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Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen,

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Präsentation zum Thema: "Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen,"—  Präsentation transkript:

1 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner Organisation und rechtliche Grundlagen des Intensivtransports von Jörg Zahlaus und Martin Karbstein

2 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 2/40 Überblick 1.Einstieg ins Thema 2.Organisation des Intensivtransports 1.Qualifikation des eingesetzten Personals 2.Anforderungs- und Organisationsschema 3.Rechtliche Einordnung des Intensivtransports 4.Derzeitige Situation im Freistaat Sachsen 5.Derzeitige Regelungen im Freistaat Thüringen 6.Zusammenfassung / Ausblick

3 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 3/40 1. Einstieg ins Thema Intensivtransport ist ein Sekundäreinsatz zur Beförderung eines intensivüberwachungs- und behandlungspflichtigen Patienten. Dazu sind Notarzt und Rettungsassistent mit besonderer intensivmedizinischer Qualifikation, sowie ein geeignetes Rettungsdienstfahrzeug erforderlich. [DIN Rettungswesen-Begriffe]

4 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 4/40 1. Einstieg ins Thema durch den Strukturwandel in der Krankenhaus- landschaft wird der Bedarf an ITW-Verlegungen steigen die BAND fordert die Implementierung des Intensivtransportes in die Landesrettungs- dienstpläne der Länder [aus Der Notarzt 6/2003] Ausbildungsrichtlinien für das Personal sind von BAND und DIVI definiert BAND - Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. DIVI - Deutsche Interdiziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

5 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 5/40 2. Organisation des Intensivtransports 2.1.Qualifikation des eingesetzten Personals 2.2.Anforderung- und Organisationsschema

6 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 6/ Qualifikation des eingesetzten Personals Grundlage ist arztbegleiteter Interhospitaltransport: besonders qualifizierte Ärzte besonders qualifiziertes Assistenzpersonal –Rettungsdienstmitarbeiter / Rettungsassistenten –Intensivpflegepersonal

7 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 7/ Qualifikation des eingesetzten Personals DIVI-Empfehlung an Qualifikation der eingesetzten Ärzte: 1.3 Jahre klinische WB in einem Fachgebier mit intensiv- medizinischen Versorgungsaufgaben 2.zusätzlich 6 Monate Vollzeittätigkeit auf einer ITS 3.zusätzlich Qualifikation als Notarzt nach den Be- stimmungen der jeweiligen Landesärztekammer 4.zusätzlich einen 20stündigen Kurs Intensivtransport

8 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 8/ Qualifikation des eingesetzten Personals DIVI-Empfehlung zum Inhalt des ärztlichen Kurses Intensivtransport: 1.Organisation / Einsatztaktik bei Intensivtransporten 2.Anforderungen an Intensivtransportmittel 3.Besonderheiten des luftgestützten Intensivtransports 4.Ausgewählte, häufige Krankheitsbilder bei Intensiv- transporten 5.Besonderheiten im Intensivtransport 6.Qualitätsmanagement und Dokumentation 7.Abschlussgespräch

9 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 9/ Qualifikation des eingesetzten Personals BAND-Empfehlung an Qualifikation des eingesetzten Rettungsdienstpersonals: 1.Berufsqualifikation Rettungsassistent 2.Eine mindestens dreijährige Tätigkeit als RettAss in Vollzeitform (bzw. zeitlich gleichwertige Berufserfahrung) 3.Mindestens 14-tägige Hospitation auf einer ITS 4.Zusätzlich einen Kurs Intensivtransport für Rettungs- dienstfachpersonal

10 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 10/ Qualifikation des eingesetzten Personals BAND-Empfehlung zum Inhalt des rettungsdienstlichen Kurses Intensivtransport: 1.Vorbereitung des Transportmittels auf den bevorstehenden Intensivtransport 2.Fachgerechte Übernahme des Patienten von der abgebenden Klinik und –übergabe an die aufnehmende Klinik 3.Handhabung der intensivmedizinischen Ausrüstung 4.Grundzüge des intensivmeditinischen Monitorings und der Dokumentation 5.Häufige Krankheitsbilder im Intensivtransport 6.Pflege im intensivtransport 7.Rechtliche Grundlagen des Intensivtransports

11 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 11/ Qualifikation des eingesetzten Personals BAND-Empfehlung zur Qualifikation des Pflegepersonals für den Einsatz im Intensivtransport: 1.Fachkrankenpflegerin / -pfleger 1.Anästhesiologie 2.Intensivmedizin 3.Kinderintensivmedizin 2.Kenntnisse im Rettungsdienst (analog der Hospitation RD-Personal ) 1.Struktur des Rettungsdienstes 2.Einsatztaktik 3.Kommunikation 3.Kurs Intensivtransport für Rettungsdienstfachpersonal

12 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 12/ Anforderungs- und Organisationsschema Indikation (BAND) von Intensivtransporten: vgl. Der Notarzt 6/2003 Patienten, die spezielle therapeutische/ diag- nostische Maßnahmen bedürfen –Transport von Intensivpatienten von ITS zu ITS –Transport von Intensivpatienten zu erweiterter/ Spezieller Diagnostik und/oder Therapie Transport über weite Strecken bei medizinisch indizierter Nutzung des ITW/ITH

13 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 13/ Anforderungs- und Organisationsschema Anforderung von Intensivtransporten: vom abgebenden Krankenhaus an –zuständige Rettungsleitstelle (BY) –zentrale Rettungsleitstelle für Intensivverlegungen (TH) Kontaktaufnahme zwischen abgebenden Arzt und transportbegleitenden Arzt Entscheidung, welches Transportmittel gewählt wird und endgültige Mitteilung an RLS

14 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 14/ Anforderungs- und Organisationsschema arztbegleiteter Interhospitaltransport nicht disponibel intensiv- pflichtig nicht intensiv- pflichtig schnellst- möglicher Transport aus vitaler Indikation erforderlich RTW + Arzt RTH ITH / ITW medizin. vertretbare bodenge- bundene Transport- zeit keine medizin. vertretbare bodenge- bundene Transport- zeit medizin. vertretbare bodenge- bundene Transport- zeit keine medizin. vertretbare bodenge- bundene Transport- zeit ITWITHRTH / ITH RTW + Arzt ITW

15 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 15/40 3. Rechtliche Einordnung des Intensivtransports Rechtsgrundlagen: Landesrettungsdienstgesetze Landesrettungsdienstpläne

16 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 16/40 3. Rechtliche Einordnung des Intensivtransports Länder mit Verweisen auf Intensivtransporte: BundeslandGesetz / VOInhalt BayernArt. 26 BayRDG Festlegung der Standorte von Intensivtransport- mitteln durch das Staatsministerium des Inneren (A, ER, M, R, WÜ) Art. 24 BayRDG Festlegung der Benutzungsentgelte für Intensivtransporte durch die Leistungserbringer Leitfaden Inter- hospitaltransfer Indikationen; Risikostufen für Patienten; Einsatz- lenkung und –koordinierung; Zusammenarbeit;... Berlin§2 (II) RDG BerlinInterhospitaltransport gehört zu den Aufgaben des Rettungsdienstes (Notfallrettung) Bremen§24 (II) BremHilfGInterhospitaltransport als Aufgabe der Rettungs- dienste i.S.v. Notfalltransport §30 (I) BremHilfGBennenung des ITW als Rettungsmittel Hamburg§3 (I) HmbRDGIntensivtransport als Aufgabe des Rettungsdienstes

17 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 17/40 3. Rechtliche Einordnung des Intensivtransports Länder mit Verweisen auf Intensivtransporte II: BundeslandGesetz / VOInhalt NRW§2 (I) RettG-NRW Interhospitaltransport als Aufgabe des Rettungs- dienstes (Notfallrettung) Rheinland-Pfalz§2 (II) RettG R-P Intensivtransport gehört zu Notfalltransporten und ist damit Aufgabe des Rettungsdienstes §4 (VI) RettG R-P Festlegung Standorte für Intensivtransportmittel im Landesrettungsdienstplan R-P §22 (IV) RettG R-P ärztliches Personal im RD bzw. Intensivtransport muss die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin vor- weisen Saarland§2 (II) SRettGIntensivtransport explizit als Aufgabe der Rettungs- dienste §6 (III) SRettGdie 12minütige Hilfsfristen im RD gilt NICHT für den Intensivtransport

18 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 18/40 3. Rechtliche Einordnung des Intensivtransports Länder mit Verweisen auf Intensivtransporte (LRDP)III: BundeslandGesetz / VOInhalt Baden- Württemberg Rettungs- dienstplan 2000 Bestimmungen nur über ITH (keine Primärrettungs- mittel; Standorte; besondere LST f. ITW-Disposition) Hessen ff. vorläuf. Rettungsdienst- plan Land Hessen Spezielle Sekundärtransporte, übergeordnete Ko- ordinierungsstelle (KST) an Branddirektion Frankfurt, zusätzliche RM für Sekundärtransporte Brandenburg §11 (II) LRDP Brandenburg Intensivpflichtige Patienten können mit Luftrettungs- mitteln verlegt werden (Sekundärtransport)

19 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 19/40 3. Rechtliche Einordnung des Intensivtransports Länder ohne Verweise auf Intensivtransporte: BundeslandGesetz / VOBemerkung Baden- Württemberg RDG – Ba-Wü Ausführungen im Rettungsdienstplan 2000 Baden- Württemberg BrandenburgBbgRettG Kurzer Abschnitt im LRDP – Transport mit Luft- rettungsmittel möglich Hessen HRDGAusführungen im vorläufigen Rettungsdienstplan des Landes Hessen Mecklenburg- Vorpommern RDG M-V NiedersachsenNRettDG Sachsen-AnhaltRettG Sachs-An Schleswig- Holstein RDG S-H

20 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 20/40

21 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 21/40 4. Derzeitige Situation im Freistaat Sachsen 22 Landkreise 7 kreisfreie Städte Fläche18.414,82 km² Einw (30.Sept.2005)

22 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 22/ Gesetzliche Regelung - Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) [seit ] § 25 Rettungszweckverbände § 26 Rettungsdienstplanung § 27 Rettungsmittel § 28 Notärztliche Versorgung § 29 Personal und Fahrzeuge § 30 Luftrettung

23 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 23/40 § 27 Rettungsmittel - entsprechend anerkannten Regeln der Technik und Stand der Notfallmedizin § 28 Notärztliche Versorgung - § 28 Abs.(5) regelt Sicherstellung der ärztlichen Betreuung bei Krankentransporten zwischen Krankenhäusern Keine weitere Regelung des bodengebundenen Interhospitaltransportes !!

24 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 24/40 § 30 Luftrettungsdienst § 30 Abs. 3 - der Träger des Luftrettungsdienstes richtet eine zentrale Koordinierungsstelle ein, welche Verlegungen von Notfallpatienten steuert. Weiteres regelt der Landesrettungsdienstplan !!

25 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 25/ Gesetzliche Regelung - Sächsischer Landesrettungsdienstplan (SächsLRettDP) [seit ] Pkt. 5 Organisation des bodengebundenen Rettungsdienstes Unter und Festlegung der Definitionen Notfallrettung und Krankentransport Das abgebende Krankenhaus hat im bodengebundenen Rettungsdienst grundsätzlich die ärztliche Betreuung sicherzustellen. (SächsLRettDP,Pkt ) Keine weitere Regelung des bodengebundenen Interhospitaltransportes !!

26 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 26/40 Pkt. 8 Luftrettungsdienst Pkt regelt Sekundärtransport wenn keine Notfalleinsätze gemeldet wenn einem Transport mit einem Krankenkraftwagen medizinische Gründe entgegen stehen Aufnahmebereitschaft des Krankenhauses vorliegt Entfernung zwischen Krankenhäusern nicht mehr als 100 km

27 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 27/ Zusammenfassung 4.Nach Neuordnung des SächsBRKG wurde kein neuer SächsLRettDP aufgestellt. 1. Sowohl im SächsBRKG als auch im SächsLRettDP gibt es keine Begriffsbestimmung für den Intensivtransport. 2. Es existieren keine quantitative und qualitative Vorgaben von Seiten des Gesetzgebers. 3. Jeder Rettungsdienstbereich entscheidet selbst über die Organisation des Interhospitaltransports im Versorgungsgebiet.

28 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 28/40 Somit gibt es derzeitig keine geregelte, flächendeckende Organisation des Intensivtransports im Freistaat Sachsen.

29 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 29/40 5. Derzeitige Regelungen im Freistaat Thüringen 18 Landkreise 6 kreisfreie Städte Fläche16.172,14 km 2 Einw (30.Sept.2005)

30 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 30/ Gesetzliche Regelung - Rettungsdienstgesetz Thüringen (ThürRettG) § 2 Aufgaben § 3 Aufgabenträger § 15 Gegenstand, Voraussetzungen und Umfang der Genehmigung. Weitere Regelungen werden durch den LRDP getroffen.

31 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 31/40 - Landesrettungsdienstplan für den Freistaat Thüringen Pkt. 2.4 Qualifizierter intensivmedizinischer Sekundärtransport besondere Art des Krankentransports Anforderungsprofil übersteigt die Möglichkeiten des normalen Rettungsdienstes (sowohl boden- als auch luftgebunden) Pkt. 2.6 Abs. 2 c regelt den Einsatz von RTH´s für den dringlichen Sekundärtransport Pkt. 2.6 Luftrettung

32 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 32/40 Pkt. 5 Rettungsdienstbereiche und Zentrale Leitstellen Pkt Abs. 4 (2.) und Abs. 5 regeln die Dispositionsentscheidungen der Leitstellen für Sekundär- und Intensivtransporte. - z.B. RTH und ITH durch die Leitstelle Jena für den Freistaat Pkt. 7.2 Rettungsmitteleinsatz Pkt regelt für ITW: Standorte für Thüringen Qualitätsanforderungen Zentrale Koordinierungsstelle für den Intensivtransport befindet sich in Jena.

33 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 33/40 Anhang 4 zum LRDP Thüringen Empfehlungen über Qualitätsanforderungen für den ITW (personelle und materielle Ausstattung) entspricht den Anforderungen der DIVI Punkt 1 definiert die Begriffe: Intensivpatient Intensivtransportwagen Intensivmedizinisch erfahrener Arzt

34 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 34/40 Punkt 2 regelt die Konzeption: Anforderungen an Verlegungssysteme Anbindung der Systeme Standortplanung Auswahl des Transportmittels Punkt 3 beschreibt Einsatzindikationen: Patientengruppen Rettungsmittel

35 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 35/40 Punkt 4 bestimmt die Anforderungen an die Ausstattung Kfz/Versorgungsmedien - wie, Kommunikationstechnik, spezielle Tragensysteme, allgemeine Mindestausrüstung mit Medizintechnik Spezielle Medizintechnik - wie, Beatmungsgeräte, Notfallmedikamente entsprechend Intensivstationen

36 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 36/40 Personal - Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Rettungsassistent/-in mit Fortbildung in der Intensivmedizin - Nachweis einer 3 jährigen Berufserfahrung als Rettungsassistent/ -in - Nachweis über mindestens einmaliges 3 monatiges Intensivpraktikum und jährlich mindestens 2 wöchiges Praktikum ( Fortbildung ) oder - Krankenschwester / -pfleger - mit intensivmedizinischer Tätigkeit und - 3 jähriger Berufserfahrung im Rettungsdienst - Beifahrer/- innen:

37 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 37/40 - Fahrer/- innen: - Nachweis der Qualifikation Rettungsassistent/-in und - einer 3 jährigen Berufserfahrung - Nachweis einer intensiven vorbereitenden Schulung über die Besonderheiten intensivmedizinischer Sekundärtransporte sowie - Nachweis über obligatorische Fortbildung

38 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 38/ Zusammenfassung 3. Einheitliche Koordinierung und Verwaltung der Rettungsmittel. 2. Klare Begrifflichkeiten. 1. Setzen von Qualitätsstandards im Bereich des Intensivtransports für den gesamten Freistaat. 4. Bedarfsgerechtes Einsetzen von Rettungsmitteln wird gewährleistet.

39 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 39/40 6. Zusammenfassung / Ausblick derzeitige Rechtslage ungenügend Unübersichtlichkeit im Intensivtransport durch Länderhoheit Ausbildung nach BAND/DIVI durchaus ausreichend zukünftige Zunahme an Intensivtransporten durch Spezifizierung im klinischen Bereich

40 Organisation des Intensivtransports von Jörg Zahlaus u. Martin Karbstein – SS 2006 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik Referat im Fach Großschadensfall, Katastrophenschutz Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner 40/40 Danke für Eure Aufmerksamkeit!


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