine werden Bestätigungen ausgestellt, die auch der Schule vorgelegt werden können. Telefonische Auskünfte sind nur gegenüber Erziehungsberechtigten erlaubt.

13 erstellt von: Martin Weber13 Verein Dialog Der Verein Dialog arbeitet an vier Standorten in Wien mit Betroffenen und ihren Angehörigen im ambulanten Setting: Dialog Hegelgasse, 1100, Hegelgasse 8 Beratungs- und Betreuungszentrum, 1210, Wassermanngasse 7 Dialog 10, 1100, Gudrunstraße 148 Needles or Pins, 1100, Gudrunstraße 148

14 erstellt von: Martin Weber14 Servicestellen für Schulen Seit September dieses Jahres gibt es ein spezielles Angebot für Schulen, die Servicestelle für Prävention und Früherkennung. Wir stehen allen AkteurInnen in Schulen zur Verfügung und bieten: Beratung Unterstützung bei der Umsetzung von Präventionsprojekten Unterstützung bei Problemen an Schulen vor Ort Fachbibliothek 1100, Gudrunstraße 184, Tel: / 18 Öffnungszeiten: Di, – 16.00, Do, – 18.00, tel. täglich

15 erstellt von: Martin Weber15 Zeit für Fragen Danke für Ihre Aufmerksamkeit!


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