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Licht Pflanzen sind auf das Licht angewiesen, denn sie verarbeiten es und gewinnen daraus die Energie, die sie zum Wachsen brauchen per Photosynthese (Assimilation).Gemessen.

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Präsentation zum Thema: "Licht Pflanzen sind auf das Licht angewiesen, denn sie verarbeiten es und gewinnen daraus die Energie, die sie zum Wachsen brauchen per Photosynthese (Assimilation).Gemessen."—  Präsentation transkript:

1 Licht Pflanzen sind auf das Licht angewiesen, denn sie verarbeiten es und gewinnen daraus die Energie, die sie zum Wachsen brauchen per Photosynthese (Assimilation).Gemessen wird das Licht mit dem Luxmether in Lux Sonnige Standorte: über 5000 Lux, z. B. Aloe, Ananas, ZierhopfenHalbschattiger Standort: Lux, z. B. Grünlilie, Zimmeraralie, Usambaraveilchen Schattiger Standort: Lux, z. B. Monstera, Philodendron, Aspidistraviel Licht brauchen vor allem Pflanzen die Blühen oder panagierte Blätter habenwenig Licht brauchen Pflanzen mit dunkelgrünen Blättern Pflanzenernährung; Wachstumsfaktorn zu wenig Licht: lange Internodien, kleine, helle Blätter (Geilwuchs), Verzögerung der Blütenbildung, bunte Blätter verblassen, neue Triebe und vorhandene Blätter panaschierter Pflanzen vergrünen, z. B. bei Diffenbachia Gegenmaßnahme: Leuchtstofflampen, Quecksilberdampf-Hochdruck-Lampen, Mischlichtlampen, Glühlampen zu viel Licht: unregelmäßige helle, später nekrotisch werdende Blattflecken (Verbrennungen), Blütenstiele gestaucht Gegenmaßname: Vorhänge, Abschirmungen, z. B. Tücher

2 Temperatur Jede Pflanze hat einen Temperaturbereich, in dem sie besonders gut gedeiht. Dieser optimale Bereich ist normalerweise ähnlich den Durchschnittstemperaturen, an die die Pflanze ursprünglich an ihrem Heimatstandort gewöhnt war. Gemessen wird die Temperatur mit dem Thermometer in °C oder K Kalthauspflanzen: °C, z. B. Camellia, Fuchsia, Acacia temperierte Pflanzen: °C, z. B. Asparagus, Cissus, sukkulente Euphorbien Warmhauspflanzen: °C, z. B. Anthurium, Peperomia, Philodendron zu niedrige Temperatur: Kälteschäden (über 0 °C): Wachstumsstockungen und Welke durch gehemmte Wasser- und Nährstoffaufnahme, später werden die Triebe glasig und faulen Frostschäden (unter 0 °C): Absterben durch Eisbildung in den Zellen. Krautige Pflanzen verfärben sich schwarz und faulen, holzige Pflanzen schrumpfen und es zeigen sich Frostrisse. zu hohe Temperatur: Verbrennungen bei gleichzeitig zu hoher Lichtintensität braune Blattränder bei gleichzeitig trockener Luft durch starke Transpiration, Chlorose Blatt- und Blütenabwurf bei gleichzeitig zu geringer LichtintensitätGegenmaßname: Klimaanlage

3 Luft Für die Pflanzen sind Sauerstoff und Kohlendioxid von Bedeutung. Der Sauerstoff ist für die Pflanzenatmung (Dissimilation) und das Kohlendioxid für die Photosynthese (Assimilation) erforderlich. zu wenig Luft: Luftmangel im Wurzelbereich durch Staunässe führt zum Absterben der Wurzeln Zugluft Blatt- und Blütenabwurf, Kümmerwuchs und Welke, da durch gesteigerte Transpiration die Wasserversorgung unzureichend sein kann. Braune Blattspitzen und -ränder durch starke Transpiration. Luftfeuchtigkeit Viele Pflanzen wachsen in ihrer Heimat in verhältnismäßig feuchter Luft, die durch ständige Niederschläge und durch Verdunstung von Wasser entsteht. Daher haben diese Pflanzen keine Schutzeinrichtungen gegen zu starkes Verdunsten entwickelt und können sich auch nicht schnell an trockene Luft anpassen. Die Folge ist das Vertrocknen. zu hohe Luftfeuchtigkeit: Korkflecken auf Blättern und Stengeln (Ficus), Hemmung der Nährstoffaufnahme durch Verminderung der Transpiration zu niedrige Luftfeuchtigkeit: Braune Blattränder und -spitzen, Einrollen der Blätter, Abwurf von Blättern und Blüten Gegenmaßname: Pflanzen mit Zerstäuber besprühen, Luftbefeuchtungseinrichtungen

4 Wasser Das Gewebe krautiger Pflanzen besteht bis zu 90 % aus Wasser, was für den Zelleninnendruck (Tugor) verantwortlich ist und die Pflanze straff hält. Ferner ist Wasser Lösungs- und Transportmittel für Nährstoffe und Assimilate, ist Baustoff bei der Photosynthese und wird bei der Transpiration benötigt. zu viel Wasser: welke, chlorose Blatt- und Knospenabwurf, Sauerstoffmangel im Wurzelbereich führt zu Fäulnis der Wurzeln und damit zur Behinderung der Wasser und Nährstoffaufnahme Nährelemente Hauptnährlemente: Kohlenstoff, Wasserstoff, CO 2, Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium Schwefel und Eisen StickstoffPhosphorKaliumKalziumMagnesiumSchwefelEisen Spurenelemente:z. B. Mangan, Kupfer, Zink, Molybän und Bohr.

5 Das Gesetz vom Minimum von Justus von Liebig Das Gesetz vom Minimum von Justus von Liebig: Wie diese Tonne durch die unterschiedliche Höhe der Planken nicht voll werden kann, so können auch die Pflanzen bei Mangel eines Wachtumsfaktors - z.B. Eisen - nicht optimal wachsen. ". Es besagt, dass derjenige Faktor, der im Minimum vorhanden ist, das Wachstum begrenzt. Anders gesagt: Wenn ein Wachstumsfaktor fehlt, wird auch eine optimale Versorgung mit allen anderen Faktoren nicht das gewünschte Wuchsergebnis erbringen. Anschaulich wird das "Gesetz vom Minimum" durch das Bild einer Tonne, bei der eine Planke kürzer ist als die anderen. Man kann noch so viel Wasser in diese Tonne gießen, es wird immer nur so hoch stehen, wie die niedrigste Planke es erlaubt.

6 Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs Das Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs (Ertragsgesetz) wurde begründet vom Physiokraten Anne Robert Jacques Turgot und vom landwirtschaftlichen Betriebswirtschafter Johann Heinrich von Thünen. Es besagt, dass mit jeder zusätzlich eingesetzten Mengeneinheit eines Produktionsfaktors (Input) der Ertrag (Output) zunächst überproportional steigt (zunehmende Grenzerträge), dann unterproportional (abnehmende Grenzerträge) und schliesslich sogar fällt (negative Grenzerträge). Die Überlegung mit einem Faktor kann auf alle Faktoren ausgedehnt werden. Effizient ist die Produktion, wenn alle eingesetzten Produktionsfaktoren im positiven Bereich liegen.

7 Nährstoffe, Mangelsymptome und deren Behebung 1. Die Ernährung der Pflanzen Jede Pflanze ist auf die Zufuhr von Nährstoffen angewiesen. Die Nährstoffe werden vorwiegend in mineralischer Form aufgenommen. Wir können Haupt- und Spurennährelemente unterscheiden. Zu den Hauptnährstoffen zählt man Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Schwefel. Spurennährstoffe oder Spurenelemente Was braucht die Pflanze zum Leben werden, wie der Name sagt, nur in sehr geringen Mengen benötigt. Zu den Spurenelementen zählt man Bor, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän und Zink. Neben den aufgeführten Nährstoffen, welche für das Pflanzenwachstum unentbehrlich sind, kennt man noch Elemente, die für das Pflanzenwachstum förderlich, für die meisten Pflanzen aber entbehrlich sind. Solche Stoffe nennt man nützliche Elemente. Zu den nützlichen Elementen zählt man Natrium, Aluminium, Silizium, Chlor und Kobalt.

8 Zusammenhang zwischen Nährstoffgehalt der Pflanze und Wachstum bzw. Ertrag akuter Mangel: sichtbare Mangelsymptome, schlechter Ertrag und geringe Qualität. latenter Mangel: keine Mangelsymptome, Ertrag vermindert, Qualität zum Teil schlechter. gute Versorgung: bestes Wachstum und meist beste Qualität (Optimum). Luxuskonsum: gutes Wachstum, Qualität kann zum Teil schlechter sein. Toxizität: schlechteres Wachstum und geringere Qualität(störender Überschuss): (zum Beispiel Schwermetallüberschuss)

9 Stickstoff (N) Stickstoff ist ein wichtiger Baustein organischer N-Verbindungen, wie Eiweisse, Vitamine, Chlorophyll usw. Im weiteren hat Stickstoff eine gewisse quellende Wirkung, das heisst, der Druck in den Zellen wird erhöht. N-Mangel Bei gestörter N-Ernährung der Pflanzen sind Spross und Wurzel kleiner, und der Ertrag verringert sich. N- Mangel führt zu einer schwachen Bestockung, einer vorzeitigen Fruchtbildung, und der Eiweissgehalt verringert sich. Ungenügende wie übermässige N-Versorgung führen zu einer geringeren Qualität. Symptome: Pflanzen klein, Blätter gelbgrün bis gelb, später verfärben sie sich ins Orange und fallen ab. Mangelbö den: Ungenügend gedüngte Böden. Häufig auf sandigen, sauren oder humusarmen Böden. Massnah men: N-Düngung über Boden oder Blatt. Drainage vernässter Böden (Denitrifikation vermindern). Bodenstruktur verbessern. Bei Einarbeitung von Stroh zusätzliche N-Gabe (Verhältnis C:N kleiner als 20:1). Durch Gründüngung N-Auswaschung im Winter vermindern (wenn die Witterungsverhältnisse im Herbst dies zulassen).

10 Phosphor (P) (P 2 O 5 = Reinnährstoff ) Phosphor ist ein wichtiger Baustein verschiedener Verbindungen, zum Beispiel Eiweissen. Phosphor ist bei der Aktivierung von organischen Verbindungen beteiligt und hat eine entquellende Wirkung. P-Mangel Pflanzen mit Phosphormangel haben ein gehemmtes Wachstum, die Wurzelbildung und Bestockung ist schwach, Blüte und Reife sind verzögert. Phosphormangel bewirkt eine Abnahme der Eiweiss- und Vitaminbildung. Die Haltbarkeit von Gemüsen ist geringer, und die Frostresistenz ist vermindert. Symptom e: Ältere Blätter zuerst dunkelgrün, später rötlich-violett verfärbt. Rotverfärbung auch am Stengel. Die Pflanzen sind klein und zeigen ein steifes Aussehen (Starrtracht). Im fortgeschrittenen Stadium sterben die älteren Blätter ab. Mangelbö den: Stark saure Böden (pH tiefer als 5,0) Alkalische Böden (pH höher als 7,5) Böden mit ungenügender P-Versorgung. Massnah men: Dem pH-Wert angepasste Phosphordüngung. Saure bis neutrale Böden Thomasmehl, Hyperphosphat. Neutrale bis alkalische Böden Superphosphat. pH-Wert in neutralen bis schwach sauren Bereich bringen.

11 Phosphormangel

12 Kalium (K) (K 2 O = Reinnährstoff ) Kalium wird in der Pflanze nicht als Baustein von Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweissen verwendet, sondern hat die Rolle eines Aktivators verschiedener Enzyme. Kalium ist das wichtigste Element bei der Quellung und erhöht so den Druck in den Zellen. Kalium steuert den Wasserhaushalt der Pflanze und vermindert die Verdunstung (erhöhte Toleranz bei Trockenheit). Kalireiche Pflanzen haben dickere Zellwände, was die Standfestigkeit verbessert und die Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen vermindert. Kali erhöht die Assimilationsleistung und die Frostresistenz. Einen hohen Bedarf zeigen Leguminosen, Kartoffeln, Rüben, Mais und Hafer. K-Mangel Kaliummangelpflanzen haben eine geringere Aufbauleistung (Kohlenhydrate, Eiweiss), der Geschmack von Früchten und Gemüsen ist schlechter. Die Standfestigkeit, Frost- und Dürreresistenz sind geringer. Transpiration und Atmung sind erhöht. Schlechte Haltbarkeit der Früchte und Gemüse. Symptome: Anfangs bläulich-grüne, später braunrote Färbung des Blattes. Chlorose und baldiges Absterben der älteren Blätter vom Rand her. Welke, schlaffe Pflanzen (Welketracht). Blätter krümmen sich oder rollen sich ein. Mangelböde n: tonreiche Böden (Fixierung) sandige oder humusreiche Böden ungenügend gedüngte Böden. Massnahme n: Sofortmassnahmen 2% Kalisulfatlösung (Solupotasse) Aufdüngung mit Kalidüngemittel (tonreiche Böden sehr grosse Mengen) Regelmässige K-Zufuhren nach Entzug.

13 Kalimangel an Zuckerrübe und Kartoffeln

14 Calcium (Ca) (CaO=Calciumoxid=Kalkbestandteil ) Calcium ist ein Baustein wichtiger Verbindungen und aktiviert einige Enzyme. Es wirkt entquellend. Ca-Mangel Pflanzen mit Calciummangel haben ein geringeres Wachstum an Spross und Wurzeln. Unter Freilandverhältnissen ist Calciummangel selten, eher machen sich Säureschäden durch Kalkmangel negativ bemerkbar. Eisen (Fe) Eisen ist wichtig für den Aufbau von Chlorophyll. Im weiteren ist es Bestandteil von Enzymen. Fe-Mangel Eisenmangel vermindert die Bildung von Kohlenhydraten und Eiweiss. Magnesium (Mg) Magnesium ist ein Baustein wichtiger Verbindungen wie Chlorophyll, Phytin, Pektin. Es aktiviert Enzyme, speziell Enzyme für die Eiweissbildung. Mg-Mangel Leiden die Pflanzen unter Magnesiummangel, ist die Kohlenhydratproduktion verringert, und Amide (Bausteine für Eiweiss) sind im Blatt angehäuft. Magnesiummangel wird in zunehmendem Masse festgestellt, da die Pflanzen viel Magnesium entziehen und relativ viel ausgewaschen wird.


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