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HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 1 LED - Light Emitting Diode Funktionsweise von LED´s und Anwendung in Theater, Architektur und.

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Präsentation zum Thema: "HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 1 LED - Light Emitting Diode Funktionsweise von LED´s und Anwendung in Theater, Architektur und."—  Präsentation transkript:

1 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 1 LED - Light Emitting Diode Funktionsweise von LED´s und Anwendung in Theater, Architektur und Lichtdesign

2 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 2 Geschichte / Entwicklung der LED 1907H.J. Round entdeckte erstmalig, dass Lichterzeugung durch elektrische Anregung eines Festkörpers, in Verbindung mit einem Siliziumkarbid- Kristalls (SiC), möglich ist. Das so Erzeugte Licht, wurde als Kaltes Licht bezeichnet, da bei diesem Vorgang keine nennenswerte Erwärmung des Kristalls erfolgt. Diese Entdeckung war zu der Zeit aber nicht interessant genug, und wurde erst 1921von O.V. Lossew wiederentdeckt, der sich dann bis ca mit Lichtemission intensiver beschäftigte. Im gleichen Zeitraum, genauer 1935, entdeckte Destriau einen ähnlichen Leuchteffekt beim Zinksulfid (ZnS). Er bezeichnete ihn als Lossew-Licht. 1951Mit fortschreitender Forschung in der Halbleiterphysik, sowie der Entdeckung und Entwicklung des Transistors, konnten endlich auch Lossews Beobachtung in das Festkörperwissen der damaligen Zeit eingeordnet werden konnte die Lichtemission weitgehend geklärt werden.

3 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 3 Geschichte / Entwicklung der LED 1952 bis 1961 wurde der Destriau - Effekt weiter erforscht und entwickelt, man erkannte die Elemente der 3. bis 5. Hauptgruppe des Periodensystems als Halbleiter, die man mit 3 und 5wertigen Elementen dotierte. 1957Erforschung der Lichterzeugung mit Halbleitern, sowie die Weiterentwicklung der Technologie zur Herstellung von Kristallen und Bauelementen Die Grundlagen der LED waren geschaffen und wurden dann endgültig, mit der Lichtemission im sichtbaren Bereich durch Galliumarsenid (GaAs) und Galliumphosphid (GaP) gefestigt. 1971Es wurden die ersten kommerziellen roten LED´s von General Electric hergestellt.Isoelektronisches Dotieren von GaP und GaAs mit Stickstoff steigerte die Effektivität und führte dazu, dass grüne, gelbe und orange LED´s hergestellt werden konnten. Ca.1980Rote LED´s (AlGaAs Dioden) übertrafen in ihrer Effektivität das erstemal farbig gefilterte Glühlampen und lösten sie in einigen Bereichen ab z.B. Signalleuchten, Anzeigentafeln. Ende der 80er wurden die ersten SiC- Dioden eingeführt. Erneut Steigerung der Leistung durch AlInGaP- Dioden im grünen, gelben bis zum rotorangen Spektralbereich.

4 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 4 Geschichte / Entwicklung der LED 1994Nichia Chemical stellte InGaN-Dioden vor, die im blauen Spektrum emittieren. Hewlett Packard entwickelte 1994 ein transparentes GaP Substrat was zu einer zweifachen Steigerung der Lichtausbeute führte. Die Entwicklung geht weiter. Heute können alle Spektralbereiche abgedeckt werden, auch weißes Licht ist jetzt Möglich. Das Führt(e) dazu, dass immer mehr Bereiche von LED´s erschlossen werden, und ihre Möglichkeiten auch verstärkt z.B. im Lichtdesign und anderen künstlerischen Gebieten genutzt werden.

5 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 5 Funktionsweise der LED LED´s sind Dioden, die elektrische Energie in Form von Licht abgeben, emittieren. Den Kern bilden zwei verschiedene Halbleiter, die gemeinsam einen pn-Übergang bilden. Der pn-Übergang bildet sich an der Grenze zwischen einer n-leitenden Zone und einer p-leitenden Zone. Die p-Zone zeichnet sich durch Elektronenmangel aus, während die n-Zone einen Elektronenüberschuss besitzt. Innerhalb der Atome gibt es das Modell der Bänder, Valenzbänder und Leitungsbänder Das Valenzband gibt Aufschluss über das Energieniveau der gebundenen Elektronen, das Leitungsband über das der frei beweglichen Elektronen. Wird einem Atom Energie zugeführt, werden Elektronen auf ein höheres Energieniveau gehoben auf das Leitungsband, und sind dann, frei beweglich, nicht mehr an ihr ursprüngliches Atom gebunden. Sie bewegen sich bis sie ein Atom finden dem ein Elektron fehlt, ein soge- nanntes Loch. Mit diesem ionisierten Atom gehen sie eine Bindung ein, wobei sie Energie abgeben müssen, um auf das energieärmere Valenzband zu kommen. Diesen Prozess nennt man Rekombination. Die Energie wird in Form von Licht (Photonen) abgegeben, deren Farbe vom Bandabstand abhängig ist.

6 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 6 Funktionsweise der LED Der Prozess der Rekombination findet im pn-Übergang statt. Durch Anlegen einer Spannung, d.h. Plus an die p-Zone, wandern frei bewegliche Elektronen von der n- Zone in die p-Zone. LED´s werden in Durchlassrichtung betrieben. Dort findet dann der Prozess der Rekombination statt. Wahrnehmbare Lichtabstrahlung beginnt in etwa bei Stromstärken von 2 mA. Um die Wahrscheinlichkeit von Rekombinationen zu erhöhen werden die Halbleiter dotiert. Dotierung ist eine gezielte Verunreinigung, bei der einem Halbleiter bestimmte Fremdatome zugeführt werden. Halbleiter besitzen einen Kristallaufbau. Wird z.B. ein reines Silizium (Si) Kristall mit Aluminium (Al) dotiert, entstehen dabei Löcher, denn das Al-Atom kann nur drei Bindungen eingehen (Al hat drei Valenzelektronen), eine Bindung innerhalb des Kristallgitters (Si hat vier Valenzelektronen) bleibt frei, es entsteht ein p-Leiter.

7 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 7 Funktionsweise der LED Bei der n-Leitenden Zone wird nach dem selben Muster verfahren, nur das hier ein Fremdatom eingebaut wird, dass ein Elektron zu viel zur Verfügung stellt, also ein Elektronenüberschuss entsteht. Dies kann z. B. das Phosphoratom (P) sein. Die p-Zone muss ausreichend dünn sein, damit das abgegebene Licht nach außen gelangen kann.Als besonders geeignete Halbleiter für LED´s haben sich die Atome der III. – V Hauptgruppe erwiesen, die sogenannten III – V Halbleiter. Sie ermöglichen eine besonders effektiv strahlende Rekombination. Verwendet werden z.B. GaS, GaAs,InGaN. Periodensystem III-V Hauptgruppe

8 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 8 Strom / Spannung bei LED´s Strom / Spannung: Die meisten LED´s werden mit ca. 20 mA betrieben. Bei der Superflux von Lumileds sind es ca. 70 mA. Die Abstrahlung von LED´s ist proportional zum Strom. Je höher der Strom, desto größer der erzeugte Lichtstrom. Gleichzeitig findet dann aber ein Wärmeanstieg statt. Da Halbleiter Temperaturabhängig sind, und bei übersteigen einer bestimmten Temperatur zerstört werden, ist die Kühlung bzw. die Wärmeabfuhr wichtig. Mit steigender Spannung steigt auch der Durchlassstrom, erst langsam dann schneller, an, dadurch entsteht Wärme, die mehr Ladungsträger erzeugt, was einen erneuten Stromanstieg zur Folge hat, bis die Diode an ihre Grenzen gelangt und zerstört wird. Daher wird immer ein Widerstand zur Strombegrenzung vor die Diode gesetzt. Bei der Wärmeableitung ist meist die Bauform ausschlaggebend. Hier treten bei Platinen mit vielen Hochleistung LED ´s noch Probleme auf., da die Temperatur LED´s und Platine schädigt. Die Lebensdauer und die Effizienz von LED´s sinkt bei hohen Temperaturen.

9 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 9 Strom / Spannung bei LED´s Strom / Spannung: Stromkreis mit Widerstand zur Strombegrenzung, zum Schutz der LED Vergleich der Abhängigkeit des Lichtstromes vom Strom einer Spider LED und einer 5mm LED mit dem gleichen LED-Chip TS-AllnGaP.

10 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 10 Strom / Spannung bei LED´s Strom / Spannung: Der durch die Diode fließende Strom ist von der Spannung abhängig. Die Betriebsspannung beträgt in der Regel 2 V – 4 V. Die Sperrspannung ist mit 5 V relativ gering. Das liegt an den hohen Dotierungsunterschieden bei LED´s. Die Durchlassspannung hängt von der Bandlücke ab, also von der Lichtfarbe.

11 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 11 Farben der LED´s LED´s gibt es mittlerweile in nahezu allen Farben, selbst blau und weiß strahlende LED´s können nach anfänglichen Problemen gefertigt werden. Durch die Farbenvielfalt kamen immer neue Anwendungsbereiche, von anfangs einfachen Kontrolllämpchen hin zu bedeutenden Designelementen. Angefangen hat es mit den roten, grünen und orangen LED´s.

12 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 12 Farben der LED´s Die Anzahl der Farbe ging einher mit der Entwicklung der Halbleitertechnologie. Die Farbe des Lichtes wird bestimmt vom Bandabstand des Valenzbandes und des Leitungsbandes. Je nach Energiedifferenz strahlen die Elektronen bei Abgabe von Energie in verschiedenen Wellenlängen, größtenteils im nichtsichtbaren Bereich, denn das sichtbare Licht macht nur eine geringe Bandbreite aus. Daraus lässt sich schliessen, dass die Farbe des Lichtes von den verwendeten Halbleitern, minimal auch von deren Dotierung, abhängig ist. Das Spektrum einer LED ist sehr schmal, den grössten Teil macht eine Wellenlänge aus, die sogenannte Dominantwellenlänge. So wird rotes oder gelbes Licht von GaAsP- Halbleitern abgegeben, je nach anteiliger Zusammensetzung. Grünes Licht wird von InGaN- Halbleitern abgestrahlt.

13 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 13 Farben der LED´s Die Dominantwellenlänge bestimmt die Farbe der LED, beim weißen Licht wird die Farbe durch den Farbort definiert.

14 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 14 Farben der LED´s Blaues Licht Blau emittierende Dioden wurden im Jahre 1994 von der Firma Nichia entwickelt. Bis dahin war es nicht Möglich, dass für die Weiterentwicklung so wichtige blaue Licht zu erzeugen. Nichia hat GaN-Schichtsysteme auf Saphier aufgetragen, die GalliumNitrid-LED war die erste blau emittierende Diode. Sie ebnete den Weg zur Entwicklung von weißen LED´s.

15 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 15 Farben der LED´s Weißes Licht Weißes Licht ist nur durch die Mischung der Spektralfarben zu erzeugen.Das war also erst möglich, nachdem blaue LED´s entwickelt wurden. Um weißes Licht mit LED´s zu gewinnen, wurden blau emittierende LED´s auf Galliumnitrid-Basis mit Lumineszenz-Farbstoffen kombiniert. Das Licht der blauen LED regt den Farbstoff an, der wiederum die Wellenlänge des Lichtes verändert. Das daraus entstehende Gemisch der Spektralfarben führte zum weißen Licht. Durch Veränderung der Farbstoffe können verschiedenen weißtöne erzeugt und exakt reproduziert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten die Farbstoffmischung in die Diode einzubringen, zum einen kann der Farbstoff in Epoxidharz eingebracht werden, mit dem die blaue LED vergossen wird, zum anderen kann der Farbstoff direkt auf den Halbleiter aufgebracht werden. Siemens fing 1998 mit der Massenproduktion von weißen LED´s an.

16 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 16 Farben der LED´s Weißes Licht Weißes Licht ist nur durch die Mischung der Spektralfarben zu erzeugen und wird durch den Farbort definiert.

17 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 17 Farben der LED´s Beispiele verschiedenfarbiger LED´s

18 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 18 Farben der LED´s Beispiele verschiedenfarbiger LED´s

19 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 19 Bauformen von LED´s Allgemein: Die Bauformen lassen sich in grundsätzlich zwei Gruppen einteilen: - bedrahtete LED´s - oberflächenmontierbare LED´s Allgemeiner Aufbau: In allen Bauformen wird jeweils der Halbleiter auf ein Leadframe aufgebracht. Das Leadframe / Metallfassung erfüllt mehrere Aufgaben, zum einen sorgt es für die elektrische Kontaktierung durch Anode und Katode, so dass die Diode mit Strom versorgt werden kann. Zum anderen wird über das Leadframe auch Wärme abgeleitet. Desweiteren kann es in Form eines Reflektors ausgeführt sein, um so die LED- Eigenschaften noch zu verbessern. Reflektorsysteme setzten sich immer mehr durch, um eine effizientere und kontrollierbarere Abstrahlcharakteristik zu erzielen.

20 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 20 Bauformen von LED´s Allgemeiner Aufbau:

21 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 21 Bauformen von LED´s Allgemeiner Aufbau: Das Gehäuse besteht aus Glas oder Plastik/Epoxidharz. Epoxidharz eignet sich noch besser als Glas, da es extrem widerstandsfähig ist und so maximalen Schutz vor Beschädigungen durch äussere Einflüsse gewährleistet. Das Glas- oder Plastikgehäuse gibt es in eingefärbter oder in klarer Ausführung und hat so Einfluss auf die Farbe der LED. Durch die Krümmung der Oberfläche wirkt das Gehäuse als eine Art Linse, die die Strahlung der LED in Achsrichtung bündelt. Mittlerweile werden auch hier verschiedene Linsen entwickelt, ähnlich dem herkömmlichen Scheinwerferbereich, um die Abstrahlcharakteristik der LED zu variieren, z.B. Reihe von LED´s mit TIR-Linsen Nahaufnahme TIR-Linse

22 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 22 Bauformen von LED´s Standard Bauform: 3mm, 5mm LED, Standard Bauform, bedrahtet Besonderheit: Abführung der Wärme durch die beiden Kontaktierungen. Verarbeitung durch einfachere Bestückungsmaschinen, dafür aufwendigere Ausrichtung auf der Platine.

23 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 23 Bauformen von LED´s SMT-LED (Surface Mount Technology) Besonderheit: sehr klein und kompakt, gut maschinell verarbeitbar, darum kosten- und zeitsparend, bessere automatische Bestückung, weniger Bohrungen auf der bestückten Platine

24 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 24 Bauformen von LED´s Spider LED / Super Flux (Lumileds) Besonderheit: Werden mit höherem Strom betrieben, um einen höheren Lichtstrom zu erreichen. Die dadurch ent- stehenden höheren Temperaturen werden durch zusätzliche Lötkontakte abgeleitet. So kann eine lange Lebensdauer gewährleistet werden Leider konnten wir für die SuperFlux keine LVK bekommen.

25 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 25 Bauformen von LED´s SmartLED (Osram OptoSemiconductors) Abwandlung der SMT LED Besonderheit: Extrem klein, kommt einer idealen punktförmigen Lichtquelle sehr nahe.

26 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 26 Bauformen von LED´s Einige Beispiele: 3mm Standard LED Smart LED SMT LED

27 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 27 Linsen/Optiken für LED´s LINSEN SYSTEME Durch die vielfältigen Anwendungsbereiche treten auch immer neue Anforderungen auf, was zur Entwicklung von Linsen und Optiken führte. Mit ihnen soll das Abstrahlverhalten der LED´s verbessert werden.

28 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 28 Linsen/Optiken für LED´s LINSEN SYSTEME Durch Linsen können die diffus strahlenden LED´s gebündelteres Licht abstrahlen. Dadurch kann die Abstrahlcharakteristik variiert und dem Anwendungszweck angepasst werden.

29 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 29 Linsen/Optiken für LED´s LINSEN SYSTEME Optiken von OSRAM Semiconductors Aufsatz zum Mischen von RGB Farben.mit drei LED´s Durch spezielle Aufsätze können verschiedene Effekte und Designs erreicht werden.

30 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 30 Vor-/Nachteile für von LED´s Vorteile: -kleine Abmessungen, geringer Platzbedarf, geringes Gewicht -lange Lebensdauer mit niedriger Ausfallrate bei geringer Abnahme der Lichtleistung -zuverlässig, geringer Wartungsbedarf -weder IR noch UV Strahlung im Spektrum -mittlerweile alle Farben möglich, Filterung kann entfallen -Dimmbarkeit von 0-100%, Blinken möglich -kein Flackern, keine Stroboskopeffekte -sehr geräuscharm -ungefährliche Betriebsspannung, Betrieb an Schutzspannung (SELV) möglich -keine Wärme auf den beleuchteten Flächen -keine Farbveränderung auf den beleuchteten Flächen -durch kleine Optiken gut steuerbar -problemloser Einsatz, flexibel einsetzbar -gute Farbwiedergabe bei RGB Mischung

31 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 31 Vor-/Nachteile für von LED´s Nachteile: -Wärmeentwicklung kann Platine schädigen -die angestrebte Effizienz ist noch nicht erreicht -hohe Stückkosten -geringere Lebensdauer bei High-Brightness-LED -große Zahl von LED´s nötig, um Leuchtstärke konventioneller Leuchtmittel zu erreichen -Entwicklungskosten der Platinen -hoher Energiebedarf bei der Fertigung -Effizienz und Lichtfarbe ist mehr oder wenig temperaturabhängig -Farbwiedergabe einiger weißer LED (blaue LED + Leuchtstoff) ist nicht in allen Anwendungsfällen ausreichend -Vorschaltgeräte notwendig

32 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 32 Kostenvergleich LED /Leuchtstofflampe Vergleich Preis Leistungsverhältnis von Leuchtstofflampen und LED´s

33 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 33 Anwendung: Einleitung LED´s haben sich in der Architektur, sowohl innen als auch aussen, bereits häufig als sehr flexibel und vielseitig erwiesen, was dazu führte, dass sie im kreativen Bereich vielfach Verwendung finden. Desweiteren überwiegen die Vorteile meist gegenüber den Nachteilen Sie sind eine brauchbare Ergänzung zu herkömmlichen Leuchtmitteln. Im folgend gibt es jetzt einige Beispiele, von LED´s im Bereich der Architektur. Im Theaterbereich werden LED´s kaum verwendet, wenn dann nur zur Ergänzung für kleinere Effekte. Einige Beleuchter meinten, die Leuchtstärke sei noch nicht ausreichend für´s Theater und die Kosten übersteigen das Budget von staatlichen Theatern. Mama Mia in Tokio verwendet z.B. LED-Platten auf dem Bühnenboden, in Hamburg werden hierfür noch herkömmliche Leuchstoffröhren verwendet. LED´s fangen erst langsam an sich in Theatern durchzusetzen.

34 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 34 Anwendung: Architektur Strassenbahn in Witten an der Ruhr: In den Boden wurden alle 3m rutschhemmende überrollbare Einbauleuchten in den Boden eingelassen. Die Einbauleuchten stammen von der Firma Bega mit Platinen mit blauen LED von Insta. 200 dieser Leuchten wurden für die Innenstadt verwendet. Dies dient der Sicherheit und sieht gut aus. Während der Fahrt der Bahn gehen die Leuchten vor ihr an und aus. Bei Stillstand leuchten sie vor und hinter der Bahn permanent. Detail

35 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 35 Anwendung: Architektur Strassenbahn in Witten an der Ruhr, Leuchten auf Dauerbeleuchtung

36 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 36 Anwendung: Architektur U-Bahnhof Ziegelstein in Nürnberg Lauflicht und Leitsystem für ein- und ausfahrende Züge Technische Daten: Deckenelement: 216m gekanntetes farbiges Blechband LED-Lichtband in der Nut, 4reihiges 15mm Raster, alle Metersegmente einzeln mit Optokopplern ansteuerbar, Lauflicht abhängig von der Zuggeschwindigkeit

37 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 37 Anwendung: Architektur U-Bahnhof Ziegelstein in Nürnberg Lauflicht und Leitsystem für ein- und ausfahrende Züge Leitsystem Wand: 36 vertikale LED Elemente, mit je 600 weißen Dioden (5mm) bestückt 2reihig im 16mm Raster, bruchsichere Glasrohre

38 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 38 Anwendung: Architektur Folkwangbrücke in Essen Blaue Leuchtdioden am Geländer mit speziell struckturierter Glasoberfläche angebracht

39 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 39 Anwendung: Architektur Nord LB in Braunschweig: warmes weißes Licht am Altbau, blaues Licht am Hochhaus Fenster und Konturen werden durch LED Rohrsystem (ca. 680m) unterstrichen, Wirkung ähnlich der von Neonröhren

40 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 40 Anwendung: Architektur Brücke in Duisburg: Jede 10te Strebe ist mit 15 winzigen, weißen Leuchtdioden bestückt. 140 filigrane Lichtketten umrahmen den schwebenden Steg

41 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 41 Anwendung: Architektur Brücke in Duisburg:

42 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 42 Anwendung: Architektur Donaukai in Neuburg: 225m lange LED-Lichtband im Promenadengeländer, bestückt mit weißen smd-LED´s, Farbtemperatur ca. 5400K

43 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 43 Anwendung: Dekoration Spacebar, Hamburg Altona: Bunte LED-Wand und Tannenzäpfle

44 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 44 Anwendung: Dekoration Barbarabar, Hamburg Kiez:

45 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 45 Anwendung: Theater Fußleiste: Sicherheit bei Stufen und Kanten und gleichzeitig ein echter Blickfang im Zuschauerraum

46 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 46 Anwendung: Theater Staatsoper, Hamburg: Regenschirm mit weißen LED´s bestückt, Herr Gruber präsentiert

47 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 47 Anwendung: Theater Sternenhimmel des Titanic-Musicals (Stageholding). Verwendet wurden ca weiße LED´s. Es wurden verschieden leistungsstarke LED´s (3600 – 5600 cd) benutzt, um den Himmel möglichst realistisch zu gestalten. Die LED´s sind in Reihe geschaltet und werden mit Sicherheitsnadeln befestigt. Die Kabel sind an Dimmern angeschlossen. Vor die LED´s wurden Gase gespannt, um ihr Licht diffuser erscheinen zu lassen.

48 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 48 Anwendung: Filme Sternenhimmel des Titanic-Musicals (Stageholding).

49 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 49 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

50 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 50 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

51 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 51 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

52 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 52 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

53 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 53 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

54 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 54 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

55 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 55 Anwendung: Module Einige LED-Elemente verschiedener Anbieter

56 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 56 Anwendung: Filme Film von G-Lec

57 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 57 Anwendung: Filme Chroma Range von Pulsar Light

58 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 58 Anwendung: Filme Chroma Range von Pulsar Light

59 HAW - MT - Lichttechnik Susanne Molter, Benjamin Beyer 59 Quellennachweis Literatur:Licht Spezial 3 LED, Pflaum Verlag Elektronik Band 2 Bauelemente, Vogel Verlag Internet:www.G-lec.dewww.G-lec.de Theater:Staatsoper, Hamburg Titanic, Stageholding


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